Neueindeckung
Ein altes Dach wird abgedeckt, der Aufbau erneuert und die Fläche neu eingedeckt. Dazu gehören Lattung, Unterspannbahn und die passende Bedachung aus Ton, Beton oder Schiefer.
Dachdecker
Ob undichte Stelle, Sturmschaden, komplette Neueindeckung, Flachdach oder ein neues Dachfenster: Fachbetrieb24 bringt Ihr Anliegen mit einem geprüften Dachdeckerbetrieb aus Ihrer Region zusammen. Die Arbeit auf dem Dach macht der Partnerbetrieb.

Deckung nach dem Regelwerk
Dachdeckerbetriebe arbeiten nach den Fachregeln des Dachdeckerhandwerks. Dieses Regelwerk gilt als allgemein anerkannte Regel der Technik und ist der Maßstab, an dem sich die Ausführung messen lassen muss.
Der Aufbau zählt, nicht nur die Ziegel
Ein dichtes Dach entsteht aus dem Zusammenspiel von Deckung, Unterspannbahn, Konterlattung und Anschlüssen. Zuerst wird der Aufbau beurteilt, dann gedeckt.
Preis nach dem Aufmaß am Dach
Was eine Arbeit kostet, sagt der Betrieb nach dem Blick auf Fläche, Neigung, Höhe und Zustand. Einen Festpreis für ein Dach nennt am Telefon niemand seriös.
Ausführung durch den Partnerbetrieb
Fachbetrieb24 vermittelt. Die Arbeit auf dem Dach macht ein vermittelter Partnerbetrieb aus Ihrer Region, mit eigener Absturzsicherung und eigenem Gerüst.
Leistungen
Vom einzelnen Ziegel bis zum kompletten Dach. Diese Bereiche deckt die Vermittlung ab; die genaue Ausführung hängt vom Betrieb sowie von Dachform und Zustand vor Ort ab.
Ein altes Dach wird abgedeckt, der Aufbau erneuert und die Fläche neu eingedeckt. Dazu gehören Lattung, Unterspannbahn und die passende Bedachung aus Ton, Beton oder Schiefer.
Verrutschte oder gebrochene Ziegel, gelockerte Firstreihen und undichte Stellen nach Sturm oder Hagel. Der Betrieb sichert das Dach, findet die Ursache und setzt sie instand.
Flache und flach geneigte Dächer werden mit Bitumen-, Kunststoff- oder EPDM-Bahnen abgedichtet. Wichtig sind Gefälle, Anschlüsse an die Attika und eine dichte Entwässerung.
Die traditionelle Deckung des Bergischen Landes verlangt eigenes Handwerk: Schieferplatten werden zugerichtet und überlappend gedeckt, an Gauben und Kehlen auch als Wandbekleidung.
Einbau, Austausch und dichter Anschluss von Wohnraum-Dachfenstern mit Eindeckrahmen. Der saubere Übergang zur umliegenden Deckung entscheidet darüber, ob es später regendicht bleibt.
Bei einer Neueindeckung lässt sich das Dach zugleich dämmen, zwischen oder über den Sparren. Das Gebäudeenergiegesetz stellt dann Anforderungen an den Wärmeschutz.
Rinnen, Fallrohre, Kehlbleche, Ortgang- und Traufbleche aus Zink, Kupfer oder Aluminium. Diese Klempnerarbeiten führen Wasser sicher vom Dach weg und schützen die Anschlüsse.
Eine regelmäßige Kontrolle findet lose Ziegel, verstopfte Rinnen und mürbe Anschlüsse, bevor sie zum Wasserschaden werden. Wartung ist günstiger als eine späte Reparatur.

Der Aufbau entscheidet
Was von der Straße aus wie eine einfache Fläche aus Ziegeln aussieht, ist in Wahrheit ein aufeinander abgestimmter Aufbau. Unter der sichtbaren Deckung liegen die Lattung und die Konterlattung, darunter eine Unterspannbahn oder ein Unterdach, und an jeder Durchdringung, jeder Kehle und jedem Anschluss an Wand oder Schornstein steckt Detailarbeit. Dicht wird ein Dach nicht durch die Ziegel allein, sondern durch das Zusammenspiel all dieser Schichten. Wird nur die oberste Lage betrachtet und der Rest vernachlässigt, zeigt sich der Fehler oft erst Jahre später als feuchter Fleck im Dachgeschoss.
Ein Fachbetrieb geht deshalb vom Aufbau her vor. Zuerst wird beurteilt, in welchem Zustand Lattung und Unterdeckung sind, ob die Bedachung zur Dachneigung passt und ob die Anschlüsse noch dicht sind. Erst danach steht fest, ob eine Reparatur genügt oder ob sich eine Neueindeckung lohnt. Genau diese Beurteilung ist der Grund, warum sich zwei scheinbar gleiche Dächer im Aufwand stark unterscheiden können. Ein Angebot, das die Unterdeckung, die Konterlattung und die Anschlussbleche als eigene Positionen benennt, ist ein Zeichen für einen Betrieb, der das Dach als Ganzes denkt.
So läuft die Vermittlung
Sie beschreiben kurz, worum es geht: eine undichte Stelle, ein Sturmschaden, eine komplette Neueindeckung oder ein neues Dachfenster. Dachart, Alter und Zustand helfen bei der Zuordnung.
Wir bringen die Anfrage mit einem geprüften Dachdeckerbetrieb aus Ihrer Region zusammen, der für das jeweilige Anliegen und die Dachform passt.
Der Betrieb sieht sich das Dach an, von unten, über die Leiter oder das Gerüst, und nennt danach den Preis. Vor der Besichtigung ist jede Zahl geraten.
Die Arbeit beginnt erst, wenn Sie zugesagt haben. Anfrage und Ersteinschätzung sind kostenlos und unverbindlich.
Ein Anliegen rund ums Dach?
Schildern Sie kurz, worum es geht. Die Ersteinschätzung ist kostenfrei und unverbindlich.
Ihre Sicherheit
Für Dacharbeiten gibt es einen anerkannten fachlichen Maßstab. Er steht im Regelwerk des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks, kurz ZVDH, dem Fachverband für Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik mit Sitz in Köln. Dieses Regelwerk besteht aus Fachregeln, Merkblättern und Produktdatenblättern und beschreibt, wie Deckungen, Abdichtungen und Klempnerarbeiten auszuführen sind. Erarbeitet wird es in Fachausschüssen; anerkannt ist es als allgemein anerkannte Regel der Technik. Das ist wichtig, weil im Streitfall genau dieser Maßstab darüber entscheidet, ob eine Leistung mangelfrei erbracht wurde.
Ergänzend gilt bei Bauleistungen die VOB/C. Für das Dach ist dort vor allem die DIN 18338 für Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten einschlägig, für Rinnen und Bleche die DIN 18339 für Klempnerarbeiten. Diese Normen beschreiben, welche Nebenleistungen ohne besondere Vereinbarung zur Arbeit gehören und welche besonderen Leistungen getrennt zu vereinbaren sind. Für Sie als Auftraggeber ist das hilfreich beim Lesen eines Angebots: Ein Betrieb, der die Unterdeckung, die Anschlussbleche oder die Entsorgung des Altmaterials benennt, arbeitet nachvollziehbar. Wer pauschal nur eine Deckung anbietet, lässt offen, was bei einem schwierigen Aufbau zusätzlich anfällt.
Ein weiterer Punkt betrifft die Energie. Wird ein Dach neu eingedeckt oder zu wesentlichen Teilen erneuert, stellt das Gebäudeenergiegesetz Anforderungen an den Wärmeschutz; der Mindestwärmeschutz richtet sich nach der DIN 4108. Wer ohnehin das Dach öffnet, sollte die Dämmung mitdenken. Viele Fachbetriebe sind zudem Mitglied in einer der Dachdecker-Innungen, die über die Landesverbände im ZVDH organisiert sind. Die Innungsmitgliedschaft ist freiwillig, aber ein Hinweis auf einen organisierten Handwerksbetrieb. Wir prüfen bei der Vermittlung Gewerbe, Erreichbarkeit und eine klare Preisansage; die Handwerksqualität zeigt sich am Ergebnis auf dem Dach.
Städte
Für diese Städte gibt es eine eigene Seite mit den örtlichen Besonderheiten. Ihre Stadt fehlt? Stellen Sie einfach eine Anfrage, die Vermittlung deckt die ganze Region ab.

Steil und flach
Am geneigten Dach arbeitet die Schwerkraft mit. Ziegel, Betondachsteine oder Schiefer leiten das Wasser überlappend nach unten ab, solange die Neigung zur Deckung passt und die Unterdeckung stimmt. Hier zählen saubere Reihen, richtig gesetzte Anschlüsse an Gauben und Schornstein sowie ein First, der die Flächen belüftet und dennoch dicht abschließt. Im Bergischen Land kommt die Schieferdeckung dazu, die als Wandbekleidung an Gauben und Giebeln ihre eigene Formensprache hat und viel Erfahrung verlangt.
Das Flachdach folgt einer anderen Logik. Weil das Wasser nicht von allein abfließt, entscheidet eine durchgehende, verklebte oder verschweißte Abdichtung über die Dichtheit, dazu ein sauber ausgebildetes Gefälle und dichte Anschlüsse an Attika und Durchdringungen. Ob Bitumen in mehreren Lagen, eine Kunststoffbahn oder EPDM: Jede Bauart hat ihre Regeln, und die Entwässerung über Gullys und Notüberläufe muss stimmen. Ein Betrieb, der beides kann, sagt Ihnen offen, welche Bauart zu Ihrem Dach passt, statt jede Fläche mit demselben System zu belegen.
Reparatur und Pflege

Nicht jedes Dach braucht gleich eine Neueindeckung. Oft geht es um einzelne verrutschte oder gebrochene Ziegel, eine gelockerte Firstreihe, ein undichtes Kehlblech oder einen Anschluss am Schornstein, der die Jahre nicht überstanden hat. Nach einem Sturm kommen abgedeckte Flächen und lose Teile dazu. In solchen Fällen sichert ein Fachbetrieb die Stelle zuerst gegen eindringendes Wasser und plant danach die eigentliche Instandsetzung. Wichtig ist, die Ursache zu finden und nicht nur das Symptom zu überdecken, denn ein feuchter Fleck an der Decke liegt selten genau unter der undichten Stelle.
Zur Pflege eines Daches gehört auch die regelmäßige Kontrolle. Ein Dachcheck findet lose Ziegel, mürbe Anschlüsse und beginnende Schäden, bevor sie teuer werden. Ein eigener, aber eng verwandter Punkt sind die Dachrinnen: Sind sie mit Laub und Moos zugesetzt, läuft das Wasser über, dringt in die Fassade oder friert im Winter zu Eiszapfen. Die reine Reinigung der Rinnen ist ein eigener, wiederkehrender Service; wir haben sie auf einer eigenen Seite ausführlich beschrieben. Lesen Sie dazu die Details zur Dachrinnenreinigung, wenn es Ihnen vor allem um verstopfte oder überlaufende Rinnen geht.
Wann sich eine Reparatur noch lohnt und wann die Neueindeckung der ehrlichere Weg ist, sagt der Betrieb nach dem Blick auf das Dach. Als grobe Linie gilt: Solange der Aufbau gesund ist und nur einzelne Stellen betroffen sind, ist die Reparatur sinnvoll. Sind Lattung und Unterdeckung durchgängig am Ende ihrer Lebensdauer oder häufen sich die undichten Stellen, ist eine Erneuerung auf Dauer günstiger. Ein seriöser Betrieb rechnet Ihnen beide Wege auf, statt vorschnell zur teuersten Lösung zu raten.
Worauf Sie achten
Ein belastbares Angebot beschreibt nicht nur die Deckung, sondern den ganzen Aufbau und die Nebenkosten. Diese Punkte helfen beim Vergleich.
Unterdeckung, Konterlattung und Anschlüsse stehen als eigene Positionen im Angebot. So sehen Sie, dass der Betrieb das Dach als Ganzes plant und nicht nur die Ziegel tauscht.
Absturzsicherung, Gerüst und die Entsorgung des Altmaterials kosten Geld und gehören ins Angebot. Fehlen sie, wird es hinterher oft teurer als gedacht.
Die Bedachung muss zur Regeldachneigung passen. Ist das Dach flacher, gehört eine höherwertige Unterdeckung dazu. Der Fachbetrieb arbeitet nach den Fachregeln.
Bei größeren Arbeiten sieht sich der Betrieb das Dach vor Ort an. Ein Festpreis ohne einen Blick auf Fläche, Neigung und Zustand ist bei Dacharbeiten geraten.
Das hängt vollständig von der Fläche, der Dachneigung, der Höhe und dem Zustand ab. Eine einzelne verrutschte Ziegelreihe wieder zu befestigen ist etwas anderes als ein komplettes Dach abzudecken, neu zu dämmen und einzudecken, oder ein Flachdach abzudichten. Auch das Gerüst und die Entsorgung des Altmaterials gehören dazu. Deshalb nennt Ihnen ein Fachbetrieb den Preis erst, wenn er das Dach gesehen hat, oft nach einem kurzen Termin vor Ort. Lassen Sie sich ein Angebot geben, das Gerüst, Material, Arbeitszeit und Entsorgung getrennt ausweist, dann können Sie es vergleichen.
Das Regelwerk des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks, kurz ZVDH, fasst die anerkannten technischen Regeln für Dachdeckung, Abdichtung, Dachbegrünung und Klempnerarbeiten zusammen. Es umfasst Fachregeln, Merkblätter und Produktdatenblätter und gilt als allgemein anerkannte Regel der Technik. Darin steht zum Beispiel, welche Regeldachneigung eine bestimmte Bedachung braucht und welche Zusatzmaßnahmen nötig werden, wenn das Dach flacher ist. Ein seriöser Betrieb kennt dieses Regelwerk und arbeitet danach, denn im Streitfall ist es der Maßstab für eine mangelfreie Leistung.
Jede Deckungsart, ob Tonziegel, Betondachstein oder Schiefer, hat eine Regeldachneigung, also die Mindestneigung, bei der sie ohne besondere Zusatzmaßnahmen als regensicher gilt. Ist das konkrete Dach flacher als diese Regeldachneigung, ist es kein Fehler, aber der Betrieb muss zusätzliche Maßnahmen einplanen, etwa eine höherwertige Unterdeckung oder ein verklebtes Unterdach. Das ist einer der Gründe, warum sich zwei äußerlich ähnliche Dächer im Aufbau und im Preis unterscheiden. Wenn ein Angebot die Unterdeckung passend zur Neigung benennt, ist das ein gutes Zeichen.
Wenn eine Dachfläche neu eingedeckt oder zu wesentlichen Teilen erneuert wird, greifen die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes an den Wärmeschutz. Der Mindestwärmeschutz richtet sich nach der DIN 4108. Für neu gedämmte Steildächer ist dabei üblicherweise ein Wärmedurchgangskoeffizient von rund 0,24 Watt je Quadratmeter und Kelvin einzuhalten. Praktisch heißt das: Wer das Dach ohnehin öffnet, dämmt es sinnvollerweise gleich mit, weil das Gerüst schon steht und die Deckung ohnehin ab ist. Der Fachbetrieb rechnet Ihnen die Varianten auf und weist auf mögliche Förderungen hin.
Zuerst geht es um Sicherheit: Halten Sie Abstand zu herabgefallenen Ziegeln und betreten Sie das Dach nicht selbst. Ein Fachbetrieb sichert die Stelle zunächst notdürftig gegen eindringendes Wasser, bevor er die eigentliche Reparatur plant. Dokumentieren Sie den Schaden mit Fotos vom Boden aus, das hilft später bei der Versicherung. Melden Sie den Schaden Ihrer Wohngebäude- oder Elementarversicherung. Schildern Sie uns das Anliegen; wir bringen es mit einem Betrieb zusammen, der kurzfristig sichern und danach fachgerecht instand setzen kann.

Beschreiben Sie Ihr Anliegen, von der undichten Stelle bis zur kompletten Neueindeckung. Die Anfrage geht an einen geprüften Dachdeckerbetrieb aus Ihrer Region.
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