Photovoltaik

Photovoltaik vom geprüften Fachbetrieb

Ob eine PV-Anlage aufs Dach, dazu ein Stromspeicher und eine Wallbox fürs Auto oder erst einmal ein Balkonkraftwerk: Fachbetrieb24 bringt Ihr Vorhaben mit einem geprüften Fachbetrieb aus Ihrer Region zusammen. Der prüft zuerst das Dach, plant die Anlage nach Ihrem Verbrauch und kümmert sich um Anschluss und Netzanmeldung. Die Arbeiten macht der Partnerbetrieb.

  • Anlage, Speicher und Wallbox
  • Dach zuerst prüfen
  • Anschluss und Netzanmeldung inklusive
Photovoltaik-Montage: dunkle Solarmodule flach auf Aluschienen mit Modulklemmen und Dachhaken auf einem geneigten Ziegeldach eines Einfamilienhauses

Anlage, die zum Dach passt

Ein Fachbetrieb plant die Modulbelegung nach Ausrichtung, Neigung, Verschattung und dem Zustand des Dachs. Die Größe richtet sich nach Ihrem Verbrauch, nicht danach, was gerade in den Wagen passt.

Dach zuerst prüfen

Eine Anlage liegt zwanzig Jahre und länger auf dem Dach. Ein guter Betrieb prüft vorher die Eindeckung und den Dachstuhl und sagt ehrlich, ob das Dach trägt oder vorher etwas gemacht werden muss.

Elektro und Netz aus einer Hand

Der Anschluss an den Zählerschrank, der Zählertausch und die Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister gehören zur fachgerechten Installation dazu und werden von der Elektrofachkraft erledigt.

Preis und Ertrag ehrlich

Fachbetrieb24 vermittelt. Planung und Montage übernimmt ein geprüfter Fachbetrieb aus Ihrer Region. Den Preis und eine ehrliche Ertragsschätzung bekommen Sie nach der Besichtigung, keine Pauschale am Telefon.

Leistungen

Was ein Photovoltaikbetrieb übernimmt

Von der Planung über Module, Wechselrichter und Speicher bis zur Kopplung mit der Wallbox und der Netzanmeldung. Diese Leistungen deckt die Vermittlung ab; was zu Ihrem Dach, Ihrem Verbrauch und zum Budget passt, entscheidet der Betrieb vorab mit Ihnen.

PV-Anlage aufs Dach

Solarmodule auf dem geneigten Ziegel- oder Blechdach, auf dem Flachdach aufgeständert. Dachhaken greifen unter die Ziegel, darauf die Aluschienen, darauf die Module, verschaltet zu Strings. Alles so gesetzt, dass das Dach dicht bleibt.

Wechselrichter

Der Wechselrichter macht aus dem Gleichstrom der Module den Wechselstrom für das Haus. Je nach Dach mit String- oder Modul-Technik (Optimierer oder Modulwechselrichter), damit Teilverschattung nicht die ganze Reihe bremst.

Stromspeicher

Ein Batteriespeicher legt den Sonnenstrom vom Tag für den Abend zurück und hebt den Anteil, den Sie selbst verbrauchen. Ob und wie groß ein Speicher sinnvoll ist, hängt von Verbrauch und Nutzung ab und wird vorher gerechnet.

Wallbox koppeln

Eine Wallbox lädt das Elektroauto, am besten mit dem eigenen Sonnenstrom. Überschussladen lädt bevorzugt dann, wenn die Anlage mehr liefert als das Haus braucht. Anlage, Speicher und Wallbox werden aufeinander abgestimmt.

Dachprüfung vorab

Vor der Montage wird der Zustand von Eindeckung, Lattung und Dachstuhl geprüft. Ein mürbes oder bald fälliges Dach wird sinnvollerweise vor der Anlage gemacht, damit die Module nicht wieder herunter müssen.

Anschluss und Netzanmeldung

Verkabelung bis zum Zählerschrank, Anschluss durch die Elektrofachkraft, Zählertausch auf einen Zweirichtungszähler und die Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister gehören zur Installation dazu.

Balkonkraftwerk einordnen

Das steckerfertige Balkonkraftwerk ist die kleine, einfache Lösung für ein, zwei Module an Balkon oder Fassade. Es ersetzt keine Dachanlage, kann aber ein guter Einstieg sein. Wir ordnen beides ehrlich ein.

Begutachtung vor Ort

Vor jedem Angebot schaut sich der Betrieb Dach, Ausrichtung, Verschattung, den Zählerschrank und den Platz für Wechselrichter und Speicher an. Daraus entsteht ein nachvollziehbares Angebot.

Wandmontierter Stromspeicher und Wechselrichter an einer Kellerwand, Leitungen ordentlich in Kabelkanälen zum Zählerschrank geführt

Anlage aufs Dach

Module, Schienen und ein Dach, das dicht bleibt

Eine Dachanlage besteht aus mehr als den Modulen, die man von der Straße sieht. Auf dem geneigten Ziegeldach greifen verzinkte Dachhaken unter die Ziegel bis auf den Sparren, darauf werden die Aluminiumschienen geschraubt, darauf sitzen die Module, zu Strings verschaltet. Auf dem Flachdach werden die Module aufgeständert und meist mit Ballast gegen Wind gesichert, ohne das Dach großflächig zu durchdringen. Entscheidend ist, dass die Dachhaut rund um jede Durchdringung dicht bleibt und das Dach die zusätzliche Last aus Modulen, Wind und Schnee trägt.

Der Wechselrichter macht aus dem Gleichstrom der Module den Wechselstrom für das Haus. Je nach Dach kommt String-Technik oder eine Lösung mit Optimierern oder Modulwechselrichtern zum Einsatz, damit Teilverschattung durch Schornstein, Gaube oder einen Baum nicht die ganze Reihe ausbremst. Ein Stromspeicher legt den Sonnenstrom vom Tag für den Abend zurück und hebt den Anteil, den Sie selbst verbrauchen. Ob ein Speicher und wie groß sich lohnt, hängt von Verbrauch und Nutzung ab und wird vor dem Angebot gerechnet, nicht pauschal versprochen.

So läuft die Vermittlung

Von der Anfrage bis zur angemeldeten Anlage

  1. Schritt 1

    Anliegen schildern

    Sie beschreiben kurz, worum es geht: eine PV-Anlage aufs Dach, dazu ein Speicher, eine Wallbox für das Auto oder erst einmal ein Balkonkraftwerk. Dachform, Ausrichtung und Ihr ungefährer Stromverbrauch helfen bei der ersten Einordnung.

  2. Schritt 2

    Besichtigung und Planung

    Ein geprüfter Fachbetrieb sieht sich Dach, Ausrichtung, Verschattung, Dachstuhl und Zählerschrank vor Ort an, prüft den Zustand der Eindeckung und plant die Anlagengröße nach Ihrem Verbrauch. Daraus entsteht das Angebot mit einer ehrlichen Ertragsschätzung.

  3. Schritt 3

    Montage und Anschluss

    Dachhaken und Schienen werden gesetzt, die Module montiert und verschaltet, Wechselrichter und Speicher angeschlossen. Die Elektrofachkraft klemmt im Zählerschrank an, der Zähler wird getauscht, die Anlage in Betrieb genommen.

  4. Schritt 4

    Anmeldung und Abnahme

    Die Anlage wird beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister angemeldet, das gehört dazu. Am Ende gehen Sie die Anlage mit dem Betrieb durch, sehen die Erträge im Monitoring und haben den Preis vorab gekannt.

Eine Anlage aufs Dach, mit Speicher oder Wallbox?

Schildern Sie kurz, worum es geht. Die Ersteinschätzung ist unverbindlich, Preis und eine ehrliche Ertragsschätzung bekommen Sie nach der Besichtigung.

Moderner digitaler Stromzähler in einem aufgeräumten Zählerschrank mit Leitungsschutzschaltern im Hausanschlussraum

Elektro und Netz

Anschluss, Zähler und Anmeldung gehören dazu

Eine PV-Anlage hängt man nicht einfach selbst ans Netz. Der Anschluss an den Zählerschrank, der Austausch des alten Zählers gegen einen Zweirichtungszähler (der getrennt zählt, was Sie beziehen und was Sie einspeisen) und die Anmeldung beim Netzbetreiber sind Pflicht und gehören in die Hand einer Elektrofachkraft. Dazu kommt die Registrierung der Anlage im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Ist der Zählerschrank veraltet, muss er vor dem Anschluss ertüchtigt werden; das klärt der Betrieb bei der Besichtigung.

Für den sicheren Anschluss ans Hausnetz ist der Elektriker das passende Gewerk; viele Photovoltaikbetriebe vereinen die nötigen Qualifikationen oder arbeiten mit einem Elektrofachbetrieb zusammen. Ein seriöser Betrieb erledigt die Anmeldungen für Sie oder begleitet Sie dabei und übergibt die Anlage betriebsbereit und angemeldet. Für das steckerfertige Balkonkraftwerk gelten vereinfachte Regeln, aber auch das wird im Marktstammdatenregister registriert.

Steckerfertiges Balkonkraftwerk: zwei Solarmodule senkrecht an der Balkonbrüstung eines Mehrfamilienhauses mit kleinem Wechselrichter

Balkonkraftwerk

Der kleine Einstieg über Balkon oder Fassade

Das Balkonkraftwerk ist die kleine, steckerfertige Lösung: meist ein oder zwei Module an Balkon, Fassade, Garage oder im Garten mit einem kleinen Wechselrichter, die über eine Steckdose einen Teil des Grundverbrauchs im Haushalt decken. Es ist günstig, schnell montiert, unterliegt vereinfachten Regeln und ist ein guter Einstieg, wenn Sie klein anfangen möchten oder zur Miete wohnen. Auch ein Balkonkraftwerk wird im Marktstammdatenregister angemeldet.

In der Leistung bleibt es klein und ersetzt keine Dachanlage. Geht es um das eigene Dach, einen spürbaren Eigenverbrauch und die Kopplung mit Speicher und Wallbox, ist die fest installierte Anlage die richtige Wahl. Beides hat seine Berechtigung; ein Betrieb ordnet ehrlich ein, was zu Ihrer Wohnsituation und Ihrem Ziel passt, statt Ihnen die größere Lösung aufzudrängen.

Wirtschaftlichkeit

Was eine Anlage bringt, ehrlich gerechnet

Rund um Photovoltaik kursieren große Versprechen: feste Renditen, kurze Amortisationszeiten, garantierte Erträge. Seriös lässt sich das ohne die Daten Ihres Dachs und Ihres Verbrauchs nicht sagen. Der tatsächliche Ertrag hängt von der Dachausrichtung und Neigung ab, von der Verschattung durch Schornstein, Gaube, Nachbarhaus oder Bäume, von der Anlagengröße und davon, wie viel des Stroms in die sonnigen Stunden fällt. Strompreise und Förderbedingungen ändern sich zudem laufend. Wer Ihnen am Telefon eine feste Rendite verspricht, überspringt genau die Punkte, die den Unterschied machen.

Der größte Hebel ist heute der Eigenverbrauch, nicht die Einspeisung: Selbst genutzter Sonnenstrom ersetzt teuren Netzstrom, eingespeister Strom wird dagegen nur niedrig vergütet. Speicher, Wärmepumpe und Wallbox erhöhen den Eigenverbrauch und damit den Nutzen. Eine Förderung über zinsgünstige Kredite oder Programme kann es geben, die Bedingungen und Töpfe ändern sich aber und sind beim jeweiligen Anbieter und bei der Förderstelle zu prüfen; feste Zusagen zu Beträgen oder Quoten gehören nicht ins Verkaufsgespräch. Ein guter Betrieb rechnet Ihnen eine nachvollziehbare, ehrliche Schätzung vor.

Angrenzende Gewerke

Photovoltaik, Dach, Elektro und Heizung

Eine Solaranlage berührt mehrere Gewerke, die ineinandergreifen. Der Photovoltaikbetrieb plant die Anlage, montiert die Unterkonstruktion und die Module und setzt Wechselrichter und Speicher. Für die Beurteilung des Dachs und Arbeiten an der Eindeckung ist der Dachdecker zuständig, damit das Dach rund um die Durchdringungen dicht bleibt. Den sicheren Anschluss ans Hausnetz, den Zählerschrank und die Netzanmeldung verantwortet der Elektriker beziehungsweise die Elektrofachkraft des Betriebs.

Wer Sonnenstrom zum Heizen nutzen will, denkt an die Kopplung mit einer Wärmepumpe: Sie heizt mit Strom, der zum Teil vom eigenen Dach kommen kann, und erhöht so den Eigenverbrauch, im tiefen Winter liefert die Anlage allerdings wenig. Die Planung und der Einbau der Wärmepumpe sind ein eigenes Gewerk rund um Sanitär und Heizung; für die Solaranlage und ihre Kopplung bleibt der Photovoltaikbetrieb zuständig. Am besten planen Sie zusammengehörige Maßnahmen gemeinsam, wenn ohnehin eine Sanierung ansteht. Entscheidend ist Ihr Anliegen, nicht die Schublade; der passende Fachbetrieb wird danach ausgewählt.

Worauf Sie achten

Woran Sie einen guten Betrieb erkennen

Ein belastbares Vorgehen prüft zuerst das Dach, plant nach Ihrem Verbrauch und rechnet ehrlich. Diese Punkte helfen beim Vergleich und beim Erkennen unseriöser Anbieter.

Dach und Verbrauch zuerst

Ein guter Betrieb sieht sich Dach, Ausrichtung, Verschattung, Dachstuhl und Zählerschrank an und plant die Anlagengröße nach Ihrem Verbrauch, bevor er ein Angebot macht. Sie bekommen danach ein nachvollziehbares Angebot, das die Komponenten trennt.

Ertrag ehrlich schätzen

Ein seriöser Betrieb rechnet eine nachvollziehbare Ertragsschätzung und verspricht keine festen Renditen oder garantierten Amortisationszeiten. Er nennt den Eigenverbrauch als den entscheidenden Hebel und redet Einspeisevergütung nicht schön.

Anschluss und Anmeldung inklusive

Der Anschluss durch die Elektrofachkraft, der Zählertausch und die Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister gehören dazu. Ein guter Betrieb übergibt die Anlage betriebsbereit und angemeldet, nicht als Bausatz.

Nicht an der Tür drängen lassen

Rund um Photovoltaik sind Vertreter mit Zeitdruck, Rundum-sorglos-Paketen und garantierten Renditen unterwegs. Ein seriöser Betrieb drängt nicht, verlangt keine hohe Anzahlung an Unbekannte und gibt Ihnen Zeit, in Ruhe zu entscheiden.

Häufige Fragen zur Photovoltaik

Was kostet eine Photovoltaikanlage?

Einen festen Preis gibt es seriös nicht, weil die Anlagen sehr unterschiedlich sind. Eine kleine Anlage auf einem einfachen Satteldach, eine große Anlage mit Speicher und Wallbox und eine Aufständerung auf einem Flachdach lassen sich nicht über einen Kamm scheren. Entscheidend sind die Größe der Anlage (die Zahl der Module und die Leistung), die Dachform und die Eindeckung, ob ein Speicher und eine Wallbox dazukommen, der Zustand des Zählerschranks und wie aufwendig die Leitungen vom Dach zum Technikraum zu führen sind. Ein altes Dach, das vorher erneuert werden muss, ändert die Rechnung ebenfalls. Deshalb nennt ein seriöser Betrieb keinen Pauschalpreis am Telefon, sondern sieht sich Dach, Zähler und Technikraum an und macht danach ein nachvollziehbares Angebot, das Module, Speicher, Wechselrichter, Montage und Elektroarbeiten trennt. So sehen Sie, wofür Sie zahlen, und können Angebote ehrlich vergleichen.

Lohnt sich eine PV-Anlage noch?

Das hängt vom Einzelfall ab, und seriös rechnen lässt es sich erst nach der Besichtigung. Der größte Hebel ist heute weniger die Einspeisung ins Netz als der Eigenverbrauch: Jede Kilowattstunde Sonnenstrom, die Sie selbst nutzen, ersetzt teuren Netzstrom, und genau daraus entsteht der wirtschaftliche Nutzen. Wie hoch der ausfällt, hängt von Ihrem Verbrauch und davon ab, wie viel davon in die Zeit mit Sonne fällt, von der Dachausrichtung und Neigung, von der Verschattung, von der Anlagengröße und davon, ob ein Speicher, eine Wärmepumpe oder eine Wallbox den Eigenverbrauch erhöhen. Konkrete Erträge, Amortisationszeiten oder Renditen kann man ohne die Daten Ihres Dachs und Ihres Verbrauchs nicht seriös nennen, und Strompreise und Förderbedingungen ändern sich. Ein guter Betrieb rechnet Ihnen eine ehrliche, nachvollziehbare Schätzung vor und verspricht keine festen Renditen.

Muss mein Dach vor der Montage geprüft werden?

Ja, und das aus gutem Grund. Eine Photovoltaikanlage bleibt zwanzig Jahre und länger auf dem Dach. Ist die Eindeckung schon mürbe, sind Ziegel porös oder ist die Unterspannbahn am Ende, müsste die Anlage für eine Dachsanierung später wieder abgebaut werden, und das kostet doppelt. Deshalb prüft ein guter Betrieb vor der Montage den Zustand von Eindeckung, Lattung und Dachstuhl und klärt, ob das Dach die zusätzliche Last aus Modulen, Wind und Schnee trägt. Steht ohnehin bald eine Dachsanierung an, ist es sinnvoll, sie vor der Anlage zu machen. Für die Beurteilung und für Arbeiten an der Dacheindeckung selbst ist der Dachdecker der richtige Ansprechpartner; viele Solarbetriebe arbeiten mit einem Dachdecker zusammen oder haben das Gewerk im Haus. Fragen Sie bei der Besichtigung, wer den Dachzustand beurteilt.

Wer kümmert sich um den Anschluss und die Anmeldung beim Netzbetreiber?

Das gehört zur fachgerechten Installation dazu und übernimmt der Fachbetrieb mit seiner Elektrofachkraft. Der Anschluss der Anlage an den Zählerschrank, der Austausch des alten Zählers gegen einen Zweirichtungszähler (der getrennt zählt, was Sie beziehen und was Sie einspeisen) und die Anmeldung beim Netzbetreiber sind Pflicht und dürfen nicht von Laien gemacht werden. Dazu kommt die Registrierung der Anlage im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur. Eine Photovoltaikanlage darf man nicht einfach selbst ans Netz hängen; der Netzbetreiber muss eingebunden sein. Ein seriöser Betrieb erledigt die Anmeldungen für Sie oder begleitet Sie dabei und übergibt die Anlage betriebsbereit. Für das steckerfertige Balkonkraftwerk gelten vereinfachte Regeln, aber auch das wird im Marktstammdatenregister angemeldet.

Was ist der Unterschied zwischen einem Balkonkraftwerk und einer Dachanlage?

Es sind zwei unterschiedliche Dinge. Ein Balkonkraftwerk ist eine kleine, steckerfertige Solaranlage aus meist ein oder zwei Modulen an Balkon, Fassade oder im Garten mit einem kleinen Wechselrichter, die über eine Steckdose einen Teil des Grundverbrauchs im Haushalt deckt. Es ist günstig, schnell montiert, in vielen Fällen ohne Elektrofachkraft aufzustellen und unterliegt vereinfachten Regeln, bleibt aber in der Leistung klein und ersetzt keine Dachanlage. Eine fest installierte Photovoltaikanlage auf dem Dach ist deutlich größer, wird fachgerecht montiert und von der Elektrofachkraft angeschlossen, kann mit Speicher und Wallbox gekoppelt werden und deckt einen viel größeren Teil Ihres Strombedarfs. Das Balkonkraftwerk ist ein einfacher Einstieg, wenn Sie klein anfangen oder zur Miete wohnen; geht es um das eigene Dach und einen spürbaren Eigenverbrauch, ist die Dachanlage die richtige Wahl. Ein Betrieb ordnet beides ehrlich für Ihre Situation ein.

Wie passen Photovoltaik und Wärmepumpe zusammen?

Sie ergänzen sich gut, sind aber zwei getrennte Themen. Eine Wärmepumpe heizt mit Strom, und wenn ein Teil dieses Stroms vom eigenen Dach kommt, sinkt der Bezug aus dem Netz und der Eigenverbrauch der Photovoltaikanlage steigt, besonders in der Übergangszeit mit Sonne. Im tiefsten Winter liefert eine PV-Anlage allerdings wenig, dann heizt die Wärmepumpe überwiegend mit Netzstrom; die Anlage deckt also nicht den ganzen Heizstrom. Technisch lassen sich beide über eine abgestimmte Steuerung koppeln, sodass die Wärmepumpe bevorzugt läuft, wenn die Sonne scheint. Ob sich die Kombination für Sie rechnet, hängt vom Haus, vom Wärmebedarf und von der Anlagengröße ab und gehört durchgerechnet. Die Planung und der Einbau der Wärmepumpe selbst sind ein eigenes Gewerk (Heizung); für die Solaranlage und ihre Kopplung ist der Photovoltaikbetrieb zuständig. Am besten planen Sie beides zusammen, wenn ohnehin eine Sanierung ansteht.

Wie unterscheidet sich der Photovoltaikbetrieb vom Elektriker und vom Dachdecker?

Die drei arbeiten bei einer Solaranlage eng zusammen, haben aber einen anderen Schwerpunkt. Der Photovoltaikbetrieb plant die Anlage, montiert die Unterkonstruktion und die Module auf dem Dach, setzt Wechselrichter und Speicher und bindet oft auch die Wallbox ein; viele Betriebe vereinen die nötigen Qualifikationen oder arbeiten mit Partnern. Der Elektriker ist für den sicheren Anschluss ans Hausnetz zuständig, für den Zählerschrank, den Zählertausch und die Anmeldung beim Netzbetreiber, Arbeiten, die eine Elektrofachkraft erledigen muss. Der Dachdecker beurteilt den Zustand des Dachs, führt nötige Arbeiten an der Eindeckung aus und sorgt dafür, dass das Dach rund um die Durchdringungen dicht bleibt. Für eine Anlage, die lange hält, greifen alle drei ineinander. Fragen Sie bei der Besichtigung, welche dieser Arbeiten der Betrieb selbst ausführt und wo er mit anderen zusammenarbeitet.

Städte

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