Mitte und Altstadt
Der geschützte Fachwerkkern auf der Ruhrterrasse mit steilen Sattel- und Krüppelwalmdächern. Denkmalgerechte Ziegeldeckung, tiefe Kehlen, Gauben und die Anschlüsse an Schornsteine stehen hier im Vordergrund.
Dachdecker
Ein steiles Ziegeldach über einem Fachwerkgiebel im denkmalgeschützten Kern, ein weites Flachdach über einer Halle am alten Hüttengelände, eine verschieferte Wetterseite am Hang zur Elfringhauser Schweiz: In Hattingen reicht die Dacharbeit von der behutsamen Altstadtdeckung bis zur großflächigen Abdichtung des Industriebestands. Wir vermitteln Ihnen einen Dachdeckerbetrieb, der Deckung, Anschlüsse und Entwässerung sachlich beurteilt.

Dach vor Deckung
Ob verrutschte Ziegel, schadhafter Schiefer oder undichte Kehle: Erst wird das Dach begutachtet, dann folgt die passende Arbeit.
Arbeit nach Regelwerk
Fachbetriebe arbeiten nach den Fachregeln des Dachdeckerhandwerks und der VOB/C mit DIN 18338 als anerkanntem Massstab.
Preis nach Aufmaß
Der Betrieb nennt den Preis, wenn er Dachfläche und Zustand in Hattingen gesehen oder das Anliegen im Gespräch geklärt hat.
Partnerbetrieb vor Ort
Fachbetrieb24 vermittelt. Die Arbeit macht ein vermittelter Partnerbetrieb aus der Region.


Vor Ort
Hattingen ist mit rund 53.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Ennepe-Ruhr-Kreises und liegt am südlichen Rand des Ruhrgebiets. Der historische Kern steht auf einer Flussterrasse der Ruhr, die den Nordrand säumt; nach Süden steigt das Gelände bis auf 306 Meter zur Elfringhauser Schweiz an. Dieser Wechsel aus ebenem Terrassenkern und steilen Bachtälern spiegelt sich in der Dachlandschaft: geschlossene Fachwerkzeilen mit steilen Dächern unten, freistehende Häuser mit bewitterten Wetterseiten oben. Dazwischen liegt das Industrieerbe der Henrichshütte, das der Stadt ausgedehnte Flachdächer beschert hat.
Die Stadt gliedert sich in die Mitte mit der Altstadt, das von der Hütte geprägte Welper, das Ruhrtaldorf Blankenstein, das ländliche Niederwenigern und Winz-Baak. Fast 150 Fachwerkhäuser bilden einen der besterhaltenen Kerne der Region mit steilen Sattel- und Krüppelwalmdächern. Über die Werks- und Arbeitersiedlungen der 1854 gegründeten Henrichshütte, etwa die Gartenstadt Hüttenau, liegen einheitliche Ziegeldächer, während über den Hallen des Industriegeländes weite Flachdächer spannen. An den Hängen zum Süden kommen freistehende Häuser mit verschieferten Wetterseiten hinzu.
Ein Standarddach passt in Hattingen selten. Sinnvoll ist ein Betrieb, der zuerst Deckung, Abdichtung, Anschlüsse und Entwässerung prüft und danach entscheidet, ob eine Reparatur genügt oder eine größere Maßnahme ansteht. Im Denkmalkern kommt der Blick auf die Vorgaben zu Deckung und Material hinzu, über den Hallen die Frage nach Gefälle und Notüberläufen. Wir stellen den Kontakt zu einem passenden Partnerbetrieb her und nennen hier bewusst keine festen Preise, weil jedes Dach anders ist.
Hattingen ist mit rund 53.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Ennepe-Ruhr-Kreises und liegt im südlichen Ruhrgebiet an der Ruhr. Der historische Kern steht auf einer Flussterrasse, südlich steigt das Gelände zur Elfringhauser Schweiz bis auf 306 Meter an. Nachbarn sind Bochum und Witten sowie Sprockhövel und jenseits der Ruhr Wetter. Fast 150 Fachwerkhäuser, die Werkssiedlungen und Hallen der Henrichshütte und die steilen Bachtäler des Südens prägen das Stadtbild und die Dächer. Quelle.
Dachbestand und Untergrund

Der Fachwerkkern Hattingens steht als Ensemble unter Schutz, und das prägt die Dacharbeit. Die steilen Dächer über den Fachwerkhäusern tragen häufig noch traditionelle Ziegel, dazu tiefe Kehlen, Gauben und die Anschlüsse an Schornsteine und Nachbargiebel. Deckung und Material sind hier nicht frei wählbar, sondern folgen oft einem Rahmen, der das historische Straßenbild wahrt. Bei einer Neueindeckung geht es um ein sauberes Unterdach, um denkmalgerechte Deckung und um eine Dämmung nach dem Gebäudeenergiegesetz. Ein Fachbetrieb arbeitet nach den Fachregeln des Dachdeckerhandwerks des ZVDH und stimmt die Schritte auf den geschützten Bestand ab.
Das zweite große Thema ist das Flachdach, das in Hattingen wegen des Industrieerbes überdurchschnittlich häufig vorkommt. Über den Hallen am alten Hüttengelände und über Gewerbebauten, Anbauten und Garagen spannen weite Flächen, deren Abdichtung über Dichtheit und Lebensdauer entscheidet. Maßgebend ist die Flachdachrichtlinie: Gefälle, Anschlusshöhen an aufgehenden Wänden und der Zustand der Bahnen an Naht und Attika bestimmen, ob ein Dach dicht bleibt. Wo eine Bahn spröde geworden ist oder Wasser auf der Fläche steht, klären eine Neuabdichtung mit Bitumen- oder Kunststoffbahnen und ein ordentliches Gefälle die Lage; eine Solar-Unterkonstruktion lässt sich dabei gleich mitdenken.
Der dritte Bereich sind die Wetterseiten der Hänge. An den freistehenden Häusern in Richtung Elfringhauser Schweiz und über den Bachtälern des Südens trifft der Schlagregen aus Südwesten die Fassaden hart. Hier hat sich die Wandverschieferung bewährt, die das Wasser von der bewitterten Wand abhält, sofern die Steine ganz sind und die Haken sitzen. Zugleich wirkt auf den exponierten Hanglagen hohe Windsoglast: Nach DIN EN 1991-1-4 müssen Ziegel und die Rand- und Eckbereiche gegen Abheben gesichert werden. Rinnen und Fallrohre sollten den heutigen Regenmengen gewachsen sein, damit das Wasser aus den Hanglagen sicher abgeführt wird.
Woran man es merkt
Nicht jede Stelle ist ein Notfall. Aber wenn diese Anzeichen zusammenkommen, lohnt sich der Blick eines Fachbetriebs, bevor aus einer Kleinigkeit ein Wasserschaden wird.
Klingt das nach Ihrem Dach?
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Steildach und Flachdach
An erster Stelle stehen in Hattingen die geneigten Dächer der Altstadt und der Werkssiedlungen. Das reicht von der Reparatur einzelner Sturmschäden über den Austausch schadhafter Ziegel bis zur kompletten Neueindeckung mit Unterdach und Dämmung. Im denkmalgeschützten Kern gehören dazu die Abstimmung mit den Vorgaben zu Deckung und Material sowie die sorgfältigen Anschlüsse an Schornsteine und Nachbargiebel. In der Gartenstadt Hüttenau und den anderen Siedlungen achtet ein Fachbetrieb darauf, dass die neue Deckung sich in das einheitliche Dachbild des Quartiers einfügt, und sichert die Randbereiche gegen Windsog.
Der zweite Schwerpunkt ist das Flachdach, das über den Hallen und Gewerbebauten des Industrieerbes weit verbreitet ist. Hier geht es um die Neuabdichtung mit Bitumen- oder Kunststoffbahnen, um saubere Anschlüsse an Attika und aufgehende Wände und um Notüberläufe, die bei Starkregen ein Aufstauen verhindern. Auf großen Flächen entscheidet das Gefälle über die Dichtheit, und wer ohnehin abdichtet, kann eine Aufdachdämmung und die Vorbereitung einer Solar-Unterkonstruktion gleich mitdenken. Trapezblech- und Industriedächer verlangen dabei besondere Sorgfalt an Naht und Überlappung.
Hinzu kommen die Wandverschieferung an den Wetterseiten der Hänge sowie Rinnen, Fallrohre und Blechhandwerk. An den freistehenden Häusern zur Elfringhauser Schweiz hält eine Schieferdeckung den Schlagregen von der bewitterten Wand ab; der Betrieb bessert einzelne Steine nach oder erneuert eine mürbe Fläche. Bei den heutigen Regenmengen lohnt der Blick auf die Querschnitte von Rinne und Fallrohr, und Kehlbleche, Ortgänge und Wandanschlüsse müssen sauber ausgebildet sein. Auch die regelmäßige Wartung und die Kontrolle der Deckung nach einem Sturm gehören dazu.
Schiefer und Blech

Beim Flachdach und beim Blechhandwerk entscheidet in Hattingen das Detail. Auf den vielen flachen Dächern des Industriebestands sind Naht, Attika-Anschluss und Gefälle die Stellen, an denen Wasser eintritt. Kehlen, Ortgänge, Trauf- und Firstkanten sowie Wandanschlüsse müssen sauber ausgebildet sein, damit kein Schlagregen dahinter läuft. Über den weiten Hallenflächen sind ausreichend bemessene Abläufe und zusätzliche Notüberläufe wichtig, damit sich bei Starkregen kein Wasser staut und Last auf die Konstruktion bringt.
An den Hanglagen kommen die verschieferten Wetterseiten und die Windsogsicherung hinzu. Eine Schieferdeckung an der Wand hält den Schlagregen ab, solange die Steine ganz sind und die Haken sitzen; wo sie mürbe ist, ist eine neue Deckung die ehrlichere Lösung. Nach DIN EN 1991-1-4 werden Ziegel sowie Rand- und Eckbereiche so befestigt, dass ein Sturm sie nicht anheben kann. Alte Faserzementdächer über Werkstätten und Nebengebäuden werden nur sachlich und nach den Vorgaben der TRGS 519 behandelt, weil sie Asbest enthalten können.
Ihre Sicherheit
Eine seriöse Dacharbeit beginnt mit einem Blick auf Dachfläche, Deckung und Unterkonstruktion und einem Angebot, nicht mit einer Pauschale am Telefon. Der fachliche Maßstab dafür sind die Fachregeln des Dachdeckerhandwerks, die der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks als anerkannte Regeln der Technik herausgibt, ergänzt durch die DIN 18338 der VOB/C für Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten. Ein Angebot, das Aufbau, Deckung und Nebenarbeiten wie Rinnen oder Anschlüsse getrennt ausweist, ist ein gutes Zeichen.
Für das Dach am eigenen Haus ist der Eigentümer verantwortlich. Arbeiten in großer Höhe, auf den ausgedehnten Flachdächern des Industriebestands und an den steilen Dächern über den Hanglagen gehören in fachkundige Hände und erfordern eine ordentliche Absturzsicherung durch Gerüst und Fanggerüst. Wer eine alte Deckung abnimmt, muss vorher klären, ob Faserzement mit Asbest verbaut ist; solche Platten dürfen nur nach den Vorgaben der TRGS 519 entfernt werden. Im denkmalgeschützten Kern sind Deckung und Material an Vorgaben gebunden. Ein Fachbetrieb kennt die Fachregeln des Dachdeckerhandwerks, die Normen und die Anforderungen an Arbeitssicherheit und Entsorgung.
Vor Ort im Detail
Hattingen wurde auf einer Flussterrasse der Ruhr gegründet, die am Nordrand vorbeifließt. Aus dem hügeligen Süden laufen zahlreiche kleine Bäche zur Ruhr, und südlich schließt mit der Elfringhauser Schweiz ein steiles Naherholungsgebiet an. Der ebene Terrassenkern und die bewitterten Hanglagen sind für den Dachdecker zwei sehr verschiedene Aufgaben.
Über hundert Jahre gab die 1854 gegründete Henrichshütte den Ton an und schuf mit Siedlungen wie der Gartenstadt Hüttenau eigene Wohnquartiere mit einheitlichen Ziegeldächern. Über den Hallen des heute als Industriedenkmal erhaltenen Geländes und über Gewerbebauten spannen weite Flachdächer, die eine dichte Abdichtung und ein funktionierendes Gefälle brauchen.
Der 990 erstmals erwähnte Ort besitzt einen der besterhaltenen mittelalterlichen Kerne der Region mit fast 150 Fachwerkhäusern und steilen Dächern. Als geschütztes Ensemble folgt die Deckung dort einem abgestimmten Rahmen. An den Hängen zur Elfringhauser Schweiz prägen verschieferte Wetterseiten und hohe Windsoglast die Dacharbeit.
Stadtteile
In welchem Teil von Hattingen Ihr Haus steht, deutet an, aus welcher Zeit die Bausubstanz stammt und welche Dacharbeiten wahrscheinlich sind.
Der geschützte Fachwerkkern auf der Ruhrterrasse mit steilen Sattel- und Krüppelwalmdächern. Denkmalgerechte Ziegeldeckung, tiefe Kehlen, Gauben und die Anschlüsse an Schornsteine stehen hier im Vordergrund.
Vom Industrieerbe der Henrichshütte geprägt, mit der Gartenstadt Hüttenau und weiten Hallendächern. Einheitliche Siedlungsdächer sowie Flachdach-Abdichtung, Gefälle und Notüberläufe sind hier die größeren Themen.
Ländlichere Lagen mit Ein- und Mehrfamilienhäusern aus mehreren Epochen. Neueindeckung, Dämmung nach GEG, Rinnen und die Kontrolle der Deckung nach Sturm prägen hier die Arbeit.
Die steilen Bachtäler in Richtung Elfringhauser Schweiz mit freistehenden Häusern. Verschieferte Wetterseiten, Windsogsicherung nach DIN EN 1991-1-4 und ausreichend bemessene Rinnen sind hier typisch.
Das lässt sich pauschal nicht sagen. Eine Reparatur nach einem Sturm ist überschaubar, eine denkmalgerechte Neueindeckung im Altstadtkern deutlich umfangreicher, und ein großes Flachdach über einer Halle ist wieder anders zu rechnen. Ein vermittelter Partnerbetrieb prüft das Dach vor Ort und macht danach ein konkretes Angebot. Feste Preise nennen wir hier bewusst nicht.
Meist nicht ohne Weiteres. Der Hattinger Kern mit seinen fast 150 Fachwerkhäusern steht als Ensemble unter Schutz, und Deckung wie Material folgen oft einem Rahmen, der das historische Dachbild wahrt. Vor der Arbeit klärt der Betrieb die denkmalrechtlichen Vorgaben und wählt eine passende Deckung, die sich ins geschützte Straßenbild einfügt.
Stehendes Wasser deutet auf zu geringes Gefälle, eine durchhängende Fläche oder einen verstopften Ablauf hin. Ein Fachbetrieb prüft Gefälle und Abläufe, bewertet die Abdichtung an Naht und Attika und klärt, ob ein Gefälleaufbau und ein zusätzlicher Notüberlauf nötig sind. Gerade über den weiten Flächen des Industriebestands ist das ein sinnvoller Schritt.

Allgemeine Fragen zu Neueindeckung, Reparatur, Flachdach, Schiefer, Dachfenstern und der Frage, woran man ein gutes Angebot erkennt, beantwortet ausführlich der Themen-Hub Dachdecker.
Gewerbe und Handwerksrolle
nachgewiesen, kein Schwarzarbeiter
Betriebshaftpflicht
Nachweis liegt uns vor
Feste Anschrift
Firma, Inhaber und Adresse geprüft
Preis vor der Arbeit
keine Überraschung auf der Rechnung
Aufnahmeverfahren, kein Gütesiegel: was wir genau abfragen.
Ein Dach-Anliegen in Hattingen, von der einzelnen verrutschten Pfanne bis zur Neueindeckung? Schildern Sie es kurz. Die Anfrage geht an einen geprüften Fachbetrieb aus Ihrer Region.
Ob am denkmalgeschützten Steildach der Altstadt, am weiten Flachdach über einer Halle des Industrieerbes oder an der verschieferten Wetterseite eines Hanghauses: In Hattingen entscheidet der genaue Blick auf Deckung, Abdichtung und Entwässerung, im Kern zusätzlich die Vorgabe zu Material und Deckung. Wir vermitteln Ihnen einen Dachdeckerbetrieb aus der Region, der zuerst prüft und dann sauber arbeitet, statt vorschnell das ganze Dach infrage zu stellen.
Zum Überblick über Neueindeckung, Reparatur, Flachdach, Schiefer und die Fachregeln des Dachdeckerhandwerks: der Themen-Hub Dachdecker.
Dachdecker in den Nachbarstädten von Hattingen:
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