Gartenplanung und Neuanlage
Ein Gesamtkonzept fuer das ganze Grundstueck: Aufteilung in Terrasse, Wege, Rasen, Beete und Nutzbereiche, dazu Hoehen, Boden und Entwaesserung. So passt am Ende alles zusammen statt Stueck fuer Stueck.
Garten- und Landschaftsbau
Ob eine neue Terrasse, ein frischer Rasen, eine Hecke als Sichtschutz oder ein ganzer Garten von Grund auf: Fachbetrieb24 bringt Ihr Vorhaben mit einem geprüften Fachbetrieb aus Ihrer Region zusammen. Erst wird geplant und besichtigt, dann sauber gebaut und bepflanzt. Die Arbeiten macht der Partnerbetrieb.

Vom Rohgrundstueck zum fertigen Garten
Aus einer kahlen Neubauflaeche, einem verwilderten Altbestand oder einem in die Jahre gekommenen Garten wird eine durchdachte Anlage mit Terrasse, Wegen, Rasen und Beeten, geplant und Schritt fuer Schritt umgesetzt statt zusammengestueckelt.
Recht und Technik im Blick
Grenzabstaende zum Nachbarn, Baumschutz, die Standsicherheit von Mauern und die richtige Versickerung von Regenwasser sind kein Beiwerk, sondern gehoeren in die Planung. Der Fachbetrieb kennt die Regeln vor Ort.
Handwerk und Gruen aus einer Hand
Garten- und Landschaftsbau verbindet zwei Welten: den soliden Tiefbau mit Pflaster, Mauern und Entwaesserung und das gaertnerische Wissen um Boden, Pflanzen und Pflege. Beides greift auf einer guten Baustelle ineinander.
Ausfuehrung durch den Partnerbetrieb
Fachbetrieb24 vermittelt. Planung, Aufmass und die Arbeiten uebernimmt ein gepruefter Fachbetrieb aus Ihrer Region. Den Preis nennt er nach der Besichtigung vor Ort, nicht am Telefon.
Leistungen
Von der Planung über Terrasse, Rasen und Pflanzung bis zu Mauern, Entwässerung und der laufenden Pflege. Diese Leistungen deckt die Vermittlung ab; was zu Ihrem Grundstück, Boden und Budget passt, entscheidet der Betrieb nach der Besichtigung.
Ein Gesamtkonzept fuer das ganze Grundstueck: Aufteilung in Terrasse, Wege, Rasen, Beete und Nutzbereiche, dazu Hoehen, Boden und Entwaesserung. So passt am Ende alles zusammen statt Stueck fuer Stueck.
Terrassen aus Holz, WPC, Naturstein oder Beton und Wege aus Pflaster oder Platten, sauber im tragfaehigen Aufbau mit Gefaelle, damit das Wasser ablaeuft und nichts absackt.
Neuer Rasen als Rollrasen fuer das schnelle Ergebnis oder als Ansaat, dazu auf Wunsch eine automatische Bewaesserung mit Versenkregnern oder Tropfschlauch fuer die Beete.
Beete, Straeucher, Hecken als Sicht- und Windschutz und einzelne Baeume, ausgesucht nach Standort, Boden und Platz und gesetzt zur richtigen Pflanzzeit mit den noetigen Grenzabstaenden.
Zaeune aus Metall, Holz oder Doppelstabmatten, dazu Sichtschutzelemente und Tore, standsicher gegruendet und sauber an Hoehen und Grundstuecksgrenze ausgerichtet.
Trockenmauern, Gabionen und tragende Stuetzmauern, die einen Hang abfangen oder Ebenen trennen. Ab etwa einem Meter Hoehe wird die Statik wichtig, das plant der Fachbetrieb.
Regenwasser gezielt fassen, ableiten oder auf dem Grundstueck versickern, mit Rinnen, Mulden, Rigolen oder einer Zisterne. Das schont die Kanalisation und die gesplittete Abwassergebuehr.
Regelmaessige Gartenpflege ueber das Jahr, Heckenschnitt, Rasenpflege und Herbstlaub sowie auf Wunsch Winterdienst mit Raeumen und Streuen auf Wegen und Zufahrten.

Planung und Neuanlage
Der teuerste Garten ist der, der zweimal gebaut wird. Deshalb steht am Anfang jeder gelungenen Anlage nicht der Spaten, sondern ein Konzept. Ein guter Betrieb schaut sich das Grundstueck als Ganzes an und klaert die Fragen, die spaeter alles bestimmen: Wo faellt die Sonne im Tagesverlauf, wie liegen die Hoehen, wohin laeuft das Regenwasser, wie kommen Maschinen und Material auf die Flaeche und welcher Boden liegt eigentlich unter der Grasnarbe. Erst daraus entsteht die Aufteilung in Terrasse, Wege, Rasen, Beete, Nutzgarten und ruhige Ecken, mit sinnvollen Wegebreiten, den richtigen Uebergaengen zwischen den Ebenen und genug Platz fuer das, was spaeter waechst. Wer diese Reihenfolge einhaelt, vermeidet die typischen Fehler: die Terrasse, die den ganzen Nachmittag im Schatten liegt, den Weg, der zu schmal fuer die Schubkarre ist, oder die Senke, in der nach jedem Guss das Wasser steht.
Zur Neuanlage gehoert fast immer eine ordentliche Portion Erdarbeit, und die wird gern unterschaetzt. Boden muss gelockert, modelliert und in Hoehe gebracht werden, verdichteter Bauschutt aus der Bauzeit muss raus, oft kommt neuer Oberboden dazu, und der Aushub will abgefahren sein. Diese unsichtbare Grundlage entscheidet mehr ueber das Ergebnis als jede Pflanze obendrauf, denn auf schlecht vorbereitetem Boden waechst nichts richtig und sackt jeder Belag mit der Zeit ab. Ein durchdachter Plan legt auch die Reihenfolge fest, in der gearbeitet wird, damit sich die Gewerke nicht in die Quere kommen: erst die Leitungen und die Entwaesserung, dann der Tiefbau mit Terrasse, Wegen und Mauern, danach der Boden und zuletzt Rasen und Pflanzen. Grosse Vorhaben lassen sich in Bauabschnitte aufteilen, sodass Sie Schritt fuer Schritt vorgehen und die Kosten ueber die Zeit verteilen koennen.
So läuft die Vermittlung
Sie beschreiben kurz, was entstehen oder erneuert werden soll: eine Terrasse, ein neuer Rasen, ein ganzer Garten oder die laufende Pflege. Grundstuecksgroesse, ein paar Fotos und Ihre Wuensche helfen bei der ersten Einordnung.
Ein geprüfter Fachbetrieb sieht sich Boden, Hoehen, Zufahrt und Bestand vor Ort an und klaert die Rahmenbedingungen: Grenzabstaende, Baumschutz, Entwaesserung und was technisch geht. Danach richtet sich der Vorschlag.
Erdarbeiten, der tragfaehige Unterbau fuer Terrasse und Wege, Mauern und Zaeune, dann die gaertnerischen Arbeiten mit Boden, Rasen und Pflanzen. Groessere Vorhaben laufen in sinnvollen Bauabschnitten.
Am Ende gehen Sie die Flaechen mit dem Betrieb durch. Frisch Gepflanztes und neuer Rasen brauchen eine Anwuchs- und Entwicklungspflege, die sich vereinbaren laesst. Den Preis nennt der Betrieb nach der Besichtigung.
Neue Terrasse, frischer Rasen oder ein Garten, der von Grund auf neu werden soll?
Schildern Sie kurz, worum es geht. Die Ersteinschätzung ist unverbindlich, den Preis nennt der Betrieb nach der Besichtigung vor Ort.

Terrassen und Wege
Terrasse und Wege sind das Rueckgrat des Gartens, taeglich begangen und den ganzen Tag sichtbar, und ihre Haltbarkeit haengt an dem, was man nicht sieht. Unter jedem Pflaster und jeder Platte liegt ein tragfaehiger Aufbau: Der Boden wird ausgehoben, eine verdichtete Schottertragschicht traegt die Last und fuehrt Wasser ab, darauf kommt eine duenne Bettung aus Splitt, in die der Belag verlegt wird, und aussen haelt eine standsichere Randeinfassung alles zusammen. Genauso wichtig ist das Gefaelle: Rund zwei Prozent Neigung vom Haus weg sorgen dafuer, dass Regen ablaeuft und sich keine Pfuetzen bilden oder Wasser an die Fassade drueckt. Wird an diesem Unterbau gespart, raecht sich das nach dem ersten Winter mit abgesackten Steinen, Frostschaeden und wandernden Fugen. Die fachgerechte Ausfuehrung von Pflasterdecken und Plattenbelaegen in ungebundener Bauweise ist in der DIN 18318 geregelt, die genau diesen Aufbau beschreibt.
Beim Belag haben Sie die Wahl, und jedes Material hat seinen Charakter. Eine Holzterrasse aus Laerche, Douglasie oder einem Tropenholz wirkt warm und natuerlich, will aber gepflegt werden und vergraut mit der Zeit. WPC, eine Mischung aus Holzfasern und Kunststoff, sieht aehnlich aus, ist pflegeleichter und formstabiler, dafuer weniger natuerlich. Naturstein wie Granit, Basalt oder Sandstein ist besonders langlebig und edel, aber preisintensiver, und Betonstein oder Feinsteinzeug bietet die groesste Auswahl an Formaten und Farben zum guenstigeren Preis. Fuer die Wege gilt dasselbe Prinzip: Pflaster, Platten oder eine wassergebundene Decke, jeweils mit passender Einfassung und Gefaelle. Ein Hinweis zur Abgrenzung: Reine, grossflaechige Pflasterarbeiten an Hof und Einfahrt sind ein Thema fuer sich; hier geht es um Terrassen und Wege im Zusammenhang mit dem Garten. Welcher Belag zu Nutzung, Optik und Budget passt, klaert der Fachbetrieb bei der Besichtigung mit Ihnen.
Rasen und Wasser

Der Rasen ist fuer viele das Herzstueck des Gartens, und ob er dicht und gruen wird, entscheidet sich unter der Oberflaeche. Vor dem ersten Halm muss der Boden vorbereitet werden: lockern, von Unkraut und Wurzeln befreien, bei Bedarf mit Substrat verbessern und sauber eben abziehen, denn jede Welle und jede Senke bleibt im fertigen Rasen sichtbar und macht spaeter das Maehen schwer. Dann stellt sich die Frage Rollrasen oder Ansaat. Rollrasen, der Fertigrasen vom Feld, liefert sofort eine gruene, geschlossene Flaeche, unterdrueckt Unkraut von Anfang an und ist an Haengen im Vorteil; er kostet mehr, spart aber Zeit und Geduld. Die Ansaat ist guenstiger, erlaubt die passende Mischung fuer Sonne, Schatten oder eine strapazierfaehige Spielflaeche, verlangt aber in den ersten Wochen gleichmaessige Feuchte und Ruhe, bis die Flaeche trittfest ist. Die beste Zeit fuer die Aussaat ist der Spaetsommer bis Fruehherbst; Rollrasen laesst sich in der ganzen frostfreien Saison verlegen. Rasen und Saatarbeiten sind fachlich in der DIN 18917 beschrieben, und ein guter Betrieb waehlt Mischung und Verfahren nach Ihrer Nutzung.
Wer sich das taegliche Schleppen der Giesskanne sparen will, laesst gleich eine Bewaesserung mitplanen. Fuer den Rasen sorgen versenkte Regner, die im Boden verschwinden und beim Maehen nicht stoeren; fuer Beete und Hecken ist ein Tropfschlauch sparsamer, weil er das Wasser direkt an die Wurzel bringt, ohne Blaetter zu benetzen und ohne Verdunstungsverluste. Eine Steuerung mit Zeit und Feuchtefuehler bewaessert frueh am Morgen und passt die Menge dem Wetter an, was Wasser spart und den Pflanzen guttut. Am wirtschaftlichsten und oekologisch sinnvollsten ist es, dafuer Regenwasser zu nutzen, etwa aus einer Zisterne, die das Wasser vom Dach sammelt. Wird die Bewaesserung schon bei der Neuanlage eingeplant, lassen sich die Leitungen verlegen, bevor Pflaster und Rasen darueberkommen, und Sie ersparen sich spaeteres Aufgraben. Der Fachbetrieb legt die Leitungen und die Zahl der Kreise nach Flaeche und Wasserdruck aus.
Pflanzen, Hecken und Bäume
Pflanzen sind lebendiges Baumaterial, und ihr Erfolg haengt davon ab, dass die richtige Pflanze an den richtigen Platz kommt. Ein Fachbetrieb waehlt Straeucher, Stauden, Hecken und Baeume nach Standort aus: nach Sonne oder Schatten, nach dem Boden, nach dem Platz, den eine Pflanze im ausgewachsenen Zustand wirklich braucht, und nach dem, was Sie sich wuenschen, ob pflegeleicht, bluehend oder immergruen. Eine Hecke etwa ist mehr als eine Reihe Pflanzen: Als Sicht- und Windschutz, als Larm daempfender Puffer zur Strasse und als Lebensraum fuer Voegel und Insekten erfuellt sie gleich mehrere Aufgaben, und ob Eibe, Hainbuche, Liguster oder eine bluehende Mischhecke passt, haengt an Standort und gewuenschter Hoehe. Baeume schliesslich sind eine Entscheidung fuer Jahrzehnte; hier zaehlen die spaetere Groesse von Krone und Wurzel, der Abstand zu Gebaeuden und Leitungen und die Frage, wie viel Laub oder Schatten Sie wollen. Wichtig ist die Pflanzzeit: Der Herbst von Oktober bis November ist fuer die meisten Gehoelze ideal, weil sie bis zum Fruehjahr in Ruhe einwurzeln; Containerware laesst sich fast ganzjaehrig setzen. Die fachgerechte Ausfuehrung von Pflanzarbeiten regelt die DIN 18916.
Beim Pflanzen an der Grenze reicht das gaertnerische Wissen allein nicht, denn hier gilt Recht. In Nordrhein-Westfalen legt das Nachbarrechtsgesetz in Paragraf 41 gestaffelte Grenzabstaende fest, gemessen von der Stammmitte bis zur Grenze: fuer stark wachsende Baeume wie Buchen, Linden und Platanen vier Meter, fuer die uebrigen Baeume zwei Meter, fuer Straeucher und niedrigere Gehoelze weniger, und bei Hecken richtet sich der Abstand nach der Hoehe. Ein guter Betrieb plant diese Abstaende von Anfang an ein, damit aus einer schoenen Hecke kein Nachbarschaftsstreit wird. Zweitens schuetzt das Bundesnaturschutzgesetz die Tierwelt: Das Roden und starke Zurueckschneiden von Hecken, Gebueschen und Baeumen ausserhalb des Waldes ist vom 1. Maerz bis zum 30. September verboten, damit bruetende Voegel ungestoert bleiben; schonende Form- und Pflegeschnitte sind erlaubt. Und drittens stellen viele Kommunen mit einer Baumschutzsatzung groessere Baeume unter Schutz, oft ab einem Stammumfang von etwa achtzig bis hundert Zentimetern; dann braucht das Faellen eine Genehmigung und haeufig eine Ersatzpflanzung. Wer neu pflanzt oder alten Bestand veraendert, ist mit einem Betrieb gut beraten, der diese Regeln kennt und die Arbeiten in das erlaubte Zeitfenster legt.

Zäune, Sichtschutz und Mauern
Ein Garten braucht oft klare Kanten: eine Einfriedung zur Strasse, einen Sichtschutz zur Terrasse oder eine Abgrenzung zum Nachbarn. Zaeune gibt es aus Metall, Holz oder als pflegeleichte Doppelstabmatte, dazu Sichtschutzelemente aus Holz, Aluminium oder mit Rankpflanzen begruent und passende Tore. Entscheidend ist, dass die Pfosten frostsicher und lotrecht gegruendet werden, damit der Zaun ueber Jahre gerade steht und ein Tor auch nach dem naechsten Winter noch sauber schliesst. Bei der Hoehe und der Lage an der Grenze lohnt der Blick in oertliche Vorgaben, denn Bebauungsplaene und das Nachbarrecht koennen etwas zu ortsueblichen Einfriedungen sagen. Ein guter Betrieb klaert das mit Ihnen, bevor die erste Stange im Boden steht.
Wo Hoehen im Gelaende zusammenkommen, kommen Mauern ins Spiel, und hier trennt sich die Deko von der Statik. Eine niedrige Beeteinfassung oder eine flache Trockenmauer aus geschichtetem Naturstein ist gestalterisch und bietet nebenbei Lebensraum fuer Eidechsen und Insekten. Sobald eine Mauer aber einen Hang abfaengt, wird sie zur Stuetzmauer und muss den Erddruck des dahinter liegenden Bodens aufnehmen. Dieser Druck steigt mit der Hoehe stark an, weshalb eine stuetzende Konstruktion schon ab etwa einem Meter abzufangender Hoehe statisch ernst zu nehmen ist: Gruendung, Querschnitt und gegebenenfalls eine Bewehrung gehoeren dann fachlich bemessen, und hinter die Mauer gehoert eine Drainage, damit sich kein Wasser aufstaut. Gabionen, also mit Steinen gefuellte Drahtkoerbe, wirken ueber ihr Gewicht und sind eine beliebte, robuste Loesung fuer Hangsicherung und Sichtschutz, brauchen aber ebenfalls einen tragfaehigen Untergrund. Zur Genehmigung: In Nordrhein-Westfalen sind Stuetzmauern und Einfriedungen bis zwei Meter Hoehe nach der Landesbauordnung haeufig verfahrensfrei, was die Standsicherheit aber nicht ersetzt. Ein serioeser Betrieb sagt Ihnen, ab wann das Bauamt oder ein Standsicherheitsnachweis ins Spiel kommt.
Wasser, Teich und Pflege

Regenwasser ist im Garten Freund und Feind zugleich, und der Umgang damit gehoert in jede Planung. Wo viel Flaeche versiegelt wird, muss das Wasser hin, sonst steht es auf der Terrasse oder drueckt an den Keller. Statt alles in die Kanalisation zu leiten, faengt ein guter Betrieb das Wasser dort auf, wo es faellt, und bringt es ueber Rinnen in eine flache Mulde, eine unterirdische Rigole oder eine Zisterne, aus der es versickert oder spaeter zum Giessen dient. Das hat zwei Vorteile: Es entlastet bei Starkregen und es kann Geld sparen, denn in Nordrhein-Westfalen wird die Abwassergebuehr gesplittet, das heisst getrennt nach Schmutzwasser und nach der versiegelten Flaeche, von der Regenwasser in den Kanal laeuft. Wer Flaechen entsiegelt oder Regenwasser auf dem Grundstueck versickert, kann die Niederschlagswassergebuehr senken. Gegen Wasser, das bei Starkregen ueber die Kanalisation zurueck ins Haus drueckt, hilft ergaenzend ein Rueckstauschutz, und wenn Sie Regenwasser vom Dach fassen wollen, sollte die Dachrinne frei und intakt sein, damit das Wasser sauber ankommt.
Zum Garten- und Landschaftsbau gehoert mehr als die harte Baustelle. Ein Gartenteich oder ein kleines Wasserbecken bringt Leben und Kuehle, verlangt aber eine dichte, fachgerecht angelegte Grube mit den richtigen Zonen und einer durchdachten Technik. Und ein Garten ist nie fertig, sondern waechst: Frisch Gepflanztes braucht in den ersten Jahren eine Anwuchs- und Entwicklungspflege, damit es anwaechst, und danach eine regelmaessige Unterhaltungspflege mit Schnitt, Rasenpflege, Duengung und dem Entfernen von Herbstlaub, fachlich beschrieben in der DIN 18919. Viele Betriebe bieten das als laufende Leistung an, auf Wunsch samt Winterdienst mit Raeumen und Streuen. Ein Wort zur Abgrenzung: Die Pflege und der fachgerechte Schnitt grosser, alter Baeume samt Kletterarbeit und Verkehrssicherheit ist ein Spezialgebiet der Baumpflege, das ueber die uebliche Gartenpflege hinausgeht. Beim Preis gilt dasselbe wie ueberall im Garten: Er haengt an Flaeche, Boden, Material, Zufahrt und dem Anteil an Erd- und Tiefbau, weshalb ein serioeser Betrieb keinen festen Quadratmeterpreis am Telefon nennt, sondern besichtigt und ein Angebot macht, das die Posten trennt. Wenn ein verwilderter Altbestand oder ein altes Gartenhaus erst einmal weichen muss, ist die Entruempelung der richtige Weg, bevor der neue Garten entsteht.
Worauf Sie achten
Ein belastbares Vorgehen besichtigt zuerst, plant Unterbau, Entwässerung und Recht mit und macht danach ein nachvollziehbares Angebot. Diese Punkte helfen beim Vergleich.
Ein guter Betrieb sieht sich Boden, Hoehen, Zufahrt und Bestand an, bevor er ein Angebot macht. Wer am Telefon einen Quadratmeterpreis nennt, ohne das Grundstueck zu kennen, rechnet spaeter meist nach.
Bei Terrasse und Wegen zaehlt der tragfaehige Aufbau mit Schottertragschicht und Gefaelle. Ein guter Betrieb erklaert, was unter dem Belag passiert, statt nur Steine auf gewachsenen Boden zu legen.
Grenzabstaende, Baumschutz, das Schnittverbot im Sommer und die Statik von Stuetzmauern gehoeren in die Planung. Ein guter Betrieb spricht diese Punkte von sich aus an, statt sie zu uebergehen.
Neuer Rasen und frische Pflanzen brauchen eine Anwuchspflege. Ein guter Betrieb sagt vorher, welche Pflege noetig ist und was sie kostet, damit das Ergebnis auch im zweiten Jahr noch steht.
Einen Pauschalpreis gibt es dafuer nicht, denn kaum ein Gewerk streut so stark wie der Garten- und Landschaftsbau. Den groessten Ausschlag geben die befestigten Flaechen: Eine Terrasse oder ein Weg braucht einen tragfaehigen Unterbau mit Aushub, Schottertragschicht, Bettung und Randeinfassung, und je nach Belag von einfachem Betonpflaster bis zu hochwertigem Naturstein unterscheiden sich Material und Arbeitszeit deutlich. Dazu kommen die Erdarbeiten, denn ob der Boden eben ist oder ob Hoehen modelliert, Aushub abgefahren und neuer Oberboden geliefert werden muss, macht einen grossen Unterschied. Mauern und Hangsicherungen, eine automatische Bewaesserung, die Entwaesserung des Regenwassers und die Zufahrt fuer Maschinen wirken ebenfalls stark auf den Preis. Erst danach folgen die eigentlich gaertnerischen Posten wie Rasen und Pflanzen, die oft guenstiger sind als der Tiefbau darunter. Als grobe Orientierung: Ein neuer Rasen bewegt sich im Bereich weniger bis mittlerer zweistelliger Betraege je Quadratmeter, eine gepflasterte Flaeche im hoeheren zweistelligen bis dreistelligen Bereich je Quadratmeter, ein kompletter Garten schnell im hohen vier- bis fuenfstelligen Bereich. Das sind nur Anhaltspunkte. Serioes rechnet ein Betrieb erst nach der Besichtigung und trennt im Angebot Erdarbeiten, Material und Arbeit.
Fuer die meisten Gehoelze ist der Herbst die beste Pflanzzeit, ungefaehr von Oktober bis in den November, solange der Boden frostfrei ist. Der Boden ist dann noch warm, es faellt genug Regen, und die Pflanze kann bis zum Fruehjahr in Ruhe einwurzeln, bevor der erste heisse Sommer kommt. Das gilt vor allem fuer wurzelnackte Ware und Ballenpflanzen wie Hecken, Straeucher und viele Baeume. Ein zweites Zeitfenster ist das zeitige Fruehjahr, bevor die Pflanzen austreiben. Ware im Topf, also Containerpflanzen, laesst sich dagegen fast das ganze Jahr setzen, weil die Wurzeln ungestoert bleiben, im Hochsommer aber nur mit reichlich Wasser. Rollrasen wird in der frostfreien Zeit von Fruehjahr bis Herbst verlegt, eine Rasenansaat gelingt am besten im Spaetsommer oder Fruehherbst. Wichtig zu wissen: Das grobe Zurueckschneiden, auf den Stock Setzen oder Roden von Hecken und Gehoelzen ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. Maerz bis zum 30. September verboten, um bruetende Voegel zu schuetzen; schonende Form- und Pflegeschnitte bleiben in dieser Zeit erlaubt. Der Fachbetrieb plant die Arbeiten in das passende Zeitfenster.
Fuer Pflanzen an der Grenze gilt in Nordrhein-Westfalen das Nachbarrechtsgesetz NRW, das in Paragraf 41 gestaffelte Mindestabstaende festlegt, gemessen von der Mitte des Stammes an der Stelle, wo er aus dem Boden tritt, bis zur Grenze. Fuer stark wachsende Baeume, etwa Buchen, Linden und Platanen, sind es vier Meter, fuer die uebrigen Baeume zwei Meter; Zierstraeucher und kleinere Gehoelze brauchen je nach Art und Wuchs weniger, oft einen halben bis einen Meter. Fuer Hecken haengt der Abstand von der Hoehe ab, je hoeher die Hecke, desto groesser der noetige Abstand. Wichtig ist die Ausschlussfrist: Nach Paragraf 47 kann der Nachbar die Beseitigung einer zu nah stehenden Pflanze nach Ablauf von sechs Jahren in der Regel nicht mehr verlangen, was aber neue Pflanzungen nicht von den Abstaenden befreit. Die genauen Werte und die Ausnahmen stehen im Gesetzestext, und Bebauungsplaene oder oertliche Satzungen koennen zusaetzlich etwas regeln. Ein guter Fachbetrieb plant Hecken und Baeume von vornherein mit dem richtigen Abstand ein, damit es spaeter keinen Streit gibt. Im Zweifel lohnt vor dem Pflanzen ein kurzer Blick in die konkrete Vorschrift oder ein Wort mit dem Nachbarn.
Das haengt an der Hoehe und daran, was die Mauer leisten soll. Steht sie frei als Einfriedung oder faengt sie einen Hang ab, sind in Nordrhein-Westfalen Stuetzmauern und Einfriedungen bis zu einer Hoehe von zwei Metern nach Paragraf 62 der Landesbauordnung haeufig verfahrensfrei, das heisst ohne Bauantrag. Verfahrensfrei bedeutet aber nicht regelfrei: Die Standsicherheit muss gewaehrleistet sein, die Grenzabstaende sind einzuhalten, und in Bebauungsplaenen, an Strassen oder in Ueberschwemmungsgebieten kann anderes gelten. Technisch wird eine stuetzende Mauer schon ab etwa einem Meter abzufangender Hoehe ernst, denn der Erddruck des dahinter liegenden Bodens steigt stark an; dann muessen Gruendung, Querschnitt und gegebenenfalls eine Bewehrung fachlich bemessen werden, und bei druehendem Wasser gehoert eine Hinterfuellung mit Drainage dazu. Eine reine Trockenmauer aus geschichtetem Naturstein und eine mit Steinen gefuellte Gabione wirken ueber ihr Eigengewicht und ihre Neigung; auch sie brauchen ab einer gewissen Hoehe ein tragfaehiges Fundament und eine fachgerechte Ausfuehrung. Ein serioeser Betrieb sagt Ihnen, was in Ihrem Fall verfahrensfrei ist, wann das Bauamt gefragt werden muss und ab wann ein Standsicherheitsnachweis noetig wird, statt einfach draufloszubauen.
Beides fuehrt zu einem schoenen Rasen, der Unterschied liegt vor allem in Tempo, Preis und Aufwand. Rollrasen ist Fertigrasen, der auf dem Feld herangezogen und in Bahnen geliefert wird; nach dem Verlegen auf den vorbereiteten Boden ist die Flaeche sofort gruen und nach wenigen Wochen belastbar. Das kostet mehr als Saatgut, spart aber Zeit, unterdrueckt Unkraut von Anfang an und ist ideal an Haengen, wo Saatgut wegschwemmen wuerde. Die entscheidende Arbeit steckt bei beiden Varianten im Untergrund: Der Boden muss gelockert, von Unkraut befreit, mit dem richtigen Substrat abgezogen und eben abgezogen werden, denn Wellen und Loecher sieht man im fertigen Rasen sofort. Eine Ansaat ist deutlich guenstiger und erlaubt die passende Saatgutmischung fuer Sonne, Schatten oder Spiel und Sport, braucht aber mehr Geduld: In den ersten Wochen muss die Flaeche gleichmaessig feucht bleiben und darf nicht betreten werden, und bis der Rasen dicht und trittfest ist, vergehen Wochen bis Monate. Die beste Saatzeit ist der Spaetsommer bis Fruehherbst. Welche Variante passt, haengt von Budget, Zeitpunkt und Nutzung ab; der Fachbetrieb bereitet in beiden Faellen zuerst den Boden fachgerecht vor.
Nicht ohne Weiteres, denn Baeume sind oft doppelt geschuetzt. Viele Staedte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen haben eine Baumschutzsatzung, die Baeume ab einer bestimmten Groesse unter Schutz stellt, gemessen am Stammumfang in einem Meter Hoehe, haeufig ab etwa achtzig bis hundert Zentimetern. Ist ein Baum davon erfasst, brauchen Sie fuer das Faellen eine Genehmigung der Kommune, und oft wird eine Ersatzpflanzung verlangt; ob und ab welcher Groesse das gilt, steht in der oertlichen Satzung, die es nicht ueberall gibt. Unabhaengig davon greift das Bundesnaturschutzgesetz: Das Faellen und radikale Zurueckschneiden von Baeumen ausserhalb des Waldes sowie von Hecken und Gehoelzen ist vom 1. Maerz bis zum 30. September verboten, um bruetende Voegel und andere Tiere zu schuetzen; erlaubt bleiben schonende Pflegeschnitte. Fuer eine Faellung im geschuetzten Zeitraum oder eines geschuetzten Baums braucht es also die richtige Jahreszeit und, wo eine Satzung gilt, die Genehmigung. Ein Fachbetrieb klaert vor der Arbeit, ob der Baum geschuetzt ist, holt bei Bedarf die Faellgenehmigung ein und plant den Termin ins zulaessige Fenster von Oktober bis Ende Februar. So vermeiden Sie ein Bussgeld und unnoetigen Aerger.

Beschreiben Sie Ihr Vorhaben, von einer neuen Terrasse oder einem frischen Rasen über Hecken, Zäune und Mauern bis zum ganzen Garten oder der laufenden Pflege. Die Anfrage geht an einen geprüften Fachbetrieb aus Ihrer Region.
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