Staenderwaende ziehen
Neue nichttragende Trennwaende aus Metall- oder Holzstaenderwerk mit ein- oder zweilagiger Beplankung. So teilen Sie einen grossen Raum, schaffen ein Kinderzimmer oder trennen das Buero ab.
Trockenbau und Innenausbau
Ob eine neue Trennwand, eine abgehängte Decke, ein ausgebautes Dachgeschoss oder eine Vorsatzschale vor die kalte Außenwand: Fachbetrieb24 bringt Ihr Vorhaben mit einem geprüften Fachbetrieb aus Ihrer Region zusammen. Erst wird aufgemessen und geplant, dann sauber und trocken gebaut. Die Arbeiten macht der Partnerbetrieb.

Vom Rohbau zum fertigen Raum
Aus einem offenen Dachgeschoss, einer zu grossen Halle oder einem Raum ohne Aufteilung wird mit leichten Waenden, Decken und Vorsatzschalen fertiger Wohn- oder Arbeitsraum, sauber und ohne wochenlange Baustelle mit nassem Mauerwerk.
Brand- und Schallschutz vom Fach
Eine Trennwand ist mehr als eine Platte auf ein Profil geschraubt. Erst der richtige Aufbau aus Staenderwerk, Daemmung und Beplankung erfuellt die Anforderungen an Feuerwiderstand und Schalldaemmung, und genau das plant der Fachbetrieb.
Trocken statt nass gebaut
Trockenbau kommt ohne Moertel und lange Trockenzeiten aus. Das spart Zeit, haelt den Dreck in Grenzen und laesst sich spaeter wieder aendern, wenn sich die Nutzung des Raums verschiebt.
Ausfuehrung durch den Partnerbetrieb
Fachbetrieb24 vermittelt. Aufmass, Planung und Montage uebernimmt ein gepruefter Fachbetrieb aus Ihrer Region. Den Preis nennt er nach dem Aufmass vor Ort, nicht am Telefon.
Leistungen
Von der einfachen Trennwand über die abgehängte Decke bis zum ausgebauten Dachgeschoss. Diese Leistungen deckt die Vermittlung ab; welcher Aufbau zu Ihrem Raum und Ihren Anforderungen passt, entscheidet der Betrieb nach dem Aufmaß.
Neue nichttragende Trennwaende aus Metall- oder Holzstaenderwerk mit ein- oder zweilagiger Beplankung. So teilen Sie einen grossen Raum, schaffen ein Kinderzimmer oder trennen das Buero ab.
Eine leichte Schale vor eine bestehende Wand setzen, um Leitungen zu fuehren, den Schallschutz zu verbessern oder eine kalte, unebene Aussenwand innen zu daemmen und gerade zu bekommen.
Eine Unterdecke aus Profilen und Platten unter die Rohdecke haengen. Sie versteckt Leitungen und Lueftung, verbessert Akustik und Brandschutz und schafft Platz fuer Einbauleuchten.
Dachschraegen, Drempel und Trennwaende unter dem Dach beplanken, dazu die Daemmung zwischen und unter den Sparren. Aus dem Speicher wird ein warmer, heller Wohnraum.
Im Bad kommen impraegnierte Platten oder Zementbauplatten auf ein Feuchtraum-Staenderwerk, sauber abgedichtet als Untergrund fuer Fliesen. Die Fliesen selbst legt der Fliesenleger.
Wand- und Deckenaufbauten fuer einen bestimmten Feuerwiderstand oder eine bestimmte Schalldaemmung, mit der passenden Plattenart, Daemmung und Entkopplung nach den geltenden Normen.
Rohre, Traeger, Schraegen und Installationsschaechte sauber einpacken, Revisionsklappen setzen und die Flaeche so vorbereiten, dass sie mit der Wand verschwindet.
Fugen und Schraubenkoepfe verspachteln bis zur gewuenschten Oberflaechenguete, von der Grundverspachtelung bis zur glatten Q4-Flaeche, fertig fuer Anstrich oder Tapete.

Wände und Schalen
Das Herzstück des Trockenbaus ist die leichte, nichttragende Wand, und sie entsteht immer nach demselben Prinzip. Zuerst wird ein Ständerwerk gestellt: unten und oben laufen waagerechte Anschlussprofile an Boden und Decke, dazwischen stehen in festem Abstand die senkrechten Ständer. Heute sind das meist verzinkte Metallprofile, die sogenannten CW-Ständer im UW-Anschlussprofil, weil sie sich bei Feuchtigkeit nicht verziehen und schnell zu verarbeiten sind; in bestimmten Fällen kommt auch ein Holzständerwerk zum Einsatz. Auf dieses Gerippe wird beplankt, also mit Platten beidseitig beschlossen. Ob einlagig oder zweilagig beplankt wird, ist keine Geschmacksfrage, sondern hängt an den Anforderungen: Eine zweite Plattenlage bringt mehr Masse und damit besseren Schall- und Brandschutz und eine stabilere Fläche. In den Hohlraum kommen vor dem Schließen die Leitungen für Strom und manchmal Wasser sowie die Dämmung.
Neben der frei stehenden Trennwand gibt es die Vorsatzschale, eine Schale, die vor eine bestehende Wand gesetzt wird. Sie hat mehrere Aufgaben: Sie schafft Platz, um Leitungen und Rohre verschwinden zu lassen, ohne die alte Wand aufzustemmen; sie verbessert den Schallschutz gegenüber dem Nachbarn oder der lauten Straße; und sie bringt eine kalte, unebene Außenwand von innen in Form und lässt sich mit einer Dämmung im Hohlraum verbinden. Verwandt damit ist die Verkofferung, mit der einzelne Rohre, Träger oder eine Fallleitung sauber eingepackt werden, oft mit einer Revisionsklappe für den Zugang. All diese Aufbauten teilen dieselbe Logik aus Unterkonstruktion, Hohlraum und Beplankung, und genau in der richtigen Wahl von Profil, Plattenart und Dämmung steckt die Arbeit, die man der fertigen, glatten Fläche später nicht mehr ansieht. Für den späteren Anstrich der fertigen Wände ist übrigens der Maler und Lackierer der richtige Ansprechpartner.
So läuft die Vermittlung
Sie beschreiben kurz, was entstehen soll: eine Trennwand, eine abgehaengte Decke, ein ausgebautes Dachgeschoss oder eine Vorsatzschale. Raum, ungefaehre Masse, Nutzung und ein paar Fotos helfen bei der ersten Einordnung.
Ein gepruefter Fachbetrieb misst vor Ort auf und klaert die Anforderungen: Soll die Wand Schall daemmen, einen Feuerwiderstand erfuellen, Lasten tragen oder in einen Feuchtraum? Danach richtet sich der Aufbau und das Angebot.
Das Staenderwerk wird gestellt und ausgerichtet, Leitungen und Daemmung kommen hinein, dann wird ein- oder zweilagig beplankt. An Feuchtraeumen und Brandschutzwaenden wird nach dem geprueften System gearbeitet.
Fugen und Schrauben werden bis zur vereinbarten Qualitaetsstufe verspachtelt, dann geht der Betrieb die Flaechen mit Ihnen durch. Den Preis nennt er nach dem Aufmass, abhaengig von Flaeche, Aufbau und Anforderungen.
Neue Wand, abgehängte Decke oder ein Dachgeschoss, das Wohnraum werden soll?
Schildern Sie kurz, worum es geht. Die Ersteinschätzung ist unverbindlich, den Preis nennt der Betrieb nach dem Aufmaß vor Ort.

Die Plattenarten
Welche Platte auf das Ständerwerk kommt, entscheidet über Feuchteschutz, Brandverhalten und Stabilität, und hier werden Laien am ehesten überrascht, wie viele Sorten es gibt. Die gewöhnliche Gipskarton-Bauplatte, umgangssprachlich GKB genannt, ist der Standard für trockene Wohnräume: ein Gipskern zwischen zwei Lagen Karton, günstig und leicht zu verarbeiten. Für Feuchträume wie Bad, Küche oder Hauswirtschaftsraum gibt es die imprägnierte Platte, an ihrer grünen Einfärbung erkennbar und als GKBI oder GKFI bezeichnet; sie nimmt durch Zusätze weniger Wasser auf und ist unempfindlicher gegen Schimmel. Für Wände mit Brandschutzanforderung wird die Feuerschutzplatte GKF verwendet, deren Kern mit Glasfasern und Zusätzen bei Hitze länger zusammenhält, sodass sich der Feuerwiderstand des Aufbaus verlängert. Nach der aktuellen europäischen Norm laufen diese Sorten als Typ A, H oder F, die alten Kürzel GKB, GKBI und GKF sind aber weiter gebräuchlich.
Daneben stehen zwei Plattenfamilien für höhere Ansprüche. Die Gipsfaserplatte kommt ohne Kartonummantelung aus, weil Fasern im Inneren sie zugfest machen; sie ist schwerer und stabiler, hält mehr Last und wird gern dort verlegt, wo es auf Robustheit ankommt. Und für den dauerfeuchten Bereich, allen voran die Dusche, reicht selbst die imprägnierte Gipsplatte nicht, denn Gips verliert im ständig nassen Bereich seine Festigkeit; dort kommen Zementbauplatten zum Einsatz, die dem Wasser standhalten und den tragfähigen Untergrund für die spätere Abdichtung und Verfliesung bilden. Geregelt sind Gipsplatten in der DIN EN 520, die die frühere DIN 18180 abgelöst hat, ihre Verarbeitung im Hochbau in der DIN 18181. Für Sie heißt das vor allem: Die Platte muss zum Raum passen, und ein guter Betrieb baut im Bad selbstverständlich anders auf als im Schlafzimmer.
Feuer und Lärm

Zwei Anforderungen machen aus einer beliebigen Wand eine geplante Wand: der Brandschutz und der Schallschutz. Beim Brandschutz geht es darum, wie lange ein Bauteil im Feuer standhält, bevor es versagt oder das Feuer durchlässt. Man spricht von Feuerwiderstandsklassen, im deutschen System F30 und F90 nach der DIN 4102, in der europäischen Klassifizierung EI30 und EI90 nach der DIN EN 13501; die Zahl steht für die Minuten. Eine Trockenbauwand erreicht solche Werte nicht durch die Platte allein, sondern nur als geprüftes Gesamtsystem aus einer bestimmten Plattenart und Lagenzahl, dem passenden Profil, einer nichtbrennbaren Dämmung und dem richtigen Schraubenabstand, den bei Brandschutzanforderungen die DIN 4102-4 festlegt. Deshalb darf an einer Brandschutzwand nicht frei kombiniert werden; der Betrieb baut nach dem Prüfzeugnis des Systemherstellers, sonst gilt der Feuerwiderstand nicht. Besonders wichtig ist das bei Wänden zwischen Wohnungen, an Fluchtwegen und bei der Verkleidung tragender Stahlteile.
Beim Schallschutz spielt der Trockenbau eine seiner größten Stärken aus. Eine leichte Wand dämmt Luftschall über das Prinzip der biegeweichen Schale: Zwei voneinander getrennte Plattenlagen und ein mit Dämmung gefüllter Hohlraum schlucken den Schall oft besser als eine massive Wand gleichen Gewichts. Drei Stellschrauben gibt es. Die Masse der Beplankung, also ein- oder zweilagig und wie schwer die Platten sind; die Mineralwolle im Hohlraum, die die Luftbewegung zwischen den Schalen bremst; und die Entkopplung, damit keine starre Schallbrücke entsteht. Für hohe Anforderungen werden getrennte, doppelte Ständerreihen gestellt, sodass sich die beiden Wandseiten nicht mehr berühren. Angegeben wird die Luftschalldämmung als bewertetes Schalldämm-Maß Rw, der Rahmen für den Schallschutz im Hochbau steht in der DIN 4109. Ein oft unterschätzter Punkt: Schall sucht sich jede Lücke, deshalb müssen Anschlussfugen, Steckdosen und Durchführungen dicht ausgeführt werden, sonst ist der schöne Rechenwert dahin. Der Fachbetrieb plant den Aufbau auf die geforderte Dämmung.
Oben und unterm Dach
Nicht nur senkrecht, auch waagerecht und schräg arbeitet der Trockenbau. Die abgehängte Decke ist eine Unterdecke aus Profilen und Platten, die unter die eigentliche Rohdecke gehängt wird. Sie hat gleich mehrere Aufgaben: Sie versteckt Leitungen, Lüftungskanäle und Rohre, sie schafft Raum für Einbauleuchten, sie verbessert die Raumakustik und kann einen Brandschutz nach unten oder von unten übernehmen. Aufgehängt wird sie an Abhängern, die verzinkte Tragprofile wie CD- und UD-Profile an der Rohdecke halten; die auf Zug belasteten Abhänger werden aus gutem Grund mit Metalldübeln befestigt, nicht mit Kunststoff, der im Brandfall schmelzen und die Decke zum Einsturz bringen könnte. Eine abgehängte Decke gleicht außerdem eine unebene oder hässliche Rohdecke aus und senkt bei Bedarf einen zu hohen Raum auf ein angenehmeres Maß, ganz ohne Mauern.
Der Dachgeschossausbau ist die Königsdisziplin, weil hier alles zusammenkommt. Aus einem kalten, offenen Speicher wird warmer Wohnraum, und der Trockenbau bildet die sichtbare Innenseite. Zwischen und unter den Sparren liegt die Dämmung, die im Winter die Wärme hält und im Sommer die Hitze draußen; darauf folgt eine luftdichte Ebene mit einer Dampfbremsfolie, deren sorgfältige, dichte Verklebung darüber entscheidet, ob die Konstruktion trocken bleibt oder Feuchte in die Dämmung zieht. Erst dann wird die Dachschräge mit Platten beplankt, dazu kommen der niedrige Drempel an der Traufe, Trennwände und oft eine abgehängte Decke im First. Weil das Dach schräg, verwinkelt und selten rechtwinklig ist, steckt im Ausbau viel Zuschnitt und Sorgfalt. Damit die neue Innenverkleidung nachher tatsächlich warm und schimmelfrei bleibt, müssen Dämmung, Luftdichtheit und Beplankung als Ganzes stimmen. Ein Fachbetrieb plant diese Schichten aufeinander abgestimmt.

Nassbereich und Oberfläche
Zwei Themen entscheiden am Ende über den Eindruck: der richtige Umgang mit Feuchtigkeit und die Qualität der Oberfläche. Im Feuchtraum, also im Bad oder in der Gäste-WC-Nische, baut der Betrieb auf ein Feuchtraum-Ständerwerk mit imprägnierten Platten oder, im direkten Spritzwasser- und Duschbereich, mit Zementbauplatten. Darauf gehört im Nassbereich eine Verbundabdichtung, eine flüssig aufgetragene Dichtschicht mit Dichtbändern in den Ecken, bevor gefliest wird. Diese Trennung ist wichtig: Der Trockenbauer stellt die tragfähige, feuchtegeeignete Wand her und dichtet sie ab, das Verlegen der Fliesen und der bodengleichen Dusche ist dagegen die Aufgabe des Fliesenlegers. Wer beides aus einer Hand möchte, klärt beim Aufmaß, wie die Gewerke ineinandergreifen, damit später keine undichte Stelle zwischen Wand und Belag bleibt.
Sichtbar wird die ganze Arbeit erst durch die Verspachtelung. Die Fugen zwischen den Platten und die Schraubenköpfe werden mit Spachtelmasse gefüllt, in die Fugen kommt zur Rissvermeidung ein Bewehrungs- oder Fugendeckstreifen. Wie fein das geschieht, ist in vier Qualitätsstufen beschrieben. Q1 ist die reine Grundverspachtelung, bei der die Flächen nur geschlossen werden, ausreichend hinter Fliesen. Q2 ist die Standardverspachtelung und der Regelfall: geglättete, absatzfreie Fugen für normale Anstriche und Tapeten. Q3 schließt zusätzlich feine Poren über die Fuge hinaus. Q4 überspachtelt oder glättet die ganze Fläche, sodass sie selbst im flachen Streiflicht und unter glänzenden Anstrichen makellos bleibt. Jede Stufe bedeutet mehr Arbeitsgänge, deshalb wird sie vorher vereinbart. Wer eine perfekt glatte Wand für eine glänzende Farbe erwartet, muss Q4 ausdrücklich bestellen, sonst wird nach Q2 gearbeitet und die Wand wirkt unter streifendem Licht lebendiger als gedacht.
Lasten, Trockenestrich und Kosten

Eine leichte Wand kann viel tragen, wenn man es vorher einplant. Für schwere, auskragende Lasten wie einen wandhängenden Waschtisch, ein WC oder einen vollen Hängeschrank reicht kein Dübel in der Platte; hier wird vor dem Beplanken eine Verstärkung ins Ständerwerk gesetzt. Für Sanitärobjekte ist das ein stabiler Montageträger, eine Traverse oder ein Vorwand-Element, das die Last direkt in Boden und Profil leitet; für Regale und Schränke sind es eingelegte Holz- oder Metalltraversen zwischen den Ständern, die die Schrauben sicher halten. Leichtere Dinge lassen sich mit Hohlraumdübeln direkt an der Platte befestigen. Entscheidend ist, dem Betrieb schon bei der Planung zu sagen, was später wohin kommt, denn eine Traverse nachträglich einzubauen heißt, die fertige, verspachtelte Wand wieder zu öffnen. Zum Trockenbau gehört außerdem der Trockenestrich: statt eines nassen, wochenlang trocknenden Estrichs werden Trockenestrichplatten schwimmend auf eine Schüttung verlegt, die den Boden ausgleicht und dämmt, ideal im Altbau und im Dachgeschoss, wo eine nasse Schicht zu schwer oder zu feucht wäre.
Bleibt die Frage nach dem Preis, und die lässt sich seriös nur nach dem Aufmaß beantworten. Was der Trockenbau kostet, hängt vor allem am geforderten Aufbau: eine einfache, einlagige Trennwand ist etwas ganz anderes als eine zweilagig beplankte Wohnungstrennwand mit Schall- und Brandschutz oder ein kompletter Dachgeschossausbau mit Dämmung und Dampfbremse. Dazu kommen die Fläche, die Zahl der Türöffnungen, Ecken und Anschlüsse, die vereinbarte Qualitätsstufe der Verspachtelung und der Zustand des Bestands mit schiefen Böden und krummen Decken. Auch, ob Sie nur den Rohbau der Wände oder die fertige, gestrichene Fläche wollen, macht einen Unterschied, denn dann greifen weitere Gewerke wie Elektriker, Maler und Fliesenleger ineinander. Für Steckdosen, Schalter und die Leitungen in der neuen Wand ist der Elektriker zuständig, den der Trockenbauer im Ablauf einplant. Ein seriöser Betrieb nennt deshalb keinen festen Quadratmeterpreis am Telefon, sondern misst auf, klärt die Anforderungen und trennt im Angebot Material und Arbeit.
Worauf Sie achten
Ein belastbares Vorgehen klärt zuerst die Anforderungen, baut nach geprüftem System und verspachtelt sauber. Diese Punkte helfen beim Vergleich.
Ein guter Betrieb fragt nach Schallschutz, Brandschutz, Feuchtraum und späterer Last, bevor er ein Angebot macht. Wer am Telefon einen Quadratmeterpreis nennt, ohne den Raum und die Anforderungen zu kennen, rechnet später meist nach.
Bei Brand- und Schallschutzwänden zählt der komplette geprüfte Aufbau, nicht die einzelne Platte. Ein guter Betrieb hält sich an das Systemdatenblatt statt frei zu kombinieren, sonst gelten die Werte nicht.
Waschtisch, WC oder schwere Schränke brauchen eine Traverse im Ständerwerk. Ein guter Betrieb fragt vor dem Beplanken, was wohin kommt, statt die fertige Wand später wieder öffnen zu müssen.
Ob Q2 für den normalen Anstrich oder Q4 für die glänzende Wand: Ein guter Betrieb spricht die Oberflächengüte vorher an, damit das Ergebnis zur Erwartung passt und der Aufwand im Angebot steht.
Einen festen Quadratmeterpreis gibt es dafuer nicht, denn eine Trockenbauwand ist nicht gleich Trockenbauwand. Am staerksten wiegt der geforderte Aufbau. Eine einfache, einlagig beplankte Trennwand, die nur einen Raum optisch teilt, ist schnell gestellt; sobald aber ein bestimmter Schallschutz zwischen zwei Wohnraeumen, ein Feuerwiderstand oder eine zweilagige Beplankung mit Daemmung gefordert ist, steigen Material und Arbeitszeit deutlich. Dazu kommen die Flaeche und die Zahl der Ecken, Tueroeffnungen und Anschluesse, denn jede Oeffnung und jeder saubere Anschluss an Decke, Boden und Bestandswand kostet Zeit. Auch die gewuenschte Oberflaechenguete zaehlt: eine Wand, die nur gestrichen wird, braucht weniger Spachtelaufwand als eine, die spaeter im Streiflicht makellos aussehen soll. Schliesslich spielt der Zustand des Bestands hinein, denn schiefe Boeden, krumme Decken und alte Bausubstanz machen das Ausrichten aufwendiger. Deshalb misst ein serioeser Betrieb erst vor Ort auf, klaert die Anforderungen und macht danach ein Angebot, das Material und Arbeit trennt.
Ueberraschend gut, wenn sie richtig aufgebaut ist, oft besser als so manche massive Wand bei gleichem Gewicht. Der Trick liegt im Prinzip der biegeweichen Schale: Zwei duenne Plattenlagen, die nicht starr miteinander verbunden sind, sondern durch einen mit Daemmung gefuellten Hohlraum getrennt bleiben, schlucken den Luftschall besser als eine einzelne steife Masse. Drei Dinge entscheiden ueber das Ergebnis. Erstens die Beplankung: zwei Lagen daemmen mehr als eine, und schwerere Platten helfen. Zweitens die Daemmung im Hohlraum, meist eine Mineralwolle, die die Luftbewegung im Zwischenraum bremst. Drittens die Entkopplung: laeuft das Staenderwerk starr durch, bilden sich Schallbruecken, weshalb Anschluesse mit Dichtungsband entkoppelt und in hohen Anforderungen sogar getrennte, doppelte Staenderreihen gestellt werden. Die Luftschalldaemmung wird als bewertetes Schalldaemm-Mass Rw angegeben, der Rahmen fuer den Schallschutz im Hochbau steht in der DIN 4109. Wichtig zu wissen: schon eine einzige nicht abgedichtete Steckdose oder ein offener Anschluss kann den ganzen Wert verderben. Der Fachbetrieb plant den Aufbau auf die geforderte Daemmung hin.
Die Plattenart richtet sich nach der Belastung, und hier werden die haeufigsten Fehler gemacht. Fuer normale, trockene Raeume genuegt die gewoehnliche Gipskarton-Bauplatte, umgangssprachlich GKB. In Feuchtraeumen wie dem Bad, aber auch in Kueche oder Hauswirtschaftsraum, kommen impraegnierte Platten zum Einsatz, an der gruenen Einfaerbung erkennbar und als GKBI oder GKFI bezeichnet; sie nehmen weniger Feuchtigkeit auf. In der Dusche und in dauerfeuchten Bereichen reicht selbst das nicht, dort werden Zementbauplatten verwendet, weil Gips im staendig nassen Bereich seine Festigkeit verliert; darauf kommt eine Abdichtung und erst dann die Fliese. Fuer Brandschutzwaende gibt es die Feuerschutzplatte, kurz GKF, deren Gipskern durch Zusaetze bei Hitze laenger zusammenhaelt. Ob eine Wand einen Feuerwiderstand von dreissig oder neunzig Minuten erreicht, haengt aber nicht an der Platte allein, sondern am gesamten geprueften Aufbau aus Profil, Daemmung, Plattenlagen und Schraubenabstand. Neben Gipsplatten gibt es Gipsfaserplatten ohne Kartonummantelung, die stabiler und ebenfalls fuer viele dieser Anforderungen geeignet sind. Der Fachbetrieb waehlt die Platte passend zum Raum aus.
Sie beschreiben, wie glatt die verspachtelte Oberflaeche am Ende ist, und sie sind der Grund, warum zwei scheinbar gleiche Waende sehr unterschiedlich viel kosten. Q1 ist die Grundverspachtelung: Fugen und Schraubenkoepfe werden gefuellt, damit die Flaeche geschlossen ist, mehr nicht; das genuegt, wo spaeter Fliesen oder eine abgehaengte Decke davor kommen. Q2 ist die Standardverspachtelung und der Regelfall fuer normal gestrichene oder tapezierte Waende: die Fugen werden zusaetzlich breiter verspachtelt und geglaettet, sodass kein Absatz mehr zu spueren ist. Q3 geht darueber hinaus und schliesst feine Poren und Rillen ueber die Fuge hinaus, sinnvoll bei glatteren Anstrichen oder duennen Tapeten. Q4 ist die hoechste Stufe: die ganze Flaeche wird ueberspachtelt oder geglaettet, sodass sie auch im flach einfallenden Streiflicht und bei glaenzenden Anstrichen makellos wirkt. Je hoeher die Stufe, desto mehr Arbeitsgaenge und Material, deshalb wird die Qualitaetsstufe vorab vereinbart. Wer eine glatte Wand fuer eine glaenzende Wandfarbe will, sollte Q4 ausdruecklich bestellen, sonst wird nach dem ueblichen Q2 gearbeitet.
Ja, aber nicht an eine einfache Platte, sondern nur mit einer vorbereiteten Befestigung, und das muss vor dem Beplanken eingeplant werden. Eine Gipsplatte allein traegt keine schweren, auskragenden Lasten; ein Duebel in der blanken Platte reisst unter einem haengenden Waschtisch oder einem vollen Haengeschrank frueher oder spaeter aus. Deshalb baut der Fachbetrieb an den vorgesehenen Stellen eine Verstaerkung ins Staenderwerk ein: fuer einen wandhaengenden Waschtisch oder ein WC ein stabiles Montageelement, eine sogenannte Traverse oder einen Vorwand-Montagetraeger, der die Last direkt in den Boden und das Profil leitet; fuer Haengeschraenke und Regale eingelegte Holz- oder Metalltraversen zwischen den Staendern, die die Schrauben halten. Leichtere Dinge wie ein Bild oder eine kleine Leiste lassen sich mit speziellen Hohlraumduebeln direkt an der Platte befestigen. Wichtig ist, dem Betrieb schon bei der Planung zu sagen, was spaeter wohin kommt, denn nachtraeglich eine Traverse einzubauen bedeutet, die fertige Wand wieder zu oeffnen. Wer die Lasten vorher nennt, bekommt eine Wand, die alles sicher haelt.
Nichttragende Trennwaende ja, tragende Bauteile nein, und die Unterscheidung ist entscheidend. Der Trockenbau baut leichte, nichttragende Waende: Sie teilen Raeume, tragen aber kein Gewicht aus dem Bau ueber sich, keine Decke und kein Dach. Solche Waende lassen sich in der Regel frei stellen, versetzen oder spaeter wieder entfernen, solange Brand- und Schallschutz zwischen Nutzungseinheiten gewahrt bleiben. Anders sieht es aus, wenn eine bestehende, gemauerte Wand entfernt oder eine Oeffnung hineingebrochen werden soll, denn dann kann es sich um eine tragende Wand handeln, die Lasten abtraegt. Das ist kein Trockenbau mehr, sondern ein Eingriff in die Statik, der einen Tragwerksplaner und je nach Ort und Gebaeude eine Genehmigung braucht; hier wird mit Stahltraeger oder Sturz gearbeitet, nicht mit Gipsplatten. Auch in Mehrfamilienhaeusern und bei Wohnungstrennwaenden gelten feste Anforderungen an Brand- und Schallschutz, die nicht unterschritten werden duerfen. Ein guter Betrieb sagt Ihnen klar, was reiner Trockenbau ist und was den Statiker braucht, und faengt im Zweifel nicht einfach an zu stemmen.

Beschreiben Sie Ihr Vorhaben, von einer neuen Trennwand oder Vorsatzschale über eine abgehängte Decke bis zum Dachgeschoss, das Wohnraum werden soll. Die Anfrage geht an einen geprüften Fachbetrieb aus Ihrer Region.
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