Rollladen und Sonnenschutz

Rollladen und Sonnenschutz vom geprüften Fachbetrieb

Ob neue Rollläden, ein Motor zum Nachrüsten, eine Markise über der Terrasse, ein Raffstore gegen die Sommerhitze oder ein Rollladen, der klemmt: Fachbetrieb24 bringt Ihr Anliegen mit einem geprüften Fachbetrieb aus Ihrer Region zusammen. Erst wird genau aufgemessen und beraten, dann sauber montiert. Die Arbeiten macht der Partnerbetrieb.

  • Beratung und Aufmaß vor dem Angebot
  • Elektrisch und smart nachrüsten
  • Reparatur, wo sich der Tausch nicht lohnt
Monteur montiert einen Aluminium-Vorbaurollladen mit Kasten über einem Fenster an der Hausfassade und richtet die Führungsschienen aus

Rollladen und Sonnenschutz aus einer Hand

Ob neuer Rollladen, eine Markise über der Terrasse oder ein Raffstore an der Fassade: Ein Fachbetrieb misst genau auf, empfiehlt den passenden Antrieb und baut alles sauber ein, vom Kasten bis zur Führungsschiene.

Elektrisch und smart nachrüsten

Aus einem Gurt wird ein leiser Motor, aus dem Motor eine Zeit- oder Funksteuerung. Der Betrieb rüstet vorhandene Rollläden auf elektrischen Antrieb um, ohne dass gleich alles neu muss.

Erst prüfen, dann tauschen

Ein hakender Rollladen oder ein gerissener Gurt bedeutet selten, dass alles raus muss. Oft reichen ein neuer Gurt, ein Lamellentausch oder ein Motor. Wir vermitteln Betriebe, die ehrlich sagen, was sich lohnt.

Ausführung durch den Partnerbetrieb

Fachbetrieb24 vermittelt. Aufmaß, Fertigung und Montage übernimmt ein geprüfter Fachbetrieb aus Ihrer Region. Den Preis nennt er nach dem Aufmaß vor Ort, nicht am Telefon.

Leistungen

Womit ein Fachbetrieb an Rollladen und Sonnenschutz arbeitet

Von neuen Rollläden über den nachgerüsteten Motor bis zur Markise und zum reparierten Gurt. Diese Leistungen deckt die Vermittlung ab; was zu Ihrem Haus passt, entscheidet der Betrieb nach dem Aufmaß und Ihrem Ziel.

Neue Rollladen

Vorbau-, Aufsatz- oder Einbaurollladen mit Lamellen aus Aluminium oder Kunststoff. Der Betrieb wählt Bauart und Panzer nach Ihrem Fenster, dem Bestand und Ihrem Ziel aus, ob im Altbau oder bei der Sanierung.

Motor nachrüsten

Ein Rohrmotor ersetzt den Gurt und fährt den Rollladen leise auf Knopfdruck. Der Betrieb tauscht die Welle, setzt den Motor ein und richtet die Endlagen für oben und unten genau ein.

Funk und Smart Home

Zeitschaltung, Astrofunktion nach Sonnenauf- und -untergang, Handsender oder App: Der Rollladen fährt zur Wunschzeit, und mehrere Rollläden lassen sich zu Gruppen zusammenfassen und gemeinsam steuern.

Markisen

Gelenkarm- und Kassettenmarkise für Terrasse und Balkon, mit Tuch nach Wahl und einem Windwächter, der bei Böen automatisch einfährt und das Gestell vor Schäden schützt.

Raffstore und Außenjalousie

Verstellbare Aluminium-Lamellen vor dem Fenster lenken das Licht und halten die Sonne draußen, ohne den Raum ganz zu verdunkeln. Der wirksamste Hitzeschutz an großen und modernen Fassaden.

Screens und Textilscreen

Straff geführte Gewebebahnen in seitlichen Schienen (Zip-Screen) dämpfen Hitze und Blendung, halten den Blick nach draußen frei und sind windstabiler als ein loses Rollo.

Reparatur und Wartung

Gurt gerissen, Rollladen klemmt, eine Lamelle ist gebrochen oder der Motor bleibt stehen? Der Betrieb tauscht Gurt, Welle, Lamellen, Endleiste oder Motor, statt gleich alles zu erneuern.

Aufmaß und Beratung

Am Anfang steht das genaue Aufmaß und die Frage, was Sie stört: Hitze, Blendung, Zugluft, Lärm oder ein defekter Rollladen. Erst danach entscheidet sich, welche Lösung wirklich passt.

Außenjalousie mit verstellbaren Aluminium-Lamellen (Raffstore) an einer modernen Hausfassade, teils heruntergelassen

Die Bauart

Vorbau-, Aufsatz- und Einbaurollladen: welcher Typ passt

Am Anfang steht die Frage, wo der Kasten sitzen soll, denn davon hängen Optik, Aufwand und Wärmeschutz ab. Der Vorbaurollladen wird von außen vor die Fassade oder über die Fensteröffnung gesetzt und ist die typische Wahl, wenn im Altbau bisher kein Rollladen vorhanden ist. Am Fenster selbst muss dabei nichts verändert werden, der Kasten bleibt jedoch außen sichtbar und wird in seiner Form auf die Fassade abgestimmt. Der Aufsatzrollladen sitzt direkt oben auf dem Fensterrahmen und bildet mit dem Fenster eine bauliche Einheit; er wird meist zusammen mit einem neuen Fenster geplant und verschwindet von innen nahezu unsichtbar hinter dem Sturz. Der Einbau- oder Unterputzrollladen schließlich steckt mit seinem Kasten im Mauerwerk über dem Fenster und ist verputzt. Diese Bauart findet man in vielen Häusern der siebziger und achtziger Jahre, und gerade dort ist der alte, ungedämmte Kasten häufig eine der kältesten Stellen der Fassade.

Neben der Bauart entscheidet der Panzer, also die Kette der Lamellen, über Dämmung und Haltbarkeit. Lamellen aus Aluminium sind mit einem dämmenden Schaumkern gefüllt, stabil und leicht, während Lamellen aus Kunststoff günstiger und für kleinere Fenster üblich sind. Wichtiger als der letzte Unterschied im Material ist meist, dass die Bauart zum Haus passt: Wer ohnehin die Fenster tauscht, fährt mit dem Aufsatzrollladen gut, weil Fenster und Rollladen zusammen geplant und gedämmt werden. Wer nur nachrüsten will, ohne die Fenster anzufassen, ist mit dem Vorbaurollladen richtig. Und wer einen alten Einbaukasten hat, sollte den Rollladentausch mit der Frage nach der Kastendämmung verbinden. Beim Aufmaß nimmt der Betrieb die Öffnung, den Sturz und den vorhandenen Kasten auf und schlägt die Bauart vor, die technisch und optisch passt.

So läuft die Vermittlung

Von der Anfrage bis zum montierten Rollladen

  1. Schritt 1

    Anliegen schildern

    Sie beschreiben kurz, worum es geht: neue Rollläden, ein Motor zum Nachrüsten, eine Markise, ein Raffstore oder ein Rollladen, der klemmt. Die Zahl der Fenster, die vorhandene Bauart und ein paar Fotos helfen bei der ersten Einordnung.

  2. Schritt 2

    Aufmaß und Beratung

    Ein geprüfter Fachbetrieb aus Ihrer Region misst vor Ort auf und bespricht mit Ihnen Bauart, Antrieb, Steuerung und Hitzeschutz. Erst das Aufmaß der Öffnungen und des vorhandenen Kastens macht ein belastbares Angebot möglich.

  3. Schritt 3

    Fertigung und Einbau

    Rollladen, Markise oder Raffstore werden nach Maß gefertigt und montiert: Kasten und Führungsschienen setzen, Panzer oder Tuch einhängen, Motor einbauen und die Endlagen einstellen.

  4. Schritt 4

    Einweisung und Förderung

    Zum Schluss wird die Steuerung eingerichtet und Ihnen erklärt. Ist beim außenliegenden Sonnenschutz eine Förderung geplant, klärt der Betrieb mit dem Energie-Effizienz-Experten die Nachweise. Den Preis nennt er nach dem Aufmaß.

Neue Rollläden, ein Motor zum Nachrüsten oder ein Rollladen, der klemmt?

Schildern Sie kurz, worum es geht. Die Ersteinschätzung ist unverbindlich, den Preis nennt der Betrieb nach dem Aufmaß vor Ort.

Schatten und Hitze

Sonnenschutz und sommerlicher Wärmeschutz

Wenn sich Räume im Sommer aufheizen, liegt das an der Sonne, die durch das Glas fällt und drinnen auf Boden und Möbel trifft. Genau dort liegt der entscheidende Punkt: Ein Sonnenschutz wirkt am stärksten, wenn er außen sitzt und die Sonne abfängt, bevor sie durch die Scheibe kommt. Ein innen hängendes Plissee oder Rollo kann die Energie, die schon im Raum ist, kaum noch hinausbringen; es dämpft die Blendung, aber nicht die Hitze. Fachlich wird das im sommerlichen Wärmeschutz nach der DIN 4108-2 beschrieben. Dort steht der Abminderungsfaktor Fc dafür, wie stark eine Sonnenschutzvorrichtung den Energieeintrag durch das Fenster senkt: Je kleiner der Wert, desto weniger Wärme kommt in den Raum, und außenliegende Systeme erreichen hier deutlich bessere Werte als innenliegende. Für Räume mit viel Glas nach Süden oder Westen und für Dachgeschosse, die sich besonders schnell aufheizen, ist der außenliegende Schutz deshalb die wirksamste Antwort.

Unter den außenliegenden Lösungen hat jede ihre Stärke. Der Raffstore, auch Außenjalousie genannt, besteht aus schmalen, verstellbaren Aluminium-Lamellen, die sich in den Winkel drehen lassen: So bleibt die Sonne draußen, während gedämpftes Tageslicht und der Blick nach außen erhalten bleiben. Er ist der flexibelste Hitzeschutz und an modernen Fassaden weit verbreitet. Der Rollladen dunkelt stärker ab, schützt zusätzlich im Winter vor Wärmeverlust und dämpft nebenbei den Lärm von draußen. Der Textilscreen, ein straff in seitlichen Schienen geführtes Gewebe, hält Hitze und Blendung ab, lässt aber je nach Gewebe noch hindurchsehen und ist deutlich windstabiler als ein loses Rollo. Über der Terrasse schließlich sorgt die Markise für Schatten, dazu gleich mehr. Rollladen und Außenjalousien sind übrigens Abschlüsse nach der DIN EN 13659, Markisen nach der DIN EN 13561; diese Normen regeln unter anderem, welchen Windlasten die Produkte standhalten. Welcher Schutz an welcher Seite des Hauses sinnvoll ist, ordnet der Fachbetrieb nach Himmelsrichtung und Nutzung ein.

Über der Terrasse

Markisen und der Windwächter

Ausgefahrene Gelenkarm-Markise mit hellem Tuch über einer Terrasse an einem Wohnhaus

Die Markise ist der Sonnenschutz für draußen: Sie beschattet Terrasse oder Balkon, macht den Platz an heißen Tagen nutzbar und schützt zugleich die Räume dahinter vor der Mittagssonne. Am verbreitetsten ist die Gelenkarmmarkise, deren zwei Arme das Tuch frei tragend nach vorne spannen, ohne dass Stützen im Weg stehen. Bei der Kassettenmarkise verschwinden Tuch und Arme im geschlossenen Zustand vollständig in einem Gehäuse, das den Stoff vor Regen, Schmutz und Sonne schützt und die Lebensdauer verlängert; die Halbkassette ist die etwas offenere und günstigere Zwischenform. Das Tuch gibt es in vielen Farben und Dessins, meist aus spinndüsengefärbtem Acryl, das lange lichtecht bleibt. Wichtig ist der Neigungswinkel: Eine steiler gestellte Markise wirft mehr Schatten und lässt Regen besser ablaufen, während eine flach gestellte weiter in die Tiefe reicht.

So angenehm der Schatten ist, so empfindlich ist eine Markise gegen Wind, denn das große Tuch bietet Böen eine Angriffsfläche, die Arme und Halterungen verbiegen kann. Deshalb gehört zu jeder größeren Markise ein Windwächter. Dieser Windsensor misst die Windstärke und fährt das Tuch bei einer eingestellten Schwelle automatisch ein, auch wenn niemand zu Hause ist; genau das verhindert die typischen Sturmschäden. Sinnvoll ergänzen lässt sich das durch einen Sonnensensor, der die Markise bei starker Sonne ausfährt, und bei manchen Anlagen durch einen Regensensor. Die Belastbarkeit einer Markise wird über Windwiderstandsklassen beschrieben, die zur Norm für Markisen gehören; je höher die Klasse, desto mehr Wind hält die ausgefahrene Markise aus, bevor sie eingefahren werden sollte. Der Fachbetrieb wählt Größe, Ausführung und Befestigung passend zur Wand und zur Lage aus, denn eine Markise ist nur so sicher, wie ihre Verankerung im tragenden Untergrund hält.

Hand zieht am geöffneten Rollladenkasten das Gurtband über den Gurtwickler ein, um den gerissenen Rollladengurt zu tauschen

Reparatur

Wenn es klemmt oder reißt: Gurt, Welle, Lamellen und Motor

Nicht jeder Schaden am Rollladen verlangt einen neuen, im Gegenteil: Die meisten Störungen lassen sich mit einem einzelnen Bauteil beheben. Der Klassiker ist der gerissene Gurt, der über den Gurtwickler läuft; er wird geöffnet, das alte Band entfernt und ein neues in passender Breite eingezogen. Läuft der Rollladen schwer oder bleibt er hängen, steckt oft die Welle dahinter: Die achtkantige Wickelwelle kann sich verziehen, ihre Lager können ausschlagen, oder die Kugellager an den Enden sind verschlissen; all das lässt sich einzeln tauschen. Eine gebrochene oder aus der Führung gesprungene Lamelle im Panzer kann der Betrieb herausnehmen und ersetzen, ohne den ganzen Panzer zu erneuern, solange die übrigen Lamellen in Ordnung sind. Ist unten die Endleiste verzogen oder fehlen die Anschlagstopfen, schlägt der Panzer hart auf und läuft nicht mehr sauber; auch das ist eine kleine, klar umrissene Reparatur.

Bei elektrischen Rollläden kommt der Motor als mögliche Fehlerquelle hinzu. Reagiert der Rollladen nicht mehr, liegt es mal am Motor selbst, mal an der Steuerung, am Funkempfänger oder an einer verstellten Endlage, die sich neu einlernen lässt. Ein Fachbetrieb grenzt das ein, bevor gleich der Motor getauscht wird. Ein kompletter Austausch des Rollladens lohnt sich erst, wenn der Kasten selbst marode ist, der Panzer großflächig brüchig wird oder Sie den Anlass nutzen wollen, um von Kunststoff auf gedämmte Aluminiumlamellen umzusteigen, den Kasten zu dämmen oder gleich auf Motor und Steuerung umzurüsten. Beschreiben Sie einfach, was genau nicht stimmt, seit wann und ob der Rollladen von Hand oder elektrisch läuft; der Betrieb kann dann meist schon einordnen, ob ein einzelnes Teil reicht oder ob sich der größere Schritt lohnt. Für die dahinterliegenden Fenster und deren Reparatur führt der Weg zum Thema Fenster und Türen.

Energie und Förderung

Kastendämmung, Zugluft und ehrliche Kosten

Monteur setzt eine Dämmschale zur Kastendämmung in einen geöffneten alten Rollladenkasten über dem Fenster ein

Ein Thema, das viele erst bemerken, wenn es im Winter am Fenster zieht, ist der Rollladenkasten. Gerade der alte Einbaukasten über dem Fenster ist in vielen Häusern nur dünn oder gar nicht gedämmt und sitzt genau in der Außenwand; er wirkt dann als Wärmebrücke, an der Wärme nach außen entweicht und sich innen an der kalten Fläche Feuchte und im ungünstigen Fall Schimmel bildet. Dazu kommt die Zugluft, denn der Schlitz, durch den der Panzer läuft, und die Revisionsklappe sind selten wirklich dicht. Beides lässt sich nachbessern: Der Betrieb setzt passgenaue Dämmschalen aus Hartschaum in den Kasten ein, dichtet die Revisionsklappe ab und versieht den Auslass des Panzers mit Bürstendichtungen, die den Luftzug bremsen, ohne den Rollladen zu behindern. Wird ohnehin ein neuer Rollladen oder ein neues Fenster mit Aufsatzkasten eingebaut, ist der moderne Kasten von Haus aus deutlich besser gedämmt als der alte.

Was neue Rollläden, eine Markise oder ein Raffstore kosten, entscheidet der Fall selbst, nicht ein pauschaler Preis. In die Rechnung gehen die Zahl und die Größe der Öffnungen ein, die gewählte Bauart, das Material des Panzers oder des Tuchs, der Antrieb mit Motor und Steuerung sowie der Aufwand für Montage und Anschluss. Ein einzelner Vorbaurollladen ist ein anderer Aufwand als die Umrüstung aller Rollläden eines Hauses auf Funk, und eine große Kassettenmarkise mit Windwächter liegt anders als ein einfacher Screen an einem Fenster. Deshalb nennt ein seriöser Betrieb keinen festen Preis am Telefon, sondern misst vor Ort auf und macht danach ein Angebot. Beim außenliegenden Sonnenschutz lohnt zudem der Blick auf die Förderung: Der Ersatz oder erstmalige Einbau außenliegender Sonnenschutzeinrichtungen mit optimierter Tageslichtversorgung kann als Einzelmaßnahme über die Bundesförderung für effiziente Gebäude bezuschusst werden, wenn ein Energie-Effizienz-Experte die Maßnahme begleitet und der Antrag vor der Auftragsvergabe gestellt wird. Die genauen Quoten und Bedingungen ändern sich, deshalb nennen wir hier bewusst keine feste Prozentzahl; prüfen Sie den aktuellen Stand bei der Förderstelle oder lassen Sie ihn vom Energie-Effizienz-Experten bestätigen.

Worauf Sie achten

Woran Sie einen guten Betrieb erkennen

Ein belastbares Vorgehen misst zuerst auf, berät ehrlich und montiert sauber. Diese Punkte helfen beim Vergleich.

Aufmaß vor dem Angebot

Ein guter Betrieb misst die Öffnungen und den vorhandenen Kasten vor Ort auf und macht erst danach ein Angebot. Wer am Telefon einen Stückpreis nennt, ohne Fenster und Bestand gesehen zu haben, rechnet später meist nach.

Antrieb sauber angeschlossen

Beim Nachrüsten werden die Endlagen genau eingestellt und der feste Netzanschluss vom Elektrofachbetrieb ausgeführt. Ein Motor mit Hinderniserkennung und sauberer Verdrahtung ist ein Zeichen für solide Arbeit.

Außen statt innen bei Hitze

Gegen aufgeheizte Räume empfiehlt ein guter Betrieb außenliegenden Sonnenschutz wie Raffstore oder Rollladen, nicht ein innen hängendes Rollo. Er begründet, welche Lösung an welcher Himmelsrichtung wirkt.

Reparatur ehrlich prüfen

Bei gerissenem Gurt, klemmender Welle oder gebrochener Lamelle prüft ein guter Betrieb erst das einzelne Bauteil, statt reflexartig den ganzen Rollladen zu ersetzen. Das spart Ihnen Geld, wo es sich lohnt.

Häufige Fragen zu Rollladen und Sonnenschutz

Was kostet es, einen Rollladen elektrisch nachzurüsten?

Einen festen Preis gibt es dafür nicht, denn der Aufwand hängt vom Bestand ab. Fürs Nachrüsten wird der Gurt entfernt und die vorhandene Wickelwelle gegen eine passende Welle mit eingeschobenem Rohrmotor getauscht; das Motorkabel muss zu einem Schalter oder einem Funkempfänger geführt und angeschlossen werden. Ob das einfach ist, entscheidet der Zugang: Bei einem Kasten mit Revisionsdeckel im Raum kommt der Monteur gut an die Welle, bei einem zugeputzten Einbaukasten ist es aufwendiger. Auch die Frage, ob ein Stromanschluss in der Nähe liegt oder erst gelegt werden muss, spielt hinein; für die feste Verdrahtung am Netz ist ein Elektrofachbetrieb zuständig. Der Motor selbst gibt es mit mechanischer oder elektronischer Endlage, mit Hinderniserkennung und teils mit Funk schon eingebaut. Ein Fachbetrieb sieht sich Kasten, Welle und Panzer an und nennt danach ein Angebot. Wer mehrere Rollläden auf einmal umrüstet, spart pro Fenster, weil Anfahrt und Einrichtung nur einmal anfallen.

Vorbaurollladen oder Aufsatzrollladen: was ist der Unterschied?

Beide sitzen außen und schützen so vor Hitze und Kälte, der Unterschied liegt darin, wo der Kasten sitzt. Der Vorbaurollladen wird nachträglich von außen vor die Fassade oder über die Fensteröffnung gesetzt; sein Kasten ist von draußen sichtbar und in verschiedenen Formen erhältlich. Das ist die typische Lösung für den Altbau, bei dem noch kein Rollladen vorhanden ist, weil dabei am Fenster selbst nichts verändert werden muss. Der Aufsatzrollladen dagegen sitzt mit seinem Kasten direkt oben auf dem Fensterrahmen und bildet mit dem Fenster eine bauliche Einheit; er wird meist zusammen mit einem neuen Fenster geplant und verschwindet von innen fast unsichtbar hinter dem Sturz. Daneben gibt es den Einbau- oder Unterputzrollladen, dessen Kasten im Mauerwerk über dem Fenster steckt und verputzt ist; den findet man in vielen Häusern ab den siebziger Jahren, und gerade dieser alte Kasten ist oft eine Wärmebrücke. Welche Bauart passt, hängt davon ab, ob Sie ohnehin die Fenster tauschen, wie die Fassade aussieht und wie viel gebaut werden darf.

Mein Rollladengurt ist gerissen: kann man das reparieren?

Ja, ein gerissener oder ausgefranster Gurt ist einer der häufigsten und zugleich harmlosesten Schäden am Rollladen. Der Gurt läuft im Inneren über eine Wickelrolle, den Gurtwickler, der entweder aufgeschraubt in der Laibung sitzt oder als Einlasswickler in der Wand steckt. Zum Tauschen wird der Wickler geöffnet, das alte Gurtband entfernt und ein neues in der richtigen Breite eingefädelt und aufgezogen. Wichtig ist die passende Gurtbreite und -länge, damit der Panzer sauber läuft und der Wickler die Feder nicht überdehnt. Reißt der Gurt immer wieder, steckt oft mehr dahinter: eine schwergängige Welle, ein verkanteter Panzer oder ausgeschlagene Lager, die den Zug erhöhen. Dann lohnt es sich, gleich die Ursache zu prüfen. Wer den lästigen Gurt ganz loswerden will, kann bei dieser Gelegenheit auf einen Motor umrüsten lassen, dann entfällt das Gurtband auf Dauer. Ein Fachbetrieb schaut, ob der reine Gurttausch reicht oder ob Welle und Lager gleich mit sollten.

Welcher Sonnenschutz hilft am besten gegen aufgeheizte Räume?

Entscheidend ist, dass der Sonnenschutz außen sitzt, nicht innen. Die Wärme entsteht, sobald das Sonnenlicht durch die Scheibe in den Raum fällt und dort auf Boden und Möbel trifft; ein innen hängendes Rollo oder Plissee kann diese Energie dann kaum noch hinausbringen, sie ist ja schon im Raum. Ein außenliegender Schutz wie Rollladen, Raffstore oder ein straff geführter Screen fängt die Sonne dagegen vor dem Glas ab, sodass die Hitze gar nicht erst hereinkommt. Fachlich beschreibt das der sommerliche Wärmeschutz nach der DIN 4108-2 mit dem sogenannten Abminderungsfaktor Fc: Je kleiner dieser Wert, desto weniger Sonnenenergie gelangt in den Raum, und außenliegende Systeme erreichen hier deutlich bessere Werte als innenliegende. Am flexibelsten ist der Raffstore, dessen verstellbare Lamellen die Sonne draußen halten und trotzdem noch Tageslicht und den Blick nach außen zulassen. Der Rollladen dunkelt stärker ab und schützt zusätzlich im Winter vor Wärmeverlust, der Screen hält den Durchblick frei. Welche Lösung an welcher Himmelsrichtung sinnvoll ist, ordnet der Fachbetrieb beim Aufmaß ein.

Bieten Rollläden Schutz gegen Einbrecher?

Ein geschlossener Rollladen wirkt abschreckend und erschwert den schnellen Zugriff, aber ein normaler Rollladen ist kein geprüfter Einbruchschutz. Wer es einem Täter wirklich schwerer machen will, braucht eine Hochschiebesicherung: Sie verhindert, dass der geschlossene Panzer von außen einfach nach oben geschoben wird, entweder über Sperren an den Führungsschienen, über eine selbsthemmende Mechanik oder über den fest verriegelten Motor. Einbruchhemmung im engeren Sinn ist in der DIN EN 1627 in Widerstandsklassen von RC1N bis RC6 geregelt, und diese Klassen gelten für das ganze geprüfte Bauteil, also vor allem für Fenster und Türen als Einheit. Ein Rollladen kann diesen Schutz sinnvoll ergänzen, ersetzt aber kein einbruchhemmendes Fenster mit Pilzkopfverriegelung. Am meisten bringt deshalb das Zusammenspiel: ein sicheres Fenster als Grundlage und der Rollladen mit Hochschiebesicherung obendrauf. Ein Fachbetrieb ordnet ein, was an Ihrer Lage sinnvoll ist, und weist auf den Unterschied zwischen abschreckender Wirkung und geprüftem Schutz hin.

Gibt es eine Förderung für Sonnenschutz?

Ja, der außenliegende Sonnenschutz kann als Einzelmaßnahme über die Bundesförderung für effiziente Gebäude bezuschusst werden, und zwar unter dem Stichwort sommerlicher Wärmeschutz. Gefördert wird der Ersatz oder der erstmalige Einbau von außenliegenden Sonnenschutzeinrichtungen mit optimierter Tageslichtversorgung, also etwa von Raffstores oder außenliegenden Rollläden mit einer passenden Steuerung, die Hitze abhält und trotzdem Tageslicht in den Raum lässt. Verbindlich ist bei dieser Förderung, dass ein zugelassener Energie-Effizienz-Experte eingebunden wird, der die Maßnahme plant und bestätigt; ohne diesen Nachweis gibt es den Zuschuss nicht. Außerdem muss der Antrag gestellt sein, bevor der Auftrag vergeben wird, und die eingebaute Lösung muss die technischen Mindestanforderungen erfüllen. Innenliegende Systeme wie Plissees oder Rollos sind davon nicht erfasst. Die genauen Förderquoten und Bedingungen ändern sich von Zeit zu Zeit, deshalb nennen wir hier bewusst keine festen Prozentzahlen als Versprechen. Prüfen Sie den aktuellen Stand bei der Förderstelle oder lassen Sie ihn vom Energie-Effizienz-Experten und vom Fachbetrieb bestätigen, bevor Sie planen.

Nahaufnahme: eine Hand schiebt einen elektrischen Rohrmotor in die Achtkant-Rollladenwelle im geöffneten Rollladenkasten

Rollladen oder Sonnenschutz anfragen

Beschreiben Sie Ihr Anliegen, von neuen Rollläden über den Motor zum Nachrüsten und die Markise bis zum Rollladen, der klemmt oder dessen Gurt gerissen ist. Die Anfrage geht an einen geprüften Fachbetrieb aus Ihrer Region.

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