
Gartenplanung und Neuanlage
Ein Gesamtkonzept für das Grundstück: Aufteilung in Terrasse, Wege, Rasen und Beete, dazu Höhen, Boden und Entwässerung.
AnfragenGarten- und Landschaftsbau
Wipperfürth gilt als älteste Stadt im Bergischen Land und führt seit 2012 wieder den Titel Hansestadt. Der betagte Kern thront auf rund 310 Metern über dem Tal der Wupper, die östlich der Stadt noch Wipper heißt, im Nordwesten des Oberbergischen Kreises und gut 36 Kilometer von Köln. Auf einem weiten, 118 km² messenden und nur dünn bewohnten Stadtgebiet leben rund 21.000 Menschen, verteilt auf sieben Ortsteile und zahllose Höfe. Wer hier einen Garten anlegen lässt, hat es fast immer mit drei Dingen zu tun: einem geneigten Grundstück, viel Regen und einem steinig-lehmigen Boden. Der vermittelte Fachbetrieb für Garten- und Landschaftsbau begegnet dem mit abgetreppten Natursteinterrassen, mit haltbaren Mauern gegen den Hangdruck, mit Rollrasen und Hecken auf den flachen Lagen sowie mit einer sauber geplanten Ableitung des Regenwassers. Besichtigung und Planung kommen zuerst, gebaut wird danach.
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Nur eine Handvoll sorgfältig ausgewählter Partnerbetriebe in Wipperfürth, laufend geprüft auf Preis-Leistung, Zuverlässigkeit und Kundenzufriedenheit.
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Leistungen

Ein Gesamtkonzept für das Grundstück: Aufteilung in Terrasse, Wege, Rasen und Beete, dazu Höhen, Boden und Entwässerung.
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Terrassen aus Holz, WPC, Naturstein oder Beton und Wege aus Pflaster, sauber im tragfähigen Aufbau mit Gefälle.
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Neuer Rasen als Rollrasen oder Ansaat, dazu auf Wunsch eine automatische Bewässerung mit Versenkregnern oder Tropfschlauch.
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Trockenmauern, Gabionen und tragende Stützmauern, die einen Hang abfangen oder Ebenen trennen. Ab etwa einem Meter zählt die Statik.
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Regenwasser fassen, ableiten oder auf dem Grundstück versickern, mit Rinnen, Mulden, Rigolen oder einer Zisterne.
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Beete, Sträucher, Hecken als Sichtschutz und einzelne Bäume, ausgesucht nach Standort und Boden und mit den nötigen Grenzabständen gesetzt.
AnfragenVom Rohgrundstück zum fertigen Garten
Ob eine neue Terrasse, ein frischer Rasen oder ein Garten von Grund auf in Wipperfürth: Ein Fachbetrieb plant das Ganze, baut den tragfähigen Unterbau, legt Wege und Mauern und bepflanzt, alles aus einer Hand.
Recht und Technik im Blick
Grenzabstände zum Nachbarn, Baumschutz, das Schnittverbot im Sommer und die Standsicherheit von Stützmauern gehören in die Planung. Der Fachbetrieb kennt die Regeln und baut danach.
Handwerk und Grün aus einer Hand
Garten- und Landschaftsbau verbindet den soliden Tiefbau mit Pflaster, Mauern und Entwässerung und das gärtnerische Wissen um Boden, Pflanzen und Pflege. Beides greift auf einer guten Baustelle ineinander.
Ausführung durch den Partnerbetrieb
Fachbetrieb24 vermittelt. Planung, Aufmaß und die Arbeiten übernimmt ein geprüfter Fachbetrieb aus der Region. Den festen Preis bekommen Sie vorab.

Vor Ort
Die Hansestadt breitet sich über Höhenrücken und Seitentäler des oberen Wuppertals aus: tief unten die Wupper im schmalen Talschlauch, darüber der erhöhte alte Kern, ringsum ausgedehnte, locker bebaute Höhen mit Kirchdörfern und Weilern. Entscheidend für den Garten ist dabei der Geländesprung. Fällt das Grundstück, muss es erst in ebene Stufen zerlegt und jede Kante gesichert werden, bevor an Sitzplatz, Beet oder Rasen überhaupt zu denken ist.
Diese Vorarbeit ist das Fach des Betriebs. Eine Böschung wird mit einer Natursteinmauer oder einem steingefüllten Drahtkorb gefasst, und erst die so entstandene waagerechte Fläche trägt später Weg, Terrasse oder Pflanzung ruhig. Je mehr Erdreich gehalten werden soll, desto heftiger drückt es zur Seite, weshalb aus einer einfachen Gartenmauer ab etwa einem Meter Höhe ein statisches Bauteil wird. Paragraf 62 der Bauordnung NRW lässt Stützmauern und Einfriedungen bis zwei Meter oft ohne Bauantrag zu, von der Standsicherheit entbindet das aber niemanden.
Was im Garten möglich ist, richtet sich stark nach dem Ortsteil. Im dicht gefügten Altstadtkern, nach mehreren Stadtbränden eng wieder aufgebaut und bis heute von Resten der Stadtmauer gerahmt, bleiben vor allem kleine, von Mauern gefasste Höfe und ruhige Natursteinwege, die das historische Umfeld achten. Im Talgrund, wo Wupper und Wipper das Wasser der Höhen aufnehmen, verlangen die wechselnden Gefälle besondere Sorgfalt. Weiter draußen, in den Kirchdörfern und an den Rändern zu den Talsperren, liegen großzügige Grundstücke mit Raum für Rollrasen, Obstbäume und Hecken.
Boden und Gelände

Unter der grünen Decke liegt im Bergischen ein von Steinen durchsetzter, lehmhaltiger Verwitterungsboden, der auf festem Grundgebirge aufsitzt; Wasser bahnt sich darin nur träge seinen Weg. Das hat zwei Seiten. Als Baugrund ist er belastbar, Pflaster, Terrassen und Mauern finden sicheren Halt. Dem Regen gegenüber bleibt er widerspenstig. Darum klärt der Betrieb vorab, in welchen Stufen das Gelände geneigt und in welche Richtung das Oberflächenwasser gelenkt wird, damit hinterher nichts absackt und keine Pfütze zurückbleibt.
Die Lage hoch im oberen Wuppertal sorgt für reichlich Niederschlag, und solche Wassermengen brauchen eine geregelte Bahn. Schlägt ein Platzregen auf geneigten Lehm, strömt er ungehindert über die Oberfläche und sammelt sich am tiefsten Punkt, nicht selten direkt vor der Kellerwand. Besser ist, ihn schon früh vom Haus abzudrängen, in Rinnen zu bündeln und in Mulde, Rigole oder Speicher zu puffern, von wo er allmählich versickert oder später zum Gießen bereitsteht.
Der Vorteil davon ist doppelter Art. Verbleibt der Regen auf dem eigenen Grund, wird bei Starkregen das Kanalnetz geschont, und Keller wie Terrasse bleiben trocken. Gleichzeitig macht es sich bei den Gebühren bemerkbar: Da Nordrhein-Westfalen das Schmutzwasser und die versiegelte, angeschlossene Fläche getrennt veranschlagt, drückt ein entsiegelter Boden oder zurückgehaltenes Regenwasser den Anteil für den Niederschlag. Welcher Betrag konkret anfällt, regelt die Gebührensatzung der Stadt.
Woran man es merkt
Nicht jede Senke muss stehen bleiben und nicht jeder Hang ungesichert. Aber wenn diese Anzeichen zusammenkommen, lohnt der Blick eines Fachbetriebs, bevor aus einem sackenden Belag, einer rutschenden Böschung oder einem absaufenden Garten ein teures Dauerthema wird.
Klingt das nach einem Garten, der eine neue Ordnung braucht?
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Terrassen und Wege
Eine Terrasse ist nur so gut wie die Schichten, die unter ihr verborgen bleiben. Der Betrieb hebt zunächst den gewachsenen Boden aus und setzt darauf einen tragfähigen Aufbau: ganz unten eine verdichtete Tragschicht aus Schotter, die Lasten streut und Sickerwasser durchlässt, darüber ein schmales Bett aus Splitt, in das Platten oder Pflaster gelegt werden. Eine Fassung aus Randsteinen hält alles seitlich zusammen, und ein leichtes Gefälle von etwa zwei Prozent weg vom Gebäude lässt den Regen ablaufen. Für Pflaster- und Plattendecken ohne Mörtelbindung beschreibt die DIN 18318 den Stand der Technik.
Auf abschüssigem Grund kommt die Terrassierung hinzu. Damit eine ebene Fläche entsteht, wird der Abhang in Stufen zerlegt, die je eine Mauer zurückhält; häufig wächst daraus ein ganzer Aufstieg aus mehreren kleinen Sitz- und Pflanzebenen, verknüpft durch Treppen und Pfade. Der Fachbetrieb legt fest, wo Erdreich weichen muss und wo aufgeschüttet wird, wie tief das Fundament reicht und auf welchem Weg das Wasser von der oberen zur unteren Ebene gelangt, ohne den Hang auszuwaschen. Das weitläufige Pflastern von Einfahrt und Hof ist ein Thema für sich; hier stehen Sitzplatz und Gartenweg im Mittelpunkt.
Welches Material obenauf kommt, ist Sache von Geschmack und Pflege. Holzdielen aus Lärche, Douglasie oder Robinie strahlen Wärme aus, verlangen aber regelmäßige Zuwendung; die Mischung WPC aus Holzfasern und Kunststoff nimmt einem diese Arbeit weitgehend ab. Natursteine wie Grauwacke, Granit oder Basalt überdauern am längsten und fügen sich stimmig in das Bild der Bruchstein- und Fachwerkhäuser, das die alte Hansestadt prägt; wer mehr Formen zu einem kleineren Kurs sucht, greift zu Betonstein oder Feinsteinzeug. Gartenwege folgen demselben Schema aus Belag, seitlicher Fassung und Gefälle. Welche Lösung zu Nutzung, Optik und Budget passt, wird beim Ortstermin besprochen.
Rasen, Pflanzung und Recht
Ein dichter Rasen beginnt unsichtbar, nämlich im vorbereiteten Boden. Die Fläche wird aufgelockert, von Steinen und wurzelndem Unkraut gereinigt, bei magerem Grund mit Mutterboden oder Substrat aufgewertet und eben abgezogen. An besonnten Hanglagen spielt Fertigrasen seine Stärke aus: Er deckt vom ersten Tag an, lässt Unkraut wenig Lücke und rutscht nicht wie gestreute Saat den Abhang hinab; die preiswertere Ansaat dagegen will über Wochen gleichmäßig feucht gehalten werden. Auf den ausgedehnten Grundstücken der Höhen lohnt eine gezielte Bewässerung, etwa Versenkregner im Rasen und Tropfschläuche in den Beeten, gespeist möglichst aus gesammeltem Regen. Die DIN 18917 hält die fachlichen Regeln dazu bereit.
Gehölze sind Lebewesen und reagieren auf Standort und Jahreszeit. Hainbuche, Eibe oder Liguster lassen sich zu einer Hecke ziehen, die Grenzen markiert, Blicke abschirmt und auf den zugigen Höhen den Wind bricht; wo der Platz reicht, ergänzen ein Hausbaum oder einige Obstbäume das Bild. Der richtige Moment zum Setzen liegt meist im Herbst, wenn die Pflanzen in der Ruhephase bis zum Frühjahr einwurzeln; Ware im Topf verträgt dagegen beinahe das ganze Jahr. Wie eine fachgerechte Pflanzung auszusehen hat, legt die DIN 18916 fest.
An der Grundstücksgrenze hat nicht der Gartenwunsch das letzte Wort, sondern das Gesetz. Das Nachbarrechtsgesetz von Nordrhein-Westfalen bemisst in Paragraf 41 die nötigen Abstände von der Mitte des Stammes aus: für kräftig wachsende Arten wie Buche, Linde oder Platane vier Meter, für andere Bäume zwei, für Sträucher weniger; bei einer Hecke gibt die Höhe den Ausschlag. Hinzu kommt der Schutz der Tierwelt: Zwischen dem 1. März und dem 30. September untersagt das Bundesnaturschutzgesetz das Roden und das starke Zurückschneiden von Hecken und Gehölzen, damit brütende Vögel ihre Ruhe haben; ein behutsamer Pflegeschnitt bleibt erlaubt. Ob in Wipperfürth zusätzlich eine Baumschutzsatzung gilt und von welchem Stammumfang an, ist der kommunalen Vorschrift zu entnehmen.
Mauern und Wasser
Treffen im Garten zwei Höhen aufeinander, scheidet sich Dekor von Tragwerk. Eine flache Trockenmauer aus lose geschichteten Steinen dient der Zierde und schenkt Eidechsen und Insekten einen Unterschlupf. Soll eine Mauer dagegen Erdmassen zurückhalten, nimmt sie Kräfte auf und zählt als Stützmauer. Weil der seitliche Druck mit jeder Lage Höhe spürbar wächst, gehören Fundament, Wandstärke und nötigenfalls eine Stahlbewehrung spätestens ab etwa einem Meter fachmännisch berechnet; eine Drainage auf der Rückseite leitet drückendes Wasser ab.
Gabionen, also randvoll mit Steinen gepackte Drahtkörbe, halten allein durch ihr Gewicht und bewähren sich an den bergischen Hängen gleichermaßen als Stütze und als Sichtschutz, setzen aber tragfähigen Untergrund voraus. Hinzu treten Zäune und Sichtblenden aus Holz, Metall oder Doppelstabmatten; ihre Pfosten müssen senkrecht und frosttief gegründet sein, sonst geraten sie mit den Jahren aus dem Lot. Gerade in Hang- und Randlagen empfiehlt sich vorher ein Blick in Bebauungsplan und Nachbarrecht, die zur üblichen Einfriedung Vorgaben enthalten können.
Auch das Regenwasser will von Beginn an mitgedacht sein. Statt es vollständig dem Kanal zu überlassen, hält ein kundiger Betrieb es möglichst am Entstehungsort und führt es über Rinnen in eine Mulde, eine Rigole oder eine Zisterne. Ein Gartenteich bringt Frische und Leben, braucht dafür aber eine dichte, in Zonen abgestufte Wanne. Abgeschlossen ist ein Garten eigentlich nie: Frisch Gesetztes verlangt zuerst eine Anwuchs- und Entwicklungspflege, später die regelmäßige Unterhaltung mit Rückschnitt, Rasenschnitt und dem üppigen Herbstlaub der bergischen Bäume, auf Wunsch samt Winterdienst nach DIN 18919. Die Pflege alter Großbäume ist Sache der Baumpflege und reicht über die gewöhnliche Gartenarbeit hinaus.
Preisfaktoren
Was ein Garten am Ende kostet, lässt sich vorab nicht in einen festen Preis je m² pressen, denn kaum ein Handwerk fächert sich so weit auf. Den größten Brocken bilden Erd- und Tiefbau, die am bergischen Hang voll durchschlagen: Jede eingezogene Stufe, jeder Kubikmeter Aushub und jede Stützmauer hebt den Aufwand. Dazu zählt die Erreichbarkeit des Grundstücks, denn auf steilen und schmalen Parzellen wird schon das Heranschaffen von Erde und Baustoff mit Maschine oder Schubkarre zu einem eigenen Kostenfaktor.
Erst im Anschluss fallen die Posten für Belag und Baustoff ins Gewicht, vom preiswerten Betonstein bis zum edlen Naturstein, dazu die Ableitung des Regenwassers, eine Bewässerung und die vergleichsweise günstigen gärtnerischen Arbeiten wie Aussaat und Bepflanzung. Mehr als ein von-bis-Rahmen unter Vorbehalt lässt sich daraus seriös nicht ableiten; eine belastbare Zahl entsteht erst beim Ortstermin, sauber getrennt nach Erdarbeiten, Material und Lohn. Fachlich stecken den Rahmen die DIN 18320 für Landschaftsbauarbeiten, die Vegetationstechnik der Normen DIN 18915 bis 18920 sowie die DIN 18318 für ungebundene Pflasterdecken.
Was im Einzelfall anfällt, hängt von der Fläche, dem Anteil an Erd- und Tiefbau, dem Belag und Material, der Zufahrt für Maschinen und den Arbeiten am Grün ab. Ein verbindliches Angebot macht der Fachbetrieb erst nach der Besichtigung vor Ort, getrennt nach Erdarbeiten, Material und Arbeit.
Stadtteile
In welchem Teil von Wipperfürth Ihr Grundstück liegt, deutet an, wie das Gelände fällt, welcher Boden darunter liegt und worauf es bei Terrasse, Mauer, Rasen und Entwässerung ankommt.
Der historische Kern thront erhöht über dem Wippertal und wurde nach mehreren Stadtbränden dicht wieder aufgebaut; Reste der Stadtmauer stehen bis heute. Die enge Bebauung lässt vor allem kleine, von Mauern gefasste Höfe und ruhige Natursteinwege zu, die das historische Umfeld achten. Oft braucht es zunächst eine gestützte Ebene, ehe Terrasse oder Beet Platz finden.
Im Tal folgt die Bebauung der Wupper, die östlich der Stadt noch Wipper genannt wird. Vom erhöhten Kern und von den Hängen strömt das Wasser hier zusammen, und an den Übergängen von Hang zu Tal wechselt das Gefälle. Eine durchdachte Wasserführung mit Rinnen und Versickerung hat deshalb Vorrang.
Sieben Ortsteile und viele Ortschaften wie Egen, Kreuzberg, Agathaberg, Thier und Wipperfeld liegen über die Höhen verstreut. Auf den freier stehenden, oft abschüssigen Grundstücken ist Raum für Rollrasen, Obstgehölze und Hecken, dazu Mauern und Gabionen, wo das Gelände abfällt.
Zum Rand hin stößt das Stadtgebiet an mehrere Talsperren, darunter die Trinkwasserspeicher Kerspe, Neye und Schevelingen sowie die Bevertalsperre für Hochwasserschutz und Erholung. In den Hang- und Uferlagen geht es um Hangsicherung, naturnahe Bepflanzung und Mauern, die zum Umfeld passen.
Rund um Kern und Kirchdörfer liegen viele kleine Höfe und Weiler in Höhen und Seitentälern verstreut. Auf den weiten, meist geneigten Grundstücken sind Terrassierung, Stützmauern und eine Bepflanzung gefragt, die mit dem feuchten, lehmigen Boden zurechtkommt.
Ein pauschaler Flächenpreis ist seriös nicht machbar, weil die Arbeiten stark auseinandergehen. Am geneigten bergischen Grund schlagen zuerst Erd- und Tiefbau zu Buche: wie viele Stufen eingezogen, wie viel Erdreich bewegt und wie viele Stützmauern gebaut werden, dazu die meist steile, enge Zufahrt für Erde und Baustoff. Danach erst wirken sich Belag und Material aus, vom schlichten Betonstein bis zum Naturstein, ebenso die Wasserableitung, eine Bewässerung und die günstigeren Gartenposten wie Rasen und Bepflanzung. Deshalb nennt ein redlicher Betrieb am Telefon keine Summe, sondern schaut sich die Lage vor Ort an und schlüsselt das Angebot nach Erdarbeiten, Material und Lohn auf.
Das richtet sich nach Höhe und Zweck. Bis zwei Meter bleiben Stützmauern und Einfriedungen in NRW nach Paragraf 62 der Bauordnung häufig ohne Bauantrag. Von den übrigen Regeln befreit das jedoch nicht: Standsicher muss die Mauer sein und die Grenzabstände wahren. Technisch wird es schon ab ungefähr einem Meter gehaltener Höhe ernst, weil der Erddruck kräftig anzieht; dann sind Fundament, Querschnitt und womöglich eine Bewehrung zu rechnen, und hinter die Mauer gehört eine Drainage. Ein guter Betrieb erklärt, was in Ihrem Fall ohne Antrag möglich ist und ab wann ein Nachweis der Standsicherheit nötig wird.
An den Schräglagen rund um Wipperfürth liegt Rollrasen in der Regel vorn. Der Fertigrasen schließt die Fläche sofort, hält Unkraut klein und wird vom nächsten Guss nicht hangab gespült wie frische Saat; dafür ist er teurer. Die Ansaat kostet weniger und erlaubt die passende Mischung für Sonne oder Schatten, braucht aber anfangs stetige Feuchte und etwas Geduld. In beiden Fällen entscheidet der Untergrund, der locker, unkrautfrei und eben sein muss. Gesät wird am besten im Spätsommer oder Frühherbst, während sich Rollrasen die ganze frostfreie Zeit über verlegen lässt.
Hoch im oberen Wuppertal fällt viel Regen, und der lehmige Boden gibt ihn nur zäh ab. Klüger, als alles in den Kanal zu leiten, ist es, das Wasser mit Gefälle und Rinnen vom Haus wegzuführen und in einer flachen Mulde, einer Rigole oder einer Zisterne versickern zu lassen. Das nimmt dem Starkregen die Spitze und kann Geld sparen, denn NRW berechnet die Abwassergebühr getrennt nach Schmutzwasser und versiegelter Fläche; wer entsiegelt oder Regen zurückhält, senkt den Anteil für den Niederschlag, dessen Höhe in der Gebührensatzung steht. Weil ringsum mehrere Trinkwassertalsperren liegen, ist ein sorgsamer Umgang mit dem Wasser ohnehin angebracht.
Maßgebend ist das Nachbarrechtsgesetz von NRW, dessen Paragraf 41 die Abstände von der Mitte des Stammes aus staffelt. Kräftig wachsende Bäume wie Buche, Linde und Platane halten vier Meter, übrige Bäume zwei, Sträucher und kleinere Gehölze oft nur einen halben bis einen Meter. Bei Hecken bemisst sich der Abstand an der Höhe. Die genauen Werte und die Ausnahmen liefert das Gesetz, ergänzend kann ein Bebauungsplan etwas vorschreiben. Ein guter Fachbetrieb pflanzt Hecke und Baum von vornherein auf den korrekten Abstand, damit es mit den Nachbarn später keinen Streit gibt.
In den meisten Fällen nicht ohne Weiteres, denn Bäume stehen oft doppelt unter Schutz. Zahlreiche Kommunen in NRW haben eine Baumschutzsatzung, die ab einem gewissen Stammumfang greift; trifft sie zu, ist zum Fällen eine Genehmigung einzuholen, vielfach mit einer Ersatzpflanzung. Unabhängig davon gilt das Bundesnaturschutzgesetz: Vom 1. März bis 30. September sind das Fällen und der Kahlschnitt von Bäumen außerhalb des Waldes sowie von Hecken untersagt, um die Brut zu schützen; eine schonende Pflege bleibt möglich. Der Fachbetrieb prüft vorab den Schutzstatus, besorgt bei Bedarf die Genehmigung und terminiert die Arbeit ins Winterhalbjahr. Ob und ab welchem Umfang Wipperfürth eine solche Satzung hat, steht in der örtlichen Vorschrift.

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Gegen Wasser, das bei Starkregen über die Kanalisation zurück ins Haus drückt: Rückstauschutz Wipperfürth.
Damit Regenwasser vom Dach sauber ankommt und gefasst werden kann: Dachrinnenreinigung Wipperfürth.
Wenn ein verwilderter Altbestand oder ein altes Gartenhaus erst weichen muss: Entrümpelung Wipperfürth.
Garten- und Landschaftsbau in den Nachbarstädten von Wipperfürth:
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