Vor Ort
Siedlungsbäder der Sechziger prägen das Volmetal
Schalksmühle zieht sich schmal durch das Volmetal, der Kern liegt bei etwa 250 Metern, und ein großer Teil der Wohnhäuser stammt aus der Zeit, als hier in den Sechzigern und Siebzigern ganze Siedlungen entstanden. Die Bäder dieser Häuser sind seither oft kaum angerührt worden: farbige Fliesen, eine wuchtige Wanne, dazu verzinkte Leitungen, die inzwischen zugesetzt sind. Wer ein solches Bad bloß auffrischen will, merkt beim Öffnen schnell, dass Rohre, Untergrund und Dichtung zur selben Zeit müde geworden sind. Dann bleibt am Ende selten die kleine Lösung, sondern der saubere Neuaufbau mit frischer Abdichtung.
Bei so vielen Gebäuden desselben Jahrgangs fördert das Entkernen fast immer etwas zutage, das unter Estrich und Putz jahrzehntelang schlummerte. Mal ist es eine betagte Leitung, mal ein Boden, der keine Last mehr erträgt, mal nässt es längst hinter der Dichtung. Deshalb beginnt in Schalksmühle keine seriöse Erneuerung ohne ein Aufmaß vor Ort. Hat der Partnerbetrieb Boden, Mauern und Rohre erst einmal mit eigenen Augen begutachtet, kann er offen benennen, wie tief der Rückbau reichen muss. Zwischen Dahlerbrück, den Höhen von Hülscheid und den Hängen klafft das von Gebäude zu Gebäude weit auseinander.
Viele langjährige Bewohner hängen an ihrem Hanghaus und möchten es nicht mehr verlassen; die Erneuerung bietet die Chance, das Bad gleich auf dieses Bleiben auszurichten. Weg mit der Wanne, her mit einer ebenerdigen Dusche, dazu klare Flächen, die sich mühelos sauber halten lassen. Ausgeführt wird nichts davon durch Fachbetrieb24 selbst; wir stellen den Kontakt zu einem geprüften Partnerbetrieb her, der die Planung übernimmt, die Handwerker koordiniert und erst nach dem Aufmaß ein Angebot schreibt, dessen Posten einzeln nachvollziehbar sind.