Neue Haustür
Aluminium, Kunststoff, Holz, Holz-Alu oder Stahl, mit oder ohne Glasausschnitt, passend zur Fassade und zum Stil des Hauses. Der Betrieb misst auf und bestellt das Element nach Maß.
Haustüren
Ob eine neue, einbruchhemmende Haustür, der Austausch im Altbau, eine Nebeneingangstür oder eine Tür, die schleift und zieht: Fachbetrieb24 bringt Ihr Anliegen mit einem geprüften Fachbetrieb aus Ihrer Nähe zusammen. Erst wird aufgemessen und beraten, dann sauber eingebaut und eingestellt. Die Arbeiten macht der Partnerbetrieb.

Sicherheit als Gesamtpaket
Eine einbruchhemmende Haustür ist mehr als ein gutes Schloss. Erst wenn Türblatt, Rahmen, Verriegelung, Zylinder und Bänder als geprüftes Element zusammenwirken und fest im Mauerwerk sitzen, gilt die Widerstandsklasse auch im eingebauten Zustand.
Warm und dicht an der Schwelle
Die Haustür ist oft die größte Wärmebrücke im Erdgeschoss. Ein gedämmtes Türblatt, mehrere Dichtungsebenen und eine thermisch getrennte Schwelle halten die Kälte draußen und verhindern Zugluft und Kondenswasser im Flur.
Erst prüfen, dann tauschen
Schleift die Tür, schließt sie schwer oder zieht es an der Dichtung, liegt es oft nur an den Bändern oder am Schloss. Wir vermitteln Betriebe, die ehrlich sagen, ob eine Einstellung reicht oder ob sich ein Austausch lohnt.
Ausführung durch den Partnerbetrieb
Fachbetrieb24 vermittelt. Aufmaß, Beratung, Bestellung und Einbau macht ein geprüfter Fachbetrieb aus Ihrer Nähe. Den festen Preis bekommen Sie vorab, nicht erst am Telefon.
Leistungen
Von der neuen Tür mit RC2 über den Austausch im Altbau bis zum nachgestellten Band. Diese Leistungen deckt die Vermittlung ab; was zu Ihrem Haus passt, entscheidet der Betrieb nach dem Aufmaß und Ihrem Ziel.
Aluminium, Kunststoff, Holz, Holz-Alu oder Stahl, mit oder ohne Glasausschnitt, passend zur Fassade und zum Stil des Hauses. Der Betrieb misst auf und bestellt das Element nach Maß.
Geprüfte Türen nach DIN EN 1627 mit Mehrfachverriegelung, Schwenkriegeln, geschütztem Zylinder, Schutzbeschlag und Bandseitensicherung. Für das Wohnhaus ist RC2 meist die sinnvolle Stufe.
Gedämmtes Türblatt, thermisch getrennter Rahmen, mehrere Dichtungsebenen und eine wärmegedämmte Schwelle. So erfüllt die neue Tür die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes und spart Heizwärme.
Alte Zarge raus, Laibung prüfen, neues Element einsetzen und fachgerecht anschließen, auch bei schiefen Laibungen, Natursteinschwellen und ungewöhnlichen Maßen.
Ausrichten mit Tragklötzen, feste Verankerung im Mauerwerk und die dreistufige Abdichtung der Anschlussfuge: innen luftdicht, in der Mitte gedämmt, außen schlagregendicht.
Mehr Licht im Flur durch feste Seitenteile oder ein Oberlicht, verglast mit Verbundsicherheitsglas, damit auch die Glasflächen zur Sicherheit des Eingangs passen.
Motorschloss, Fingerscan, Zahlencode oder Funk zum schlüssellosen Öffnen. Die Mechanik bleibt die Basis, der Komfort kommt obendrauf.
Nebeneingangstüren für Keller, Garage und Garten sowie Reparaturen an der bestehenden Tür: Bänder einstellen, Dichtung tauschen, Schloss oder Zylinder erneuern.

Einbruchschutz
Die Haustür ist neben den Fenstern im Erdgeschoss die Stelle, an der Einbrecher am häufigsten ansetzen, und meist arbeiten sie mit einfachem Hebelwerkzeug und wenig Zeit. Genau darauf zielt die Einbruchhemmung nach DIN EN 1627. Sie teilt Türen in die Widerstandsklassen RC1N bis RC6 ein; je höher die Klasse, desto länger und mit desto schwererem Werkzeug muss ein Täter vergeblich arbeiten, bevor die Tür nachgibt. Für das Wohnhaus und die Etagenwohnung empfehlen die polizeilichen Beratungsstellen in der Regel RC2, weil diese Klasse gegen die typischen Werkzeuge der Gelegenheitstäter schützt. RC3 ist dort sinnvoll, wo der Eingang schlecht einsehbar liegt oder ein höheres Risiko besteht. Die Klasse wird im Labor an einem kompletten Türelement geprüft, nicht an einzelnen Bauteilen. Deshalb wirkt sie nur dann, wenn die Tür im Haus so sitzt wie in der Prüfung: als Ganzes, fest verankert, mit allen Teilen, die zum System gehören.
Zu diesem Paket gehören mehrere Teile, die sich gegenseitig stützen. Das Türblatt braucht einen stabilen Kern und eine feste Verbindung zum Rahmen. Die Mehrfachverriegelung schließt die Tür an drei oder mehr Punkten zugleich; ihre Schwenkriegel oder Bolzen greifen in Schließbleche aus Stahl, die ihrerseits im Rahmen und möglichst im Mauerwerk verankert sind. Der Schließzylinder muss gegen Aufbohren, Ziehen und Nachschließen geschützt sein, und ein Schutzbeschlag mit Zylinderabdeckung verhindert, dass er überhaupt angegriffen werden kann. Auf der Bandseite sorgen Hintergreifhaken oder eine Bandseitensicherung dafür, dass das Blatt nicht an den Bändern ausgehebelt wird. Glasausschnitte und Seitenteile bekommen angriffhemmendes Verbundsicherheitsglas. Und zuletzt zählt die Montage: Eine RC2-Tür, die nur mit Bauschaum in der Laibung steckt, erreicht die Klasse nicht. Ein Fachbetrieb bestellt deshalb das geprüfte System und baut es nach der Vorgabe des Herstellers ein, mit den vorgesehenen Ankern an den vorgesehenen Stellen.
So läuft die Vermittlung
Sie beschreiben kurz, worum es geht: eine neue Haustür, mehr Einbruchschutz, eine Tür, die klemmt und zieht, oder eine Nebeneingangstür. Ein Foto vom Eingang, das Baujahr und die ungefähre Öffnungsgröße helfen bei der ersten Einordnung.
Ein geprüfter Fachbetrieb misst die Öffnung aus, prüft Laibung, Schwelle und Anschlag und bespricht mit Ihnen Werkstoff, Sicherheitsklasse, Wärmeschutz, Glas und Ausstattung. Erst das Aufmaß macht ein belastbares Angebot möglich.
Das Element wird nach Maß gefertigt; die Lieferzeit liegt je nach Hersteller und Ausstattung bei mehreren Wochen. Der Einbau selbst dauert meist einen Arbeitstag: alte Tür raus, neue rein, ausrichten, verankern, Fuge abdichten.
Zum Schluss stellt der Betrieb Bänder, Verriegelung und Anpressdruck ein, prüft den Lauf der Tür und übergibt Schlüssel und Unterlagen. Ist eine Förderung geplant, klärt er mit dem Energie-Effizienz-Experten die Nachweise.
Neue Haustür, mehr Sicherheit oder eine Tür, die klemmt?
Schildern Sie kurz, worum es geht. Die Ersteinschätzung ist unverbindlich, den festen Preis bekommen Sie vorab.
Der Werkstoff
Welcher Werkstoff zur Haustür passt, hängt vom Stil des Hauses, von der Wetterseite, vom Pflegewillen und vom Budget ab. Aluminium ist heute die häufigste Wahl bei hochwertigen Türen: Es ist sehr steif, verzieht sich nicht, trägt auch große, flächenbündige Türblätter mit schwerem Dämmkern und braucht außer gelegentlichem Abwischen keine Pflege. Die Profile sind thermisch getrennt, damit das Metall die Kälte nicht nach innen leitet. Aluminium ist meist die teuerste Lösung, dafür mit sehr langer Lebensdauer. Kunststoff ist günstiger, pflegeleicht und dämmt durch seine Mehrkammerprofile gut; weil der Werkstoff weniger steif ist, werden die Profile mit Stahl armiert, und sehr große oder dunkle Türblätter sind in Kunststoff anfälliger für vorübergehenden Verzug bei starker Sonne. Holz wirkt warm und wohnlich, lässt sich reparieren, nachstreichen und in jeder Form fertigen, ist aber ein Naturstoff, der mit Feuchte und Sonne arbeitet und auf der Wetterseite regelmäßige Pflege verlangt.
Holz-Alu verbindet beides: innen die wohnliche Holzoberfläche, außen eine wetterfeste Aluminiumschale, die das Streichen erspart. Stahltüren sind robust und vergleichsweise günstig, aber optisch schlicht und daher eher als Nebeneingangs-, Keller- oder Garagentür im Einsatz. Für alle Werkstoffe gilt: Die Farbe entscheidet mit. Dunkle Oberflächen auf der Süd- oder Westseite erwärmen sich im Sommer stark; bei Kunststoff und Holz kann sich das Türblatt dann über den Tag leicht verziehen und schwerer schließen, bis es abends wieder abkühlt. Ein Fachbetrieb berücksichtigt das bei der Wahl des Profils, der Verstärkung und der Verriegelung, statt nur nach Katalog zu bestellen. Und er achtet darauf, dass die Tür zum Rest passt: zur Fassade, zu den Fenstern, die Sie vielleicht später über unseren Bereich Fenster und Türen erneuern, und zur Farbe von Rollläden und Garagentor.

Wärmeschutz und Montage
Eine alte Haustür ist oft die größte Wärmebrücke im Erdgeschoss: dünnes Blatt, undichte Schwelle, Zugluft an der Bandseite. Wie gut eine Tür die Wärme hält, sagt der Ud-Wert, das Gegenstück zum Uw-Wert beim Fenster. Er bewertet das ganze Element aus Rahmen, Türblatt und Glas, und je kleiner die Zahl, desto besser. Das Gebäudeenergiegesetz verlangt beim Austausch oder Neueinbau einer Außentür nach Anlage 7 einen Ud-Wert von höchstens 1,8 Watt je m² und Kelvin. Gute Türen mit gedämmtem Blatt und thermisch getrenntem Rahmen liegen deutlich darunter. Mindestens so wichtig wie der Wert auf dem Datenblatt sind die Details, die man nicht sieht: zwei oder drei umlaufende Dichtungsebenen, ein Türblatt, das vollflächig auf der Dichtung aufliegt, und eine thermisch getrennte Schwelle, die innen nicht kalt wird. Wer dort spart, bekommt Kondenswasser am Türfuß und eine kalte Fußmatte, egal wie gut das Blatt dämmt. Eine flache Schwelle bis etwa zwei Zentimeter Höhe ist zugleich barrierearm und für Kinderwagen und Rollator angenehm.
Beim Einbau ist der RAL-Montageleitfaden der anerkannte Maßstab. Zuerst wird das Element mit Tragklötzen und Keilen lot- und waagerecht ausgerichtet und dann fest im Mauerwerk verankert, bei einbruchhemmenden Türen genau an den Stellen, die der Hersteller vorgibt. Erst danach kommt die Anschlussfuge, und hier liegt der Kern der Sache. Sie wird in drei Ebenen gedacht: außen schlagregendicht, aber dampfdurchlässig, in der Mitte gedämmt, innen luftdicht. Die Grundregel lautet innen dichter als außen, damit Feuchte, die doch einmal in die Fuge gelangt, nach außen heraustrocknen kann, statt in der Dämmung hängen zu bleiben. Dafür arbeitet der Betrieb mit vorkomprimierten Dichtbändern, Folien oder geprüften Dichtstoffen; Bauschaum allein füllt zwar die Fuge, ist aber weder luft- noch schlagregendicht und keine fachgerechte Montage. Fragen Sie den Betrieb ruhig, wie er die Fuge ausführt. Eine klare Antwort mit Bezug auf den RAL-Leitfaden ist ein gutes Zeichen.
Austausch im Altbau

Die meisten neuen Haustüren werden nicht in Neubauten, sondern in bestehende Häuser eingebaut, und dort ist selten etwas gerade. Die Öffnung ist aus dem Lot, die Laibung ungleich tief, die alte Holzzarge steckt mit Maueranker tief im Mauerwerk, und unter der Tür liegt eine Natursteinschwelle, die bleiben soll oder nicht. Deshalb beginnt ein guter Betrieb mit einem sorgfältigen Aufmaß an mehreren Stellen, prüft die Tragfähigkeit der Laibung und klärt, ob der neue Rahmen in die alte Öffnung passt oder ob diese angepasst werden muss. Auch die Frage, ob eine neue, flache Schwelle mit Entwässerung eingebaut wird und wie der Übergang zum Boden innen und zum Pflaster außen aussieht, wird vorher entschieden, nicht am Einbautag. Wer diese Punkte vorab durchgeht, erlebt beim Einbau keine Überraschungen.
Der Einbau selbst dauert meist einen Arbeitstag. Das alte Türblatt wird ausgehängt, die Zarge herausgetrennt oder ausgebaut, loser Putz entfernt und die Öffnung gesäubert. Dann wird das neue Element eingesetzt, mit Tragklötzen ausgerichtet und fest verankert, die Fuge gedämmt und abgedichtet und die Laibung innen und außen wieder geschlossen. Am Abend ist der Eingang in der Regel wieder verschließbar. Für Türen, die schon lange im Haus sind, gilt der Bestandsschutz: Niemand muss eine alte Tür tauschen, nur weil sie die heutigen Werte nicht erreicht. Sobald sie aber ersetzt wird, gelten die aktuellen Anforderungen an den Wärmeschutz. Steht das Haus unter Denkmalschutz oder liegt es in einem Erhaltungsbereich, stimmt der Betrieb Optik und Ausführung vorab mit der zuständigen Behörde ab; dann sind Holztüren in historischer Anmutung mit moderner Technik im Inneren die übliche Lösung. Wer gleichzeitig Innentüren, Zargen oder Holzarbeiten im Haus erneuern will, findet dafür den Schreiner und Tischler.
Komfort und Nebeneingang
Die Mechanik bleibt die Basis, aber Komfort lässt sich obendrauf setzen. Ein Motorschloss verriegelt die Tür automatisch, sobald sie ins Schloss fällt, und entriegelt sie auf Knopfdruck, per Fingerscan, Zahlencode, Funkhandsender oder Smartphone. Ein Fingerscan am Türblatt oder im Seitenteil erspart die Schlüsselsuche, ein Zahlencode hilft, wenn Kinder oder Pflegedienst ohne Schlüssel ins Haus sollen. Wichtig dabei: Diese Systeme ersetzen die geprüfte Verriegelung nicht, sondern bedienen sie, und im Stromausfall bleibt die Tür mechanisch mit dem Schlüssel bedienbar. Ein Smart Lock, das auf den vorhandenen Zylinder gesetzt wird, ist eine günstige Nachrüstlösung, aber eben nur so sicher wie der Zylinder darunter. Für das Motorschloss braucht die Tür einen festen Stromanschluss über einen Kabelübergang im Band; den legt der Elektriker, der Türbauer schließt das Schloss an.
Mehr Licht im Flur bringen feste Seitenteile oder ein Oberlicht über der Tür. Beide gehören zum Element und werden mit angriffhemmendem Verbundsicherheitsglas verglast, damit niemand die Scheibe einschlägt und durchgreift; satiniertes oder strukturiertes Glas wahrt dabei den Sichtschutz. Auch Glasausschnitte im Türblatt werden so ausgeführt. Oft unterschätzt sind die Nebeneingangstüren: die Tür vom Garten in den Keller, von der Garage ins Haus oder zum Hauswirtschaftsraum. Sie liegen meist schlecht einsehbar und sind bei alten Häusern die schwächste Stelle, weil dort einfache Stahl- oder Holztüren mit einem einzigen Riegel sitzen. Eine neue Nebeneingangstür mit Mehrfachverriegelung, geschütztem Zylinder und gedämmtem Blatt schließt diese Lücke und spart zugleich Heizwärme, wenn dahinter beheizte Räume liegen. Wer einen Rollladen oder ein Vordach am Eingang nachrüsten möchte, findet die passenden Betriebe unter Rollladen und Sonnenschutz.

Reparatur
Nicht jede Haustür, die Ärger macht, muss raus. Eine Haustür ist schwer, und mit den Jahren setzen sich die Bänder, dann streift das Blatt unten am Boden oder an der Schlossseite, die Riegel treffen die Schließbleche nicht mehr sauber, und Sie müssen die Tür anheben oder andrücken, um abzuschließen. Moderne Bänder lassen sich in der Höhe, zur Seite und im Anpressdruck nachstellen, meist mit wenigen Umdrehungen am Inbusschlüssel. Eine verhärtete, gerissene oder plattgedrückte Dichtung erklärt Zugluft, Lichtspalt und ein lautes Zuschlagen und ist günstig zu erneuern. Ein hakendes Schloss, ein ausgeleierter Drücker oder ein schwergängiger Zylinder lassen sich einzeln tauschen; beim Zylinder lohnt dabei gleich der Wechsel auf ein geschütztes Modell mit Bohr- und Ziehschutz. Auch ein Türschließer, der die Tür zu hart zuschlagen lässt, ist mit einer Einstellung zu beruhigen.
Ein Austausch des ganzen Elements wird erst sinnvoll, wenn das Türblatt verzogen, aufgequollen oder am Fuß durchgefault ist, der Rahmen sich vom Mauerwerk gelöst hat, die Tür spürbar schlecht dämmt oder Sie den Einbruchschutz grundsätzlich verbessern wollen, was bei alten Türen mit einem einzelnen Riegel und einfachem Zylinder meist der Fall ist. Wer dagegen bei jeder schleifenden Tür sofort zum Neukauf rät, greift zu weit. Ein ehrlicher Betrieb sieht sich die Tür an und sagt, ob eine Einstellung, eine neue Dichtung oder ein neuer Zylinder reicht oder ob der Aufwand sich nicht mehr lohnt. Beschreiben Sie einfach, was genau nicht stimmt und seit wann; meist lässt sich schon danach einschätzen, ob eine Reparatur genügt.
Förderung und Kosten

Was eine neue Haustür kostet, entscheidet der Einzelfall, nicht ein Listenpreis. In die Rechnung gehen der Werkstoff, die Größe, ob Seitenteile oder ein Oberlicht dazukommen, die Widerstandsklasse, die Verglasung, die Ausstattung mit Motorschloss oder Fingerscan sowie der Aufwand für Ausbau, Einbau und das Schließen der Laibung ein. Eine schlichte Kunststofftür in Standardmaß ist ein anderer Aufwand als ein großes Aluminiumelement mit zwei Seitenteilen, RC2 und Motorschloss im Altbau mit schiefer Laibung. Als grober Rahmen und ausdrücklich ohne Gewähr: Einfache Türen samt Einbau beginnen im unteren vierstelligen Bereich, hochwertige Aluminiumtüren mit Seitenteil, Sicherheits- und Komfortausstattung liegen deutlich darüber. Deshalb nennt ein seriöser Betrieb keinen festen Preis am Telefon, sondern misst vor Ort auf und macht danach ein Angebot, aus dem Tür, Ausstattung, Montage und Nebenarbeiten getrennt hervorgehen. Vergleichen Sie zwei Angebote nicht nur nach der Endsumme, sondern danach, welche Klasse, welcher Ud-Wert, welche Verglasung und welche Art der Fugenabdichtung enthalten sind.
Beim Blick auf die Kosten lohnt der Blick auf die Förderung. Der Austausch einer Außentür kann als Einzelmaßnahme über die Bundesförderung für effiziente Gebäude bezuschusst werden, wenn die neue Tür die technischen Mindestanforderungen an den Ud-Wert erfüllt, die strenger sind als die Vorgabe im Gesetz. Verbindlich ist, dass ein zugelassener Energie-Effizienz-Experte die Maßnahme begleitet und bestätigt und dass der Antrag gestellt ist, bevor der Auftrag vergeben wird. Die Förderquoten und Bedingungen ändern sich immer wieder, deshalb nennen wir hier bewusst keine Prozentzahl als Zusage; prüfen Sie den aktuellen Stand bei der Förderstelle oder lassen Sie ihn vom Energie-Effizienz-Experten bestätigen. Zum Einbruchschutz beraten die polizeilichen Beratungsstellen kostenlos und neutral, auch zur Frage, welche Klasse für Ihre Lage angemessen ist; manche Länder und Kommunen haben dafür eigene Zuschussprogramme. In jedem Fall gilt die Reihenfolge: erst beraten und beantragen, dann beauftragen und einbauen.
Worauf Sie achten
Ein belastbares Vorgehen misst zuerst auf, berät ehrlich und baut sauber ein. Diese Punkte helfen beim Vergleich.
Ein guter Betrieb misst die Öffnung an mehreren Stellen und prüft Laibung und Schwelle, bevor er ein Angebot macht. Sie bekommen vorab einen festen Preis, an den sich der Betrieb hält.
Die Widerstandsklasse steht im Prüfnachweis für das ganze Türelement, und der Betrieb baut es nach Herstellervorgabe ein. Ein gutes Schloss in einer schwachen Tür ergibt kein RC2.
Die Anschlussfuge wird innen luftdicht, in der Mitte gedämmt und außen schlagregendicht ausgeführt. Eine Tür, die nur mit Bauschaum in der Laibung steckt, ist weder dicht noch sicher.
Bei einer schleifenden oder zugigen Tür prüft ein guter Betrieb erst Bänder, Dichtung und Schloss, statt reflexartig zum Austausch zu raten. Das spart Geld, wo es sich lohnt.
Einbruchhemmende Türen werden nach der DIN EN 1627 in die Widerstandsklassen RC1N bis RC6 eingeteilt. Die Klasse sagt, wie lange und mit welchem Werkzeug ein Täter vergeblich versucht, die Tür zu öffnen. Für Wohnhäuser und Wohnungen empfehlen die polizeilichen Beratungsstellen in der Regel RC2. Diese Klasse hält den typischen Hebelwerkzeugen stand, mit denen Gelegenheitstäter arbeiten, und deckt damit den Großteil der Einbrüche ab, die über die Haustür laufen. RC3 ist sinnvoll, wenn die Tür schlecht einsehbar liegt oder ein höheres Risiko besteht; höhere Klassen sind im Wohnbereich die Ausnahme. Entscheidend ist, dass die Klasse für das komplette Türelement gilt, also für Türblatt, Rahmen, Verriegelung, Zylinder, Beschlag und Bandseite zusammen, und dass die Tür so eingebaut wird, wie der Hersteller es für die Prüfung vorgesehen hat. Eine Tür mit RC2-Zertifikat, die nur mit Bauschaum in der Laibung steckt, erreicht die Klasse in der Praxis nicht.
Einbruchschutz wirkt nur als Paket. Das Türblatt braucht einen stabilen Kern und eine feste Verbindung zum Rahmen, der Rahmen selbst muss verwindungssteif und mit dem Mauerwerk verankert sein. Die Mehrfachverriegelung schließt die Tür an mehreren Punkten gleichzeitig, meist mit Schwenkriegeln oder Bolzen, die in Stahl-Schließbleche im Rahmen greifen. Der Schließzylinder sollte gegen Aufbohren, Ziehen und Nachschließen geschützt sein, etwa mit Bohrschutz und beidseitiger Schließbarkeit; ein Schutzbeschlag mit Zylinderabdeckung schirmt ihn zusätzlich ab. Auf der Bandseite verhindern Hintergreifhaken oder Bandseitensicherungen, dass die Tür an den Bändern ausgehebelt wird. Hat die Tür Glasausschnitte oder Seitenteile, gehört dort Verbundsicherheitsglas in angriffhemmender Ausführung hinein. Wird eines dieser Teile weggelassen oder schwächer ausgeführt, fällt das Gesamtelement auf die schwächste Stelle zurück. Deshalb bestellt ein Fachbetrieb die Tür als geprüftes System und baut sie nach Vorgabe des Herstellers ein.
Das hängt vom Haus, vom Pflegewillen und vom Budget ab. Aluminium ist sehr stabil, verzieht sich nicht, trägt auch große und schwere Türblätter und braucht kaum Pflege; es ist meist die teuerste Wahl, dafür sehr langlebig. Kunststoff ist günstiger, wartungsarm und dämmt gut, wirkt bei großen Flächen aber weniger steif, weshalb Kunststofftüren mit Stahlarmierung im Profil gebaut werden. Holz ist warm, wohnlich und lässt sich reparieren und neu streichen, verlangt aber regelmäßige Pflege, vor allem auf der Wetterseite, und arbeitet bei Feuchte und Sonne stärker. Holz-Alu verbindet die wohnliche Innenseite mit einer wetterfesten Aluminiumschale außen. Stahltüren sind robust und günstig, kommen aber eher als Nebeneingangs- oder Kellertür zum Einsatz. Für alle Werkstoffe gilt: Dunkle Türblätter auf der Südseite heizen sich stark auf und können sich bei Kunststoff und Holz vorübergehend verziehen; der Fachbetrieb berücksichtigt das bei der Wahl des Profils und der Verstärkung.
Der Ud-Wert beschreibt den Wärmedurchgang des gesamten Türelements mit Rahmen, Türblatt und Glas; je kleiner die Zahl, desto besser dämmt die Tür. Wer eine Außentür austauscht oder neu einbaut, muss die Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes einhalten. Für Außentüren beheizter Räume gilt nach Anlage 7 ein Ud-Wert von höchstens 1,8 Watt je m² und Kelvin. Moderne Haustüren mit gedämmtem Türblatt und thermisch getrenntem Rahmen unterschreiten diesen Wert deutlich, hochwertige Türen liegen bei etwa 1,0 oder darunter. Für eine Förderung über die Bundesförderung für effiziente Gebäude gelten strengere technische Mindestanforderungen als im Gesetz. Ob eine bestimmte Tür diese Werte erreicht, steht im Datenblatt des Herstellers; ein Fachbetrieb legt es Ihnen auf Wunsch vor. Neben dem reinen Wert zählt die Ausführung: Eine Tür mit gutem Ud-Wert, aber undichter Schwelle oder schlecht gedämmter Fuge bringt im Alltag weniger als erhofft.
Ja, der Austausch einer Außentür kann als Einzelmaßnahme über die Bundesförderung für effiziente Gebäude bezuschusst werden, sofern die neue Tür die technischen Mindestanforderungen an den Ud-Wert erfüllt. Verbindlich ist, dass ein zugelassener Energie-Effizienz-Experte die Maßnahme begleitet und bestätigt und dass der Förderantrag gestellt ist, bevor der Auftrag an den Betrieb vergeben wird. Wer zuerst bestellt und dann fragt, geht leer aus. Die genauen Förderquoten, Grenzwerte und Bedingungen ändern sich immer wieder, deshalb nennen wir hier bewusst keine festen Prozentzahlen. Prüfen Sie den aktuellen Stand direkt bei der Förderstelle oder lassen Sie ihn vom Energie-Effizienz-Experten und vom Fachbetrieb bestätigen. Unabhängig davon beraten die polizeilichen Beratungsstellen kostenlos zum Einbruchschutz; in manchen Bundesländern und Kommunen gibt es dafür eigene Zuschussprogramme, deren Bedingungen Sie ebenfalls vor dem Auftrag klären sollten.
Im Altbau beginnt die Arbeit mit dem genauen Aufmaß, weil die Öffnung selten rechtwinklig und die alte Zarge oft tief ins Mauerwerk eingebunden ist. Der Betrieb prüft, wie die alte Tür befestigt ist, ob eine Steinschwelle bleibt oder ersetzt wird und ob die Laibung tragfähig ist. Am Einbautag wird das alte Türblatt ausgehängt, die Zarge herausgetrennt oder ausgebaut und die Öffnung gesäubert, loser Putz wird entfernt. Das neue Element wird mit Tragklötzen ausgerichtet, lot- und waagerecht gestellt, dann mit Rahmendübeln oder Ankern fest im Mauerwerk verschraubt. Danach wird die Anschlussfuge gedämmt und abgedichtet, innen luftdicht, außen schlagregendicht, und die Laibung wird innen und außen wieder geschlossen. Meist ist der Eingang am Abend wieder verschließbar. Ist die Fassade oder die Tür denkmalgeschützt, stimmt der Betrieb Optik und Ausführung vorab mit der zuständigen Behörde ab; dann sind Holztüren in historischer Anmutung mit moderner Technik im Inneren die übliche Lösung.
In den meisten Fällen nicht. Eine Haustür ist schwer, und mit den Jahren setzen sich die Bänder; dann streift das Türblatt unten oder an der Schlossseite, die Riegel treffen die Schließbleche nicht mehr sauber und die Tür lässt sich nur mit Druck verriegeln. Moderne Bänder lassen sich in Höhe, Seite und Anpressdruck nachstellen, oft mit wenigen Umdrehungen am Inbus. Eine verhärtete oder gerissene Dichtung erklärt Zugluft und ein lautes Zuschlagen und ist günstig zu erneuern. Ein hakendes Schloss oder ein schwergängiger Zylinder lässt sich einzeln tauschen, der Zylinder dabei gleich gegen einen geschützten mit Bohr- und Ziehschutz. Ein Austausch der ganzen Tür ist erst sinnvoll, wenn das Türblatt verzogen oder durchgefault ist, der Rahmen lose sitzt, die Tür schlecht dämmt oder Sie den Einbruchschutz deutlich verbessern wollen. Schildern Sie einfach, was genau nicht stimmt; ein Fachbetrieb kann meist schon nach wenigen Angaben einschätzen, ob eine Reparatur reicht.

Städte
Für diese Städte gibt es eine eigene Seite mit den örtlichen Besonderheiten. Ihre Stadt fehlt? Stellen Sie einfach eine Anfrage, die Vermittlung deckt die ganze Region ab.
Beschreiben Sie Ihr Anliegen, von der neuen Haustür mit Einbruchschutz über den Austausch im Altbau und die Nebeneingangstür bis zur Tür, die schleift oder zieht. Die Anfrage geht an einen geprüften Fachbetrieb aus Ihrer Nähe.
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