
Gartenplanung und Neuanlage
Ein Gesamtkonzept für das Grundstück: Aufteilung in Terrasse, Wege, Rasen und Beete, dazu Höhen, Boden und Entwässerung.
AnfragenGarten- und Landschaftsbau
Oer-Erkenschwick ist eine der jüngsten Städte des Ruhrgebiets und wuchs rund um die Zeche Ewald Fortsetzung aus einem kleinen Dorf am Südrand der Haard schnell zusammen. So treffen hier drei ganz verschiedene Gartenwelten aufeinander: das ländliche Alt-Oer am Fuß des Stimbergs, die dicht gebauten Bergarbeitersiedlungen von Groß- und Klein-Erkenschwick und die waldnahen Grundstücke am Rand des Haardwaldes. Der Garten- und Landschaftsbau in Oer-Erkenschwick reicht deshalb von der kleinen Reihenhausterrasse bis zum naturnahen Waldrandgarten mit Rollrasen, Hecke und Gehölzpflanzung. Ein Fachbetrieb schaut sich Grundstück, Boden und Zufahrt zuerst vor Ort an, bevor er ein Angebot macht.

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Leistungen

Ein Gesamtkonzept für das Grundstück: Aufteilung in Terrasse, Wege, Rasen und Beete, dazu Höhen, Boden und Entwässerung.
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Terrassen aus Holz, WPC, Naturstein oder Beton und Wege aus Pflaster, sauber im tragfähigen Aufbau mit Gefälle.
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Neuer Rasen als Rollrasen oder Ansaat, dazu auf Wunsch eine automatische Bewässerung mit Versenkregnern oder Tropfschlauch.
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Trockenmauern, Gabionen und tragende Stützmauern, die einen Hang abfangen oder Ebenen trennen. Ab etwa einem Meter zählt die Statik.
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Regenwasser fassen, ableiten oder auf dem Grundstück versickern, mit Rinnen, Mulden, Rigolen oder einer Zisterne.
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Beete, Sträucher, Hecken als Sichtschutz und einzelne Bäume, ausgesucht nach Standort und Boden und mit den nötigen Grenzabständen gesetzt.
AnfragenVom Rohgrundstück zum fertigen Garten
Ob eine neue Terrasse, ein frischer Rasen oder ein Garten von Grund auf in Oer-Erkenschwick: Ein Fachbetrieb plant das Ganze, baut den tragfähigen Unterbau, legt Wege und Mauern und bepflanzt, alles aus einer Hand.
Recht und Technik im Blick
Grenzabstände zum Nachbarn, Baumschutz, das Schnittverbot im Sommer und die Standsicherheit von Stützmauern gehören in die Planung. Der Fachbetrieb kennt die Regeln und baut danach.
Handwerk und Grün aus einer Hand
Garten- und Landschaftsbau verbindet den soliden Tiefbau mit Pflaster, Mauern und Entwässerung und das gärtnerische Wissen um Boden, Pflanzen und Pflege. Beides greift auf einer guten Baustelle ineinander.
Ausführung durch den Partnerbetrieb
Fachbetrieb24 vermittelt. Planung, Aufmaß und die Arbeiten übernimmt ein geprüfter Fachbetrieb aus der Region. Den festen Preis bekommen Sie vorab.

Vor Ort
Oer-Erkenschwick liegt im nördlichen Kreis Recklinghausen am Südrand der Haard, einem großen Waldhügelland, das zum Naturpark Hohe Mark gehört. Ein knappes Dreiviertel des Stadtgebietes ist besiedelt, fast die Hälfte dagegen bewaldet, sodass viele Grundstücke nah an den Wald grenzen. Für den Garten heißt das: viel Schatten und Falllaub von großen Buchen und Eichen, Wurzeldruck an der Grundstücksgrenze und ein Pflanzenangebot, das mit Halbschatten und saurem Waldboden zurechtkommt. Ein Betrieb plant solche Gärten anders als eine vollsonnige Fläche mitten im Ort.
Der Stadtname verrät den Gegensatz, der die Gartenaufgaben prägt. Das alte Dorf Oer am Fuß des Stimbergs ist ländlich und weiträumig bebaut, mit großen, oft verwachsenen Grundstücken und altem Baumbestand. Groß- und Klein-Erkenschwick entstanden dagegen in wenigen Jahrzehnten rund um die Zeche Ewald Fortsetzung; hier stehen eng gesetzte Bergarbeiterhäuser mit schmalen, tiefen Reihenhausgärten. Rapen im Osten geht fließend von Wohnsiedlung in Gewerbegebiet über. Jede dieser Lagen stellt eigene Anforderungen an Zuschnitt, Sichtschutz und die Zufahrt für Maschinen.
Oer-Erkenschwick ist mit knapp dreißigtausend Einwohnern eine überschaubare Mittelstadt und liegt auf nur rund 72 Metern Höhe, also eben bis leicht wellig und ohne steile Berglage. Deutlichere Gefälle gibt es vor allem dort, wo die Grundstücke zum Stimberg und zum Haardrand ansteigen. Wer hier einen Garten anlegen oder umbauen lässt, sollte früh klären, wie Regenwasser abläuft, wie nah der Wald steht und ob Bagger und Materiallieferung überhaupt an die Rückseite des Hauses kommen. Ein Fachbetrieb aus der Umgebung kennt diese Fragen aus den typischen Oer-Erkenschwicker Lagen.
Boden und Gelände
Am Haardrand steht häufig ein sandig-lehmiger, von altem Laub humoser Waldboden an, der oft leicht sauer und durchlässig ist. Weiter im besiedelten Teil wechselt das kleinräumig zu bindigeren, lehmigen Böden. Ein Fachbetrieb prüft deshalb vor der Planung, wie der Boden Wasser aufnimmt und wie tragfähig er ist, denn davon hängen Rasenaufbau, Pflanzenwahl und der Unterbau von Terrasse und Weg ab. Verlässlich lässt sich das nur mit einem Spatenstich und einer Sickerprobe vor Ort beurteilen, nicht pauschal aus der Lage.
Als junge Zechenstadt trägt Oer-Erkenschwick das Erbe des Bergbaus im Untergrund. Wo früher die Zeche Ewald Fortsetzung förderte, können noch alte Bergsenkungen Höhenunterschiede und Setzungen hinterlassen haben. Für den Garten heißt das: Pflasterflächen und Mauern brauchen einen sauber verdichteten Unterbau und eine Randeinfassung, damit spätere kleine Bewegungen nicht sofort zu Rissen und Pfützen führen. Auch der Wasserablauf will mit Bedacht geplant sein, damit Wasser nicht in einer leichten Mulde stehen bleibt.
Starkregen ist auch im nördlichen Ruhrgebiet ein Thema, und versiegelte Flächen geben Wasser schlagartig ab. In Nordrhein-Westfalen wird die Abwassergebühr vielerorts gesplittet, also getrennt nach Schmutz- und Niederschlagswasser; wer Fläche entsiegelt oder Regenwasser auf dem eigenen Grundstück versickert, kann den Niederschlagsanteil senken. Ob und wie das in Oer-Erkenschwick gilt, regelt die Entwässerungssatzung der Stadt, deren genauen Wortlaut ein Betrieb oder das Bauamt im Einzelfall prüft. Eine Mulde, eine Rigole oder eine Zisterne lassen sich bei der Gartenplanung gleich mitdenken.
Woran man es merkt
Nicht jede Senke muss stehen bleiben und nicht jeder Hang ungesichert. Aber wenn diese Anzeichen zusammenkommen, lohnt der Blick eines Fachbetriebs, bevor aus einem sackenden Belag, einer rutschenden Böschung oder einem absaufenden Garten ein teures Dauerthema wird.
Klingt das nach einem Garten, der eine neue Ordnung braucht?
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Terrassen und Wege
Eine Terrasse oder ein Gartenweg hält nur so lange, wie der Unterbau darunter trägt. Nach dem Aushub kommt eine verdichtete Schottertragschicht, darauf eine Splittbettung und an den Rand eine feste Einfassung, damit nichts seitlich wegwandert. Ein leichtes Gefälle von etwa zwei Prozent führt das Regenwasser vom Haus weg. Gerade in einer Stadt mit alten Bergbauflächen lohnt der sauber verdichtete Aufbau, weil er kleine Setzungen im Untergrund besser verteilt als eine dünn gebettete Fläche.
Beim Belag ist die Auswahl groß und die Wahl eine Frage von Nutzung, Pflege und Budget. Holz und WPC geben eine warme, barfußfreundliche Terrasse, brauchen aber Unterkonstruktion und regelmäßige Pflege. Naturstein wirkt hochwertig und ist sehr langlebig; Betonstein und Feinsteinzeug sind maßhaltig, pflegeleicht und in vielen Farben zu haben. Am halbschattigen Waldrand sind rutschhemmende, nicht zu glatte Oberflächen sinnvoll, weil Laub und Feuchte die Flächen glatt werden lassen können.
Für die ungebundene Pflasterdecke, bei der die Steine in Splitt verlegt und verfugt statt einbetoniert werden, gibt die DIN 18318 den fachlichen Rahmen vor. Steigt das Grundstück zum Stimberg oder zum Haardrand an, wird aus der ebenen Terrasse schnell eine Aufgabe mit Terrassierung und kleinen Stufen. Die großflächige Pflasterung einer Hofeinfahrt oder eines Stellplatzes ist ein eigenes Thema mit anderer Belastung; hier geht es um die Garten-Terrasse und die Wege dazwischen.
Rasen, Pflanzung und Recht
Ein schöner Rasen beginnt unter der Grasnarbe. Der Boden wird gelockert, von Wurzeln und Steinen befreit, abgezogen und bei Bedarf mit Mutterboden ergänzt. Rollrasen ergibt sofort eine dichte, begehbare Fläche, kostet aber mehr; eine Ansaat ist günstiger, braucht dafür Geduld und mehrere Wochen Schonung. Die DIN 18917 beschreibt, wie Rasen fachgerecht angelegt wird. Am halbschattigen Waldrand gehört eine schattenverträgliche Mischung dazu, sonst setzt sich mit der Zeit Moos durch.
Wer in trockenen Sommern nicht täglich mit dem Schlauch loswill, lässt die Bewässerung gleich mitplanen: Versenkregner für den Rasen, Tropfschlauch für Beete und als Wasserquelle eine Zisterne, die Regenwasser auffängt. Für Pflanzung und Pflanzzeit gibt die DIN 18916 den Rahmen vor. Am Rand des Haardwaldes bewähren sich Gehölze und Stauden, die mit Halbschatten und saurem Boden klarkommen und optisch zum angrenzenden Wald überleiten, statt gegen den Standort zu arbeiten.
Beim Pflanzen an der Grenze gilt in Nordrhein-Westfalen das Nachbarrechtsgesetz, dessen Paragraf 41 je nach Höhe von Hecke, Strauch und Baum einen Mindestabstand zur Grundstücksgrenze vorschreibt; das erspart späteren Streit. Für den Rückschnitt gilt die Schonzeit: Hecken und Gehölze dürfen nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. März bis zum 30.9. nicht auf den Stock gesetzt werden, ein schonender Form- und Pflegeschnitt bleibt erlaubt. Ob Oer-Erkenschwick eine Baumschutzsatzung hat und ab welchem Stammumfang sie greift, steht in der örtlichen Satzung und sollte vor dem Fällen geklärt werden.
Mauern und Wasser
Wo das Grundstück zum Stimberg oder zum Haardrand ansteigt, hält eine Mauer das Gelände. Trockenmauer, Gabione und bewehrte Stützmauer sehen unterschiedlich aus, müssen aber alle den Erddruck aufnehmen. Ab etwa einem Meter Höhe wird der Erddruck statisch ernst; dann gehören eine tragfähige Gründung, je nach Bauart eine Bewehrung und immer eine Drainage hinter der Mauer dazu, damit sich kein Wasser aufstaut. In NRW sind Stützmauern bis zwei Meter Höhe nach Paragraf 62 der Bauordnung oft verfahrensfrei, das ersetzt aber nicht die Standsicherheit, die ein Fachmann beurteilt.
In den engen Reihenhausgärten der Zechensiedlungen ist Sichtschutz das große Thema. Ein Zaun mit berankter Rankhilfe, eine schmale Hecke oder leichte Elemente lassen den Garten nicht zuwachsen und halten die Grenzabstände ein. Wichtig ist der Blick auf beide Seiten: Was dem einen Ruhe gibt, nimmt dem Nachbarn Licht. Eine Pflanzung, die auf Dauer schmal bleibt, ist in den knappen Gärten oft die klügere Wahl als eine wuchernde Hecke, die jedes Jahr mühsam in Form gehalten werden muss.
Regenwasser bleibt am besten auf dem Grundstück. Rinne, Mulde, Rigole und Zisterne lassen sich zu einem Ablaufweg verbinden, der Wasser sammelt, zwischenspeichert und langsam versickern lässt, statt es auf Terrasse oder Weg zu stauen. Ein Gartenteich ist möglich, braucht aber einen durchdachten Standort und sichere Ränder. Die laufende Pflege, von der Anwuchspflege einer frischen Pflanzung bis zur Unterhaltungspflege nach der DIN 18919, entscheidet darüber, ob ein neuer Garten auf Dauer gut aussieht; die eigentliche Baumpflege an großen Bäumen ist davon abzugrenzen und Sache eines Baumpflegers.
Preisfaktoren
Einen festen Preis je Fläche gibt es im Garten- und Landschaftsbau nicht, dafür sind die Aufgaben zu verschieden. Den größten Anteil machen oft Erd- und Tiefbau aus: Aushub, Abtrag, Verdichten und das Herrichten des Unterbaus. Steigt das Grundstück an und muss terrassiert oder abgestützt werden, steigt der Aufwand deutlich. Auch die Zufahrt zählt: Kommt eine Maschine bis in den Garten oder muss vieles von Hand und über schmale Durchgänge laufen, wie es in vielen Oer-Erkenschwicker Siedlungsgärten der Fall ist, kostet das Arbeitszeit.
Dazu kommen Belag und Material, die Entwässerung, eine etwaige Bewässerung und die gärtnerischen Posten wie Rasen und Pflanzung. Wer einen groben von-bis-Rahmen einordnen will, denkt am besten in diesen Bausteinen und nicht in einem einzelnen Preis je m². Fachlich stehen dahinter die einschlägigen Normen: die DIN 18320 für Landschaftsbauarbeiten als Teil der VOB, die Reihe DIN 18915 bis DIN 18920 für die Vegetationstechnik und die DIN 18318 für die ungebundene Pflasterdecke. Ein seriöser Betrieb misst vor Ort auf, prüft Boden und Zufahrt und legt dann ein Angebot vor, das Material und Arbeit sauber trennt.
Was im Einzelfall anfällt, hängt von der Fläche, dem Anteil an Erd- und Tiefbau, dem Belag und Material, der Zufahrt für Maschinen und den Arbeiten am Grün ab. Ein verbindliches Angebot macht der Fachbetrieb erst nach der Besichtigung vor Ort, getrennt nach Erdarbeiten, Material und Arbeit.
Stadtteile
In welchem Teil von Oer-Erkenschwick Ihr Grundstück liegt, deutet an, wie das Gelände fällt, welcher Boden darunter liegt und worauf es bei Terrasse, Mauer, Rasen und Entwässerung ankommt.
Das alte Dorf am Fuß des Stimbergs, ländlich geprägt und weiträumig bebaut. Hier stehen oft große, verwachsene Grundstücke mit altem Baumbestand; gefragt sind Gehölzpflege, neue Rasenflächen und das Herrichten alter Gärten.
Der dicht bebaute, junge Kern rund um die frühere Zeche Ewald Fortsetzung. In den eng gesetzten Bergarbeiterhäusern sind schmale, tiefe Reihenhausgärten die Regel; Sichtschutz, platzsparende Pflanzung und kleine Terrassen stehen im Vordergrund.
Siedlungsgeprägter Stadtteil am Fuß des Stimbergs nahe Stimbergpark und Freibad. Die Gärten sind überschaubar; Themen sind eine pflegeleichte Rasenfläche, Hecke und Sichtschutz sowie ein tragfähiger Unterbau für Terrasse und Weg.
Östlicher Stadtteil, der fließend von Wohnsiedlung in Gewerbegebiet übergeht; am Ostrand verläuft die Stadtgrenze zu Datteln. Neben Hausgärten geht es hier oft um klare Grenzen, Einfriedung und robuste, pflegeleichte Freiflächen.
Im äußersten Westen am Silvertbach, an der Grenze zu Recklinghausen-Speckhorn und Marl-Sinsen. Freistehende Häuser mit eigenen Grundstücken; gefragt sind Rasen, Pflanzung und eine durchdachte Entwässerung des Regenwassers.
Der bewaldete Norden des Stadtgebietes und die waldnahen Grundstücke am Haardrand. Schatten, Falllaub und Wurzeldruck prägen den Garten; sinnvoll sind schattenverträglicher Rasen, naturnahe Gehölzpflanzung und rutschhemmende Beläge.
Einen festen Preis je m² gibt es nicht, weil jeder Garten anders ist. Am stärksten wiegen der Erd- und Tiefbauanteil und die Zufahrt: Ein ebenes Grundstück mit guter Durchfahrt für eine Maschine ist zügiger herzurichten als ein schmaler Siedlungsgarten in Groß-Erkenschwick, in dem Aushub und Material von Hand über enge Wege müssen, oder ein zum Stimberg ansteigendes Grundstück, das terrassiert und abgestützt werden muss. Dazu kommen Belag und Material, die Entwässerung, eine etwaige Bewässerung und die gärtnerischen Posten wie Rasen und Pflanzung. Deshalb misst ein seriöser Betrieb erst vor Ort auf, prüft Boden und Zufahrt und macht danach ein Angebot, das Material und Arbeit getrennt ausweist, statt am Telefon eine Pauschale zu nennen.
Beides führt zu einem dichten Rasen, der Weg dorthin ist aber verschieden. Rollrasen liegt sofort, ist nach kurzer Anwuchszeit begehbar und unterdrückt von Anfang an Unkraut, kostet dafür mehr. Eine Ansaat ist günstiger, braucht aber mehrere Wochen Geduld und eine Schonzeit, in der die junge Fläche nicht betreten werden sollte. Entscheidend ist in beiden Fällen die Bodenvorbereitung nach DIN 18917: Boden lockern, von Wurzeln und Steinen befreien, abziehen und bei Bedarf mit Mutterboden ergänzen. Liegt der Garten halbschattig am Haardrand, gehört eine schattenverträgliche Mischung dazu, sonst verdrängt mit der Zeit das Moos den Rasen.
In Nordrhein-Westfalen sind Stützmauern bis zwei Meter Höhe nach Paragraf 62 der Bauordnung häufig verfahrensfrei, also ohne eigenen Bauantrag zulässig. Verfahrensfrei heißt aber nicht sorgenfrei: Die Mauer muss trotzdem standsicher sein und darf dem Nachbargrundstück nicht schaden. Ab etwa einem Meter Höhe wird der Erddruck statisch ernst, dann gehören eine tragfähige Gründung, je nach Bauart eine Bewehrung und eine Drainage hinter der Mauer dazu. Weil am Stimberg und am Haardrand echte Höhenunterschiede vorkommen, sollte ein Fachmann die Höhe, den Untergrund und den Erddruck beurteilen und im Zweifel die genaue Vorgabe beim Bauamt der Stadt erfragen.
Ein schonender Form- und Pflegeschnitt ist ganzjährig erlaubt. Ein starker Rückschnitt, bei dem Hecken und Gehölze auf den Stock gesetzt oder gerodet werden, ist dagegen nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1. März bis zum 30.9. bundesweit untersagt, damit brütende Vögel geschützt sind. Der Rückschnitt gehört also in das Winterhalbjahr. Für die Pflanzabstände an der Grenze gilt in NRW zusätzlich das Nachbarrechtsgesetz: Sein Paragraf 41 schreibt je nach Wuchshöhe einen Mindestabstand zur Grundstücksgrenze vor. Wer das früh einplant, erspart sich späteren Streit mit dem Nachbarn.
Ob eine Versickerung vorgeschrieben ist oder das Regenwasser in den Kanal darf, regelt in Oer-Erkenschwick die Entwässerungssatzung der Stadt; den genauen Wortlaut sollte man beim Bauamt oder über den Betrieb prüfen. Unabhängig von der Pflicht ist es oft sinnvoll, Regenwasser auf dem eigenen Grundstück zu halten: In Nordrhein-Westfalen wird die Abwassergebühr vielerorts gesplittet, also nach Schmutz- und Niederschlagswasser getrennt. Wer Flächen entsiegelt oder über eine Mulde, eine Rigole oder eine Zisterne versickert, kann den Niederschlagsanteil senken. Solche Lösungen lassen sich bei der Gartenplanung gleich mitdenken.
Am Rand des Haardwaldes bestimmen Schatten, Falllaub und Wurzeldruck den Garten. Große Buchen und Eichen nehmen Licht und lassen im Herbst viel Laub fallen, das einen klassischen Zierrasen erstickt; ihre Wurzeln reichen weit ins Grundstück. Sinnvoll sind deshalb schattenverträglicher Rasen oder eine Bodendecker- und Gehölzpflanzung, die zum Wald überleitet, dazu rutschhemmende Beläge, weil feuchtes Laub Flächen glatt werden lässt. Steht ein großer Baum nah am Haus, ist vor Erdarbeiten der Wurzelbereich zu beachten, und ein etwaiger Schutz durch eine Baumschutzsatzung sollte vorher mit der Stadt geklärt werden.

Allgemeine Fragen zu Gartenplanung, Terrassen und Wegen, Rollrasen und Ansaat, Pflanzzeit und Grenzabständen, Mauern und Gabionen, Entwässerung und Pflege beantwortet ausführlich der Themen-Hub Garten- und Landschaftsbau.
Terrasse, Rasen, Mauer oder ein ganzer Garten in Oer-Erkenschwick?
Kurz das Anliegen schildern: Die kostenlose Anfrage geht an einen geprüften Fachbetrieb aus Oer-Erkenschwick und Umgebung, Rückmeldung meist innerhalb eines Werktags.
Gewerbe und Handwerksrolle
nachgewiesen, kein Schwarzarbeiter
Betriebshaftpflicht
Nachweis liegt uns vor
Feste Anschrift
Firma, Inhaber und Adresse geprüft
Preis vor der Arbeit
keine Überraschung auf der Rechnung
Aufnahmeverfahren, kein Gütesiegel: was wir genau abfragen.
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Eine neue Terrasse, ein frischer Rasen, eine Hecke als Sichtschutz, eine Stützmauer am Hang oder ein Garten von Grund auf in Oer-Erkenschwick? Schildern Sie es kurz. Die Anfrage geht an einen geprüften Fachbetrieb aus Ihrer Region.
Ob ländliches Grundstück in Alt-Oer, schmaler Reihenhausgarten in der Zechensiedlung oder waldnaher Neubau am Haardrand: Der Garten- und Landschaftsbau in Oer-Erkenschwick beginnt mit einem Blick auf Boden, Gefälle, Wald und Zufahrt. Wer Terrasse, Rollrasen, Pflasterweg, Stützmauer oder Entwässerung plant, lässt am besten einen Fachbetrieb vor Ort aufmessen, der die typischen Oer-Erkenschwicker Lagen kennt und ein nachvollziehbares Angebot mit getrenntem Ausweis von Material und Arbeit vorlegt.
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Wenn ein verwilderter Altbestand oder ein altes Gartenhaus erst weichen muss: Entrümpelung Oer-Erkenschwick.
Garten- und Landschaftsbau in den Nachbarstädten von Oer-Erkenschwick:
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