Gartenplanung und Neuanlage
Ein Gesamtkonzept für das Grundstück: Aufteilung in Terrasse, Wege, Rasen und Beete, dazu Höhen, Boden und Entwässerung.
AnfragenGarten- und Landschaftsbau
Schwerte ist ein Fall für sich, weil hier zwei ganz verschiedene Gartenwelten aufeinandertreffen. Der alte Kern liegt flach im Ruhrtal auf etwa 120 Metern, wo das Grundwasser hoch steht und der Boden Nässe schlecht loswird; südlich der Ruhr dagegen klettern Ergste und Villigst an den Ausläufern des Ardeygebirges in die Höhe, und dort bestimmt das Gefälle alles. Wer in Schwerte Garten- und Landschaftsbau beauftragt, braucht deshalb je nach Lage ganz andere Antworten: im Tal eine durchdachte Entwässerung und erhöhte Beete, am Hang Stützmauern und abgetreppte Flächen. Der vermittelte Fachbetrieb sieht sich das Grundstück zuerst an und plant danach, bevor gebaut wird.

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Leistungen
Ein Gesamtkonzept für das Grundstück: Aufteilung in Terrasse, Wege, Rasen und Beete, dazu Höhen, Boden und Entwässerung.
AnfragenTerrassen aus Holz, WPC, Naturstein oder Beton und Wege aus Pflaster, sauber im tragfähigen Aufbau mit Gefälle.
AnfragenNeuer Rasen als Rollrasen oder Ansaat, dazu auf Wunsch eine automatische Bewässerung mit Versenkregnern oder Tropfschlauch.
AnfragenTrockenmauern, Gabionen und tragende Stützmauern, die einen Hang abfangen oder Ebenen trennen. Ab etwa einem Meter zählt die Statik.
AnfragenRegenwasser fassen, ableiten oder auf dem Grundstück versickern, mit Rinnen, Mulden, Rigolen oder einer Zisterne.
AnfragenBeete, Sträucher, Hecken als Sichtschutz und einzelne Bäume, ausgesucht nach Standort und Boden und mit den nötigen Grenzabständen gesetzt.
AnfragenVom Rohgrundstück zum fertigen Garten
Ob eine neue Terrasse, ein frischer Rasen oder ein Garten von Grund auf in Schwerte: Ein Fachbetrieb plant das Ganze, baut den tragfähigen Unterbau, legt Wege und Mauern und bepflanzt, alles aus einer Hand.
Recht und Technik im Blick
Grenzabstände zum Nachbarn, Baumschutz, das Schnittverbot im Sommer und die Standsicherheit von Stützmauern gehören in die Planung. Der Fachbetrieb kennt die Regeln und baut danach.
Handwerk und Grün aus einer Hand
Garten- und Landschaftsbau verbindet den soliden Tiefbau mit Pflaster, Mauern und Entwässerung und das gärtnerische Wissen um Boden, Pflanzen und Pflege. Beides greift auf einer guten Baustelle ineinander.
Ausführung durch den Partnerbetrieb
Fachbetrieb24 vermittelt. Planung, Aufmaß und die Arbeiten übernimmt ein geprüfter Fachbetrieb aus der Region. Den festen Preis bekommen Sie vorab.


Vor Ort
Schwerte zählt rund 45.800 Einwohner und gehört als mittlere Stadt zum Kreis Unna im Regierungsbezirk Arnsberg. Die Ruhr durchquert das Stadtgebiet von Ost nach West und teilt es in zwei Hälften: nördlich die Kernstadt und die zum Ardeygebirge ansteigenden Waldhöhen, südlich die früheren Dörfer Ergste und Villigst, die an Iserlohn und Hagen grenzen. Diese Zweiteilung ist für den Garten entscheidender als jede Himmelsrichtung. Am flachen Talboden liegt das Wasser nah unter der Oberfläche, an den Hängen läuft es schnell ab. Was auf einem Grundstück richtig ist, kann hundert Meter weiter schon falsch sein.
Die heutige Stadt ist jung, ihre Ortslagen sind es nicht. Erst zum 1. Januar 1975 wurden die bis dahin eigenständigen Städte Schwerte und Westhofen mit den Gemeinden Ergste, Geisecke, Villigst und Wandhofen sowie Teilen von Holzen und Lichtendorf zusammengelegt. Jede dieser Ortslagen ist über Jahrhunderte für sich gewachsen, mit eigenem Straßenbild, eigenem Baubestand und eigenen Leitungswegen im Boden. Für den Gartenbauer heißt das: Es gibt in Schwerte kein Durchschnittsgrundstück. Ein enger, von Mauern gefasster Hof in der Fachwerkaltstadt rund um St. Viktor stellt andere Aufgaben als ein weitläufiger Dorfgarten in Geisecke oder ein Hanggrundstück in Ergste.
Wie ein Garten anzupacken ist, hängt also stark vom Ortsteil ab. In der dicht bebauten Mitte geht es um kleine Flächen, Sichtschutz zur Nachbarschaft und darum, dem knappen Raum eine klare Ordnung zu geben. In den südlichen Hanglagen stehen Terrassierung, Stützmauern und die Führung des Hangwassers im Vordergrund. In den ländlicheren Lagen wie Geisecke, Wandhofen oder Lichtendorf sind die Grundstücke größer, die Leitungswege länger, und es ist Platz für Rasen, Obstgehölze und eine Hecke. Welcher Aufbau trägt, macht der Fachbetrieb von Boden, Neigung und Wasserstand des einzelnen Grundstücks abhängig, nicht von einer Faustregel.
Boden und Gelände

Im Ruhrtal steht unter der Grasnarbe oft ein feinkörniger, mit Lehm und Auenablagerungen durchsetzter Boden, und das Grundwasser reicht nahe an die Oberfläche. Solcher Grund nimmt Regen nur langsam auf und bleibt lange klamm. Bevor hier ein Rasen oder ein Beet entsteht, prüft der Betrieb, wie tief das Wasser steht und ob der Boden mit Sand, Splitt und einer Dränschicht durchlässiger gemacht werden muss. Für Beete im Tal ist eine leicht erhöhte Anlage oft die bessere Wahl, damit die Wurzeln nicht im Nassen stehen; für Terrassen zählt ein tragfähiger, entwässerter Unterbau umso mehr.
Ein paar Hundert Meter weiter, an den Hängen von Ergste, Villigst und am Südrand des Ardeygebirges, dreht sich das Bild um. Dort liegt festerer, steiniger Verwitterungsboden über dem Fels, das Wasser bleibt nicht stehen, sondern sucht sich talwärts seinen Weg. Bei den rund 871 Millimetern Niederschlag im Jahr nimmt ein kräftiger Guss am Gefälle Erde mit, wenn Flächen offen liegen. Hier geht es nicht ums Entwässern einer Senke, sondern darum, das abfließende Wasser in Rinnen und Mulden zu fassen, bevor es die Böschung ausspült oder sich unten am Haus sammelt.
Beide Lagen führen zum selben Rat: Regen gehört möglichst auf das eigene Grundstück, nicht in den Kanal. Das nimmt dem Starkregen die Spitze und wirkt auf den Geldbeutel, denn in Nordrhein-Westfalen wird die Abwassergebühr getrennt nach Schmutzwasser und nach befestigter, an den Kanal angeschlossener Fläche erhoben. Wer versiegelte Flächen öffnet oder Niederschlag in Mulde, Rigole oder Zisterne zurückhält, drückt den Flächenanteil. Welche Sätze in Schwerte gelten und wie sie bemessen werden, steht in der Gebührensatzung der Stadt.
Woran man es merkt
Nicht jede Senke muss stehen bleiben und nicht jeder Hang ungesichert. Aber wenn diese Anzeichen zusammenkommen, lohnt der Blick eines Fachbetriebs, bevor aus einem sackenden Belag, einer rutschenden Böschung oder einem absaufenden Garten ein teures Dauerthema wird.
Klingt das nach einem Garten, der eine neue Ordnung braucht?
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Terrassen und Wege
Ob eine Terrasse jahrelang eben bleibt, entscheidet sich unter den Platten, in einem Aufbau, den später niemand sieht. Zunächst hebt der Betrieb den Oberboden aus, baut darunter eine verdichtete Tragschicht aus Schotter ein und zieht ein schmales Splittbett ab, in das Platten oder Pflaster gesetzt und seitlich von einer festen Kante gehalten werden. Ein leichtes Gefälle von rund zwei Prozent führt Regen vom Haus weg. Im Ruhrtal mit seinem hohen Wasserstand kommt es dabei besonders auf eine saubere Entwässerung des Unterbaus an, damit sich unter der Fläche keine Nässe hält und nichts nachsackt. Die Regeln für solche ungebundenen Decken fasst die DIN 18318 zusammen.
Auf den südlichen Hanggrundstücken kommt vor der Terrasse die ebene Stufe. Der Fachbetrieb tritt den Hang ab und sichert die Kante mit einer Mauer, sodass oft mehrere kleine, über Treppen und Wege verbundene Gartenebenen entstehen. Wo abgegraben und wo aufgefüllt wird, wie tief die Stützen reichen und wie das Wasser kontrolliert von einer Ebene zur nächsten geleitet wird, steht vorher im Plan, damit keine Stufe unterspült wird. So verbindet eine gut geplante Anlage das flache und das geneigte Schwerte: im Tal entwässern, am Hang abfangen.
Was obenauf liegt, ist auch Geschmack und Budget. Dielen aus Lärche, Douglasie oder Robinie bringen Wärme, wollen aber gepflegt sein; WPC aus Holzmehl und Kunststoff nimmt diese Arbeit ab. Am längsten hält Naturstein wie Grauwacke, Sandstein oder Basalt, der zur Fachwerk- und Bruchsteinbebauung der Altstadt gut passt, während Betonstein und Feinsteinzeug mit großer Auswahl das schmalere Budget bedienen. Gartenwege folgen demselben Dreiklang aus Belag, Kante und Gefälle. Nicht gemeint ist hier die großflächige Pflasterung von Hof und Einfahrt, die ein Thema für sich ist; es geht um die Sitzplätze und Pfade im Garten selbst.
Rasen, Pflanzung und Recht
Wie dicht ein Rasen wird, hängt an der Vorbereitung des Bodens, und die fällt in Schwerte je nach Lage verschieden aus. Grundsätzlich wird der Grund tief gelockert, von Wurzelunkraut und Steinen befreit und sauber eben abgezogen. Im feuchten Talboden gehört eine durchlässige Schicht darunter, sonst steht die Narbe im Wasser; am sonnigen Hang spielt Rollrasen seine Stärke aus, weil er sofort trägt und nicht wie lose Saat beim ersten Guss abgeschwemmt wird. Günstiger ist die Aussaat, die aber Wochen steter Feuchte verlangt. Auf größeren Grundstücken lohnt eine sparsame Bewässerung, gern aus gesammeltem Regenwasser. Den fachlichen Rahmen für Rasen steckt die DIN 18917 ab.
Jedes Gewächs gehört an einen Standort, der ihm liegt. Hainbuche, Eibe oder Liguster lassen sich zu einer Hecke ziehen, die rahmt und neugierige Blicke abhält; wo der Platz reicht, findet ein Hausbaum oder eine kleine Streuobstwiese Raum, auf den weiten Parzellen der Dorflagen eher als im gedrängten Kern. Der Zeitpunkt des Setzens ist nicht gleichgültig: In der kühlen Ruhe vom Herbst an schlagen die meisten Gehölze bis zum Lenz Wurzeln, während Containerware beinahe das ganze Jahr über gepflanzt werden darf. Die DIN 18916 beschreibt das fachgerechte Pflanzen.
Am Rand des Grundstücks bestimmt nicht der Gärtner, was erlaubt ist, sondern der Gesetzgeber. Das Nachbarrechtsgesetz des Landes hält in Paragraf 41 fest, wie weit Gehölze von der Grenze fortbleiben, jeweils ab Stammmitte gerechnet: breit treibende Arten vier, die übrigen Bäume zwei Meter, Büsche erheblich weniger, Hecken nach Maßgabe ihrer Höhe. Dazu kommt der Artenschutz, der Rodung und radikalen Schnitt während der Brutzeit untersagt. Ob in Schwerte zusätzlich eine Baumschutzsatzung gilt und von welchem Stammumfang an, bestimmt die Stadt; ein gewissenhafter Betrieb wählt den Pflanzabstand gleich korrekt und klärt den Schutz, ehe der Spaten ansetzt.
Mauern und Wasser
Treffen im Garten unterschiedliche Niveaus aufeinander, scheiden sich Schmuck und Tragwerk. Eine locker aufgesetzte Trockenmauer oder eine flache Beeteinfassung sieht hübsch aus und bietet Eidechsen und Kleingetier Quartier. Nimmt eine Mauer jedoch Erddruck auf, wird aus der Zierde ein tragendes Bauteil. Da die seitliche Kraft mit jedem Höhenzuwachs rasch anschwillt, lässt ein Fachbetrieb jenseits von etwa einem Meter die Sohle, die Dicke und je nach Lage eine Bewehrung durchrechnen; eine rückwärtige Entwässerung sorgt dafür, dass sich hinter der Wand kein drückendes Wasser sammelt. Einfriedungen und Stützen bis zwei Meter gelten in Nordrhein-Westfalen nach Paragraf 62 der Landesbauordnung oft als verfahrensfrei, ohne dass dies die solide Bauweise erübrigt.
Steingefüllte Drahtkörbe, Gabionen genannt, halten sich schon durch ihre Masse und bewähren sich an den Hanglagen rund um Ergste als Sicherung und blickdichter Abschluss, brauchen aber auch sie einen belastbaren Untergrund. Hinzu treten Einzäunungen und Sichtblenden aus Holz, Metall oder Doppelstabgitter; dauerhaft gerade bleiben sie nur mit lotrecht und frostfrei gesetzten Pfosten. Vor allem entlang der Grenze zahlt sich ein vorheriger Blick in den Bebauungsplan und das Nachbarrecht aus, da beide die ortsübliche Art der Einfriedung vorschreiben können.
Das viele Niederschlagswasser bezieht ein erfahrener Betrieb von vornherein in die Planung ein, anstatt es vollständig dem Kanal zu übergeben; er fängt es am Entstehungsort auf und leitet es über Rinnen in flache Mulden, eine Rigole oder einen Tank, im Tal mit Rücksicht auf den nahen Grundwasserspiegel, am Hang mit Rücksicht auf das Gefälle. Ein Wassergarten bringt Kühle und Bewegung, setzt aber eine dichte, fachgerecht gestufte Wanne voraus. Ganz fertig wird ein Garten ohnehin nie: Neu Gesetztes braucht zunächst eine Anwuchs- und Entwicklungspflege, danach die dauerhafte Unterhaltung mit Rückschnitt, Rasenarbeit und dem reichlichen Herbstlaub der Höhenwälder, bei Bedarf samt Räum- und Streudienst. Die DIN 18919 steckt dafür den Rahmen. Große, betagte Bäume versorgt die Baumpflege als eigenes Gewerk.
Preisfaktoren
Einen festen Preis je m² kann im Garten- und Landschaftsbau niemand seriös nennen, weil kaum ein Gewerk so breit streut. Das meiste Geld binden Erd- und Tiefbau, und was dabei anfällt, hängt in Schwerte stark von der Lage ab: Am Hang treiben Terrassierung und Abfangung den Aufwand, im feuchten Tal die Entwässerung und der Bodenaustausch. Dazu kommt die Erreichbarkeit der Baustelle, denn ob ein Bagger an das Grundstück kommt oder jeder Kubikmeter von Hand bewegt werden muss, macht einen spürbaren Unterschied. In den engen Höfen der Altstadt ist auch der Platz für Maschine und Material knapp.
Erst danach schlagen Baustoff und Belag zu Buche, deren Preise von schlichtem Beton bis zum gewachsenen Naturstein weit auseinanderliegen, gefolgt von der Wasserableitung, einer möglichen Beregnung und den vergleichsweise preiswerten Posten für Rasen und Bepflanzung. Vorab lässt sich nur eine Bandbreite unter Vorbehalt angeben; feste Zahlen entstehen beim Termin auf dem Grundstück, getrennt ausgewiesen nach Bodenarbeit, Material und Arbeitslohn. Fachlich stützt sich das Ganze auf mehrere Normen: Landschaftsbauarbeiten behandelt die DIN 18320 als Teil C der VOB, die gärtnerischen Gewerke die Reihe von DIN 18915 bis DIN 18920, und für ungebunden verlegte Pflasterdecken greift die DIN 18318.
Was im Einzelfall anfällt, hängt von der Fläche, dem Anteil an Erd- und Tiefbau, dem Belag und Material, der Zufahrt für Maschinen und den Arbeiten am Grün ab. Ein verbindliches Angebot macht der Fachbetrieb erst nach der Besichtigung vor Ort, getrennt nach Erdarbeiten, Material und Arbeit.
Stadtteile
In welchem Teil von Schwerte Ihr Grundstück liegt, deutet an, wie das Gelände fällt, welcher Boden darunter liegt und worauf es bei Terrasse, Mauer, Rasen und Entwässerung ankommt.
Der historische Kern mit der Altstadt rund um Markt und St. Viktor liegt flach im Ruhrtal. Zwischen den verschieferten Fachwerkzeilen geht es um kleine, von Mauern gefasste Höfe, durchlässige Beläge gegen stehendes Wasser und etwas Grün auf engem Raum.
Südlich der Ruhr an der Grenze zu Iserlohn und Hagen steigt Ergste an den Ardey an. Auf den Hanggrundstücken stehen Terrassierung, Stützmauern und das Fassen des ablaufenden Wassers im Vordergrund, bevor eine ebene Sitzfläche entsteht.
Der Stadtteil südlich der Ruhr neben Ergste liegt zwischen Fluss und Hang. Je nach Höhe wechseln sich feuchte Lagen nahe dem Wasser und geneigte Grundstücke am Hang ab, was für Entwässerung wie Abfangung jeweils eigene Lösungen verlangt.
Der westlichste Stadtteil reicht nahe an den Hengsteysee. Als bis 1975 eigenständige Stadt mit altem Ortskern bringt er gewachsene Grundstücke mit, auf denen Rasen, Hecke und eine geordnete Regenwasserführung Platz finden.
Der östlichste, ländlich geprägte Stadtteil an der Ruhr hat größere Grundstücke und längere Leitungswege. Hier ist Raum für Rollrasen, Obstgehölze und eine Hecke als Windschutz, während das Regenwasser auf dem eigenen Grund versickern sollte.
Der nördliche Stadtteil, bei dem Grabungen über 2000 Jahre alte Siedlungsspuren der Eisenzeit zutage brachten, liegt am Übergang zum Ardey. Dörfliche Grundstücke mit leichtem Gefälle verbinden ebene Rasenflächen mit kleineren Stützmauern.
Eine Pauschale je m² wäre unseriös, weil sich die Vorhaben zu sehr unterscheiden. Am schwersten wiegen fast immer die Arbeiten im Boden. In Schwerte entscheidet dabei die Lage: Auf den Höhen von Ergste und Villigst verschlingen das Abtreppen des Geländes und die Stützmauern die meiste Zeit, im flachen Ruhrtal dagegen die Trockenlegung des nassen Untergrunds und ein etwaiger Bodentausch. Ob schweres Gerät bis an die Baufläche heranfährt oder die Altstadthöfe nur Handarbeit zulassen, schlägt ebenfalls durch. Belag, Beregnung und das eigentliche Grün fallen demgegenüber weniger ins Gewicht. Eine verlässliche Summe nennt der Partnerbetrieb deshalb erst nach der Besichtigung und schlüsselt sie nach Boden, Baustoff und Arbeitszeit auf.
Ob Amt und Statiker nötig sind, bemisst sich an Höhe und Aufgabe der Mauer. Niedrige Einfriedungen und Stützen bis zwei Meter fallen in Nordrhein-Westfalen vielfach unter die Verfahrensfreiheit des Paragrafen 62 der Landesbauordnung, sodass kein Antrag ansteht. Von der Pflicht zur Standsicherheit und zu den Grenzabständen befreit das jedoch niemanden. Sobald die Mauer mehr als ungefähr einen Meter Erdreich zurückhält, wächst die seitliche Last so stark, dass Sohle, Querschnitt und mitunter eine Bewehrung rechnerisch belegt sein wollen, ergänzt um eine Entwässerung an der Rückwand. Der Partnerbetrieb zeigt Ihnen am konkreten Fall, wo die Grenze zur Nachweispflicht verläuft.
Das richtet sich nach der Lage des Grundstücks. Auf den geneigten Flächen in Ergste oder Villigst punktet fertiger Rollrasen, denn er deckt den Abhang vom ersten Tag an und wird nicht wie eingesäte Körner beim nächsten Starkregen hangabwärts gespült. Im tief liegenden, feuchten Tal zählt dagegen vor allem der Unterbau: Fehlt eine wasserführende Schicht, ertrinkt die Grasnarbe gleich welcher Herkunft. Die Einsaat kostet weniger und erlaubt eine auf Licht und Schatten abgestimmte Mischung, verlangt aber anfangs stete Feuchte und Geduld. Günstige Saatzeit ist der ausgehende Sommer, Rollrasen dagegen kommt den gesamten frostfreien Teil des Jahres in den Boden.
Der flache Grund im Schwerter Tal liegt dicht über dem Grundwasser, und weil er feinkörnig ist, zieht er Regen nur zögerlich ein, sodass das Wasser oben bleibt. Abhilfe schafft ein durchlässiger Aufbau aus Sand und Splitt samt einer Entwässerungslage, dazu höher gesetzte Beete und eine gezielte Ableitung in flache Mulden oder einen Speicher, aus dem das Wasser langsam in den Boden geht. Den gesamten Niederschlag in die Kanalisation zu drücken, rächt sich bei Starkregen und kostet obendrein, weil das Land die Abwassergebühr in einen Schmutz- und einen Flächenteil zerlegt. Je kleiner die versiegelte, angeschlossene Fläche, desto geringer der zweite Teil; die genaue Berechnung liefert die kommunale Satzung.
Den Rahmen gibt das nordrhein-westfälische Nachbarrechtsgesetz vor. Es ordnet die Pflichtabstände in Paragraf 41 und rechnet sie jeweils von der Stammmitte aus. Kräftig ausladende Arten, etwa Buche, Linde oder Platane, bleiben vier Meter von der Grenze weg, gewöhnliche Bäume zwei, Sträucher oft nur einen halben bis ganzen Meter; bei einer Hecke bestimmt deren Höhe den nötigen Abstand. Sonderfälle und genaue Maße führt das Gesetz selbst auf, und ein Bebauungsplan darf strenger sein. Damit es später keine Reiberei mit den Nachbarn gibt, pflanzt ein umsichtiger Betrieb von Anfang an auf Maß.
In aller Regel nicht ohne Prüfung, denn an Bäumen hängen gleich zwei Schutzschirme. Zum einen führen viele Städte in Nordrhein-Westfalen eine Satzung, die Exemplare ab einem festgelegten Stammumfang erfasst; wo sie gilt, ist eine Fällgenehmigung fällig, oft gekoppelt an eine Neupflanzung. Zum anderen sperrt das Bundesnaturschutzgesetz die Zeit vom 1. März bis 30. September für das Fällen und den starken Rückschnitt von Bäumen und Hecken außerhalb des Waldes, zum Schutz der brütenden Vögel; behutsame Pflege bleibt erlaubt. Ein Betrieb sichtet erst den Schutzstatus, holt bei Bedarf die Erlaubnis ein und terminiert die Arbeit aufs Winterhalbjahr. Ob und ab welcher Stärke Schwerte eine solche Satzung hat, verrät die örtliche Regelung.
Allgemeine Fragen zu Gartenplanung, Terrassen und Wegen, Rollrasen und Ansaat, Pflanzzeit und Grenzabständen, Mauern und Gabionen, Entwässerung und Pflege beantwortet ausführlich der Themen-Hub Garten- und Landschaftsbau.
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Für Einfahrt, Hof, Terrasse und Gehweg mit tragfähigem Unterbau, Randeinfassung und richtigem Gefälle: Pflasterarbeiten Schwerte.
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Wenn ein verwilderter Altbestand oder ein altes Gartenhaus erst weichen muss: Entrümpelung Schwerte.
Garten- und Landschaftsbau in den Nachbarstädten von Schwerte:
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