Badsanierung

Badsanierung vom geprüften Fachbetrieb

Ob ein komplett neues Bad, der Umbau zur bodengleichen Dusche oder ein altersgerechtes Bad: Fachbetrieb24 bringt Ihr Vorhaben mit einem geprüften Fachbetrieb aus Ihrer Region zusammen. Der plant das Bad, koordiniert Sanitär, Fliesen, Elektro und Trockenbau und sorgt für eine dichte, saubere Ausführung. Die Arbeiten macht der Partnerbetrieb.

  • Komplettbad und Teilsanierung
  • Barrierefrei und bodengleich mitgeplant
  • Fachgerechte Abdichtung im Nassbereich
Modernes saniertes Badezimmer mit bodengleicher Dusche hinter einer Glaswand und großformatigen Fliesen

Komplettbad aus einer Hand

Ein Bad entsteht aus vielen Gewerken: Sanitär, Fliesen, Elektro und Trockenbau. Ein Fachbetrieb koordiniert diese Schritte in der richtigen Reihenfolge, damit am Ende ein dichtes, fertiges Bad steht und Sie nur einen Ansprechpartner haben.

Dichtheit zuerst

Das Wichtigste liegt unter den Fliesen: die Abdichtung im Nassbereich. Wird hier gespart, zieht Feuchtigkeit in Wand und Boden und der Schaden zeigt sich erst Jahre später. Ein guter Betrieb dichtet Dusche und Bad fachgerecht nach anerkannten Regeln ab.

Barrierefrei mitgedacht

Eine bodengleiche Dusche, breitere Türen und ein durchdachter Grundriss machen das Bad für heute und später sicher. Ob komplett barrierefrei oder nur in Teilen altersgerecht: Das wird früh geplant, weil es den ganzen Aufbau betrifft.

Ausführung durch den Partnerbetrieb

Fachbetrieb24 vermittelt. Aufmaß, Planung und die Arbeiten übernimmt ein geprüfter Fachbetrieb aus Ihrer Region. Den Preis bekommen Sie nach dem Aufmaß vorab, nicht als Lockangebot am Telefon.

Leistungen

Was zu einer Badsanierung gehört

Vom Komplettbad über die Teilsanierung bis zum barrierefreien Umbau, von der Abdichtung über Sanitär und Fliesen bis zu Elektro und Koordination. Diese Leistungen deckt die Vermittlung ab; was zu Ihrem Bad, Ihren Wünschen und zum Budget passt, entscheidet der Betrieb vorab mit Ihnen.

Komplettbad erneuern

Das gesamte Bad wird entkernt und neu aufgebaut: neue Leitungen, Abdichtung, Fliesen, Sanitärobjekte, Elektro und Licht. Eine Lösung, wenn das Bad in die Jahre gekommen ist oder der Grundriss nicht mehr passt.

Teilsanierung

Gezielt erneuern statt alles herausreißen: etwa nur die Dusche umbauen, die Wanne gegen eine Dusche tauschen oder Fliesen und Sanitärobjekte auffrischen. Oft die günstigere Lösung, wenn die Substanz noch in Ordnung ist.

Barrierefreies und bodengleiches Bad

Bodengleiche Dusche ohne Schwelle, rutschhemmende Fliesen, Platz für Hilfsmittel, Haltegriffe und eine durchdachte Höhe von Waschtisch und WC. Für ein Bad, das heute bequem und später sicher ist.

Abdichtung im Nassbereich

Der unsichtbare Kern jeder Badsanierung: die Flächenabdichtung unter Fliesen in Dusche und Bad, mit sauberen Anschlüssen an Boden, Wand und Durchdringungen, damit keine Feuchtigkeit in den Bau zieht.

Sanitär und Leitungen

Neue Wasser- und Abwasserleitungen, Vorwandinstallation, Anschluss von Dusche, Wanne, Waschtisch und WC. Alte, verkalkte oder undichte Leitungen werden bei der Gelegenheit gleich mit erneuert.

Fliesen und Oberflächen

Boden- und Wandfliesen, Großformat, Mosaik in der Dusche oder putzbasierte Oberflächen, sauber verlegt auf der geprüften Abdichtung, mit dauerhaft dichten Fugen und Silikonanschlüssen.

Elektro, Licht und Lüftung

Steckdosen und Schalter nach den Schutzbereichen im Bad, Beleuchtung am Spiegel, Fußbodenheizung und eine Lüftung oder ein Lüfter gegen Feuchtigkeit und Schimmel.

Planung und Koordination

Grundriss, Materialauswahl und die Abstimmung der Gewerke in der richtigen Reihenfolge. Ein Betrieb führt Regie, damit die Handwerker nicht aneinander vorbeiarbeiten und das Bad termingerecht fertig wird.

Altbau-Bad vor der Sanierung mit veralteten kleinen Fliesen, alter Wanne und vergilbten Fugen

Komplett oder Teil

Komplettbad oder Teilsanierung

Am Anfang jeder Badsanierung steht die Frage nach dem Umfang, und davon hängt fast alles ab: Kosten, Dauer und das Ergebnis. Eine Teilsanierung greift gezielt ein, ohne das ganze Bad herauszureißen. Typisch sind der Umbau der alten Wanne zu einer bodengleichen Dusche, der Austausch der Sanitärobjekte, eine neue Oberfläche an Wand und Boden oder eine aufgefrischte Dusche. Das ist schneller und günstiger und bietet sich an, wenn die Substanz im Kern in Ordnung ist, die Leitungen noch tragen und die Abdichtung dort, wo nicht angefasst wird, intakt bleibt. Wichtig ist, dass an den Stellen, die geöffnet werden, trotzdem fachgerecht abgedichtet wird, sonst entsteht genau dort die Schwachstelle.

Eine Komplettsanierung ist der größere Schritt: Das Bad wird entkernt, Leitungen und Vorwände werden neu gesetzt, es wird abgedichtet, gefliest, und Sanitär, Elektro und Lüftung kommen neu. Das lohnt sich, wenn das Bad alt ist, die Leitungen verkalkt oder undicht sind, der Grundriss nicht mehr passt oder Sie barrierefrei umbauen wollen, weil dieser Umbau ohnehin tief in den Aufbau eingreift. Der Vorteil: Alle verdeckten Teile, also Leitungen und Abdichtung, sind danach neu und auf Jahre verlässlich. Wer ein altes Bad dagegen nur oberflächlich auffrischt, zahlt häufig doppelt, wenn kurz darauf die Leitung oder die Abdichtung aufgibt. Ein ehrlicher Betrieb rechnet beide Wege durch und sagt Ihnen, welcher in Ihrem Fall der vernünftigere ist, statt pauschal zur teuersten Lösung zu raten.

So läuft die Vermittlung

Von der Anfrage bis zum fertigen Bad

  1. Schritt 1

    Anliegen schildern

    Sie beschreiben kurz, was geplant ist: das komplette Bad erneuern, nur die Dusche umbauen oder altersgerecht umbauen. Die ungefähre Größe des Bades, das Baujahr des Hauses und ein paar Fotos helfen bei der ersten Einordnung.

  2. Schritt 2

    Besichtigung und Planung

    Ein geprüfter Fachbetrieb sieht sich das Bad vor Ort an: Grundriss, Leitungen, Feuchtigkeit und Ihre Wünsche. Daraus entstehen ein Plan, die Materialauswahl und ein Angebot, das die Gewerke und die Reihenfolge nachvollziehbar aufschlüsselt.

  3. Schritt 3

    Rohbau, Abdichtung und Ausbau

    Das alte Bad wird herausgenommen, Leitungen und Vorwände werden gesetzt, dann wird fachgerecht abgedichtet, gefliest, die Sanitärobjekte und die Elektrik werden montiert. Ein Betrieb koordiniert die Schritte, damit nichts doppelt gemacht wird.

  4. Schritt 4

    Abnahme

    Am Ende gehen Sie das fertige Bad mit dem Betrieb durch: Dichtheit, Fugen, Funktion und Verarbeitung. Den Preis haben Sie vorab bekommen, aufgeteilt nach den Gewerken, damit Sie sehen, wofür Sie zahlen.

Ein neues Bad, eine bodengleiche Dusche oder ein altersgerechter Umbau?

Schildern Sie kurz, worum es geht. Die Ersteinschätzung ist unverbindlich, den Preis bekommen Sie nach dem Aufmaß vorab.

Dusche im Rohbau mit flächiger Verbundabdichtung und Dichtbändern vor dem Fliesen

Abdichtung

Die Abdichtung entscheidet, ob das Bad dicht bleibt

Das Wichtigste an einer Badsanierung sieht man am Ende nicht: die Abdichtung im Nassbereich. Unter den Fliesen in Dusche und Bad liegt eine Flächenabdichtung, die das Wasser vom Bauwerk fernhält, denn Fliesen und Fugen allein sind nicht dicht. Feuchtigkeit dringt durch die Fugen, und ohne eine darunterliegende Abdichtung zieht sie in Wand und Boden. Die Schäden zeigen sich oft erst nach Jahren: durchfeuchtetes Mauerwerk, Schimmel, sich lösende Fliesen und im schlimmsten Fall ein Wasserschaden bis in die Räume darunter. Besonders heikel sind die Anschlüsse, also die Übergänge von Boden zu Wand, die Ecken und die Durchführungen für Armaturen und Abläufe; hier entstehen die meisten undichten Stellen.

Wie stark ein Bereich beansprucht wird, ist unterschiedlich: Die Wand neben dem Waschtisch bekommt selten Wasser ab, die bodengleiche Dusche dagegen dauerhaft und reichlich. Die Abdichtung von Innenräumen mit Wasserbeanspruchung ist in der DIN 18534 geregelt, die genau diese Nassbereiche in Beanspruchungsklassen einteilt und für jede das passende Abdichtungssystem vorgibt. Ein Fachbetrieb wählt danach die richtige Abdichtung, führt die Anschlüsse mit Dichtbändern und Manschetten sauber aus und fliest erst darauf. Genau hier trennt sich fachgerechte Arbeit von einer schnellen, billigen Lösung, und genau hier sollte man nicht sparen, weil ein Fehler in der Abdichtung der teuerste und am spätesten sichtbare ist. Wo bereits Feuchtigkeit im Spiel ist und die Quelle unklar bleibt, steht vor der Sanierung die Leckortung, damit nicht über einen bestehenden Schaden hinweg gefliest wird.

Barrierefreies Bad mit bodengleicher Dusche, klappbarem Haltegriff und Duschsitz

Barrierefrei

Barrierefreies und bodengleiches Bad

Ein Bad, das heute bequem ist und später sicher bleibt, plant man am besten von Anfang an mit. Kern eines barrierefreien oder altersgerechten Bades ist die bodengleiche Dusche ohne Schwelle, mit rutschhemmenden Fliesen und einem flachen, gut ablaufenden Boden. Dazu kommen genügend Bewegungsfläche vor den Sanitärobjekten, breitere Türen, die sich möglichst nach außen öffnen, tragfähige Wände für Haltegriffe, ein unterfahrbarer Waschtisch und ein WC in bequemer Höhe. Diese Punkte betreffen den Grundriss, die Lage der Leitungen und den Aufbau des Bodens, deshalb müssen sie früh in die Planung, nicht erst, wenn schon gefliest ist.

Dabei muss nicht jedes Bad vollständig barrierefrei nach Norm sein. Oft reicht ein altersgerechter Umbau, der die wichtigsten Punkte umsetzt, ohne jede Vorgabe bis ins Detail zu erfüllen, und das Bad spürbar sicherer und komfortabler macht. Für den barrierereduzierenden Umbau gibt es grundsätzlich Fördermöglichkeiten, etwa über die KfW und, bei vorliegendem Pflegegrad, über die Pflegekasse. Weil sich Programme, Bedingungen und Budgets immer wieder ändern und Fördertöpfe zeitweise erschöpft sein können, lohnt sich vor der Planung ein Blick auf den aktuellen Stand beim jeweiligen Anbieter; feste Zusagen oder Beträge kann und sollte hier niemand pauschal nennen. Ein erfahrener Fachbetrieb plant das Bad so, dass es zu Ihrer heutigen und künftigen Lebenssituation passt, und weist Sie auf die Möglichkeiten hin.

Fliesenleger setzt mit der Zahnkelle eine großformatige Fliese ins Kleberbett an der Badwand

Mehrere Gewerke

Ein Bad aus einer Hand statt vieler Einzelbetriebe

Ein Bad ist eines der anspruchsvollsten kleinen Bauvorhaben im Haus, weil hier viele Gewerke auf engem Raum zusammenkommen und in der richtigen Reihenfolge arbeiten müssen. Zuerst wird das alte Bad herausgenommen, dann setzen der Sanitärbetrieb die Leitungen und Vorwände, es folgen Estrich und die fachgerechte Abdichtung, darauf der Fliesenleger, die Elektrik mit Steckdosen nach den Schutzbereichen und die Lüftung, und am Ende die Montage der Sanitärobjekte. Zwischen manchen Schritten liegen Trocknungszeiten. Stimmt die Reihenfolge nicht, wird doppelt gearbeitet, oder ein Gewerk steht, weil das vorige nicht fertig ist.

Wer die Handwerker einzeln beauftragt, muss diese Abstimmung selbst leisten und trägt das Risiko, wenn sich die Gewerke gegenseitig behindern. Genau hier liegt der Vorteil, wenn ein Fachbetrieb die Regie übernimmt: Er plant die Reihenfolge, stimmt die Termine ab und ist Ihr einziger Ansprechpartner, wenn etwas zu klären ist. Für die einzelnen Schritte gibt es eigene Gewerke, die hier ineinandergreifen: die Sanitär- und Heizungstechnik für Leitungen und Objekte, der Fliesenleger für Abdichtung und Fliesen und der Trockenbau für Vorwände und abgehängte Decken. Bei der Badsanierung werden sie zu einem Vorhaben zusammengeführt, damit am Ende ein fertiges, dichtes Bad steht und nicht eine Baustelle mit offenen Enden.

Umbau von Badewanne zu bodengleicher Dusche, aufgestemmter Boden mit neuem flachem Ablauf

Vorsicht

Vorsicht bei Billig-Komplettanbietern und Lockpreisen

Rund um die Badsanierung werben Anbieter gern mit einem auffällig günstigen Komplettpreis, einem schnellen Festpreis ohne richtige Besichtigung oder mit Pauschalpaketen, die am Telefon oder online zugesagt werden. Das klingt bequem, hat aber einen Haken: Ein ehrlicher Preis für ein Bad lässt sich erst nach einem Aufmaß vor Ort nennen, weil der Umfang, der Zustand der Leitungen, der Untergrund und Ihre Wünsche den Aufwand bestimmen. Ein Lockpreis wird oft durch günstige Materialien, gespartes Arbeiten an der unsichtbaren Abdichtung oder durch Nachträge während der Baustelle wieder hereingeholt.

Gerade bei unkoordinierten Billig-Komplettanbietern leidet häufig die Abdichtung, also genau der Teil, dessen Fehler man erst nach Jahren bemerkt, wenn Feuchtigkeit und Schimmel sichtbar werden. Achten Sie auf einen ortsansässigen Betrieb mit festem Sitz, eine Besichtigung vor dem Angebot, ein schriftliches Angebot mit getrennt ausgewiesenen Gewerken und einen klaren Ansprechpartner während der Arbeiten. Lassen Sie sich nicht von einem Preis nur für heute oder von Zeitdruck drängen, leisten Sie keine hohe Anzahlung an Unbekannte und vergleichen Sie in Ruhe. Ein seriöser Betrieb nimmt sich Zeit für die Planung und erklärt Ihnen, was unter den Fliesen passiert. Genau dafür ist diese Vermittlung da.

Worauf Sie achten

Woran Sie einen guten Betrieb erkennen

Ein belastbares Vorgehen besichtigt zuerst, plant die Gewerke und die Abdichtung mit und macht danach ein nachvollziehbares Angebot. Diese Punkte helfen beim Vergleich.

Vor Ort aufmessen und planen

Ein guter Betrieb sieht sich das Bad an, prüft Leitungen, Grundriss und Feuchtigkeit und klärt Ihre Wünsche, bevor er ein Angebot macht. Sie bekommen danach ein schriftliches Angebot mit getrennt ausgewiesenen Gewerken.

Die Abdichtung nicht verstecken

Es zählt die fachgerechte Abdichtung im Nassbereich unter den Fliesen. Ein guter Betrieb erklärt, wie er Dusche und Bad abdichtet, statt nur über Fliesen und Objekte zu sprechen.

Die Reihenfolge koordinieren

Sanitär, Abdichtung, Fliesen und Elektro müssen in der richtigen Reihenfolge arbeiten. Ein guter Betrieb übernimmt die Koordination und ist Ihr einziger Ansprechpartner.

Nicht mit Lockpreisen drängen

Ein seriöser Betrieb nennt keinen Festpreis ohne Besichtigung, verlangt keine hohe Anzahlung an Unbekannte und drängt nicht mit einem Angebot nur für heute. Er gibt Ihnen Zeit, in Ruhe zu entscheiden.

Häufige Fragen zur Badsanierung

Was kostet eine Badsanierung?

Einen festen Preis gibt es seriös nicht, denn eine Badsanierung setzt sich aus vielen Gewerken zusammen und die Streuung ist groß. Entscheidend ist zuerst der Umfang: Wird nur die Dusche umgebaut und die Fliesen aufgefrischt, oder wird das Bad komplett entkernt, neu verrohrt, abgedichtet, gefliest und mit neuer Elektrik versehen. Dazu kommt die Größe des Bades, die Qualität von Sanitärobjekten und Fliesen, ob der Grundriss geändert und Wände versetzt werden und ob eine bodengleiche Dusche oder ein barrierefreier Umbau gewünscht ist, der mehr Vorarbeit braucht. Auch das Baujahr spielt eine Rolle, denn in einem alten Haus kommen oft verdeckte Überraschungen an Leitungen und Untergrund dazu. Deshalb nennt ein seriöser Betrieb keinen Pauschalpreis am Telefon, sondern misst vor Ort auf, klärt Ihre Wünsche und macht danach ein Angebot, das die einzelnen Gewerke getrennt ausweist. So sehen Sie, wofür Sie zahlen, und können Teilsanierung und Komplettbad ehrlich vergleichen.

Komplettbad oder nur Teilsanierung: Was ist sinnvoller?

Das hängt vom Zustand des Bades und von Ihrem Ziel ab. Eine Teilsanierung ist sinnvoll, wenn die Substanz im Kern noch in Ordnung ist und Sie gezielt etwas verbessern wollen, etwa die alte Wanne gegen eine bodengleiche Dusche tauschen, die Sanitärobjekte erneuern oder die Fliesen auffrischen. Das ist schneller, günstiger und weniger aufwendig, solange Leitungen und Abdichtung nicht ohnehin erneuert werden müssen. Eine Komplettsanierung lohnt sich, wenn das Bad alt ist, die Leitungen verkalkt oder undicht sind, der Grundriss nicht mehr passt oder Sie barrierefrei umbauen wollen. Wer ein in die Jahre gekommenes Bad nur oberflächlich auffrischt, zahlt oft doppelt, wenn kurz darauf doch die Leitungen oder die Abdichtung aufgeben. Ein guter Betrieb sagt Ihnen bei der Besichtigung ehrlich, ob eine Teilsanierung genügt oder ob die Komplettlösung auf Dauer die vernünftigere ist, statt in jedem Fall zur teuersten Variante zu raten.

Warum ist die Abdichtung im Bad so wichtig?

Weil sie darüber entscheidet, ob das Bad dauerhaft dicht bleibt, und weil man sie nach dem Fliesen nicht mehr sieht. Unter den Fliesen in Dusche und Bad liegt eine Flächenabdichtung, die das Wasser vom Bauwerk fernhält. Fliesen und Fugen allein sind nicht wasserdicht; Feuchtigkeit dringt durch die Fugen und würde ohne darunterliegende Abdichtung in Wand und Boden ziehen. Die Folgen zeigen sich oft erst nach Jahren: durchfeuchtetes Mauerwerk, Schimmel, abgelöste Fliesen und im schlimmsten Fall Schäden an der Decke des Nachbarn unter Ihnen. Besonders kritisch sind die Anschlüsse, also die Übergänge von Boden zu Wand, die Ecken und die Durchführungen für Armaturen und Abläufe. Die Abdichtung von Innenräumen mit Wasserbeanspruchung ist in der DIN 18534 geregelt, die die Nassbereiche in Beanspruchungsklassen einteilt, von der selten beanspruchten Wand bis zur stark belasteten bodengleichen Dusche. Ein Fachbetrieb wählt danach das passende Abdichtungssystem und führt die Anschlüsse sauber aus. Hier zu sparen rächt sich am teuersten, deshalb ist die Abdichtung kein Punkt, an dem man kürzen sollte.

Was braucht ein barrierefreies oder altersgerechtes Bad?

Ein barrierefreies Bad ist so geplant, dass es ohne Stufen, Schwellen und enge Stellen nutzbar ist, auch mit Rollator oder Rollstuhl. Dazu gehören vor allem eine bodengleiche Dusche ohne Schwelle mit rutschhemmenden Fliesen, ausreichend Bewegungsfläche vor den Sanitärobjekten, breitere Türen, die sich nach außen öffnen, und tragfähige Wände für Haltegriffe. Dazu kommen ein unterfahrbarer Waschtisch, ein WC in bequemer Höhe und gut erreichbare, sichere Armaturen. Wichtig ist, dass diese Punkte früh in die Planung kommen, denn sie betreffen den Grundriss, die Lage der Leitungen und den Aufbau des Bodens für die bodengleiche Dusche. Nicht jedes Bad muss vollständig barrierefrei nach Norm sein; oft reicht ein altersgerechter Umbau, der die wichtigsten Punkte umsetzt und das Bad für später sicher macht, ohne jede Vorgabe bis ins Detail zu erfüllen. Für den barrierereduzierenden Umbau gibt es grundsätzlich Fördermöglichkeiten; weil sich Programme und Budgets ändern, lohnt sich vor der Planung ein Blick auf den aktuellen Stand bei der KfW und der Pflegekasse. Ein erfahrener Betrieb plant das Bad so, dass es zu Ihrer heutigen und künftigen Lebenssituation passt.

Wie lange dauert eine Badsanierung?

Das hängt stark vom Umfang ab, lässt sich aber grob einordnen. Eine überschaubare Teilsanierung, etwa der Umbau der Dusche oder der Tausch der Sanitärobjekte, ist je nach Aufwand in wenigen Tagen bis gut einer Woche machbar. Eine Komplettsanierung, bei der das Bad entkernt, neu verrohrt, abgedichtet, gefliest und mit neuer Elektrik ausgestattet wird, dauert in der Regel mehrere Wochen. Der Grund ist, dass die Gewerke nacheinander arbeiten und zwischen manchen Schritten Trocknungszeiten liegen, etwa nach dem Estrich, nach der Abdichtung und nach dem Verfugen. Wer mehrere Handwerker unkoordiniert beauftragt, verliert hier oft Zeit, weil die Abstimmung fehlt. Genau das ist der Vorteil, wenn ein Betrieb die Koordination übernimmt: Die Schritte greifen ineinander und das Bad wird zügig und ohne Leerlauf fertig. Einen verbindlichen Zeitplan nennt der Betrieb nach der Besichtigung, wenn der Umfang feststeht und klar ist, ob verdeckte Arbeiten an Leitungen oder Untergrund dazukommen.

Mein Bad riecht muffig und an der Wand zeigt sich Feuchtigkeit. Was tun?

Feuchte Stellen, muffiger Geruch oder sich lösende Fliesen sind ein Warnzeichen, dem man nachgehen sollte, bevor man das Bad einfach neu fliest. Die Ursache kann eine undichte Leitung sein, eine fehlende oder beschädigte Abdichtung in der Dusche oder aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Bau. Wird nur die Oberfläche erneuert, ohne die Ursache zu klären, kommt das Problem zurück und der Schaden wächst im Verborgenen weiter. Deshalb gehört an den Anfang die Suche nach der Ursache. Lässt sich die Feuchtigkeit nicht eindeutig einer sichtbaren Stelle zuordnen, hilft eine gezielte Leckortung, die die undichte Stelle findet, ohne gleich alles aufzustemmen. Mehr dazu auf der Seite zur <a href="/leckortung/">Leckortung und Wasserschaden</a>. Steht fest, woher die Feuchtigkeit kommt, kann die Badsanierung geplant werden, die den Schaden behebt und das Bad fachgerecht neu abdichtet. Ein guter Betrieb klärt immer zuerst die Ursache, statt den feuchten Fleck nur zu überfliesen.

Jemand bietet mir ein Komplettbad zum Festpreis besonders günstig an. Ist das seriös?

Hier ist Vorsicht geboten. Rund um die Badsanierung werben Anbieter gern mit einem auffällig günstigen Komplettpreis, einem schnellen Festpreis ohne richtige Besichtigung oder mit Pauschalpaketen, die am Telefon oder online zugesagt werden. Das Problem ist, dass sich ein ehrlicher Preis für ein Bad erst nach einem Aufmaß vor Ort nennen lässt, weil Umfang, Zustand der Leitungen, Untergrund und Ihre Wünsche den Aufwand bestimmen. Ein Lockpreis wird oft durch günstige Materialien, gespartes Arbeiten an der unsichtbaren Abdichtung oder Nachträge während der Baustelle wieder hereingeholt. Gerade bei unkoordinierten Billig-Komplettanbietern leidet häufig die Abdichtung, also genau der Teil, dessen Fehler man erst nach Jahren bemerkt. Achten Sie auf einen ortsansässigen Betrieb, eine Besichtigung vor dem Angebot, ein schriftliches Angebot mit getrennt ausgewiesenen Gewerken und einen klaren Ansprechpartner. Lassen Sie sich nicht von einem Preis nur für heute drängen und vergleichen Sie in Ruhe. Genau dafür ist diese Vermittlung da.

Städte

Badsanierung in Ihrer Stadt

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