Mitte
Der dicht bebaute Kern aus Gründerzeit und Wiederaufbau. Beim Bad im Bestand zählt der Blick auf den alten Estrich, ehe eine schwellenarme Dusche mit sauberer Abdichtung geplant wird.
Fliesenleger in Bochum
Ein Estrich aus den Wiederaufbaujahren, der beim Ausbau feine Netzrisse zeigt, ein enges Bad in einer Zechensiedlung in Wattenscheid, das schwellenarm werden soll, ein Terrassenrand über dem Kemnader See, der nach dem Winter abplatzt: Bochum liegt mit rund 359.000 Einwohnern in der geografischen Mitte des Ruhrgebiets auf dem flachen Bochumer Landrücken. Fachbetrieb24 gibt Ihr Anliegen an einen Partnerbetrieb aus der Umgebung weiter, der den Nachkriegsbestand und die alten Bergarbeiterhäuser kennt.

Erst der Untergrund, dann die Fliese
Ob im Altbau, im Bad oder auf der Terrasse: Zuerst wird der Untergrund geprüft und vorbereitet, dann folgt die Verlegung. Eine Fliese ist nur so gut wie der Grund, auf dem sie liegt.
Abdichtung nach Regelwerk
In Bad und Dusche entscheidet die Verbundabdichtung unter den Fliesen über die Dichtheit. Fachbetriebe arbeiten nach DIN 18534 für die Abdichtung und den Regeln für Fliesen- und Plattenarbeiten.
Preis nach dem Blick auf die Fläche
Was eine Fliesenarbeit in Bochum kostet, sagt der Betrieb nach dem Blick auf Fläche, Untergrund, Format und Verlegeart, nicht als Pauschale am Telefon.
Partnerbetrieb vor Ort
Fachbetrieb24 vermittelt. Das Verlegen, Abdichten und Verfugen macht ein vermittelter Partnerbetrieb aus der Region.


Vor Ort
Bochum zählt rund 359.000 Einwohner und ist eines der fünf Oberzentren des Ruhrgebiets. Für Fliesenarbeiten ist weniger die Größe der Stadt entscheidend als ihr Baubestand: Häuser aus der Bergbau- und Gründerzeit, ein breiter Gürtel aus Wiederaufbau der 1950er und 1960er Jahre und dazwischen die Wohnblocks rund um die Ruhr-Universität in Querenburg. Jede dieser Schichten bringt einen eigenen Untergrund unter die Fliese.
Ein Bochumer Sonderfall ist Wattenscheid. Die bis 1975 eigenständige Stadt mit damals rund 74.000 Einwohnern brachte ein historisch getrennt gewachsenes Ortsnetz und einen eigenen Altbaubestand mit. In den Bergarbeiterhäusern und Siedlungszeilen dort liegt unter dem Belag oft ein alter Zementestrich oder eine Holzbalkendecke, die beim Umbau des Bades zuerst beurteilt gehört, bevor ein neuer Aufbau geplant wird.
Weil die Substanz so gemischt ist, führt eine Pauschallösung selten zum Ziel. Der Estrich der Wiederaufbaujahre ist oft dünn und nicht mehr eben, in den Mietwohnungen am Campus stehen Bad und Küche seit Jahrzehnten unverändert, und am Ruhrhang in Stiepel gehören Terrassen und Eingänge zum Auftrag. Vor jedem Angebot gehört der alte Belag beurteilt, der Untergrund geprüft und die Abdichtung geklärt. Der vermittelte Partnerbetrieb sieht sich das vor Ort an und legt die nächsten Schritte verständlich dar.
Bochum liegt in der Mitte des Ruhrgebiets und grenzt an Castrop-Rauxel im Norden, Herne im Nordosten, Witten im Südosten sowie Hattingen im Süden, dazu an Gelsenkirchen und Essen im Westen. Das Stadtgebiet reicht von der Mitte über Wattenscheid und Langendreer bis zu den Ruhrhängen in Stiepel und Dahlhausen. Der vermittelte Partnerbetrieb arbeitet in Bochum und den umliegenden Städten des mittleren Ruhrgebiets. Quelle.
Untergrund und Abdichtung

Wie es unter dem alten Belag wirklich aussieht, zeigt sich meist erst nach dem Ausbau. Im Bochumer Wiederaufbaubestand liegt darunter häufig ein dünner Zementestrich, der über die Jahrzehnte Risse gezogen hat oder nicht mehr eben ist. Ein neuer Belag hält hier nur dauerhaft, wenn der Estrich tragfähig ist, Risse kraftschlüssig geschlossen und Höhenunterschiede ausgeglichen werden. Wo der Untergrund arbeitet, trennt eine Entkopplung seine Bewegung von der starren Keramik, damit die Kräfte nicht in Fuge und Scherbe fahren und den Boden aufreißen.
Der zweite Punkt ist die Abdichtung. Wo im Bad Spritzwasser auf Wand und Boden trifft, gehört vor die Fliese eine Verbundabdichtung nach DIN 18534, die Feuchte vom Untergrund fernhält, ehe ein Schaden sichtbar wird. In den engen Bädern der Wattenscheider Bergarbeiterhäuser, in denen aus einer Wanne eine bodengleiche Dusche entsteht, entscheidet der saubere Anschluss an Ecke, Wand und Ablauf. Fehlt er, zeigt sich der Mangel erst Jahre später an feuchten Wänden.
Der dritte Punkt sind die Außenflächen. Am Ruhrhang in Stiepel und Dahlhausen über dem Kemnader See liegen Terrassen, Balkone und Hauseingänge frei im Wetter. Ein Außenbelag überdauert nur, wenn er frostsicher aufgebaut, mit Gefälle verlegt und darunter abgedichtet ist, sodass kein Wasser unter die Fliese läuft und die Kante beim Frost absprengt. Der Fachbetrieb legt den Aufbau so an, dass Belag und Bettung den Winter tragen.
Woran man es merkt
Nicht jede lose Fliese ist ein Notfall. Aber wenn diese Anzeichen zusammenkommen, lohnt sich der Blick eines Fachbetriebs, bevor aus einer kleinen Stelle ein Feuchteschaden hinter den Fliesen wird.
Klingt das nach Ihren Fliesen?
Schildern Sie kurz Ihr Anliegen. Die Ersteinschätzung ist kostenfrei und unverbindlich.

Bad, Boden und Terrasse
Der häufigste Anlass bleibt das Bad. Ob schwellenarme Dusche in einer Mietwohnung am Campus, neuer Wandbelag oder komplette Erneuerung im Siedlungshaus: Am Anfang steht der Blick auf Estrich und Abdichtung. Der Fachbetrieb nimmt den alten Belag auf, beurteilt den Nachkriegsestrich, dichtet die belasteten Zonen nach DIN 18534 ab und setzt Wand- und Bodenfliesen mit sauberem Gefälle, dichten Anschlüssen und ruhigem Fugenbild.
Bei Böden zählen Ebenheit, Format und Aufbau. Großformatiges Feinsteinzeug verlangt einen ebenen, tragfähigen Grund und das passende Verlegebett, damit keine Hohlstellen bleiben. Auf dünnem Nachkriegsestrich oder über einer nachträglich eingebauten Fußbodenheizung nimmt eine Entkopplung Bewegung und Wärme auf, ehe der Belag reißt. Format, Kleber und Fugenbreite richtet der Fachbetrieb nach Raum und Nutzung.
Draußen zählt Frostsicherheit. In Stiepel und Dahlhausen liegen Stellplatz, Terrasse und Zuweg oft am Hang. Der Fachbetrieb plant Gefälle, Drainage und Abdichtung so, dass Regen abläuft und der Belag über den Winter kommt.
Fugen, Silikon und Reparatur

Nicht jeder Mangel braucht einen neuen Belag. Oft sind es die Fugen: dunkles Silikon in der Dusche, ausgewaschene Zementfugen, eine gerissene Fliese. Das Silikon ist eine Wartungsfuge, die altert; der Fachbetrieb schneidet sie heraus und zieht sie neu, ohne den übrigen Belag zu berühren.
Auch eine gebrochene oder hohl klingende Einzelfliese lässt sich tauschen, wenn Restmaterial da ist oder ein passender Ton gefunden wird. Der Fachbetrieb öffnet die Stelle, prüft den Untergrund darunter und setzt die neue Fliese satt im vollen Bett, damit sie nicht wieder hohl liegt. Der gewachsene Bestand bleibt erhalten.
Ihre Sicherheit
Eine seriöse Fliesenarbeit beginnt mit dem Blick auf Untergrund, Fläche und Verlegeart und einem schriftlichen Angebot, nicht mit einer Pauschale am Telefon. Der fachliche Maßstab dafür sind die anerkannten Regeln der Technik: Die DIN 18352 im Teil C der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen beschreibt die Fliesen- und Plattenarbeiten, die DIN 18157 die fachgerechte Verlegung im Dünnbett, und die DIN 18534 regelt die Abdichtung von Innenräumen mit ihren Wassereinwirkungsklassen. Im Bad liegt unter den Fliesen eine Verbundabdichtung mit Dichtbändern an Ecken und Durchdringungen, der Duschboden bekommt sein Gefälle von etwa zwei Prozent zum Ablauf. Ein Angebot, das Untergrundvorbereitung, Abdichtung, Verlegung und Verfugung getrennt ausweist, ist ein gutes Zeichen.
Fliesenarbeiten sind eine Werkleistung und folgen den anerkannten Regeln der Technik. Im Innenraum regelt die DIN 18534 die Verbundabdichtung, die DIN 18352 aus der VOB/C das Fliesen- und Plattenlegen und die DIN 18157 die Dünnbettverlegung. Erst im Zusammenspiel halten Untergrund, Abdichtung und Belag über Jahre. Im Bochumer Bestand aus dünnem Nachkriegsestrich, Wattenscheider Bergarbeiterhäusern und Geschosswohnungen am Campus hängt die Haltbarkeit an der sauberen Ausführung dieser Schritte. Der vermittelte Partnerbetrieb klärt vorab den Aufbau, dichtet fachgerecht ab und dokumentiert die Arbeit nachvollziehbar. Einen Preis nennt er seriös erst nach der Besichtigung.
Vor Ort im Detail
Ein breiter Gürtel des Bochumer Bestands stammt aus dem Wiederaufbau der 1950er und 1960er Jahre. Der Estrich dieser Zeit ist oft dünn, rissig oder nicht mehr eben und gehört vor jedem neuen Belag geprüft und ausgeglichen.
Wattenscheid war bis 1975 eigenständig und brachte einen eigenen Altbaubestand mit. In den Bergarbeiterhäusern und Zechensiedlungen sind die Bäder eng, und der Umbau zur schwellenarmen Dusche verlangt eine saubere Abdichtung nach DIN 18534.
Am Ruhrhang in Stiepel und Dahlhausen über dem Kemnader See liegen viele Terrassen und Eingänge im Wetter. Ein frostsicherer Außenaufbau mit Gefälle und Abdichtung entscheidet darüber, ob der Belag den Winter übersteht.
Stadtteile
In welchem Teil von Bochum Ihr Haus steht, deutet an, aus welcher Zeit Bad, Böden und Untergründe stammen und welche Arbeiten wahrscheinlich sind.
Der dicht bebaute Kern aus Gründerzeit und Wiederaufbau. Beim Bad im Bestand zählt der Blick auf den alten Estrich, ehe eine schwellenarme Dusche mit sauberer Abdichtung geplant wird.
Bis 1975 eigenständige Stadt mit eigenem Altbaubestand. In den Bergarbeiterhäusern und Zechensiedlungen sind die Bäder eng, und unter dem Belag liegt oft ein alter Zementestrich oder eine Holzbalkendecke.
Im Osten Langendreer mit Nachkriegsbau, im Süden Querenburg mit dem Campus der Ruhr-Universität. Viel Geschosswohnungsbau, in dem Bäder seit Jahrzehnten unverändert stehen und barrierearm werden sollen.
Im Süden über der Ruhr am Kemnader See mit Einfamilienhäusern und Gärten. Draußen entscheidet ein frostsicherer Aufbau mit Gefälle und Abdichtung über die Haltbarkeit von Terrasse und Eingang.
Eine belastbare Zahl gibt es seriös erst nach der Besichtigung. Raumgröße, Zustand des Nachkriegsestrichs, nötige Abdichtung und das gewählte Format bestimmen den Aufwand. Der Partnerbetrieb sieht sich das Bad an und legt danach ein nachvollziehbares Angebot vor.
In vielen Fällen ja. Zuerst prüft der Fachbetrieb, ob der Estrich tragfähig und trocken ist. Risse werden kraftschlüssig geschlossen, Unebenheiten gespachtelt und bei Bedarf eine Entkopplung eingebaut, bevor der neue Belag kommt.
Ja. Der Fachbetrieb klärt die Aufbauhöhe, legt Ablauf und Gefälle für die bodengleiche Dusche an und dichtet nach DIN 18534 ab. So wird selbst das schmale Bad im Bergarbeiterhaus schwellenarm und dicht.

Allgemeine Fragen zu Badfliesen, bodengleicher Dusche, Grossformat, Naturstein, Fugen und der Frage, woran man ein gutes Angebot erkennt, beantwortet ausführlich der Themen-Hub Fliesenleger.
Gewerbe und Handwerksrolle
nachgewiesen, kein Schwarzarbeiter
Betriebshaftpflicht
Nachweis liegt uns vor
Feste Anschrift
Firma, Inhaber und Adresse geprüft
Preis vor der Arbeit
keine Überraschung auf der Rechnung
Aufnahmeverfahren, kein Gütesiegel: was wir genau abfragen.
Ein Anliegen rund um Fliesen in Bochum, von der einzelnen gerissenen Fliese bis zum kompletten Bad mit bodengleicher Dusche? Schildern Sie es kurz. Die Anfrage geht an einen geprüften Fachbetrieb aus Ihrer Region.
Ob Nachkriegsestrich in der Mitte, enges Bad in einer Wattenscheider Zechensiedlung oder Terrasse am Ruhrhang: Fliesenarbeiten in Bochum fangen beim Untergrund und der Abdichtung an. Wer den Bestand vor der ersten Fliese richtig einschätzt, erspart sich Risse und Feuchteschäden. Fachbetrieb24 gibt Ihr Anliegen an einen Partnerbetrieb der Region weiter, der Nachkriegsestrich und Ruhrhang kennt.
Zum Überblick über Badfliesen, bodengleiche Dusche, Grossformat, Naturstein und die Regeln der Fliesen- und Plattenarbeiten: der Themen-Hub Fliesenleger.
Fliesenleger in den Nachbarstädten von Bochum:
Kurze Frage: Cookies okay? Damit sehen wir, was unseren Besuchern weiterhilft. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.