
Parkett verlegen
Massivparkett, Mehrschichtparkett und die breite Landhausdiele, verklebt oder schwimmend, nach Raum und Nutzung.
AnfragenBoden verlegen, Stabparkett schleifen und Untergrund prüfen
Steckt unter der alten Auslegware in der Zechensiedlung womöglich ein Stabparkett aus der Wiederaufbauzeit, das man nur blankschleifen müsste? Federn die Dielen auf der Holzbalkendecke bei jedem Schritt? Oder wartet der frische Estrich in der Wohnung nahe der Ruhr-Universität endlich auf seinen Belag? Fachbetrieb24 bringt Sie in Bochum mit geprüften Bodenlegern und Parkettlegern aus der Umgebung zusammen. Der Betrieb nimmt Maß, begutachtet den Untergrund, bespricht mit Ihnen den passenden Belag und arbeitet sauber bis zur letzten Sockelleiste. Ihren Festpreis kennen Sie, bevor es losgeht.

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Nur eine Handvoll sorgfältig ausgewählter Partnerbetriebe in Bochum, laufend geprüft auf Preis-Leistung, Zuverlässigkeit und Kundenzufriedenheit.
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Leistungen

Massivparkett, Mehrschichtparkett und die breite Landhausdiele, verklebt oder schwimmend, nach Raum und Nutzung.
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Restfeuchte des Estrichs messen und die Ebenheit prüfen, bevor der erste Belag ins Haus kommt.
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Fischgrät, Schiffsboden und Landhausdiele sauber verlegt, danach geschliffen und geölt oder versiegelt.
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Laminat und Vinyl-Designboden als Klicksystem schwimmend oder verklebt, robust und pflegeleicht.
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Alten Parkett- oder Dielenboden abschleifen und neu ölen, statt ihn herauszureißen.
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Saubere Randfugen, Sockelleisten und Übergangsprofile an Türen und zwischen zwei Belägen.
AnfragenVom Untergrund bis zur letzten Diele
Ob Parkett, Laminat, Designboden oder Teppich in Bochum: Ein Fachbetrieb prüft den Untergrund, wählt den passenden Belag und verlegt ihn sauber, alles aus einer Hand.
Parkett schleifen statt herausreißen
Ein alter, zerkratzter Parkett- oder Dielenboden ist selten ein Fall für den Container. Oft lässt er sich abschleifen und neu ölen oder versiegeln und sieht danach aus wie neu.
Erst messen, dann verlegen
Bevor der erste Belag ins Haus kommt, prüft der Betrieb die Restfeuchte und die Ebenheit des Estrichs. Dieser Schritt entscheidet, ob der Boden später hält oder sich wölbt.
Ausführung durch den Partnerbetrieb
Fachbetrieb24 vermittelt. Aufmaß, Untergrundprüfung und Verlegung übernimmt ein geprüfter Fachbetrieb aus der Region. Den festen Preis bekommen Sie vorab.

Vor Ort
Mitten im Ruhrgebiet ruht Bochum auf dem flachen Bochumer Landrücken, dessen Kamm die Wasserscheide zwischen Ruhr und Emscher bildet. Steile Hänge wie im Bergischen fehlen hier fast völlig; das Gelände steigt nur sacht an. Was die Böden prägt, ist nicht die Topografie, sondern die Geschichte von Kohle und Stahl: der Bergbau und der Bochumer Verein. Ganze Viertel bestehen aus Arbeiter- und Zechensiedlungen des 19. Jahrhunderts, in denen die Geschosse auf Holzbalkendecken ruhen. Darauf liegen schmale Dielen oder genageltes Stabparkett, in vielen Wohnungen längst von Teppich, Linoleum oder PVC überdeckt.
Vor jeder Neuverlegung steht dort dieselbe Frage: Ist der alte Holzboden noch belastbar und zu retten, oder braucht es einen frischen Aufbau? Weil sich in den Mehrfamilienhäusern der Siedlungen eine Wohnung über der nächsten stapelt, kommt der Gehschall dazu. Jeder Tritt pflanzt sich durch die betagte Holzbalkendecke in die untere Wohnung fort, und ein starr verlegter Belag verschärft das. Entscheidend ist in solchen Häusern deshalb weniger der Boden, den man sieht, als die Schicht darunter: entweder eine solide Trittschalldämmung unter einem schwimmenden Belag oder ein ganzflächig verklebtes Parkett, das den Schall abfängt.
Dem gegenüber steht das moderne Bochum. In Querenburg rund um die Ruhr-Universität und in den Nachkriegssiedlungen trifft man auf Estrichböden mit Linoleum, altem PVC oder Teppich, dazu Neubauten mit Fußbodenheizung und Mietwohnungen, in denen Klick-Vinyl verlangt wird. Im Süden, an der Ruhr und am aufgestauten Kemnader See, gibt es erdnahe Zimmer und Souterrains, für die feuchteunempfindliche Beläge die richtige Wahl sind. Genau hier setzt die Vermittlung an: ein geeigneter Bochumer Betrieb, der erst den Untergrund begutachtet und misst, ehe über Belag, Aufbau und Aufarbeitung entschieden wird.
Altbau und Bestand

Viele Bochumer Wohngebäude gehen auf die Jahre des Bergbaus und des Wiederaufbaus zurück. In den Zechensiedlungen und Gründerzeitzeilen tragen Holzbalkendecken die Geschosse: zwischen den Balken sitzt ein Blindboden mit Schüttung, darauf folgen Dielen oder ein auf den Blindboden genageltes Stabparkett. Nach Jahrzehnten setzt sich die Decke, Bretter lösen sich und beginnen zu knarzen, Hohlräume tun sich auf. Ein Betrieb klärt darum vor der Planung eines neuen Bodens drei Punkte: Trägt die Decke noch? Liegt sie eben? Und lohnt es sich, den vorhandenen Holzboden zu bewahren?
Oft spricht viel für den Erhalt. Schlummert unter Teppich oder Auslegware ein intaktes Stabparkett aus der Wiederaufbauzeit, lässt es sich freilegen, wieder festschrauben und blankschleifen, anstatt es auszubauen und wegzuwerfen. Gelockerte Dielen werden nachgenagelt, Hohlräume unterfüttert, einzelne fehlende Bretter in der passenden Breite eingesetzt. Zum kompletten Neuaufbau rät der Betrieb erst, wenn die Holzschicht zu dünn geworden, der Boden auf großer Fläche morsch oder durch Nässe ruiniert ist. Ein über Jahrzehnte gewachsener Dielenboden bringt eine Ausstrahlung mit, die neu kaum zu bekommen ist, und ein ehrlicher Fachbetrieb beziffert vorab, was im Bestand noch steckt.
Wachsam sein muss man bei Bodenbelägen aus den fünfziger und sechziger Jahren. Unter Teppich oder Linoleum verbergen sich mitunter betagte Klebemassen oder sogenannte Floor-Flex-Platten, bei denen der Verdacht auf Asbest oder weitere Schadstoffe im Raum steht. Herausreißen oder abschleifen darf man solche Beläge keinesfalls, weil dabei gefährliche Fasern in die Luft geraten können. Die Beprobung und bei Bedarf auch der fachgerechte Ausbau gehören zwingend in die Hände einer zugelassenen Fachfirma und nie in Eigenregie. Ein geübter Bodenleger erkennt den Verdacht sofort, lässt die Altbeläge unberührt und schickt Sie an die zuständige Stelle, lange bevor überhaupt ein neuer Belag ansteht.
Woran man es merkt
Nicht jeder knarzende Dielenboden muss sofort heraus. Aber wenn diese Anzeichen zusammenkommen, lohnt der Blick eines Fachbetriebs, bevor aus einer feuchten Stelle, einem lockeren Belag oder einem zerkratzten Parkett ein größeres Problem wird.
Klingt das nach einem Boden, der seine beste Zeit hinter sich hat?
Schildern Sie kurz Ihr Anliegen. Die Ersteinschätzung ist kostenfrei und unverbindlich.
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Beläge
Welcher Belag der passende ist, ergibt sich aus der Nutzung des Raums und nicht allein aus dem Preis. Parkett ist echtes Holz: beim Massivparkett durch und durch, beim häufigen Mehrschichtparkett eine echte Holz-Nutzschicht auf einem Trägermaterial. Wie dick diese Nutzschicht ausfällt, bestimmt, wie oft es sich abschleifen lässt; gepflegt überdauert es Jahrzehnte und ist damit in den Wohnräumen der Bochumer Altbauten die naheliegende Wahl. Als breite Landhausdiele strahlt es Gelassenheit aus, im Fischgrätmuster dagegen Lebendigkeit, ganz wie es der Raum zulässt.
Laminat besteht nicht aus Holz, sondern aus einer bedruckten Dekorschicht auf einer Holzfaserplatte mit widerstandsfähiger Deckschicht: günstig und kratzunempfindlich, jedoch nicht schleifbar und anfällig, sobald Wasser in die Fugen kriecht. Ein Vinyl- oder Designboden hat eine Kunststoff-Nutzschicht, bleibt fußwarm und leise und verträgt Feuchte, weshalb er sich für Küche, Flur und erdnahe Räume am Wasser eignet. In den hellhörigen Siedlungswohnungen entfaltet beides seine Vorzüge erst im Zusammenspiel mit einer guten Dämmunterlage, die den Trittschall dämpft.
Daneben gibt es die behaglichen und die besonders belastbaren Beläge. Linoleum entsteht aus natürlichen Rohstoffen, ist zäh und ausdauernd und begegnet einem oft in Praxen, Schulen und Gewerberäumen. Kork fühlt sich warm an, gibt leicht nach und schluckt Geräusche, was in hohen Altbauzimmern wohltut. Teppichboden hält Schlaf- und Kinderzimmer ruhig und gemütlich. Nicht hierher zählen keramische Fliesen; sie kommen ins Dünnbett und sind das Metier des Fliesenlegers. Welcher Belag zu Ihrem Zimmer passt, klärt der Fachbetrieb beim Aufmaß direkt vor Ort.
Untergrund und Estrich
Die entscheidende Arbeit verbirgt sich dort, wo sie später keiner mehr wahrnimmt. Ehe ein Belag ins Haus kommt, muss der Untergrund passen, denn an ihm hängt, ob der Boden jahrelang still liegt oder sich hebt und löst. Zwei Werte schaut der Betrieb vorab genau an: wie feucht und wie eben der Untergrund ist. Bleibt im Estrich zu viel Wasser, wandert die Restfeuchte nach oben in den Belag, Parkett wölbt sich schüsselartig, Kleberfugen geben nach, und unter dampfdichten Belägen staut sich Nässe. In erdnahen Bochumer Räumen am Fluss darf man die Feuchte deshalb nie auf die leichte Schulter nehmen.
Zur Klärung dient die CM-Messung: Der Betrieb nimmt eine Estrichprobe, zerkleinert sie und gibt sie zusammen mit einer Ampulle Calciumcarbid in eine Stahlflasche; das Gas, das beim Kontakt mit der Restfeuchte frei wird, treibt den Zeiger am Manometer hoch und zeigt so den Wassergehalt an. Wie trocken der Estrich sein muss, hängt von seiner Art ab und wird unter einer Fußbodenheizung noch strenger. Daneben zählt die Ebenheit nach DIN 18202: Vertiefungen werden ausgespachtelt, saugende oder glatte Flächen vorher grundiert, damit der Belag lückenlos aufliegt. In den Bochumer Siedlungshäusern mit ihren gewachsenen Holzbalkendecken wird das Ausgleichen schnell zur eigenen Aufgabe, weil solche Decken kaum je ganz eben sind.
Einen Sonderfall bildet die Fußbodenheizung, wie sie in jüngeren Bochumer Wohnungen und nach Sanierungen üblich ist. Damit die Wärme nach oben durchkommt, soll ihr der Bodenaufbau möglichst wenig im Weg stehen; schlanke Aufbauten und die ganzflächige Verklebung sind daher klar im Vorteil. Im Aufenthaltsbereich sollte die Oberfläche dauerhaft rund 29 Grad Celsius nicht übersteigen. Bei den Hölzern halten sich massarme, ruhige Sorten wie Eiche gut, wogegen stark arbeitende Arten wie Buche oder Ahorn schlechter mitspielen. Vor dem Verlegen fährt man die Heizung nach einem festen Aufheizprotokoll hoch und wieder herunter, damit die letzte Restfeuchte sicher entweicht.
Aufarbeiten und Detail
Da sich Holz immer wieder erneuern lässt, muss ein alter, verkratzter oder ergrauter Parkett- oder Dielenboden nur selten vollständig raus. Ob das Abschleifen sinnvoll ist, entscheidet die verbliebene Dicke der Nutzschicht: Massivparkett und kräftige Dielen vertragen mehrere Durchgänge, Mehrschichtparkett je nach Nutzschicht einen bis zwei, hauchdünne Nutzschichten keinen. Zum Abtragen fährt der Handwerker zunächst mit einer Walzen- oder Bandmaschine über die offene Fläche und holt die Ränder mit einem kleineren Tellergerät nach. In mehreren Zügen von grob nach fein nimmt er die vergraute Deckschicht samt einer winzigen Lage Holz ab, bis frisches, blankes Holz hervortritt.
Sind nach dem Schliff Fugen und Löcher gekittet, erhält der Boden seine neue Oberfläche, und hier steht die Entscheidung zwischen Öl und Versiegelung an. Die Versiegelung zieht einen dichten Film über das Holz, wehrt Flüssigkeiten gut ab und lässt sich bequem wischen; eine einzelne beschädigte Stelle bekommt man damit allerdings kaum unauffällig repariert. Der geölte Boden hingegen bleibt offenporig, strahlt mehr Natürlichkeit und Wärme aus und lässt sich punktuell nachölen, verlangt im Gegenzug aber häufigere Pflege. Zu den hohen Zimmern der Siedlungs- und Altbauten fügt sich die matte, lebendige Öloberfläche meist stimmig ein.
Ein fertiger Boden lebt von den Details. Weil Holz und die meisten Beläge auf Temperatur und Luftfeuchte reagieren, bleibt ringsum an der Wand eine schmale Randfuge frei, die später hinter der Sockelleiste verschwindet; sie gibt dem Boden Luft, sich auszudehnen, ohne sich aufzustellen. An Türschwellen und zwischen zwei Belägen gleichen Übergangsprofile Höhensprünge sauber aus. Ebenso lässt sich die Treppe erneuern: Holzstufen abschleifen und frisch ölen oder abgenutzte Stufen mit passenden Belägen überziehen. An dieser Feinarbeit zeigt sich, ob ein Boden sorgfältig verlegt oder bloß rasch zusammengesteckt wurde.
Preisfaktoren
Ein fester Preis pro Fläche lässt sich nicht nennen, weil sich der Aufwand aus mehreren Größen speist. Am schwersten zählt der Belag selbst: schlichtes Laminat bewegt sich in einem völlig anderen Rahmen als eine geölte Eichen-Landhausdiele oder Massivparkett im Fischgrät. Hinzu kommt die Verfassung des Untergrunds. Ist der Estrich eben, trocken und tragfähig, geht das Verlegen flott; muss erst gespachtelt und grundiert oder ein alter Belag herausgeholt und entsorgt werden, wächst der Aufwand. In den Bochumer Siedlungen mit ihren welligen Holzbalkendecken wird die Vorbereitung häufig zum eigenständigen Kostenpunkt.
Auch die Art der Verlegung schlägt durch, denn ein anspruchsvolles Muster wie Fischgrät oder eine ganzflächige Verklebung verlangt mehr Arbeitszeit als eine schwimmend eingeklickte Diele. Viele Ecken, Rundungen, Türen und Übergänge treiben den Aufwand gegenüber einer glatten, rechteckigen Fläche in die Höhe. Fachlich ordnet die VOB Teil C Parkett- und Holzpflasterarbeiten der DIN 18356 zu und die übrigen Bodenbeläge der DIN 18365, während die zulässige Ebenheit in der DIN 18202 festgehalten ist. Ein seriöser Betrieb wirft darum am Telefon keine feste Zahl in den Raum, sondern misst vor Ort auf, prüft den Untergrund und legt danach ein Angebot vor, das Material und Arbeit getrennt ausweist.
Was im Einzelfall anfällt, hängt vom Belag, der Fläche, der Verlegeart und vor allem vom Zustand des Untergrunds ab. Ein verbindliches Angebot macht der Fachbetrieb erst nach dem Aufmaß und der Untergrundprüfung vor Ort, getrennt nach Material und Arbeit.
Stadtteile
In welchem Teil von Bochum Ihr Haus steht, deutet an, aus welcher Bauzeit die Räume stammen und worauf es bei Untergrund und Belag ankommt.
Der innerstädtische Kern mit Gründerzeitzeilen und Nachkriegsbauten. Unter späteren Belägen ruht auf den Holzbalkendecken häufig Stabparkett; gefragt sind Freilegen und Schliff sowie ein trittschalldämmender Aufbau in den Etagenwohnungen.
Der 1975 eingegliederte westliche Stadtteil mit eigenem alten Ortskern. Alte Dielen, Siedlungshäuser und der Gehschall zwischen den Etagen prägen die Nachfrage, dazu Neubelag auf geprüftem Untergrund in sanierten Wohnungen.
Der östliche Stadtteil mit Zechenvergangenheit und dichten Arbeitersiedlungen. Holzbalkendecken mit Blindboden bestimmen den Bestand; hier zählen Tragfähigkeit, Ausgleich und die Aufarbeitung alter Holzböden.
Der grün geprägte Süden nahe der Ruhr und dem Kemnader See. In freier stehenden Häusern sind behagliche Landhausdielen und robuste Beläge für erdnahe Räume gefragt.
Das Viertel der Ruhr-Universität mit jüngerem Baubestand. Hier überwiegen Estrich mit Linoleum oder Teppich, Klick-Vinyl in Mietwohnungen und Parkett oder Designboden auf der Fußbodenheizung.
Der südwestliche Stadtteil am Ruhrbogen mit gemischtem Bestand. Je nach Baujahr spannt sich der Bogen vom blankgeschliffenen Altparkett bis zum robusten Belag in erdnahen Lagen am Fluss.
Einen festen Preis je Fläche gibt es dafür nicht, weil sich die Summe aus mehreren Größen zusammensetzt. Am meisten Gewicht hat der Belag selbst: schlichtes Laminat liegt in einem ganz anderen Rahmen als eine geölte Eichen-Landhausdiele oder Massivparkett im Fischgrätmuster. Dazu tritt die Verfassung des Untergrunds, die in den Bochumer Siedlungen und Altbauten viel ausmacht. Ist der Estrich eben, trocken und tragfähig, kommt der Betrieb rasch voran; ruht der Boden hingegen auf einer welligen alten Holzbalkendecke, die erst ausgeglichen werden muss, oder ist ein Altbelag herauszuholen und zu entsorgen, steigt der Aufwand. Ebenso wiegt die Verlegeart mit, denn Fischgrät oder eine ganzflächige Verklebung verlangen mehr Zeit als eine schwimmend eingeklickte Diele. Und viele Ecken, Türen und Übergänge machen einen Raum aufwendiger als eine glatte Fläche. Darum nimmt ein seriöser Betrieb zuerst vor Ort Maß, prüft den Untergrund und reicht danach ein Angebot ein, das Material und Arbeit sauber auseinanderhält.
In den meisten Fällen ja, denn ein echter Parkett- oder Dielenboden ist robust und lässt sich im Lauf der Jahre mehrfach auffrischen, und besonders in den Siedlungs- und Wiederaufbauhäusern schlummert unter späteren Belägen oft noch ein taugliches Stabparkett. Ob ein Schliff möglich ist, entscheidet die Dicke der nutzbaren Holzschicht: Massivparkett und kräftige Dielen vertragen mehrere Durchgänge, Mehrschichtparkett je nach Nutzschicht einen bis zwei, sehr dünne Nutzschichten gar keinen. Der Betrieb klärt das, ehe er beginnt. Beim Schliff holt eine Maschine in mehreren Zügen mit immer feinerer Körnung die alte Deckschicht und die oberste Holzlage ab, bis das Holz wieder hell liegt; Fugen und Löcher werden gekittet, danach wird neu geölt oder versiegelt. Oft wirkt ein alter Boden hinterher ansprechender als mancher neue, denn gewachsenes Holz trägt eine Ausstrahlung, die sich kaum nachkaufen lässt. Erst wenn die Holzschicht zu dünn oder der Boden morsch ist, führt der Weg zum neuen Belag.
Weil ein Estrich mit zu viel Restwasser jeden dicht aufliegenden Boden von unten angreift. Frischer Zementestrich braucht Wochen, bis er weit genug durchgetrocknet ist, um belegt zu werden; man nennt diesen Zustand Belegreife. Verlegt man zu früh, zieht die Feuchte in den Belag: Parkett schüsselt und wölbt sich, Kleberfugen geben nach, unter dampfdichten Belägen staut sich Nässe, und im Extremfall siedelt sich Schimmel an. Um dem vorzubeugen, greift der Betrieb zur CM-Messung, bei der eine zerkleinerte Estrichprobe mit Calciumcarbid in einer Stahlflasche reagiert; der dabei aufgebaute Gasdruck am Manometer verrät den Wassergehalt. Wie trocken der Estrich sein muss, richtet sich nach seiner Art: ein Zementestrich darf feuchter belegt werden als ein Calciumsulfatestrich, und bei einer Fußbodenheizung gelten engere Grenzen. In den erdnahen Lagen an der Ruhr und am Kemnader See wiegt diese Prüfung besonders schwer. Ein gewissenhafter Betrieb hält das Ergebnis schriftlich fest, ehe er verlegt.
In den Mehrfamilienhäusern der Zechen- und Nachkriegssiedlungen stapelt sich Wohnung über Wohnung auf betagten Holzbalkendecken, und so wird der Gehschall zum Dauerthema. Tritte wandern durch die Decke nach unten, und ein starr aufgelegter Boden macht es schlimmer. Darum zählt weniger der sichtbare Belag als die Schicht darunter. Ein schwimmend verlegter Boden auf einer guten Trittschalldämmung senkt den Lärm, ebenso ein ganzflächig verklebtes Mehrschichtparkett, das den Schall abfängt, statt ihn weiterzureichen. Beim Belag selbst tun fußwarme, leise Materialien wie Kork, Vinyl-Designboden oder ein Parkett mit Dämmunterlage gute Dienste. Wichtig ist zudem, dass die Randfugen sorgfältig sitzen und der Boden nirgends starr gegen die Wand drückt, weil der Schall sonst über die Bauteile überspringt. Ein Fachbetrieb stimmt den Aufbau auf Ihre Decke ab und sagt Ihnen, was in Ihrem Haus am meisten bringt. In Mietwohnungen hilft vorab ein Blick in die Hausordnung, welcher Trittschallschutz dort verlangt wird.
Das ist weniger eine Frage von gut und schlecht als davon, wie Sie mit Ihrem Boden umgehen möchten. Eine Lackversiegelung legt einen dünnen, dichten Film auf das Holz. Der hält verschütteten Flüssigkeiten stand und lässt sich leicht feucht wischen, doch wenn er nach Jahren zerkratzt oder matt wird, bekommt man eine einzelne Stelle kaum unsichtbar hin, und meist muss die gesamte Fläche neu geschliffen und lackiert werden. Ein geölter Boden dagegen saugt das Öl in die oberste Holzlage und bleibt offenporig; er wirkt natürlicher und matter, fühlt sich wärmer an und lässt sich an einzelnen Stellen nachölen, ohne dass der ganze Raum dran muss. Dafür will er öfter gepflegt werden und nimmt stehende Nässe übler. Wo viel los ist und es schnell gehen soll, ist die Versiegelung praktisch; wer die lebendige Holzoptik schätzt und hin und wieder nachpflegt, greift zu Öl, das zum ruhigen Charakter der alten Bochumer Räume gut passt. Der Fachbetrieb bespricht das mit Ihnen und richtet die Oberfläche danach aus.
Vorsicht ist angebracht. In Häusern und Wohnungen, die in den fünfziger und sechziger Jahren ausgebaut oder modernisiert wurden, können unter Teppich, Linoleum oder PVC noch alte Klebemassen oder sogenannte Floor-Flex-Platten liegen, bei denen der Verdacht auf Asbest oder andere Schadstoffe besteht. Herausreißen, brechen oder abschleifen darf man solche Beläge auf keinen Fall, weil dabei gefährliche Fasern frei werden, die der Gesundheit schaden. Richtig ist, den Verdacht ernst zu nehmen und vor dem Ausbau eine zugelassene Fachfirma mit der Beprobung zu betrauen und, falls er sich bestätigt, auch mit dem fachgerechten Ausbau samt Entsorgung. Erst wenn der Untergrund sauber und frei liegt, wird der neue Boden geplant. Ein erfahrener Bodenleger erkennt solche Altbeläge, fasst sie nicht an und schickt Sie an die richtige Stelle, statt ein Risiko einzugehen. So wird aus einem betagten Boden kein Fall für die Gesundheit.

Allgemeine Fragen zu Belägen, Untergrund, CM-Messung, Fußbodenheizung, Abschleifen und Pflege beantwortet ausführlich der Themen-Hub Bodenleger und Parkettleger.
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Kurz das Anliegen schildern: Die kostenlose Anfrage geht an einen geprüften Fachbetrieb aus Bochum und Umgebung, Rückmeldung meist innerhalb eines Werktags.
Gewerbe und Handwerksrolle
nachgewiesen, kein Schwarzarbeiter
Betriebshaftpflicht
Nachweis liegt uns vor
Feste Anschrift
Firma, Inhaber und Adresse geprüft
Preis vor der Arbeit
keine Überraschung auf der Rechnung
Aufnahmeverfahren, kein Gütesiegel: was wir genau abfragen.
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Neues Parkett, Laminat oder Designboden, ein Teppich, der raus soll, ein alter Dielenboden zum Abschleifen oder ein Boden auf der Fußbodenheizung in Bochum? Schildern Sie es kurz. Die Anfrage geht an einen geprüften Fachbetrieb aus Ihrer Region.
Ob freigelegtes Stabparkett in der Zechensiedlung, ein neuer Designboden mit Trittschalldämmung in der Siedlungswohnung, Parkett auf der Fußbodenheizung im Neubau am Hochschulviertel oder die behutsame Aufarbeitung alter Dielen in Wattenscheid: In Bochum geben Decke, Untergrund, Nutzung und Bestand vor, welche Lösung trägt. Ein sorgfältiges Aufmaß, eine belegte Belegreife des Estrichs und ein gut gewählter Aufbau sorgen dafür, dass der Boden still liegt, lange hält und zum Haus passt.
Zum Überblick über Beläge, Untergrund, CM-Messung, Fußbodenheizung, Abschleifen und Pflege: der Themen-Hub Bodenleger und Parkettleger.
Geht es auch um Fliesen in Bad, Küche oder Flur? Dann lohnt der Blick auf Fliesenleger Bochum.
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