Vor Ort
Dachdecker in Herne: dichteste Bebauung des Clusters über gesunkenem Bergbaugrund, von der Zechensiedlung bis zum Kanalhafen
Herne ist der Sonderfall unter seinen Nachbarn. Mit rund 156.000 Menschen auf einer der kleinsten Großstadtflächen des Landes zählt die Stadt zu den am dichtesten bebauten Deutschlands. Sie liegt kreisfrei am südlichen Rand der Emscherniederung, und 1975 wurde die eigenständige Stadt Wanne-Eickel eingemeindet. Diese Enge bestimmt schon den Zugang zum Dach: Häuser stehen in geschlossenen Zeilen, Gerüste müssen in schmale Straßen passen, und ein Anschluss an die Nachbarwand ist eher Regel als Ausnahme.
Herne war eine Hochburg des Steinkohlebergbaus, mit den Zechen Shamrock, Friedrich der Große, Mont-Cenis, Constantin und Teutoburgia. Aus dieser Zeit stammen die Dächer, die das Stadtbild tragen: In Börnig steht die Gartenstadt Teutoburgia mit ihren steilen, pfannengedeckten Satteldächern unter Denkmalschutz, in Herne-Mitte und Baukau reiht sich Baubestand der ersten Jahrhunderthälfte, und in Wanne kam nach dem Krieg der Geschossbau mit weiten Flachdächern hinzu. Vier Bauzeiten treffen hier auf engstem Raum aufeinander.
Unter all dem hat der lange Abbau den Untergrund in der Emscherniederung großflächig absinken lassen. Diese Bergsenkung setzt sich bis ins Dach fort: An Kaminen, an aufgehenden Wänden und an den Übergängen zur Nachbarbebauung entstehen mit der Zeit Spannungen, die Anschlüsse aufreißen lassen. Gefragt ist daher ein Betrieb, der nicht nur die Fläche, sondern gerade diese Anschlusspunkte prüft. Wir stellen den Kontakt zu einem passenden Partnerbetrieb her und nennen bewusst keine Pauschalpreise, weil jedes Herner Dach in seiner engen Lage anders liegt.
Herne ist mit rund 156.000 Einwohnern eine kreisfreie Großstadt im mittleren Ruhrgebiet und nach Offenbach am Main die flächenmäßig zweitkleinste Großstadt Deutschlands, zugleich eine der am dichtesten bebauten. Die Stadt liegt am südlichen Rand der Emscherniederung; der Rhein-Herne-Kanal durchzieht das Gebiet mit Schleuse und dem Kirmesplatz in Crange. 1975 wurde die eigenständige Stadt Wanne-Eickel eingemeindet. Als Hochburg des Steinkohlebergbaus mit Zechen wie Teutoburgia und Shamrock trägt Herne einen Bestand von der Zechensiedlung bis zum Nachkriegsblock, über einem großflächig gesunkenen Untergrund. Quelle.