Herten-Mitte
Der mit dem Bergbau gewachsene Kern mit dichtem Wohnbestand und alten Grundleitungen aus der Zechenzeit. Neben verschlissener Deckung stehen hier Anschlüsse und Kehlen des gewachsenen Altbaus im Vordergrund.
Dachdecker
Ein steiles Fachwerkdach im historischen Ortskern von Westerholt, eine Zechensiedlung in Langenbochum, ein Einfamilienhaus aus den 1970er Jahren, dessen erstes Dach nach einem halben Jahrhundert am Ende ist, und ein Ortgang, den der Wind von der Halde Hoheward her packt: In Herten spannt sich die Stadt zwischen der höchsten künstlichen Erhebung des Ruhrgebiets und der gesunkenen Niederung des Emscherbruchs. Wir vermitteln Ihnen einen Dachdeckerbetrieb, der Deckung, Ränder und Anschlüsse zuerst begutachtet und die Arbeit erst danach festlegt.

Dach vor Deckung
Ob verrutschte Ziegel, schadhafter Schiefer oder undichte Kehle: Erst wird das Dach begutachtet, dann folgt die passende Arbeit.
Arbeit nach Regelwerk
Fachbetriebe arbeiten nach den Fachregeln des Dachdeckerhandwerks und der VOB/C mit DIN 18338 als anerkanntem Massstab.
Preis nach Aufmaß
Der Betrieb nennt den Preis, wenn er Dachfläche und Zustand in Herten gesehen oder das Anliegen im Gespräch geklärt hat.
Partnerbetrieb vor Ort
Fachbetrieb24 vermittelt. Die Arbeit macht ein vermittelter Partnerbetrieb aus der Region.


Vor Ort
Wer Herten verstehen will, schaut auf die Höhen. Im Süden ragt die Halde Hoheward mit 152,5 Metern als eine der größten Bergehalden des Ruhrgebiets über den Emscherbruch, während der Norden mit Scherlebeck auf dem natürlichen Vestischen Höhenrücken bei rund 110 Metern liegt, dort, wo die Wassertürme stehen. Dazwischen fällt das Gelände deutlich ab. Mit gut 60.000 Einwohnern auf rund 37 Quadratkilometern ist Herten eine mittelgroße Stadt im Kreis Recklinghausen, über Jahrzehnte vom Bergbau der Zeche Ewald geprägt.
Diese Bergbaugeschichte hat den Dachbestand geformt. Im nordwestlichen Westerholt steht ein historischer Ortskern mit Fachwerk und steilen Dächern, in Langenbochum und rund um Ewald liegen Siedlungen aus der Förderzeit, und der Kern Herten-Mitte wuchs mit der Zeche. Nach dem Bergbauboom kam eine breite Welle an Einfamilienhäusern der 1960er bis 1980er Jahre hinzu, deren Dächer heute reihenweise das Ende ihrer ersten Lebensdauer erreichen. Genau diese Erstdächer, ausgelegt auf rund vier bis fünf Jahrzehnte, bestimmen inzwischen einen großen Teil der Arbeit.
Über allem liegt der Wind der offenen Höhen. Auf der Halde Hoheward und am Höhenrücken in Scherlebeck greift die Böe ungebremst an First und Ortgang, während der Süden im gesunkenen Emscherbruch künstlich entwässert werden muss und bei Starkregen rückstaunah liegt. Ein Dach in Herten ist also nie nur eine Fläche, sondern immer auch eine Frage der Lage in diesem Höhenprofil. Wir stellen den Kontakt zu einem passenden Partnerbetrieb her und nennen bewusst keine Pauschalpreise, weil jedes Hertener Dach anders in dieser Landschaft steht.
Herten ist mit gut 60.000 Einwohnern eine Stadt im nördlichen Ruhrgebiet und gehört zum Kreis Recklinghausen. Das Stadtgebiet misst rund 9,5 Kilometer in Nord-Süd-Richtung und 6,5 Kilometer in West-Ost-Richtung. Sein Höhenprofil ist ausgeprägt: Im Süden liegt mit der 152,5 Meter hohen Halde Hoheward eine der größten Bergehalden des Ruhrgebiets im gesunkenen Emscherbruch, im Norden erreicht der natürliche Vestische Höhenrücken in Scherlebeck rund 110 Meter, wo die Wassertürme stehen. Über Jahrzehnte prägte der Steinkohlebergbau die Stadt, unter anderem durch die Zeche Ewald. Quelle.
Dachbestand und Untergrund

Das älteste Kapitel schreibt Westerholt. Der nordwestliche Ortskern hat einen historischen Bestand mit Fachwerk und steilen Dächern, der ins Erscheinungsbild eingebunden ist. Wo ein Ensemble geschützt oder ortsbildprägend ist, bleibt die Deckung an das überlieferte Bild gebunden: steile Neigung, passende Ziegel, saubere Grat- und Kehlausbildung. Der Betrieb klärt den Spielraum vorab, wählt ein tragfähiges Unterdach unter der historischen Deckung und dämmt nach dem Gebäudeenergiegesetz, ohne die enge, gewachsene Gasse und das Bild des alten Kerns zu stören.
Das zweite Kapitel gehört den Siedlungen. In Langenbochum, in Scherlebeck und rund um die Zeche Ewald reihen sich Häuser aus der Förderzeit mit einfachen Satteldächern, deren Deckung nach Jahrzehnten müde geworden ist, mit bemoosten und verrutschten Pfannen, alternden Kehlen und undichten Anschlüssen. Der Handwerker richtet die verschobene Deckung, wechselt gebrochene Pfannen, erneuert die Kehle und dichtet die Anschlüsse an Gaube und Nachbarwand, damit der Regen nicht länger seinen Weg unter die Deckung findet, statt vorschnell die ganze Fläche abzureißen.
Das dritte und heute größte Kapitel sind die Erstdächer der Nachkriegsjahrzehnte. In Disteln, am Paschenberg und in den Wohngebieten rund um die Mitte stehen die Einfamilienhäuser der 1960er bis 1980er Jahre, deren erste Eindeckung nach vierzig bis fünfzig Jahren die Lebensdauer erreicht. Unterspannbahn, Lattung und Dämmung entsprechen oft nicht mehr dem heutigen Stand. Der Betrieb prüft den gesamten Aufbau, erneuert bei einer Neueindeckung Unterdach und Dämmung mit und bringt das Dach so auf einen Stand, der wieder Jahrzehnte trägt.
Woran man es merkt
Nicht jede Stelle ist ein Notfall. Aber wenn diese Anzeichen zusammenkommen, lohnt sich der Blick eines Fachbetriebs, bevor aus einer Kleinigkeit ein Wasserschaden wird.
Klingt das nach Ihrem Dach?
Schildern Sie kurz Ihr Anliegen. Die Ersteinschätzung ist kostenfrei und unverbindlich.

Steildach und Flachdach
Fangen wir bei den Erstdächern an, denn sie sind in Herten das Massengeschäft. Die Einfamilienhäuser der 1960er bis 1980er Jahre erreichen reihenweise das Ende ihrer ersten Deckung, und mit ihr sind meist auch Unterspannbahn, Lattung und Dämmung überaltert. Der Betrieb prüft daher den ganzen Aufbau, nicht nur die sichtbare Fläche, und erneuert bei einer Neueindeckung Unterdach und Dämmung gleich mit. So entsteht ein Dach, das den heutigen Anforderungen genügt und wieder Jahrzehnte trägt, statt in kurzen Abständen nachgebessert zu werden.
Daneben steht die Arbeit an den älteren Dächern. Im historischen Westerholt hält der Betrieb bei Fachwerk und steiler Deckung das überlieferte Bild und wählt bildgleiche Ziegel, in den Siedlungen von Langenbochum und um Ewald richtet er verrutschte und bemooste Deckung, erneuert Kehlen und setzt Dachfenster und Gauben mit dichtem Eindeckrahmen. Grundlage bleiben die Fachregeln des Dachdeckerhandwerks, die für jeden Werkstoff Mindestneigung, Überdeckung und Verklammerung vorgeben, ergänzt um die Vorgaben für die historische Deckung im alten Ortskern.
Bleibt der Rand gegen den Wind und die Wasserführung im Höhenprofil. Auf der Halde Hoheward und am Höhenrücken in Scherlebeck verklammert der Betrieb First und Ortgang gegen die Böenlast und sichert die Ränder, wo andernorts die Fläche genügt. Rinne und Fallrohr prüft er, reinigt oder vergrößert den Querschnitt und leitet das Wasser vom Haus weg, was am steilen Abfall zwischen Höhe und Emscherbruch besonders zählt. Auf Wunsch bereitet er das Dach bei der fälligen Neueindeckung gleich für eine spätere Solaranlage vor.
Schiefer und Blech

Der erste Grund ist die Höhe. Herten reicht von der 152,5 Meter hohen Halde Hoheward im Süden über den natürlichen Höhenrücken in Scherlebeck bis in den gesunkenen Emscherbruch, und zwischen diesen Lagen fällt das Gelände deutlich ab. Auf den Höhen greift der Wind ungebremst an First und Ortgang, während der Bruch im Süden künstlich entwässert werden muss und bei Starkregen rückstaunah liegt. Wer ein Hertener Dach beurteilt, denkt die Windlast der offenen Höhe ebenso mit wie die Entwässerung der tiefen Lage.
Der zweite Grund ist das Baualter. In Herten liegen drei Zeitschichten dicht beieinander: der historische Kern von Westerholt, die Siedlungen der Förderzeit und die breite Welle der Einfamilienhäuser aus den 1960er bis 1980er Jahren. Gerade diese Erstdächer erreichen jetzt reihenweise das Ende ihrer Lebensdauer, und mit der Deckung altert der ganze Aufbau. Ein Fachbetrieb liest das Baualter am Haus ab und entscheidet, ob eine Ausbesserung genügt oder ob Unterdach, Dämmung und Deckung gemeinsam erneuert gehören.
Ihre Sicherheit
Eine seriöse Dacharbeit beginnt mit einem Blick auf Dachfläche, Deckung und Unterkonstruktion und einem Angebot, nicht mit einer Pauschale am Telefon. Der fachliche Maßstab dafür sind die Fachregeln des Dachdeckerhandwerks, die der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks als anerkannte Regeln der Technik herausgibt, ergänzt durch die DIN 18338 der VOB/C für Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten. Ein Angebot, das Aufbau, Deckung und Nebenarbeiten wie Rinnen oder Anschlüsse getrennt ausweist, ist ein gutes Zeichen.
An einem Hertener Dach greifen mehrere Regelwerke ineinander. Im historischen Kern von Westerholt bleibt die Deckung an das ortsbildprägende oder denkmalgeschützte Bild gebunden. Die Windsicherheit richtet sich nach der DIN EN 1991-1-4, was auf der Halde und am Höhenrücken besonders zählt, jedes Deckmaterial folgt den Fachregeln des ZVDH, ein Flachdach der Flachdachrichtlinie. Für die Dämmung gilt das Gebäudeenergiegesetz, das bei einer Neueindeckung des Erstdachs regelmäßig zum Tragen kommt, für den Ausbau alter Faserzementplatten die TRGS 519. Ein seriöser Betrieb befolgt diese Regeln und weist Deckung, Unterdach, Dämmung und Randsicherung im Angebot getrennt aus.
Vor Ort im Detail
Herten spannt sich zwischen der 152,5 Meter hohen Halde Hoheward im gesunkenen Emscherbruch und dem natürlichen Höhenrücken in Scherlebeck. Auf den offenen Höhen greift der Wind ungebremst an First und Ortgang, sodass die Randsicherung besonders zählt, während der Süden im Bruch rückstaunah liegt.
Einen großen Teil des Bestands machen die Einfamilienhäuser der 1960er bis 1980er Jahre aus, deren erste Eindeckung nun reihenweise das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Mit der Deckung altert dabei meist der ganze Aufbau aus Unterspannbahn, Lattung und Dämmung.
Vom historischen Fachwerkkern in Westerholt über die Zechensiedlungen in Langenbochum und um Ewald bis zu den Nachkriegs-Wohngebieten reichen die Bauzeiten weit. So begegnen dem Dachdecker in Herten geschützte Deckung, müde Siedlungsdächer und viele fällige Erstdächer nebeneinander.
Stadtteile
In welchem Teil von Herten Ihr Haus steht, deutet an, aus welcher Zeit die Bausubstanz stammt und welche Dacharbeiten wahrscheinlich sind.
Der mit dem Bergbau gewachsene Kern mit dichtem Wohnbestand und alten Grundleitungen aus der Zechenzeit. Neben verschlissener Deckung stehen hier Anschlüsse und Kehlen des gewachsenen Altbaus im Vordergrund.
Nördliche Stadtteile auf dem Vestischen Höhenrücken, höher gelegen, mit den Wassertürmen als Landmarke und Siedlungsbau aus der Bergbauzeit. Auf der offenen Höhe zählt die Sturmsicherung von First und Ortgang besonders.
Innere Wohnstadtteile mit gemischtem Bestand aus Siedlungs- und Nachkriegsbau. Hier stehen viele Einfamilienhäuser der 1960er bis 1980er Jahre, deren Erstdächer jetzt zur Erneuerung anstehen.
Nordwestliche Stadtteile mit dem historischen Ortskern von Westerholt und angrenzender Zechensiedlung an der Grenze zu Gelsenkirchen. Fachwerk und steile, ortsbildprägende Dächer verlangen eine bildgleiche, sorgfältige Deckung.
Das hängt vom Dach und seiner Lage ab. Eine gelöste Pfanne in einer Siedlung bleibt günstig, während die vollständige Neueindeckung eines Erstdachs aus den 1970er Jahren samt Unterdach und Dämmung oder die bildgleiche Deckung im historischen Westerholt spürbar mehr verlangt. Der vermittelte Partnerbetrieb sieht sich Deckung, Aufbau, Ränder und Entwässerung vor Ort an und legt danach ein konkretes Angebot vor. Auf feste Pauschalen verzichten wir hier bewusst.
Nach vierzig bis fünfzig Jahren ist bei einem Erstdach oft nicht nur die Deckung müde, sondern auch Unterspannbahn, Lattung und Dämmung. Wenn Reparaturen sich häufen, lohnt der Blick auf den ganzen Aufbau. Ein Betrieb prüft Sparren, Unterdach und Dämmung und rät zur Neueindeckung, wenn Flickwerk nur noch Zeit kauft. So kommt das Dach auf einen Stand, der wieder Jahrzehnte hält.
Herten hat mit der Halde Hoheward und dem Höhenrücken in Scherlebeck ausgesprochen hohe, offene Lagen. Dort greift der Wind ungebremst an First, Ortgang und den Rändern. Ein Betrieb rechnet die Böenlast nach der DIN EN 1991-1-4, verklammert die Randziegel zusätzlich und führt First und Ortgang sturmsicher aus, damit bei der nächsten Böe nichts aufreißt oder abhebt.

Allgemeine Fragen zu Neueindeckung, Reparatur, Flachdach, Schiefer, Dachfenstern und der Frage, woran man ein gutes Angebot erkennt, beantwortet ausführlich der Themen-Hub Dachdecker.
Gewerbe und Handwerksrolle
nachgewiesen, kein Schwarzarbeiter
Betriebshaftpflicht
Nachweis liegt uns vor
Feste Anschrift
Firma, Inhaber und Adresse geprüft
Preis vor der Arbeit
keine Überraschung auf der Rechnung
Aufnahmeverfahren, kein Gütesiegel: was wir genau abfragen.
Ein Dach-Anliegen in Herten, von der einzelnen verrutschten Pfanne bis zur Neueindeckung? Schildern Sie es kurz. Die Anfrage geht an einen geprüften Fachbetrieb aus Ihrer Region.
Ob ein steiles Fachwerkdach im alten Westerholt, ein müdes Siedlungsdach in Langenbochum oder ein Erstdach aus den 1970er Jahren, das nach einem halben Jahrhundert reif für die Erneuerung ist: In Herten lohnt der fachkundige Blick eines Betriebs, der Deckung, Aufbau, Ränder und Entwässerung zuerst prüft und danach handelt. Wir bringen Sie mit einem passenden Partnerbetrieb zusammen, der nach den Fachregeln des Dachdeckerhandwerks arbeitet und Ihr Dach vor dem Hintergrund von Halde, Höhenrücken und Baualter einordnet, statt eine Lösung von der Stange anzubieten.
Zum Überblick über Neueindeckung, Reparatur, Flachdach, Schiefer und die Fachregeln des Dachdeckerhandwerks: der Themen-Hub Dachdecker.
Dachdecker in den Nachbarstädten von Herten:
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