Vor Ort
Dachdecker in Bochum: Zechensiedlungen, Geschossbau der Nachkriegszeit und der Bochumer Landrücken über gesunkenem Grund
Bochum liegt mit rund 359.000 Einwohnern in der geografischen Mitte des Ruhrgebiets, verteilt über 145 Quadratkilometer auf dem flachhügeligen Bochumer Landrücken. Über diesen Rücken zieht die Wasserscheide zwischen Ruhr und Emscher, sodass der Süden zur Ruhr und der Norden zur Emscher entwässert. Die Stadt wuchs ab den 1840er Jahren durch Bergbau und den Bochumer Verein zur Industriestadt, 1975 kam das bis dahin eigenständige Wattenscheid mit rund 74.000 Menschen hinzu, seit 1962 sitzt in Querenburg die Ruhr-Universität. Diese Mischung aus Bergbau-Erbe, Nachkriegsaufbau und Hochschulbauten prägt bis heute, welche Dächer hier stehen.
Drei Bauwelten liegen dicht beieinander. In den Zechensiedlungen, etwa der Dahlhauser Heide oder den Kolonien um Stiepel und Dahlhausen, stehen eng gereihte Häuser mit steilen, ziegelgedeckten Satteldächern, viele unter Denkmalschutz. Daneben prägen Geschossbauten der Nachkriegszeit in Wattenscheid und in der Innenstadt das Bild, oft mit weiten Bitumen-Flachdächern aus einer Zeit, in der Abdichtung anders gedacht wurde. Und in Querenburg treffen die Betonbauten der Universität mit ihren großen Flachdachflächen hinzu. Jede dieser Welten stellt an die Deckung eigene Ansprüche.
Ein einheitliches Rezept trägt in Bochum nicht weit. Über den alten Abbaufeldern kann der Untergrund örtlich abgesackt sein, was Risse, verzogene Dachstühle und gelöste Anschlüsse nach sich zieht. Verlangt ist jemand, der Anschlüsse, Abdichtung, Deckung und Tragwerk zuerst begutachtet und daraufhin urteilt, ob eine Ausbesserung reicht oder eine umfangreichere Erneuerung fällig wird. Wir knüpfen den Draht zu einem passenden Partnerbetrieb und geben hier mit voller Absicht keine Pauschalpreise an, weil jedes Bochumer Dach seine eigene Lage hat.
Bochum ist mit rund 359.000 Einwohnern eine kreisfreie Großstadt in der geografischen Mitte des Ruhrgebiets und eines von fünf Oberzentren der Region. Das Stadtgebiet umfasst 145 Quadratkilometer auf dem flachhügeligen Bochumer Landrücken, über den die Wasserscheide zwischen Ruhr und Emscher zieht. 1975 wurde Wattenscheid eingegliedert, seit 1962 ist Bochum mit der Ruhr-Universität in Querenburg Universitätsstadt. Bergbau-Erbe, Nachkriegsaufbau und Hochschulbauten prägen die Dacharbeit von der Siedlung bis zum Flachdach. Quelle.