
Gartenplanung und Neuanlage
Ein Gesamtkonzept für das Grundstück: Aufteilung in Terrasse, Wege, Rasen und Beete, dazu Höhen, Boden und Entwässerung.
AnfragenGarten- und Landschaftsbau
Bochum liegt in der geografischen Mitte des Ruhrgebiets auf dem flachhügeligen Bochumer Landrücken zwischen Ruhr und Emscher, und seine Gärten sind vor allem die schmalen Flächen hinter Zechensiedlungen, Reihenhäusern und Nachkriegsvierteln. Ein Fachbetrieb für Garten- und Landschaftsbau in Bochum ordnet diese Gärten neu: Er setzt Terrassen und Wege auf tragfähigen Unterbau, bringt Rollrasen, Hecken und Bepflanzung ein, fängt die wenigen Hanglagen am Ruhrufer mit Stützmauern ab und führt das Regenwasser mit Blick auf mögliche Bergsenkungen gezielt ab. Alles wird geplant, vor Ort begutachtet und sauber ausgeführt, die Umsetzung übernimmt der Partnerbetrieb.

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Nur eine Handvoll sorgfältig ausgewählter Partnerbetriebe in Bochum, laufend geprüft auf Preis-Leistung, Zuverlässigkeit und Kundenzufriedenheit.
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Leistungen

Ein Gesamtkonzept für das Grundstück: Aufteilung in Terrasse, Wege, Rasen und Beete, dazu Höhen, Boden und Entwässerung.
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Terrassen aus Holz, WPC, Naturstein oder Beton und Wege aus Pflaster, sauber im tragfähigen Aufbau mit Gefälle.
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Neuer Rasen als Rollrasen oder Ansaat, dazu auf Wunsch eine automatische Bewässerung mit Versenkregnern oder Tropfschlauch.
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Trockenmauern, Gabionen und tragende Stützmauern, die einen Hang abfangen oder Ebenen trennen. Ab etwa einem Meter zählt die Statik.
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Regenwasser fassen, ableiten oder auf dem Grundstück versickern, mit Rinnen, Mulden, Rigolen oder einer Zisterne.
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Beete, Sträucher, Hecken als Sichtschutz und einzelne Bäume, ausgesucht nach Standort und Boden und mit den nötigen Grenzabständen gesetzt.
AnfragenVom Rohgrundstück zum fertigen Garten
Ob eine neue Terrasse, ein frischer Rasen oder ein Garten von Grund auf in Bochum: Ein Fachbetrieb plant das Ganze, baut den tragfähigen Unterbau, legt Wege und Mauern und bepflanzt, alles aus einer Hand.
Recht und Technik im Blick
Grenzabstände zum Nachbarn, Baumschutz, das Schnittverbot im Sommer und die Standsicherheit von Stützmauern gehören in die Planung. Der Fachbetrieb kennt die Regeln und baut danach.
Handwerk und Grün aus einer Hand
Garten- und Landschaftsbau verbindet den soliden Tiefbau mit Pflaster, Mauern und Entwässerung und das gärtnerische Wissen um Boden, Pflanzen und Pflege. Beides greift auf einer guten Baustelle ineinander.
Ausführung durch den Partnerbetrieb
Fachbetrieb24 vermittelt. Planung, Aufmaß und die Arbeiten übernimmt ein geprüfter Fachbetrieb aus der Region. Den festen Preis bekommen Sie vorab.

Vor Ort
Bochum ist mit rund 359.000 Einwohnern eines der fünf Oberzentren des Ruhrgebiets und liegt genau in dessen Mitte. Anders als die steilen Täler des Bergischen Landes ist die Stadt ausgesprochen flach: Sie breitet sich über den Bochumer Landrücken aus, einen Teil der Ruhrhöhen zwischen Ruhr und Emscher, dessen Steigungen selten über drei Prozent hinausgehen. Zwischen dem tiefsten Punkt am Blumenkamp in Hordel mit 43 Metern und der höchsten Stelle an der Kemnader Straße in Stiepel mit 196 Metern liegen zwar 153 Höhenmeter, die sich aber sanft über rund 13 Kilometer von Nord nach Süd verteilen. Fürs Gärtnern bedeutet das: meist ebenes Gelände, und erst am Ruhrufer im Süden wird es wirklich hängig.
Diese Lage prägt den Gartenbestand. In den Zechensiedlungen und Arbeiterquartieren von Langendreer und Wattenscheid sowie in den Nachkriegsvierteln stehen dicht an dicht Reihen- und Doppelhäuser mit schmalen Gärten, bei denen es vor allem um die Aufteilung geht: eine kleine Terrasse, ein Pflasterweg, ein Hochbeet und eine Hecke als Sichtschutz zum Nachbarn. Ein Fachbetrieb holt aus wenig Fläche das Beste heraus und plant sie so, dass Nutzung, Pflege und Optik zusammenpassen.
Anders sieht es im Süden aus. In Stiepel und Dahlhausen fällt das Gelände zur Ruhr und zum Kemnader See hin ab, hier liegen größere Grundstücke an spürbaren Hängen, auf denen Terrassierung, eine Stützmauer oder eine Gabione gefragt sind. Rund um die Ruhr-Universität in Querenburg wiederum mischen sich Nachkriegssiedlungen mit viel Grün. Der Fachbetrieb wählt den Aufbau nach Lage, Boden und Gefälle des einzelnen Grundstücks, statt überall dasselbe zu bauen.
Boden und Gelände
Der Untergrund in Bochum erzählt von der Industriegeschichte. Im südlichen Stadtgebiet stehen die flözführenden Sedimentgesteine des Oberkarbons an, die Bochum zu einem Kernraum des Ruhrbergbaus machten; nach Norden werden sie von jüngeren Meeresablagerungen der Oberkreide überlagert. Darüber liegen eine eiszeitliche Grundmoräne mit Findlingen und eine Lössdecke aus der letzten Kaltzeit. Dieser bindige Löss trägt Mauern und Beläge gut, nimmt Wasser aber nur langsam auf. Vor jeder Terrasse und jedem Rasen prüft der Fachbetrieb deshalb, wie der Boden abgestuft und wohin das Wasser geleitet wird.
Als frühere Bergbaustadt hat Bochum eine Besonderheit: Der Abbau unter Tage hat den Untergrund mancherorts in Bewegung gebracht, und Bergsenkungen können bis heute zu ungleichen Setzungen führen. Wo sich das Gelände langsam senkt, verändert sich auch das Gefälle, auf das eine Entwässerung angewiesen ist. Ein guter Betrieb plant Leitungen, Rinnen und Terrassen deshalb mit etwas Reserve beim Gefälle, damit das Wasser auch nach kleinen Setzungen noch sicher vom Haus wegläuft.
Hinzu kommt der Regen von oben. Die Wasserscheide auf dem Landrücken teilt das Stadtgebiet: Was nördlich fällt, strebt der Emscher zu, was südlich niedergeht, der Ruhr, woraus sich je nach Adresse ein anderes Vorflutgefälle ergibt. Bei heftigen Güssen kommt es darauf an, das Wasser gezielt zu führen, mit sauberem Gefälle vom Haus weg und hinein in Mulden, Rigolen oder eine Zisterne. In Nordrhein-Westfalen wird die Abwassergebühr zweigeteilt abgerechnet, nach Schmutzwasser und nach befestigter, abflusswirksamer Fläche. Wer Flächen öffnet oder Regen auf dem Grundstück zurückhält, drückt damit die Niederschlagswassergebühr; den konkreten Satz nennt die kommunale Satzung.
Woran man es merkt
Nicht jede Senke muss stehen bleiben und nicht jeder Hang ungesichert. Aber wenn diese Anzeichen zusammenkommen, lohnt der Blick eines Fachbetriebs, bevor aus einem sackenden Belag, einer rutschenden Böschung oder einem absaufenden Garten ein teures Dauerthema wird.
Klingt das nach einem Garten, der eine neue Ordnung braucht?
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Terrassen und Wege
Was eine Terrasse jahrzehntelang trägt, liegt unsichtbar unter dem Belag. Zuerst hebt der Betrieb den Boden aus und baut eine verdichtete Tragschicht aus Schotter ein, die das Gewicht verteilt und Sickerwasser abführt. Darauf wird eine schmale Lage Splitt abgezogen, als Bett für Platten oder Pflaster, das ringsum eine feste Kante gegen seitliches Wandern sichert. Ein leichtes Quergefälle von etwa zwei Prozent leitet Niederschlag zuverlässig vom Gebäude fort. Für ungebunden verlegte Pflaster- und Plattenbeläge gilt als technisches Regelwerk die DIN 18318.
Auf dem meist ebenen Bochumer Gelände lässt sich eine Terrasse oft ohne großen Erdbau anlegen. Anders im Süden: Wo das Grundstück in Stiepel oder Dahlhausen zur Ruhr hin abfällt, kommt die Terrassierung ins Spiel. Damit eine waagerechte Sitzfläche entsteht, wird der Hang abgestuft und die Böschung mit einer Mauer abgefangen; mehrere kleine Ebenen verbindet man mit Stufen und Wegen. Der Fachbetrieb legt fest, wo abgetragen und wo aufgefüllt wird und wie das Wasser zwischen den Ebenen geführt wird.
Die sichtbare Schicht richtet sich nach Geschmack und Nutzung. Dielen aus Lärche, Douglasie oder Tropenholz schaffen ein warmes Bild, kosten dafür Pflegezeit; WPC als Mischung aus Holzmehl und Kunststoff nimmt diese Arbeit ab. Wer auf Langlebigkeit setzt, greift zu Hartgestein wie Granit oder Basalt, während Betonwerkstein und keramisches Feinsteinzeug die breiteste Auswahl zu moderaten Preisen liefern. Wege folgen demselben Schema aus tragfähigem Bett, Belag, Kante und Gefälle. Was im Einzelfall passt, entscheidet sich beim Ortstermin zwischen Ihnen und dem Fachbetrieb.
Rasen, Pflanzung und Recht
Grün und dicht wird ein Rasen nur über einen gut vorbereiteten Unterboden. Der wird aufgelockert, von Wurzelresten und Steinen gesäubert, bei schlechter Qualität mit Oberboden aufgewertet und zuletzt sauber planiert; nach Neubau oder im alten Bergbaugrund ist er oft stark verdichtet und verlangt besondere Aufmerksamkeit. Fertigrasen deckt den Boden sofort geschlossen ab und hält Unkraut klein, eine Aussaat spart Geld, fordert dafür Wochen gleichmäßiger Pflege. Für weitläufige Flächen bietet sich eine sparsame Bewässerung an, Versenkregner im Rasen und Tropfleitungen in den Beeten, idealerweise aus einer Zisterne gespeist. Das fachliche Regelwerk dazu ist die DIN 18917.
Pflanzen brauchen den passenden Standort, sonst kümmern sie. Im beengten Garten einer Zechensiedlung übernimmt eine geschnittene Hecke aus Hainbuche, Eibe oder Liguster den Sichtschutz und schluckt zugleich Verkehrslärm; auf den weiteren Südgrundstücken darf es auch ein einzelner Hausbaum sein. Der günstigste Setztermin ist der Herbst zwischen Oktober und November, weil die Wurzeln bis zum Austrieb anwachsen; Ware im Topf verträgt dagegen fast jeden Monat. Die Norm für sachgerechte Pflanzarbeiten trägt die Nummer DIN 18916.
Direkt an der Grundstücksgrenze endet die reine Gartengestaltung und beginnt das Nachbarrecht. Paragraf 41 des nordrhein-westfälischen Nachbarrechtsgesetzes schreibt je nach Wuchs einen Mindestabstand vor, gemessen von der Stammmitte: vier Meter halten kräftige Arten wie Buche, Linde oder Platane, zwei Meter die übrigen Baumarten, Sträucher deutlich weniger, und bei einer Hecke steigt der Wert mit ihrer Höhe. Hinzu kommt der Artenschutz: Zwischen dem 1. März und dem 30. September untersagt das Bundesnaturschutzgesetz das Roden und den radikalen Rückschnitt von Gehölzen, damit Brutvögel ungestört bleiben; schonende Pflege ist weiter erlaubt. Ein umsichtiger Betrieb berücksichtigt beides schon im Entwurf.
Mauern und Wasser
Sobald im Garten Niveaus aufeinanderstoßen, scheidet sich Zierelement von Tragwerk. Eine flache Trockenmauer aus lose geschichteten Steinen oder eine niedrige Beetkante bleibt Gestaltung und schenkt nebenbei Eidechsen und Kleintieren Unterschlupf. Hält eine Mauer dagegen eine Böschung zurück, wird sie zum Stützbauwerk und muss dem seitlichen Erddruck standhalten, der mit jeder weiteren Höhe rasch wächst. Oberhalb von etwa einem Meter Höhendifferenz gehören Fundament, Wandstärke und eine mögliche Armierung berechnet, dahinter sorgt eine Drainage für einen trockenen Rücken. Bis zwei Meter sind solche Mauern in Nordrhein-Westfalen nach Paragraf 62 der Landesbauordnung oft verfahrensfrei, ohne dass damit die Standsicherheit vom Tisch wäre.
Entlang der Ruhrhänge im Süden Bochums haben sich Gabionen bewährt: Drahtkörbe voller Bruchstein, die allein durch ihr Gewicht halten, eine Böschung abstützen und zugleich blickdicht machen; ein fester Unterbau bleibt Pflicht. Für die Abgrenzung sorgen daneben Zäune aus Metall, Holz oder Doppelstabmatten, deren Pfosten lotrecht und frostsicher einbetoniert gehören, damit nichts schief zieht. Wie hoch und wie nah an der Grenze gebaut werden darf, verraten Bebauungsplan und nachbarrechtliche Vorgaben, in die sich vor dem Start ein Blick lohnt.
In jede Planung gehört der Umgang mit dem Niederschlag. Ein guter Betrieb hält das Wasser möglichst auf dem eigenen Grund, leitet es über Rinnen in eine Mulde, eine Rigole oder eine Zisterne, statt es in die Kanalisation zu drücken, gerade auf dem zähen Lössboden und dort, wo Setzungen drohen. Ein Teich bringt Bewegung und Kühle ins Bild, verlangt jedoch eine dicht abgedichtete Grube mit abgestuften Zonen. Fertig ist ein Garten ohnehin nie: Neupflanzungen brauchen anfangs Anwuchspflege, später regelmäßige Unterhaltung mit Schnitt, Mähen und Laubräumen, bei Bedarf samt Winterdienst; die DIN 18919 beschreibt diese Entwicklungs- und Unterhaltungspflege. Die Versorgung großer Altbäume zählt zur eigenständigen Baumpflege.
Preisfaktoren
Einen pauschalen Flächenpreis kennt der Garten- und Landschaftsbau nicht, weil kaum ein Gewerk so breit auffächert. Am schwersten wiegen Erdarbeiten und Tiefbau. In Bochums überwiegend flacher Lage bleibt dieser Block meist handlich; erst wo ein Südgrundstück zur Ruhr hin abschüssig wird und Terrassen oder Stützmauern nötig werden, klettert der Aufwand spürbar nach oben. Ein eigener Kostenpunkt ist zudem die Anfahrt, denn durch die schmalen Straßen der Zechensiedlungen müssen Erdreich und Baustoffe oft mühsam bewegt werden.
Danach reihen sich Belag und Baustoff vom schlichten Betonstein bis zum edlen Naturstein, die Regenwasserableitung, eine etwaige Bewässerung und zuletzt die vergleichsweise preiswerten Grünarbeiten mit Rasen und Bepflanzung. Grob lässt sich das nur als von-bis-Rahmen unter Vorbehalt angeben. Feste Zahlen entstehen erst beim Ortstermin, sauber getrennt nach Erdbau, Material und Arbeitszeit, orientiert an der DIN 18320 für Landschaftsbauarbeiten sowie der Vegetationstechnik der Reihen DIN 18915 bis 18920.
Was im Einzelfall anfällt, hängt von der Fläche, dem Anteil an Erd- und Tiefbau, dem Belag und Material, der Zufahrt für Maschinen und den Arbeiten am Grün ab. Ein verbindliches Angebot macht der Fachbetrieb erst nach der Besichtigung vor Ort, getrennt nach Erdarbeiten, Material und Arbeit.
Stadtteile
In welchem Teil von Bochum Ihr Grundstück liegt, deutet an, wie das Gelände fällt, welcher Boden darunter liegt und worauf es bei Terrasse, Mauer, Rasen und Entwässerung ankommt.
Die Innenstadt mit Gründerzeit- und Nachkriegsbebauung. Hier geht es um kleine Hinterhöfe und schmale Reihenhausgärten, um Pflaster, Hochbeet und eine Hecke als Sicht- und Lärmschutz zur Straße.
Die 1975 eingegliederte frühere Stadt mit eigenem Kern und vielen Zechensiedlungen. Gefragt sind das Neuordnen schmaler Gärten, Terrassen auf tragfähigem Unterbau und eine saubere Entwässerung.
Der östliche Stadtteil mit Arbeiter- und Zechensiedlungen. In den schmalen Reihengärten zählen eine durchdachte Aufteilung, Pflasterwege und pflegeleichte Rasenflächen.
Der südliche Stadtteil am Ruhrufer und Kemnader See mit der höchsten Lage der Stadt. Auf den größeren Grundstücken an spürbarem Gefälle sind Terrassierung und Stützmauern gefragt.
Der südwestliche Stadtteil im Ruhrbogen, wo das Gelände zur Ruhr abfällt. Hier geht es um Hangsicherung mit Gabionen, terrassierte Sitzflächen und eine naturnahe Bepflanzung am Flussrand.
Der Stadtteil der Ruhr-Universität im Süden mit Nachkriegssiedlungen und viel Grün. Gefragt sind Rollrasen, Hecken und pflegeleichte Gärten zwischen Wohnbauten und Hochschule.
Einen festen Flächenpreis gibt es nicht, dafür fächert das Gewerk zu breit auf. Am stärksten schlägt der Erd- und Tiefbau durch: Weil Bochum weithin flach ist, bleibt dieser Teil oft moderat, doch sobald ein Südgrundstück zur Ruhr abfällt und Terrassen oder Stützmauern anstehen, zieht der Aufwand an. Dazu zählt die häufig enge Anfahrt durch die Zechensiedlungen. Es folgen Belag und Baustoff vom Betonstein bis zum Naturstein, die Entwässerung, eine mögliche Bewässerung sowie die preiswerteren Grünarbeiten mit Rasen und Pflanzen. Ein seriöser Betrieb beziffert das deshalb erst nach dem Ortstermin und schlüsselt im Angebot Erdbau, Material und Arbeitszeit getrennt auf.
Entscheidend sind die Höhe und die Aufgabe der Mauer. Bis zwei Meter sind Stützmauern und Einfriedungen in Nordrhein-Westfalen nach Paragraf 62 der Landesbauordnung vielfach verfahrensfrei, also ohne Bauantrag; verfahrensfrei meint jedoch nicht regelfrei, denn Standsicherheit und Grenzabstände müssen gewahrt bleiben. Fachlich wird eine stützende Wand bereits ab rund einem Meter Höhendifferenz anspruchsvoll, weil der Erddruck stark zunimmt, dann sind Fundament, Querschnitt und gegebenenfalls eine Armierung zu bemessen und eine rückseitige Drainage einzuplanen. Welcher Fall verfahrensfrei bleibt und wann ein Standsicherheitsnachweis fällig wird, klärt ein seriöser Betrieb mit Ihnen vorab.
Das richtet sich nach Bodenzustand und Geduld. Auf den nach Hausbau oder Bergbau häufig verdichteten Böden Bochums spielt Fertigrasen seine Stärke aus: Er bedeckt die Fläche sofort geschlossen, ist rasch belastbar und lässt Unkraut kaum Raum, kostet dafür mehr. Die Aussaat ist preiswerter und erlaubt eine standortgenaue Mischung für Sonne oder Schatten, braucht aber ein paar Wochen Ruhe und gleichmäßige Feuchte. Beiden Wegen gemein ist der Unterbau: lockern, von Unkraut säubern, eben abziehen. Säen gelingt am besten im Spätsommer bis Frühherbst, Fertigrasen lässt sich die gesamte frostfreie Zeit über verlegen.
Bochum sitzt auf der Wasserscheide von Ruhr und Emscher, und der zähe Lössboden schluckt Wasser nur träge. Weil hier früher Bergbau umging, sind kleine Setzungen möglich, die das Gefälle nachträglich verändern. Ein guter Betrieb leitet den Niederschlag über Rinnen und sauberes Gefälle vom Gebäude weg und bringt ihn in Mulde, Rigole oder Zisterne zum Versickern, statt alles in den Kanal zu geben, und lässt dabei etwas Gefällereserve. Das nimmt bei Starkregen Druck heraus und kann Kosten senken, denn Nordrhein-Westfalen rechnet die Abwassergebühr zweigeteilt ab, nach Schmutzwasser und befestigter Fläche. Wer entsiegelt, mindert die Niederschlagswassergebühr; den Satz regelt die örtliche Satzung.
Maßgeblich ist das nordrhein-westfälische Nachbarrechtsgesetz, dessen Paragraf 41 gestaffelte Mindestabstände von der Stammmitte bis zur Grenze vorgibt. Kräftig wachsende Arten wie Buche, Linde und Platane brauchen vier Meter, die übrigen Bäume zwei; Sträucher und kleinere Gehölze kommen mit weniger aus, oft einem halben bis einen Meter, und bei Hecken richtet sich der Abstand nach der Höhe. Die genauen Werte samt Ausnahmen stehen im Gesetzestext, ergänzend kann ein Bebauungsplan etwas vorgeben. Ein guter Fachbetrieb setzt Bäume und Hecken von vornherein auf den richtigen Abstand, damit später kein Streit mit dem Nachbarn aufkommt.
So einfach ist das selten, denn Bäume stehen oft gleich zweifach unter Schutz. Zahlreiche Kommunen in Nordrhein-Westfalen führen eine Baumschutzsatzung, die Exemplare ab einem bestimmten Stammumfang erfasst; ist Ihr Baum darunter, braucht die Fällung eine kommunale Genehmigung, häufig verbunden mit einer Ersatzpflanzung. Davon unabhängig sperrt das Bundesnaturschutzgesetz die Zeit vom 1. März bis 30. September für das Fällen und starke Zurückschneiden von Bäumen außerhalb des Waldes und von Hecken, um Brutvögel zu schonen; sanfte Pflegeschnitte bleiben möglich. Ein Fachbetrieb prüft vorab den Schutzstatus, besorgt bei Bedarf die Genehmigung und terminiert die Arbeit im Winterhalbjahr.

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