Parkett verlegen
Massivparkett, Mehrschichtparkett und die breite Landhausdiele, verklebt oder schwimmend. Der Betrieb wählt Holzart, Aufbau und Muster nach Raum, Nutzung und vorhandenem Untergrund aus.
Bodenleger und Parkettleger
Ob neues Parkett, Laminat oder Designboden, ein Teppich, der raus soll, oder ein alter Dielenboden, der wieder glänzen könnte: Fachbetrieb24 bringt Ihr Anliegen mit einem geprüften Fachbetrieb aus Ihrer Region zusammen. Erst wird der Untergrund geprüft und beraten, dann sauber verlegt. Die Arbeiten macht der Partnerbetrieb.

Vom Untergrund bis zur letzten Diele
Ein Fachbetrieb prüft erst den Untergrund, wählt dann den passenden Belag und verlegt ihn sauber, ob Parkett, Laminat, Designboden oder Teppich. Alles aus einer Hand statt in Einzelschritten.
Parkett schleifen statt herausreißen
Ein alter, zerkratzter Parkett- oder Dielenboden ist selten ein Fall für den Container. Oft lässt er sich abschleifen und neu ölen oder versiegeln und sieht danach aus wie neu.
Erst messen, dann verlegen
Bevor der erste Belag ins Haus kommt, prüft der Betrieb die Restfeuchte und die Ebenheit des Estrichs. Dieser Schritt entscheidet, ob der Boden später hält oder sich wölbt.
Ausführung durch den Partnerbetrieb
Fachbetrieb24 vermittelt. Aufmaß, Untergrundprüfung und Verlegung übernimmt ein geprüfter Fachbetrieb aus Ihrer Region. Den Preis nennt er nach dem Aufmaß vor Ort, nicht am Telefon.
Leistungen
Vom neuen Parkett über den Designboden bis zum aufgearbeiteten Dielenboden. Diese Leistungen deckt die Vermittlung ab; was zu Ihrem Raum passt, entscheidet der Betrieb nach dem Aufmaß und der Prüfung des Untergrunds.
Massivparkett, Mehrschichtparkett und die breite Landhausdiele, verklebt oder schwimmend. Der Betrieb wählt Holzart, Aufbau und Muster nach Raum, Nutzung und vorhandenem Untergrund aus.
Laminat und Vinyl-Designboden als Klicksystem oder verklebt. Robust, pflegeleicht und in vielen Dekoren, für Wohnräume ebenso wie für stark begangene Flure.
Natürliches Linoleum, warmer Kork und Teppichboden in Bahnen oder Fliesen. Elastische und textile Beläge für Räume, in denen es leise, warm oder besonders strapazierfähig sein soll.
Restfeuchte messen, Ebenheit prüfen, spachteln und grundieren. Der wichtigste und oft unsichtbare Teil der Arbeit, von dem die Haltbarkeit des Bodens abhängt.
Alten Parkett- oder Dielenboden abschleifen, kittieren und neu ölen oder versiegeln. Aus einem grauen, zerkratzten Boden wird wieder eine glatte, warme Fläche.
Belag und Aufbau passend zur Warmwasser-Fußbodenheizung wählen, damit die Wärme in den Raum kommt und der Boden die Temperaturwechsel dauerhaft mitmacht.
Passende Sockelleisten, saubere Randfugen und Übergangsprofile an Türen und zwischen zwei Belägen. Die Details, die einen verlegten Boden erst fertig aussehen lassen.
Einzelne beschädigte Dielen oder Planken tauschen, gelöste Stellen neu verkleben, quietschende Böden richten, statt gleich die ganze Fläche zu erneuern.

Die Bodenarten
Am Anfang steht die Frage, welcher Belag zum Raum und zur Nutzung passt, denn die Unterschiede sind größer, als es die Optik vermuten lässt. Parkett ist echtes Holz und die langlebigste Wahl. Beim Massivparkett besteht die Diele durch und durch aus einem Stück Holz, beim heute verbreiteten Mehrschicht- oder Fertigparkett liegt eine echte Holz-Nutzschicht auf einem stabilen Träger aus Sperrholz oder Faserplatte. Beide lassen sich je nach Dicke der Nutzschicht ein- oder mehrmals abschleifen und halten damit Jahrzehnte. Die Landhausdiele ist dabei kein eigenes Material, sondern ein Format: eine besonders lange und breite Einzeldiele, die einem Raum eine ruhige, großzügige Wirkung gibt. Wer es kleinteiliger und klassischer mag, wählt Stabparkett im Fischgrät. Laminat sieht Holz nur ähnlich: Es ist eine bedruckte Dekorschicht auf einer Holzfaserplatte mit harter Melaminoberfläche, günstig und kratzfest, aber nicht aus Holz und nicht schleifbar.
Daneben stehen die elastischen und textilen Beläge, jeder mit einer eigenen Stärke. Der Vinyl- oder Designboden hat eine Kunststoff-Nutzschicht, ist fußwarm, leise und kommt mit Feuchtigkeit gut zurecht, weshalb er in Küche, Flur und Gäste-WC beliebt ist. Linoleum wird aus natürlichen Rohstoffen wie Leinöl, Harzen, Holz- und Korkmehl auf einem Jutegewebe hergestellt, ist robust und langlebig und wird oft im Objektbereich verlegt. Kork ist besonders warm und trittelastisch und dämpft den Schall. Teppichboden schließlich macht Räume leise und behaglich und gibt es in Bahnen oder als einzelne Fliesen. Nicht in diesen Bereich gehören die keramischen Fliesen; sie werden im Dünnbett verlegt und sind ein Fall für den Fliesenleger. Welcher Belag für Ihren Raum der richtige ist, hängt von Nutzung, Feuchtigkeit, gewünschter Wärme und Ihrem Budget ab, und genau das ordnet der Fachbetrieb beim Aufmaß ein.
So läuft die Vermittlung
Sie beschreiben kurz, worum es geht: ein neuer Boden, ein alter Parkettboden zum Aufarbeiten oder eine schadhafte Stelle. Raum, ungefähre Fläche, der gewünschte Belag und ein paar Fotos helfen bei der ersten Einordnung.
Ein geprüfter Fachbetrieb misst vor Ort auf und sieht sich den Untergrund an. Erst die Prüfung von Restfeuchte und Ebenheit des Estrichs macht ein belastbares Angebot möglich, denn danach richtet sich der Aufwand.
Der Untergrund wird gespachtelt und grundiert, dann der Belag zugeschnitten und verlegt, verklebt oder schwimmend. Zum Schluss kommen Sockelleisten, Randfugen und Übergangsprofile.
Am Ende geht der Betrieb den fertigen Boden mit Ihnen durch und erklärt die richtige Pflege. Den Preis nennt er nach dem Aufmaß, abhängig von Belag, Fläche und Zustand des Untergrunds.
Neuer Boden, ein Designboden oder ein Parkett, das wieder glänzen soll?
Schildern Sie kurz, worum es geht. Die Ersteinschätzung ist unverbindlich, den Preis nennt der Betrieb nach dem Aufmaß vor Ort.

Der Untergrund
Der wichtigste Teil einer Bodenverlegung ist der, den man später nicht mehr sieht: der Untergrund. Ein Belag ist immer nur so gut wie das, worauf er liegt, und die meisten Schäden entstehen nicht am Boden selbst, sondern darunter. Zwei Dinge prüft der Betrieb deshalb, bevor er verlegt. Das erste ist die Restfeuchte. Ein frisch eingebrachter Estrich enthält viel Wasser und braucht Wochen, bis er so weit durchgetrocknet ist, dass er einen Belag tragen darf; erst dann ist er belegreif. Gemessen wird das üblich mit der CM-Messung, bei der eine Probe aus dem Estrich mit Calciumcarbid in einem Druckgefäß verrührt wird; aus dem entstehenden Druck ergibt sich der Feuchtegehalt. Die zulässigen Grenzwerte hängen von der Estrichart ab, denn ein Zementestrich darf mit mehr Restfeuchte belegt werden als ein Calciumsulfat- oder Anhydritestrich, und bei einer Fußbodenheizung gelten strengere Werte. Wird zu früh verlegt, wölbt sich Parkett, lösen sich Klebungen und unter dichten Belägen sammelt sich Feuchte an.
Das zweite ist die Ebenheit. Ein Boden darf keine Wellen und keine Absätze haben, sonst zeichnen sie sich später ab, der Belag wippt oder die Fugen öffnen sich. Wie eben ein Untergrund sein muss, regelt die DIN 18202 mit ihren Ebenheitstoleranzen; für Bodenbeläge gelten dabei oft die erhöhten Anforderungen. Der Betrieb prüft mit einer langen Richtlatte, wo der Estrich Buckel oder Senken hat. Kleine Unebenheiten gleicht er mit einer Spachtelmasse aus, die selbstverlaufend eine glatte Fläche bildet; vorher wird der Estrich meist grundiert, damit die Spachtelmasse und später der Kleber halten und der Estrich nicht zu schnell Wasser aus dem Kleber zieht. Auch ein alter, fester Belag oder Kleberreste müssen zuerst herunter. Dieser Aufwand für die Vorbereitung erklärt, warum zwei scheinbar gleiche Räume sehr unterschiedlich viel kosten können. Wer hier spart, spart am falschen Ende, denn ein sauber vorbereiteter Untergrund ist die Voraussetzung dafür, dass der Boden über Jahre eben und fest bleibt.
Die Verlegearten

Wie ein Boden verlegt wird, entscheidet über Gefühl, Haltbarkeit und Aufwand. Bei der schwimmenden Verlegung werden die einzelnen Dielen oder Planken nur untereinander verbunden, meist über ein Klicksystem, und liegen lose auf einer Trittschalldämmung, ohne mit dem Untergrund verklebt zu sein. Das geht schnell, ist vergleichsweise günstig und lässt sich später wieder aufnehmen; Laminat, viele Fertigparkett- und Designböden werden so verlegt. Der Nachteil: Ein schwimmender Boden klingt etwas hohler, kann sich bei großen Flächen mehr bewegen und ist auf einer Fußbodenheizung weniger ideal, weil die Dämmschicht die Wärme bremst. Bei der vollflächigen Verklebung wird der Belag dagegen mit einer Zahnspachtel in ein Kleberbett gesetzt und fest mit dem Untergrund verbunden. Das ist aufwendiger, aber der Boden liegt satt und ruhig, klingt wärmer, hält großen Flächen stand und ist auf der Fußbodenheizung die bessere Wahl, weil die Wärme ungehindert durchkommt. Massivparkett wird fast immer verklebt.
Neben der Technik ist das Muster eine Frage für sich, denn es prägt den Raum stark. Der Schiffsboden, bei dem die Dielen in Reihen mit versetzten Stößen liegen, ist die ruhigste und häufigste Verlegung und wirkt großzügig. Das Fischgrätmuster, bei dem kurze Stäbe im Winkel gegeneinander laufen, ist die klassische, edle Variante, die man aus Altbauwohnungen kennt; sie braucht deutlich mehr Zuschnitt und Arbeitszeit und damit ein größeres Budget. Verwandte Muster wie der Würfel oder der englische Verband erweitern die Auswahl. Wichtig ist bei jedem Muster die Laufrichtung im Verhältnis zum Lichteinfall und zur Raumform: Dielen wirken länger, wenn sie in die Blickrichtung und zum Licht hin verlaufen. Der Fachbetrieb bespricht mit Ihnen, welches Muster zum Raum und zum Budget passt, und plant den Verschnitt so, dass am Ende möglichst wenig teures Material im Abfall landet.
Wärme von unten
Immer mehr Häuser und Wohnungen haben eine Warmwasser-Fußbodenheizung, und die Frage, welcher Boden darauf darf, stellt sich fast bei jeder Sanierung. Die gute Nachricht: Fast jeder Belag ist grundsätzlich geeignet, auch Parkett, wenn ein paar Regeln beachtet werden. Entscheidend ist, dass die Wärme aus dem Estrich möglichst ungehindert nach oben in den Raum kommt. Jeder Bodenaufbau setzt dem Wärmestrom einen gewissen Widerstand entgegen, und dieser Wärmedurchlasswiderstand soll klein bleiben; ein dicker Teppich mit weicher Unterlage oder eine zusätzliche Dämmmatte unter einem schwimmenden Boden wirken hier wie eine Decke über der Heizung. Deshalb ist auf der Fußbodenheizung die vollflächige Verklebung meist die bessere Wahl als die schwimmende Verlegung, und dünnere Aufbauten sind im Vorteil. Ein Fachbetrieb achtet auf einen Belag, der ausdrücklich für die Fußbodenheizung freigegeben ist, und stimmt die Unterlage darauf ab.
Bei Holz kommt hinzu, dass es lebt: Es nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie ab und arbeitet dabei, dehnt sich also und schwindet mit der Jahreszeit. Über einer Heizung ist es im Winter besonders trocken, deshalb bewähren sich massarme, wenig arbeitende Holzarten wie Eiche, während stark arbeitende wie Buche oder Ahorn zu größeren Fugen und Verwerfungen neigen und für die Fußbodenheizung weniger geeignet sind. Für die Menschen im Raum wie für das Material gilt, dass die Oberfläche im Aufenthaltsbereich rund 29 Grad Celsius nicht dauerhaft überschreiten soll. Bevor überhaupt verlegt wird, fährt man die Heizung nach einem festen Aufheizprotokoll hoch und wieder herunter, damit die letzte Restfeuchte aus dem Estrich getrieben wird und danach die Belegreife gemessen werden kann. Wer diese Punkte beachtet, hat mit einem Holzboden auf der Fußbodenheizung viele Jahre Freude; der Fachbetrieb wählt Holzart, Aufbau und Verlegung passend zu Ihrer Anlage.

Oberfläche und Renovierung
Ein Holzboden bekommt seine endgültige Oberfläche erst nach dem Verlegen, und hier gibt es zwei Wege. Bei der Versiegelung legt ein Lack einen dünnen, geschlossenen Film über das Holz, der gut gegen verschüttete Flüssigkeit schützt und sich leicht feucht wischen lässt. Der Preis dafür: Ist der Film nach Jahren zerkratzt oder stumpf, lässt sich eine einzelne Stelle kaum unsichtbar ausbessern, dann muss die ganze Fläche neu geschliffen und lackiert werden. Ein geölter Boden nimmt das Öl dagegen in die oberste Holzschicht auf und bleibt offenporig; er wirkt natürlicher und matter, fühlt sich wärmer an und lässt sich an einzelnen Stellen nachölen. Dafür will er regelmäßiger gepflegt werden und ist gegen stehende Nässe empfindlicher. In stark genutzten Räumen ist die Versiegelung praktisch, wer die lebendige Holzoptik mag, wählt Öl. Beides trägt der Betrieb nach dem Verlegen auf, beim geölten Boden oft in mehreren Durchgängen.
Und weil Holz sich immer wieder auffrischen lässt, muss ein alter, zerkratzter oder grau gewordener Parkett- oder Dielenboden selten heraus. Ob sich das Abschleifen lohnt, hängt an der Dicke der nutzbaren Holzschicht: Massivparkett und dicke Dielen lassen sich mehrmals abschleifen, Mehrschichtparkett je nach Nutzschicht ein- bis zweimal, sehr dünne Nutzschichten gar nicht. Beim Schleifen trägt eine Bandschleifmaschine, an den Rändern eine kleinere Randschleifmaschine, in mehreren Durchgängen mit immer feinerer Körnung die alte Oberfläche und eine hauchdünne Holzschicht ab, bis das Holz wieder blank ist; Ritzen und Löcher werden gekittet, danach wird neu geölt oder versiegelt. Oft sieht ein alter Boden danach schöner aus als viele neue, denn gewachsenes altes Holz hat eine Qualität, die sich neu kaum kaufen lässt. Für ganz neue Möbel, Einbauschränke oder eine Holztreppe auf dem frischen Boden ist übrigens der Schreiner und Tischler der richtige Ansprechpartner.
Fugen, Übergänge und Kosten

Ein Boden ist erst mit den Details fertig, und viele davon haben mit der Bewegung des Materials zu tun. Weil Holz und die meisten Beläge mit Temperatur und Luftfeuchte arbeiten, dürfen sie nirgends starr eingeklemmt sein. Deshalb bleibt rund um den Raum eine schmale Randfuge zur Wand, die später von der Sockelleiste verdeckt wird; sie gibt dem Boden Platz, sich auszudehnen, ohne sich zu wölben. Bei größeren Flächen und in Türdurchgängen kommen Dehnungsfugen und Übergangsprofile hinzu: Sie trennen Felder voneinander, überbrücken den Übergang zwischen zwei Räumen oder zwei verschiedenen Belägen und fangen Höhenunterschiede sauber ab. An Heizungsrohren und Türzargen wird genau ausgeschnitten, damit alles bündig sitzt. Diese Detailarbeit unterscheidet den sauber verlegten Boden vom hastig zusammengesteckten und ist ein guter Prüfstein für die Sorgfalt eines Betriebs.
Damit ein Holzboden ruhig liegt, zählt außerdem das Raumklima. Holz fühlt sich bei einer relativen Luftfeuchte im mittleren Bereich wohl, wie sie in bewohnten Räumen üblich ist; wird die Luft im Winter durch die Heizung sehr trocken, schwindet das Holz und feine Fugen können sich öffnen, die sich in feuchteren Zeiten wieder schließen. Das ist normal und kein Mangel. Ein neuer Boden sollte vor dem Verlegen im Raum akklimatisieren, damit er sich an das Klima gewöhnt. Was das Ganze kostet, entscheidet der Fall selbst: der gewählte Belag, die Fläche, die Verlegeart und das Muster sowie vor allem der Zustand des Untergrunds und ob ein alter Belag heraus und entsorgt werden muss. Ein einfacher Klick-Laminatboden auf ebenem Estrich ist ein anderer Aufwand als vollflächig verklebtes Fischgrätparkett auf einem Estrich, der erst gespachtelt werden muss. Deshalb nennt ein seriöser Betrieb keinen festen Quadratmeterpreis am Telefon, sondern misst vor Ort auf, prüft den Untergrund und macht danach ein Angebot, das Material und Arbeit trennt.
Worauf Sie achten
Ein belastbares Vorgehen prüft zuerst den Untergrund, berät ehrlich und verlegt sauber. Diese Punkte helfen beim Vergleich.
Ein guter Betrieb misst die Restfeuchte des Estrichs und prüft die Ebenheit, bevor er ein Angebot macht. Wer am Telefon einen Quadratmeterpreis nennt, ohne den Untergrund gesehen zu haben, rechnet später meist nach.
Statt einfach das teuerste Parkett zu verkaufen, fragt ein guter Betrieb, wie der Raum genutzt wird, ob es feucht werden kann und ob eine Fußbodenheizung liegt, und empfiehlt danach den passenden Belag.
Bei altem Parkett prüft ein guter Betrieb erst, ob sich der Boden abschleifen und neu ölen lässt, bevor er zum Neukauf rät. Das spart Ihnen Geld und erhält einen gewachsenen Holzboden.
Randfugen, Dehnungsfugen und Übergangsprofile an Türen zeigen, ob sorgfältig gearbeitet wird. Ein guter Betrieb erklärt, warum der Boden Platz zum Arbeiten braucht, statt ihn starr einzuklemmen.
Einen festen Quadratmeterpreis gibt es dafür nicht, denn er hängt von mehreren Dingen ab. Am stärksten wiegt der Belag selbst: Einfaches Laminat liegt in einer ganz anderen editne als geölte Eichen-Landhausdiele oder Massivparkett im Fischgrätmuster. Dazu kommt der Zustand des Untergrunds. Ist der Estrich eben, trocken und tragfähig, kann der Betrieb zügig verlegen; muss er erst gespachtelt, grundiert oder ein alter Belag herausgerissen und entsorgt werden, steigt der Aufwand. Auch die Verlegeart spielt hinein, denn ein aufwendiges Muster wie Fischgrät oder eine vollflächige Verklebung kostet mehr Arbeitszeit als eine schwimmend verlegte Klickdiele. Schließlich zählen Zuschnitt und Detail: viele Ecken, Rundungen, Türen und Übergänge machen den Raum aufwendiger als eine glatte, rechteckige Fläche. Deshalb misst ein seriöser Betrieb erst vor Ort auf, prüft den Untergrund und macht danach ein Angebot, das Material und Arbeit sauber trennt.
Alle drei sehen auf den ersten Blick ähnlich aus, sind aber grundverschieden. Parkett besteht aus echtem Holz: beim Massivparkett durch und durch, beim verbreiteten Mehrschichtparkett aus einer echten Holz-Nutzschicht auf einem Träger. Es lässt sich je nach Stärke der Nutzschicht ein- oder mehrmals abschleifen und hält Jahrzehnte. Laminat dagegen ist kein Holz, sondern eine bedruckte Dekorschicht auf einer Holzfaserplatte mit einer harten Melaminoberfläche; es ist günstig und kratzfest, lässt sich aber nicht abschleifen und ist bei Feuchtigkeit empfindlich, wenn Wasser in die Fugen zieht. Vinyl, auch Designboden genannt, hat eine Nutzschicht aus Kunststoff und kommt mit Feuchtigkeit deutlich besser zurecht, ist fußwarm und leise, aber ebenfalls kein Naturprodukt. Welcher Boden passt, entscheidet die Nutzung: Wer einen echten, aufarbeitbaren Holzboden für Jahrzehnte will, nimmt Parkett; wer einen günstigen, robusten Boden sucht, ist mit Laminat gut bedient; und in Räumen, in denen es feucht werden kann, spielt Vinyl seine Stärke aus. Der Fachbetrieb ordnet das für Ihren Raum ein.
Weil ein Estrich, der noch zu viel Wasser enthält, jeden dicht verlegten Boden von unten schädigt. Frischer Zementestrich braucht Wochen, bis er so weit durchgetrocknet ist, dass er belegt werden darf; man spricht von der Belegreife. Wird zu früh verlegt, steigt die Restfeuchte in den Belag: Parkett schüsselt und wölbt sich, Klebeverbindungen lösen sich, unter dampfdichten Belägen bildet sich Feuchtigkeit, und im schlimmsten Fall wächst Schimmel. Um das zu verhindern, misst der Betrieb die Restfeuchte, üblich mit der CM-Messung, bei der eine Estrichprobe mit Calciumcarbid in einem Druckgefäß verrührt wird und der entstehende Druck die Feuchte anzeigt. Die zulässigen Grenzwerte hängen von der Estrichart ab, ein Zementestrich darf feuchter belegt werden als ein Calciumsulfatestrich, und bei einer Fußbodenheizung gelten strengere Werte als ohne. Deshalb ist diese Messung kein überflüssiger Schritt, sondern die Grundlage dafür, dass Ihr Boden dauerhaft hält. Ein guter Betrieb dokumentiert das Ergebnis, bevor er verlegt.
Ja, Parkett und Fußbodenheizung passen zusammen, wenn Holzart, Aufbau und Verlegung darauf abgestimmt sind. Holz arbeitet mit der Temperatur und der Luftfeuchte, deshalb kommt es auf zwei Dinge an. Erstens soll die Wärme möglichst ungehindert in den Raum gelangen; der gesamte Bodenaufbau, also Belag und Unterlage, soll dem Wärmestrom wenig Widerstand entgegensetzen, weshalb dünnere, gut leitende Aufbauten und die vollflächige Verklebung hier im Vorteil sind. Zweitens sollte die Oberfläche im Aufenthaltsbereich rund 29 Grad Celsius nicht dauerhaft überschreiten, damit weder Menschen noch Holz überlastet werden. Bei der Holzart bewähren sich massarme, wenig arbeitende Hölzer wie Eiche, während stark arbeitende Arten wie Buche oder Ahorn für die Fußbodenheizung weniger geeignet sind. Wichtig ist außerdem, die Heizung nach einem festen Aufheizprotokoll hoch- und wieder herunterzufahren, bevor verlegt wird, damit die Restfeuchte wirklich heraus ist. Ein Fachbetrieb wählt den passenden Boden aus und stimmt den Aufbau auf Ihre Heizung ab.
Das ist weniger eine Frage von besser oder schlechter als von der Art, wie Sie mit dem Boden leben wollen. Eine Versiegelung mit Lack legt einen dünnen, geschlossenen Film über das Holz. Der schützt gut gegen verschüttete Flüssigkeiten und ist einfach feucht zu wischen, aber wenn er nach Jahren zerkratzt oder stumpf wird, lässt sich eine einzelne Stelle kaum unsichtbar ausbessern, dann muss meist die ganze Fläche neu geschliffen und lackiert werden. Ein geölter Boden dagegen nimmt das Öl in die oberste Holzschicht auf und bleibt offenporig; er wirkt natürlicher und matter, fühlt sich wärmer an und lässt sich in Grenzen an einzelnen Stellen nachölen, ohne den ganzen Raum zu bearbeiten. Dafür will ein Ölboden regelmäßiger gepflegt werden und ist gegen stehende Flüssigkeit empfindlicher. In stark genutzten Räumen und dort, wo es schnell gehen soll, ist die Versiegelung praktisch; wer die lebendige Holzoptik mag und bereit ist, ab und zu nachzupflegen, wählt Öl. Der Fachbetrieb bespricht das mit Ihnen und richtet die Oberfläche entsprechend her.
Meistens ja, denn ein echter Parkett- oder Dielenboden ist zäh und lässt sich mehrfach im Leben auffrischen. Ob es geht, hängt an der Dicke der nutzbaren Holzschicht: Massivparkett und dicke Dielen kann man mehrmals abschleifen, Mehrschichtparkett je nach Nutzschicht ein- bis zweimal, sehr dünne Nutzschichten gar nicht. Der Betrieb prüft das, bevor er anfängt. Beim Schleifen trägt eine Maschine in mehreren Durchgängen mit immer feinerer Körnung die alte Oberfläche und die oberste Holzschicht ab, bis das Holz wieder blank und glatt ist; Ritzen und kleine Löcher werden gekittet. Danach wird der Boden neu geölt oder versiegelt, und oft sieht ein sechzig Jahre alter Boden danach besser aus als viele neue. Das ist nicht nur eine Frage des Geldes, sondern auch des Materials, denn ein gewachsener alter Holzboden hat eine Qualität, die sich neu kaum kaufen lässt. Erst wenn die Holzschicht zu dünn, der Boden großflächig morsch oder von Feuchtigkeit zerstört ist, führt der Weg zum neuen Belag. Ein Fachbetrieb sagt Ihnen ehrlich, was der Boden noch hergibt.

Beschreiben Sie Ihr Anliegen, von neuem Parkett, Laminat oder Designboden über einen Teppich, der raus soll, bis zum alten Dielenboden, den Sie aufarbeiten lassen möchten. Die Anfrage geht an einen geprüften Fachbetrieb aus Ihrer Region.
Kurze Frage: Cookies okay? Damit sehen wir, was unseren Besuchern weiterhilft. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.