Mitte und Innenstadt
Dicht bebaut mit tief gebauten Altbaukellern. Viele Abläufe liegen unter der Rückstauebene, dazu viel versiegelte Fläche, die die Regenspitze verschärft.
Rückstauschutz
Nach dem Gewitter Wasser auf dem Kellerboden, oder ein Bodeneinlauf ganz ohne Riegel? Bochum liegt flach auf dem Landrücken, wo das dicht bebaute Netz die Regenspitze nur gebremst abführt. Fachbetrieb24 vermittelt an Betriebe, die Verschluss oder Hebeanlage nach DIN 1986-100 sauber auslegen.

Preis vor der Arbeit
Der Betrieb nennt Ihnen Anfahrt und Preisrahmen, bevor die Arbeit beginnt.
Rechnung statt Bargeld
Bezahlung auf Rechnung hält alles nachvollziehbar fest.
Ortskundig in Bochum
Ihre Anfrage geht an einen geprüften Fachbetrieb, der in Bochum und Umgebung arbeitet.
Erst prüfen, dann sichern
Welcher Schutz passt, hängt von der Rückstauebene und Ihren Abläufen ab.


Vor Ort
Bochum liegt auf dem flachhügeligen Landrücken zwischen Ruhr und Emscher, mit Gefällen, die selten drei Prozent überschreiten. Dieses geringe Gefälle führt das Wasser im Alltag zuverlässig, aber langsam ab. Bei einem kräftigen Sommerguss trifft die gesamte Regenmenge in kurzer Zeit auf ein Netz, das die Spitze nur gebremst weiterleiten kann, und der Pegel im öffentlichen Kanal steigt schnell an.
Der Bezugspunkt jeder Sicherung ist die Rückstauebene, meist das Straßenniveau am Anschluss. Klettert der Kanalpegel über diese Höhe, sucht sich das Wasser den Rückweg in jede tiefer liegende Leitung. Getroffen werden dann Bodeneinlauf, Kellertoilette und die Waschküche unter Terrain. In den dicht bebauten Bochumer Vierteln mit ihren tief gesetzten Altbaukellern sitzen viele Abläufe unter dieser Linie, und den Riegel davor setzt der Eigentümer, nicht die Stadt.
Bochum ist eines der fünf Oberzentren des Ruhrgebiets und breitet sich flach über den Landrücken aus. Über die Stadt läuft die Wasserscheide zwischen Ruhr und Emscher; die nördlichen Viertel entwässern zum flachen Emschersystem, die südlichen zur Ruhr am Kemnader See. Quelle.
Selbsttest
Trifft einer dieser Punkte auf Ihr Haus in Bochum zu, lohnt eine Prüfung.
Kommt Ihnen eines davon bekannt vor?
Schildern Sie kurz Ihr Anliegen. Die Ersteinschätzung ist kostenfrei und unverbindlich.
Technik
Alles beginnt mit einer Messung. Der Betrieb legt die Rückstauebene fest, in aller Regel das Straßenniveau am Anschluss, und ordnet jeden Kellerablauf ober- oder unterhalb dieser Linie ein: was darunter liegt, gehört gesichert, was darüber liegt, hält das Gefälle trocken. Wohin Ihre Bochumer Abläufe gehören, ergibt sich aus dem Anschlussplan und dem Blick in den geöffneten Schacht.
Ein Ablauf, der im Ernstfall ein paar Stunden pausieren darf, etwa ein bloßer Bodeneinlauf in der Waschküche, ist mit einem Rückstauverschluss meist ausreichend geschützt. Die Klappe in der Bodenleitung schnappt zu, sobald Wasser von der Gegenseite andrückt, und öffnet erst wieder, wenn der Kanalpegel zurückgegangen ist.
Sind dagegen Kellerbad, Dusche oder Waschmaschine im Dauerbetrieb und liegen unter der Rückstauebene, braucht es eine Hebeanlage. Sie fängt das Abwasser in einem Behälter, hebt es über eine Schleife oberhalb der Rückstauebene und gibt es erst dahinter an den Kanal ab, womit ein Rückweg von unten ausgeschlossen ist. Ob Verschluss, Hebeanlage oder eine Kombination, macht der Betrieb an Nutzung und Höhe der Abläufe fest.
Mehr zu Verschluss, Hebeanlage und Auswahl: Themen-Hub. Ob die Leitung noch dicht ist, zeigt die Kanalinspektion Bochum.
Pflicht und Haftung
Die Sicherung des eigenen Kellers ist Aufgabe des Eigentümers, nicht der Kommune. In Nordrhein-Westfalen übertragen die städtischen Entwässerungssatzungen diese Pflicht dem Anschlussnehmer, und den technischen Maßstab liefert die DIN 1986-100. Füllt sich ein ungesicherter Keller bei Rückstau, bleibt der Schaden überwiegend beim Eigentümer, und viele Elementarversicherer leisten nur, wenn ein funktionierender Rückstauschutz nachgewiesen ist.
Wartungspflicht und Versicherung im Detail: Themen-Hub.

Unterschied
In Bochum geraten zwei Ursachen leicht durcheinander. Beim Rückstau drückt der überlastete Kanal von innen durch die Abwasserleitung zurück, und die Antwort darauf heißt Rückstauverschluss oder Hebeanlage. Drückendes Grundwasser dagegen presst von außen gegen die Kellerwand, wenn der Pegel im Boden steigt, und das ist reine Sache der Bauwerksabdichtung. Im bindigen Löss über dem alten Bergbau-Untergrund kann sich über undichten Stellen Stauwasser sammeln, und dann melden sich beide Wege zugleich. Deshalb steht am Anfang immer die Frage, auf welchem Weg das Wasser in Ihrem Fall kommt, bevor auch nur ein Euro in die falsche Maßnahme wandert.
Vor Ort im Detail
Bochum ist eine flache, dicht besiedelte Stadt. Der Bochumer Landrücken steigt und fällt so sanft, dass Straßen selten mehr als drei Prozent Steigung erreichen. Im Alltag ist das kein Nachteil, das Netz führt das Wasser zuverlässig ab. Bei Starkregen aber wird das geringe Gefälle zum Thema: Ein flaches Netz kann eine plötzliche Regenspitze nur gebremst weiterleiten. Kommt in kurzer Zeit sehr viel Wasser von den versiegelten Flächen einer dicht bebauten Großstadt zusammen, steigt der Pegel im öffentlichen Kanal rasch an. Genau in dieser Situation drückt Wasser über die Rückstauebene hinaus zurück in die angeschlossenen Grundleitungen, und ungeschützte Kellerabläufe werden zum Rückweg.
Ob ein Ablauf gefährdet ist, hängt allein an seiner Höhe. Maßgeblich ist die Rückstauebene, jene Linie, bis zu der das Kanalwasser bei Überlastung frei nach oben steigen könnte; in Bochum liegt sie im Regelfall auf Straßenhöhe vor dem Haus. Was darunter sitzt, kann erreicht werden, was darüber liegt, bleibt trocken. Weil die Altbaukeller in den dichten Vierteln tief gesetzt sind, rutschen dort auffällig viele Abläufe unter die Linie: der Gully in der Waschküche, das WC im ausgebauten Kellergeschoss, der Einlauf am Heizraum. Jeder davon bleibt ohne Klappe oder Pumpe ein offenes Tor.
Im flachen Norden, der zum Emschersystem hin entwässert, ist das Restgefälle besonders klein. Das Wasser zieht dort träge ab, und der Rückstau erreicht tiefe Abläufe schon bei mäßiger Kanalfüllung. Über den Landrücken zieht die Wasserscheide zwischen Ruhr und Emscher, und die Lage des Grundstücks entscheidet, in welches System und über welches Gefälle es entwässert. Ein Betrieb, der diese Bochumer Eigenheit kennt, ordnet das Risiko für Ihre konkrete Lage richtig ein, statt eine pauschale Empfehlung auszusprechen.
Hartnäckig hält sich die Annahme, bei einem vollgelaufenen Keller springe die Stadt ein. Das trifft in aller Regel nicht zu. Der öffentliche Kanal ist auf ein häufiger auftretendes Regenereignis bemessen und für die seltenen Extremgüsse bewusst nicht ausgelegt, weil das technisch wie wirtschaftlich nicht darstellbar wäre. Den Schutz der eigenen Tieflagen muss darum jeder selbst organisieren, so steht es in den Entwässerungssatzungen des Landes, technisch untersetzt durch die DIN 1986-100.
Welche Technik passt, klärt die Nutzung des Ablaufs. Der Rückstauverschluss ist im Grunde eine Rückschlagklappe in der Bodenleitung, die zumacht, sobald Wasser verkehrt herum ankommt; er passt zu Abläufen, die man im Rückstaufall kurz entbehren kann und aus denen nicht ständig Abwasser fließt. Sobald aber Toilette, Dusche oder Waschmaschine unter der Rückstauebene im täglichen Gebrauch sind, ist die Hebeanlage Pflicht. Sie hebt das Schmutzwasser über eine Rohrschleife oberhalb der Ebene und lässt es erst dort in den Kanal. Diese Auslegung nach DIN 1986-100 ist der Kern einer guten Beratung, und sie zahlt sich in einer flachen Stadt aus, in der die Regenspitze immer wieder auf ein gebremstes Netz trifft.
Stadtteile
Tiefe Lagen und Senken in Bochum sammeln das Wasser. Ein erster Anhaltspunkt, keine Prüfung vor Ort.
Dicht bebaut mit tief gebauten Altbaukellern. Viele Abläufe liegen unter der Rückstauebene, dazu viel versiegelte Fläche, die die Regenspitze verschärft.
Sehr geringes Restgefälle im flachen Emschersystem. Das Wasser läuft langsam ab, der Rückstau erreicht tiefliegende Abläufe leichter.
Alt gewachsenes Netz mit älterem Bestand. Bodenabläufe in alten Waschküchen sind typische Schwachstellen ohne geprüften Verschluss.
Etwas mehr Gefälle Richtung Ruhrtal. Höher gelegene Häuser sind oft von Natur aus sicher, hier lohnt vor allem die Prüfung, welche Abläufe wirklich tief liegen.
Weil die Stadt flach auf dem Landrücken liegt. Es gibt kaum Straßen über drei Prozent Steigung, und ein flaches Netz kann eine plötzliche Regenspitze nur gebremst weiterleiten. Sammelt sich bei Starkregen in kurzer Zeit viel Wasser von den versiegelten Flächen der Großstadt, klettert der Kanalpegel rasch, und jeder ungesicherte Kellerablauf unter der Rückstauebene wird zur Rückleitung. Anders als in einer Bergstadt fehlt das kräftige Gefälle, das die Spitze zügig abführen würde.
Gemeint ist die Höhe, bis zu der das Kanalwasser bei Überlastung ansteigen kann; in Bochum entspricht das meist dem Straßenniveau am Anschluss. Ein Ablauf darunter ist gefährdet und braucht einen Riegel, ein Ablauf darüber ist durch das Gefälle gesichert. Die genaue Linie für Ihr Haus liest der Fachbetrieb aus dem Anschlussplan und der örtlichen Lage ab und bestätigt sie am geöffneten Schacht.
Ausschlaggebend ist, was unter der Rückstauebene sitzt und wie oft es läuft. Für einen reinen Bodeneinlauf, der im Ernstfall kurz stillstehen darf, genügt oft ein Rückstauverschluss mit selbsttätiger Klappe. Werden dagegen Kellertoilette, Dusche oder Waschmaschine ständig gebraucht, führt kein Weg an der Hebeanlage vorbei, die das Abwasser über eine Schleife oberhalb der Ebene hebt. Die passende Auslegung nach DIN 1986-100 trifft der Betrieb anhand Ihrer Abläufe.
In aller Regel nicht. Der öffentliche Kanal ist auf ein gewöhnliches Regenmaß ausgelegt, nicht auf die seltenen Extremgüsse. Die eigenen tiefliegenden Räume abzusichern, ist Sache des Grundstückseigentümers, und genau das schreiben die Entwässerungssatzungen fest. Läuft ein ungesicherter Keller voll, trägt der Eigentümer die Folgen meist selbst, und der Versicherer macht seine Leistung oft von einer funktionierenden Rückstausicherung abhängig.
Ja, ohne Pflege verliert er seine Wirkung. Die Klappe büßt mit der Zeit ihre Dichtkante ein oder verklemmt durch Ablagerung, und was im Ernstfall nicht schließt, schützt auch nicht. Darum sind regelmäßige Sichtkontrolle und Wartung nach Bauart und Herstellervorgabe Pflicht. Der Termin bietet sich an, um zugleich die Dichtheit der trägen Bodenleitungen im flachen Bochumer Netz mitzuprüfen.

Gewerbe und Handwerksrolle
nachgewiesen, kein Schwarzarbeiter
Betriebshaftpflicht
Nachweis liegt uns vor
Feste Anschrift
Firma, Inhaber und Adresse geprüft
Preis vor der Arbeit
keine Überraschung auf der Rechnung
Aufnahmeverfahren, kein Gütesiegel: was wir genau abfragen.
Ungeschützter Kellerablauf, Wasser im Keller nach Starkregen oder eine offene Frage zur Wartung in Bochum? Schildern Sie Ihr Anliegen. Die Anfrage geht an einen geprüften Fachbetrieb aus Ihrer Region.
Zum Überblick über Technik, Wartungspflicht und Ihre Haftung: der Themen-Hub Rückstauschutz. Ob die Leitung unter dem Keller noch dicht ist, zeigt die Kanalinspektion Bochum. Ist das Rohr schadhaft, hilft die Kanalsanierung Bochum.
Rückstauschutz in den Nachbarstädten von Bochum:
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