
Gartenplanung und Neuanlage
Ein Gesamtkonzept für das Grundstück: Aufteilung in Terrasse, Wege, Rasen und Beete, dazu Höhen, Boden und Entwässerung.
AnfragenGarten- und Landschaftsbau
Leichlingen trägt seit 2013 den amtlichen Zusatz Blütenstadt, denn die Obstplantagen über der Wupper blühen jedes Frühjahr weithin sichtbar. Die Stadt liegt am Nordwestrand des Bergischen Landes, wo das Gelände zur Rheinebene abfällt: vom flachen Kern an der Wupper bei rund 55 Metern bis in die Höhen um Witzhelden auf etwa 250 Meter. Ein Fachbetrieb für Garten- und Landschaftsbau in Leichlingen legt in den durchgrünten Lagen Staudenbeete, Rollrasen und Obstgehölze an, fängt die Hänge mit Stützmauern und Gabionen ab und lenkt das Wasser in der feuchten Wupperaue über Mulden, Rigolen und eine Zisterne. Erst wird geplant und vor Ort geschaut, dann sauber umgesetzt: ausgeführt wird die Arbeit vom vermittelten Partnerbetrieb aus dem Rheinisch-Bergischen.

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Nur eine Handvoll sorgfältig ausgewählter Partnerbetriebe in Leichlingen, laufend geprüft auf Preis-Leistung, Zuverlässigkeit und Kundenzufriedenheit.
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Leistungen

Ein Gesamtkonzept für das Grundstück: Aufteilung in Terrasse, Wege, Rasen und Beete, dazu Höhen, Boden und Entwässerung.
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Terrassen aus Holz, WPC, Naturstein oder Beton und Wege aus Pflaster, sauber im tragfähigen Aufbau mit Gefälle.
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Neuer Rasen als Rollrasen oder Ansaat, dazu auf Wunsch eine automatische Bewässerung mit Versenkregnern oder Tropfschlauch.
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Trockenmauern, Gabionen und tragende Stützmauern, die einen Hang abfangen oder Ebenen trennen. Ab etwa einem Meter zählt die Statik.
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Regenwasser fassen, ableiten oder auf dem Grundstück versickern, mit Rinnen, Mulden, Rigolen oder einer Zisterne.
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Beete, Sträucher, Hecken als Sichtschutz und einzelne Bäume, ausgesucht nach Standort und Boden und mit den nötigen Grenzabständen gesetzt.
AnfragenVom Rohgrundstück zum fertigen Garten
Ob eine neue Terrasse, ein frischer Rasen oder ein Garten von Grund auf in Leichlingen: Ein Fachbetrieb plant das Ganze, baut den tragfähigen Unterbau, legt Wege und Mauern und bepflanzt, alles aus einer Hand.
Recht und Technik im Blick
Grenzabstände zum Nachbarn, Baumschutz, das Schnittverbot im Sommer und die Standsicherheit von Stützmauern gehören in die Planung. Der Fachbetrieb kennt die Regeln und baut danach.
Handwerk und Grün aus einer Hand
Garten- und Landschaftsbau verbindet den soliden Tiefbau mit Pflaster, Mauern und Entwässerung und das gärtnerische Wissen um Boden, Pflanzen und Pflege. Beides greift auf einer guten Baustelle ineinander.
Ausführung durch den Partnerbetrieb
Fachbetrieb24 vermittelt. Planung, Aufmaß und die Arbeiten übernimmt ein geprüfter Fachbetrieb aus der Region. Den festen Preis bekommen Sie vorab.

Vor Ort
Leichlingen zieht sich vom tiefen Wuppertal im Westen in die bergischen Höhen im Osten. An der Wupper, die im Norden die Stadtgrenze bildet, liegt der Kern bei rund 55 Metern auf flachem, zur Aue hin ebenem Grund; nach Osten steigt das Stadtgebiet bis auf etwa 250 Meter in den Höhenlagen um Witzhelden an, das 1975 eingegliedert wurde und einen eigenen alten Ortskern behielt. Für den Garten heißt das zweierlei: unten in der Aue große, ebene Rasen- und Pflanzflächen, oben am Hang abgetreppte Sitzplätze und gehaltene Böschungen.
Den Namen Blütenstadt verdankt Leichlingen den Obstplantagen, die sich zwischen Kern und Höhen über die begrünten Hänge ziehen und im Frühjahr weiß und rosa aufblühen. In diesen durchgrünten Lagen sind Obstgehölze, Streuobst und standortgerechte Staudenbeete das bestimmende Thema. Ein Fachbetrieb setzt Obstbäume mit dem richtigen Abstand und zur passenden Pflanzzeit, fasst Beete ein und legt Rollrasen an, der sich in das grüne Umfeld einfügt, statt als harter Fremdkörper zu wirken.
Nach Westen fällt alles zur Wupper hin ab, und im feuchten Grund der Aue sammelt sich das Wasser, das von den Höhen herabläuft. Hier gehört ein bewusster Umgang mit Nässe zum Garten: ein klares Gefälle vom Haus weg, eine Dränung des Bodens und Flächen, die auch nach kräftigem Regen begehbar bleiben. In den Hanglagen zum Bergischen hin dreht sich dagegen vieles um Terrassierung und Stützmauern, damit aus geneigtem Gelände eine nutzbare, ebene Gartenfläche wird.
Boden und Gelände

Der Untergrund wechselt mit der Höhe. In den östlichen Höhen am Rand des Bergischen Landes sitzt ein fester, steiniger Verwitterungsboden über Grauwacke und Schiefer, oft mit lehmigem Anteil, durch den das Wasser nur träge sickert. Nach Westen, zur Wupper hin, gehen diese Böden in die sandig-lehmigen Auenböden der Flussniederung über, die lockerer, dafür aber feuchter und bei Hochwasser betroffen sind. Bevor Terrasse, Mauer oder Rasen geplant werden, sieht sich der Fachbetrieb daher zunächst an, welcher Boden ansteht und wohin das Wasser zieht.
Da das Gelände von den Höhen zur Aue abfällt, bündelt sich das Regenwasser an den Hängen und verweilt im tiefer gelegenen Westen länger. Oben hilft ein klares Gefälle mit Rinnen, die den Guss vom Gebäude ableiten, unten eine Dränung und flache Mulden, die das Wasser zwischenspeichern, bis es im Boden verschwunden ist. Schluckt der Untergrund wenig, übernimmt eine Rigole unter der Erde oder eine Zisterne diese Aufgabe, aus der sich das Wasser später zum Gießen nutzen lässt.
Der Aufwand lohnt gleich in zweierlei Hinsicht. Zum einen schützt eine Versickerung auf dem eigenen Grund bei Wolkenbrüchen Terrasse und Keller, zum anderen wirkt sie auf die Gebühr: In Nordrhein-Westfalen wird die Abwassergebühr gesplittet berechnet, einmal nach Schmutzwasser und einmal nach der befestigten Fläche, deren Regen in den Kanal gelangt. Wer Flächen öffnet oder den Niederschlag auf dem Grundstück zurückhält, kann den Anteil für das Niederschlagswasser verringern. Wie hoch der Satz ausfällt, bestimmt die kommunale Gebührensatzung.
Woran man es merkt
Nicht jede Senke muss stehen bleiben und nicht jeder Hang ungesichert. Aber wenn diese Anzeichen zusammenkommen, lohnt der Blick eines Fachbetriebs, bevor aus einem sackenden Belag, einer rutschenden Böschung oder einem absaufenden Garten ein teures Dauerthema wird.
Klingt das nach einem Garten, der eine neue Ordnung braucht?
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Terrassen und Wege
Wie lange eine Terrasse eben bleibt, hängt an dem, was unter dem sichtbaren Belag steckt. Der Betrieb hebt die Fläche aus und schichtet von unten auf: Eine verdichtete Schottertragschicht trägt die Last und lässt Wasser nach unten durch, darüber nimmt ein dünnes Splittbett die Platten oder Steine auf. Damit nichts zur Seite drückt, erhält der Rand eine feste Einfassung. Eine Neigung von etwa zwei Prozent weg vom Haus sorgt dafür, dass die kräftigen Niederschläge aus den Höhen ablaufen, ohne dass eine Pfütze stehen bleibt. Die ungebundene Bauweise aus Pflaster und Platten regelt die DIN 18318.
Liegt das Grundstück schräg, kommt die Terrassierung ins Spiel. Aus dem Hang werden Stufen geschnitten, jede Böschung hält eine Mauer, und so entstehen oft mehrere kleine Ebenen, zwischen denen Treppen und Pfade vermitteln. Wo abgegraben und wo aufgeschüttet wird, wie tief die Mauern gegründet werden und auf welchem Weg das Wasser von einer Ebene zur nächsten gelangt, plant der Betrieb im Voraus, sonst spült der erste Starkregen den Unterbau aus. Das weiträumige Pflastern von Einfahrt und Hofzufahrt fällt in ein anderes Gewerk; auf dieser Seite geht es um die Terrasse und die Pfade im Garten selbst.
Welches Material obenauf liegt, ist eine Sache von Geschmack und Nutzung zugleich. Holzdielen aus Lärche, Douglasie oder Robinie wirken warm, verlangen jedoch regelmäßige Pflege; WPC verbindet Holzfaser mit Kunststoff und erspart diesen Aufwand; Naturstein wie Grauwacke, Granit oder Basalt überdauert Jahrzehnte und steht gut zum bergischen Charakter der Umgebung; Betonstein und Feinsteinzeug punkten mit großer Auswahl bei geringerem Preis. Pfade im Garten folgen demselben Prinzip aus tragfähigem Unterbau, Randstein und Neigung. Welche Lösung zu Ort, Blütenlage und Geldbeutel passt, bespricht der Fachbetrieb direkt vor Ort.
Rasen, Pflanzung und Recht
Ein sattgrüner Rasen beginnt nicht an der Oberfläche, sondern im Boden darunter. Dieser wird tiefgründig gelockert, von Steinen und wurzelndem Unkraut befreit, auf magerem Grund mit gutem Substrat angereichert und sauber planiert. Auf den besonnten Hängen Leichlingens spielt Fertigrasen seinen Vorteil aus, weil er die Fläche in einem Zug schließt und, anders als Saatgut, beim ersten Guss nicht abwärts gespült wird; wer sät, spart Geld, braucht aber mehrere Wochen gleichmäßige Feuchte und Geduld. In der sonnigen Aue lohnt eine genügsame Bewässerung über Versenkregner im Rasen und Tropfschläuche in den Beeten, am besten gespeist aus gesammeltem Niederschlag. Den Rahmen für Rasenansaat und Rasengründung steckt die DIN 18917 ab.
Jede Pflanze ist lebendiger Baustoff mit eigenen Ansprüchen an ihren Platz. In der Blütenstadt gehören Obstgehölze selbstverständlich dazu: Apfel, Birne und Kirsche bestimmen die Hänge und gedeihen in den grünen Lagen, während Hainbuche oder Liguster als Hecke den Hausgarten rahmen. Über Gelingen oder Misslingen entscheidet oft der Termin. Wurzelnackte Gehölze kommen am besten im Herbst, etwa von Oktober bis November, in die Erde, damit sie vor dem Austrieb in Ruhe Wurzeln bilden; Containerware verträgt fast jede frostfreie Woche. Die fachgerechte Ausführung solcher Pflanzarbeiten regelt die DIN 18916.
Am Rand des Grundstücks entscheidet nicht der Geschmack, sondern das Nachbarrecht. In Nordrhein-Westfalen schreibt Paragraf 41 des Nachbarrechtsgesetzes Mindestabstände vor, gemessen von der Stammmitte bis zur Grenze: Für kräftig wachsende Arten wie Buche, Linde oder Platane sind es vier Meter, für die übrigen Bäume zwei, für Sträucher noch weniger; bei Hecken bemisst sich der Abstand an deren Höhe. Da Obstbäume in den Blütenlagen so verbreitet sind, lohnt es sich besonders, den Abstand früh einzuplanen. Dazu tritt der Artenschutz: Vom 1. März bis 30. September bleiben Roden und starker Rückschnitt von Hecken und Gehölzen untersagt. Ob eine Baumschutzsatzung dickere Stämme zusätzlich erfasst und ab welchem Umfang, ist der jeweiligen kommunalen Satzung zu entnehmen.
Mauern und Wasser
Treffen im Garten verschiedene Höhen zusammen, trennt sich Schmuck von Statik. Eine niedrige Beetkante oder eine lose geschichtete Trockenmauer aus Bruchstein dient vorrangig der Gestaltung und schafft nebenbei Lebensraum für Eidechsen und Insekten. Soll eine Mauer dagegen Erdreich zurückhalten, wird sie zur Stützmauer und muss den Erddruck aufnehmen, der mit der Höhe rasch steigt. Ab etwa einem Meter gehören deshalb Fundament, Wanddicke und bei Bedarf eine Bewehrung in eine fachliche Bemessung, und eine rückwärtige Drainage verhindert, dass sich Wasser hinter der Wand staut. Bis zwei Meter sind solche Mauern in Nordrhein-Westfalen nach Paragraf 62 der Landesbauordnung häufig verfahrensfrei; die nötige Standsicherheit nimmt ihnen das jedoch nicht ab.
Mit Steinen gefüllte Drahtkörbe, Gabionen genannt, halten allein durch ihr Eigengewicht und haben sich auf den bergischen Hängen als stabile Böschungssicherung und zugleich als Sichtschutz bewährt, setzen aber ebenfalls einen tragenden Untergrund voraus. Zäune und Sichtschutzwände aus Holz, Metall oder Doppelstabmatten stehen nur dann über Jahre gerade, wenn die Pfosten frostfrei gegründet und lotrecht gesetzt sind. Wo sie hoch ausfallen oder dicht an der Grenze stehen, lohnt vorab ein Blick in Bebauungsplan und Nachbarrecht, die zur ortsüblichen Einfriedung mitunter eigene Vorgaben machen.
Das viele Regenwasser plant ein guter Betrieb von Anfang an mit ein, statt es geschlossen in den Kanal abzuleiten: Rinnen sammeln es dort, wo es anfällt, und führen es in Mulde, Rigole oder Zisterne; im nassen Grund der Wupperaue braucht diese Wasserführung besondere Aufmerksamkeit. Ein Teich bringt Leben und Kühle, verlangt aber eine dichte, abgestufte Grube mit den richtigen Tiefenbereichen. Abgeschlossen ist ein Garten nie ganz: Frisch Gepflanztes braucht Anwuchs- und Entwicklungspflege, später kommen Schnitt, Rasenmahd und das reichliche Herbstlaub der Obstbäume hinzu, bei Bedarf samt Winterdienst; die DIN 18919 beschreibt diese Unterhaltungspflege. Die Versorgung alter, hoher Bäume gehört zur Baumpflege und geht über die übliche Gartenarbeit hinaus.
Preisfaktoren
Einen pauschalen Festpreis je Fläche gibt der Garten- und Landschaftsbau nicht her, denn wenige Gewerke streuen so stark. Das meiste Geld binden die Erd- und Tiefbauarbeiten, und die fallen zwischen flacher Aue und steilen Höhen sehr verschieden aus: Mit jedem abgetreppten, bewegten oder über Mauern gehaltenen Meter Gelände wächst der Aufwand. Hinzu kommt, wie gut die Baustelle erreichbar ist, denn auf schmalen, abschüssigen Hanggrundstücken wird allein das Bewegen von Boden und Material, ob maschinell oder mit der Schubkarre, zu einer eigenen Rechnung. In der tiefen Aue schlägt zusätzlich die Dränung und Entwässerung zu Buche.
Danach erst zählen Belag und Material, von einfachem Betonpflaster bis zum hochwertigen Naturstein, dazu die Ableitung des Regenwassers, eine mögliche Bewässerung und die eher moderaten gärtnerischen Posten für Rasen und Pflanzen. Seriös lässt sich das vorab nur als von-bis-Rahmen mit deutlichem Vorbehalt angeben; feste Beträge am Telefon vermeidet ein guter Betrieb. Eine belastbare Zahl entsteht erst beim Ortstermin und wird nach Erdarbeiten, Material und Arbeitszeit getrennt ausgewiesen. Fachlich stützen sich die Arbeiten auf die DIN 18320 für den Landschaftsbau, die Vegetationstechnik der Normen DIN 18915 bis 18920 und die DIN 18318 für ungebundene Pflasterdecken.
Was im Einzelfall anfällt, hängt von der Fläche, dem Anteil an Erd- und Tiefbau, dem Belag und Material, der Zufahrt für Maschinen und den Arbeiten am Grün ab. Ein verbindliches Angebot macht der Fachbetrieb erst nach der Besichtigung vor Ort, getrennt nach Erdarbeiten, Material und Arbeit.
Stadtteile
In welchem Teil von Leichlingen Ihr Grundstück liegt, deutet an, wie das Gelände fällt, welcher Boden darunter liegt und worauf es bei Terrasse, Mauer, Rasen und Entwässerung ankommt.
Der flache Kern bei rund 55 Metern nahe dem Fluss. Hier bieten die ebenen Lagen Raum für großzügige Rasen- und Pflanzflächen; zugleich verlangen der feuchte Grund und das von den Höhen herablaufende Wasser ein klares Gefälle und eine durchdachte Dränung.
Der 1975 eingegliederte Osten auf bis zu 250 Metern mit eigenem alten Ortskern. Der kräftige Höhenunterschied prägt die Gärten: Terrassierung, Stützmauern und abgefangene Böschungen schaffen aus dem geneigten Gelände nutzbare, ebene Flächen.
Zwischen Kern und Höhen ziehen sich die Obstplantagen, die der Blütenstadt ihren Namen geben. In diesen durchgrünten Lagen stehen Obstgehölze, Streuobst und standortgerechte Staudenbeete im Vordergrund, eingefasst von heimischen Hecken.
Nach Süden reicht das Stadtgebiet an Murbach und Diepentaler Talsperre, ein Naherholungsgebiet. In diesen naturnahen Lagen fügen sich heimische Gehölze, Trockenmauern und eine zurückhaltende Pflege gut ins grüne Umfeld ein.
Weil ebener Grund hier die Ausnahme ist, ziehen sich Terrassierung, Stützmauern und Gabionen durch fast jedes Vorhaben. Abgefangene Böschungen schaffen waagerechte Sitzplätze und bewahren den Garten davor, bei Nässe abzurutschen.
Pauschal lässt sich das nicht sagen, weil die Arbeiten im Garten- und Landschaftsbau so weit auseinandergehen. Den Ausschlag gibt zwischen Wupperaue und den Höhen von Witzhelden meist der Erd- und Tiefbau: Wie viel Gelände gestuft, bewegt und mit Stützmauern gehalten werden muss, steckt den Rahmen ab, ebenso die häufig enge Zufahrt zu den Hanglagen. Erst danach wirken Belag und Material vom Betonpflaster bis zum Naturstein, die Entwässerung samt Dränung im feuchten Talgrund, eine etwaige Bewässerung und die vergleichsweise günstigen gärtnerischen Arbeiten. Darum nennt ein seriöser Betrieb Zahlen erst nach der Besichtigung und trennt im Angebot Erdbau, Material und Arbeitszeit. Vor dem Ortstermin helfen nur grobe von-bis-Werte unter Vorbehalt.
Das kommt auf Höhe und Zweck an. In Nordrhein-Westfalen sind Stützmauern und Einfriedungen bis zwei Meter nach Paragraf 62 der Landesbauordnung oft verfahrensfrei und brauchen keinen Bauantrag. Verfahrensfrei bedeutet aber nicht, dass man auf Sicherheit und Abstände verzichten darf. Baulich wird es schon ab rund einem Meter zurückzuhaltender Höhe ernst, weil der Erddruck stark ansteigt; dann müssen Gründung, Querschnitt und notfalls eine Bewehrung berechnet werden, und hinter die Mauer gehört eine Drainage. Über dem lehmig-steinigen Höhenboden ist genau diese rückwärtige Entwässerung oft der entscheidende Punkt. Ein guter Betrieb sagt Ihnen im Einzelfall, was ohne Antrag zulässig ist und wann ein Standsicherheitsnachweis fällig wird.
Auf den sonnenbeschienenen Hängen Leichlingens liegt Rollrasen meist vorn. Der vorgezogene Rasen schließt die Fläche sofort tragfähig, nimmt Unkraut den Platz und wird, anders als Saat, beim ersten kräftigen Regen nicht talwärts geschwemmt; dafür kostet er mehr, spart aber Zeit. Saatgut ist günstiger und lässt sich je nach Sonne oder Schatten passend mischen, verlangt in den ersten Wochen aber gleichmäßige Feuchte und Rücksicht. Entscheidend ist in beiden Fällen der vorbereitete Boden: gelockert, frei von Unkraut und eben abgezogen. Gesät wird am besten im Spätsommer oder Frühherbst, Rollrasen lässt sich die gesamte frostfreie Zeit über verlegen.
Weil Leichlingen von den bergischen Höhen zur Wupperaue hin abfällt, läuft das Wasser nach unten und bleibt auf dem feuchten Auenboden im Westen lange stehen. Ein guter Betrieb nimmt das Regenwasser über Rinnen und ein sauberes Gefälle vom Gebäude weg und versickert es in Mulde, Rigole oder Zisterne, statt alles dem Kanal zu überlassen; am Hang unterstützt eine Bodendränung. Das entlastet bei Starkregen und spart womöglich Gebühren, denn Nordrhein-Westfalen rechnet getrennt nach Schmutzwasser und versiegelter Fläche ab. Wer Boden offen lässt oder Niederschlag zurückhält, senkt die Niederschlagswassergebühr; die Höhe des Satzes steht in der städtischen Satzung.
Dafür gilt in Nordrhein-Westfalen das Nachbarrechtsgesetz. Paragraf 41 legt die Mindestabstände von der Stammmitte zur Grenze fest: vier Meter für stark wachsende Bäume wie Buche, Linde oder Platane, zwei Meter für die übrigen, bei Sträuchern und kleinen Gehölzen oft nur ein halber bis ein Meter; bei Hecken richtet er sich nach der Höhe. Weil die Blütenstadt so viele Obstbäume kennt, sollte der Abstand von vornherein stimmen. Die genauen Werte und Ausnahmen regelt das Gesetz, und ein Bebauungsplan kann Weiteres festlegen. Ein erfahrener Fachbetrieb platziert Hecke und Baum so, dass daraus kein Nachbarschaftsstreit erwächst.
So einfach ist das meist nicht, denn Bäume genießen oft gleich zweifachen Schutz. Viele Kommunen in Nordrhein-Westfalen haben eine Baumschutzsatzung, die Stämme ab einem gewissen Umfang unter Schutz stellt; fällt ein Baum darunter, ist eine kommunale Genehmigung nötig, oft mit der Auflage einer Ersatzpflanzung. Ob das in Leichlingen zutrifft und ab welchem Umfang, klärt die örtliche Satzung. Unabhängig davon verbietet das Bundesnaturschutzgesetz vom 1. März bis 30. September das Fällen und den starken Rückschnitt von Bäumen außerhalb des Waldes sowie von Hecken, um Brutvögel zu schützen; behutsame Pflegeschnitte sind weiter möglich. Ein Fachbetrieb prüft vorab den Schutzstatus, besorgt bei Bedarf die Genehmigung und legt die Fällung in die Zeit von Oktober bis Ende Februar.

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Wenn ein verwilderter Altbestand oder ein altes Gartenhaus erst weichen muss: Entrümpelung Leichlingen.
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