Gartenplanung und Neuanlage
Ein Gesamtkonzept für das Grundstück: Aufteilung in Terrasse, Wege, Rasen und Beete, dazu Höhen, Boden und Entwässerung.
AnfragenGartengestaltung und Landschaftsbau
Kürten liegt als ländliche Flächengemeinde im Naturpark Bergisches Land, rund 24 Kilometer nordöstlich von Köln, und verteilt sich mit vier Kirchdörfern sowie vielen Weilern und Hofschaften über ein welliges, bergisches Gelände. Der Kernort sitzt bei etwa 185 Metern, während der Hämmerich mit 292 Metern den höchsten Punkt bildet; dazwischen wechseln Kuppen, Senken und geneigte Grundstücke einander ab. Wer hier Garten- und Landschaftsbau plant, arbeitet darum oft an abschüssigem Grund. Der vermittelte Partnerbetrieb teilt solche Hänge mit Stützmauern und steingefüllten Körben in waagerechte Ebenen, schafft tragfähige Stufen für Sitzplätze und Rollrasen, leitet anfallendes Niederschlagswasser geordnet ab und hält es zum Versickern zurück und setzt Hecken als Wind- und Sichtschutz. Am Anfang steht der Termin vor Ort mit sauberer Planung, erst danach folgt die handwerkliche Umsetzung.

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Leistungen
Ein Gesamtkonzept für das Grundstück: Aufteilung in Terrasse, Wege, Rasen und Beete, dazu Höhen, Boden und Entwässerung.
AnfragenTerrassen aus Holz, WPC, Naturstein oder Beton und Wege aus Pflaster, sauber im tragfähigen Aufbau mit Gefälle.
AnfragenNeuer Rasen als Rollrasen oder Ansaat, dazu auf Wunsch eine automatische Bewässerung mit Versenkregnern oder Tropfschlauch.
AnfragenTrockenmauern, Gabionen und tragende Stützmauern, die einen Hang abfangen oder Ebenen trennen. Ab etwa einem Meter zählt die Statik.
AnfragenRegenwasser fassen, ableiten oder auf dem Grundstück versickern, mit Rinnen, Mulden, Rigolen oder einer Zisterne.
AnfragenBeete, Sträucher, Hecken als Sichtschutz und einzelne Bäume, ausgesucht nach Standort und Boden und mit den nötigen Grenzabständen gesetzt.
AnfragenVom Rohgrundstück zum fertigen Garten
Ob eine neue Terrasse, ein frischer Rasen oder ein Garten von Grund auf in Kürten: Ein Fachbetrieb plant das Ganze, baut den tragfähigen Unterbau, legt Wege und Mauern und bepflanzt, alles aus einer Hand.
Recht und Technik im Blick
Grenzabstände zum Nachbarn, Baumschutz, das Schnittverbot im Sommer und die Standsicherheit von Stützmauern gehören in die Planung. Der Fachbetrieb kennt die Regeln und baut danach.
Handwerk und Grün aus einer Hand
Garten- und Landschaftsbau verbindet den soliden Tiefbau mit Pflaster, Mauern und Entwässerung und das gärtnerische Wissen um Boden, Pflanzen und Pflege. Beides greift auf einer guten Baustelle ineinander.
Ausführung durch den Partnerbetrieb
Fachbetrieb24 vermittelt. Planung, Aufmaß und die Arbeiten übernimmt ein geprüfter Fachbetrieb aus der Region. Den festen Preis bekommen Sie vorab.


Vor Ort
Als Flächengemeinde im Rheinisch-Bergischen Kreis erstreckt sich Kürten über ein gutes Stück bergisches Hügelland und zählt rund 19.900 Einwohner auf etwa 67 km². Den Beinamen Die Stockhausen-Gemeinde trägt der Ort nach dem hier geborenen Komponisten. Vier Kirchdörfer und eine Vielzahl kleiner Weiler und Hofschaften liegen verstreut zwischen Kuppen und Tälern, der Kernort selbst auf ungefähr 185 Metern. Ebene Parzellen sind in dieser hügeligen Landschaft eher die Ausnahme; bevor ein Sitzplatz oder eine Rasenfläche entsteht, muss abschüssiger Grund meist erst in waagerechte Stufen gegliedert werden.
Dieses Herausarbeiten ebener Stufen bestimmt praktisch jeden Auftrag. Eine brauchbare, waagerechte Stelle etwa für Pflanzbeet, Gartenpfad oder Sitzecke ergibt sich erst, sobald die abschüssige Kante von einer Wand aus Beton oder Naturstein beziehungsweise von einem steinbefüllten Drahtkorb zusammengehalten wird. Da der seitlich wirkende Erddruck mit wachsender Bauhöhe rasch zunimmt, verlangt eine lasttragende Wand jenseits eines knappen Meters eine solide Berechnung der Statik. Einfriedungen und niedrige Stützmauern bleiben bis zur Marke von zwei Metern laut Paragraf 62 BauO NRW häufig ohne Baugenehmigung, allerdings müssen Gründung und Wandaufbau den auftretenden Kräften standhalten.
Das spätere Gesicht eines Gartens richtet sich nach seinem Ort im ausgedehnten Gemeindegebiet. Um den Kernort und in den Kirchdörfern Bechen, Dürscheid und Biesfeld bestimmen gewachsene Lagen mit mitunter knapperen Grundstücken das Bild. Draußen in Weilern und Hofschaften wie Miebach, Offermannsheide oder Olpe rücken die Häuser auseinander, mit weiteren, oft hängigen Flächen für Fertigrasen, Obstbäume und schützende Hecken. Die Kürtener Sülz durchzieht das Gebiet, und zu ihren Läufen hin neigt sich der Grund. Was zum Schluss trägt, macht der Betrieb am Zuschnitt, an der Neigung und am Boden des einzelnen Grundstücks fest.
Boden und Gelände

Was sich unter der Grasnarbe verbirgt, hat im bergischen Hügelland großes Gewicht. Je nach Stelle liegt dort ein unterschiedlich fester, oft mit Gesteinsstücken gespickter Untergrund, dessen Durchlässigkeit für Wasser weit schwankt. Pflaster, Mauerwerk und Sitzplätze trägt so ein Grund in der Regel zuverlässig, größere Wassermengen nimmt er aber nur zögerlich auf. Deshalb legt ein Fachbetrieb schon vor dem ersten Spatenstich fest, in welchen Abstufungen das geneigte Gelände abgefangen wird und wohin das Regenwasser abfließt, damit nichts nachsackt und keine Staunässe zurückbleibt.
Auf abschüssigem Grund sucht sich Niederschlag von allein den Weg nach unten, und ohne klare Bahn landet er dort, wo er am wenigsten gebraucht wird. Ein starker Guss sammelt sich am tiefsten Punkt, mitunter unmittelbar neben dem Mauerwerk des Hauses. Sinnvoller ist es, die Fließwege gezielt zu lenken: fort von der Fassade, aufgenommen in Rinnen und zwischengehalten in einer flachen Mulde, einer Rigole oder einer Zisterne, aus der das Wasser zeitverzögert in den Untergrund sickert oder zum Gießen bereitsteht.
Zwei Gründe sprechen dafür. Zum einen entlastet gespeicherter Regen bei heftigem Wetter die tiefer gelegenen Bauteile und hält Nässe von Kellerwand und Terrasse fern. Zum anderen schlägt sich das auf der Rechnung nieder: Die Gebühr für Abwasser wird landesweit getrennt nach häuslichem Schmutzanteil und nach versiegelter, mit dem Kanal verbundener Grundfläche erhoben. Wer Flächen entsiegelt oder Regen vor Ort behält, verkleinert seinen Anteil an der versiegelten Fläche; wie hoch dieser angesetzt wird, erfahren Sie auf Nachfrage bei der Gemeindeverwaltung.
Woran man es merkt
Nicht jede Senke muss stehen bleiben und nicht jeder Hang ungesichert. Aber wenn diese Anzeichen zusammenkommen, lohnt der Blick eines Fachbetriebs, bevor aus einem sackenden Belag, einer rutschenden Böschung oder einem absaufenden Garten ein teures Dauerthema wird.
Klingt das nach einem Garten, der eine neue Ordnung braucht?
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Terrassen und Wege
Wie lange eine Terrasse waagerecht bleibt, hängt von dem ab, was niemand sieht: dem Aufbau unter den Platten. Zunächst kommt der Mutterboden weg, es folgt eine festgewalzte Schotterlage als Basis, darauf eine dünne Splittschicht, in die Pflaster oder Platten eingebettet und seitlich von einer stabilen Kante gefasst werden. Ein sanftes Quergefälle um die zwei Prozent führt Regen vom Gebäude fort. Als Richtschnur für diese ungebundene Verlegung dient die DIN 18318.
Liegt das Gelände schief, braucht es vor der Sitzecke zunächst eine herausgearbeitete Ebene. Der Betrieb nimmt Erdreich aus dem Hang und sichert die entstehende Kante mit einer Mauer; so gliedert sich der Garten oft in mehrere kleinere Terrassen, die Stufen und schmale Wege miteinander verbinden. Welche Bereiche abgegraben, welche aufgefüllt werden, wie tief die Stützen gegründet sind und auf welchem Weg das Wasser von oben nach unten geleitet wird, steht vorher fest, damit nichts untergraben wird oder abrutscht.
Welcher Belag obenauf kommt, bleibt Geschmackssache. Dielen aus Robinie, Douglasie oder Lärche wirken warm, verlangen jedoch stetige Pflege; der Verbundwerkstoff WPC aus Kunststoff und Holzfasern spart davon einiges. Am dauerhaftesten ist Naturstein wie Basalt, Granit oder Grauwacke, der gut zum rauen Wesen des Bergischen Landes passt, wohingegen Feinsteinzeug und Betonstein bei schmalerem Budget eine breite Palette bieten. Gartenwege folgen ebenso dem Dreiklang aus Unterbau, Randfassung und Gefälle. Das großflächige Verlegen von Zufahrt und Einfahrt bleibt dabei ausgeklammert und steht für sich allein; es geht hier um Pfade und Sitzflächen im eigentlichen Garten.
Rasen, Pflanzung und Recht
Dass ein Rasen dicht einwächst, wird im Untergrund entschieden. Der Boden wird tief aufgebrochen, Steine und Wurzelunkraut heraussortiert, nährstoffarmer Grund mit Substrat ergänzt und die Fläche am Schluss sauber abgezogen. An geneigten Stellen punktet der Fertigrasen: belastbar vom Verlegetag an, unempfindlich gegen Abschwemmen bei Regen und kaum anfällig für Unkraut. Die Ansaat spart Geld, braucht jedoch Wochen mit beständiger Feuchte. Bei weitläufigen Grundstücken rentiert sich eine genügsame Beregnung mit eingelassenen Düsen im Rasen und Tropfleitungen in den Beeten, gespeist aus Regenwasser. Den Maßstab für Rasenflächen gibt die DIN 18917.
Jede Pflanze gehört an ihren geeigneten Standort, denn lebende Ware verzeiht keinen Fehlgriff. Liguster, Eibe oder Hainbuche formen eine grüne Wand zum Abgrenzen, zum Schutz vor Blicken und, auf freier Lage, als Bremse gegen den Wind; reicht der Raum, kommen auch ein Solitärbaum oder eine schmale Obstwiese unter. Worauf es ankommt, ist der richtige Monat: Von den kühlen Herbsttagen an verwurzeln sich die meisten Sträucher und Bäume bis zum Frühjahr, Topfware nahezu ganzjährig. Beim sachgemäßen Einsetzen greift die DIN 18916.
Am Rand des Grundstücks hat nicht der Gärtner das letzte Wort, sondern das Gesetz. Das Nachbarrechtsgesetz des Landes legt in Paragraf 41 die Abstände fest und rechnet ab Stammmitte: besonders wuchskräftige Bäume wie Buche, Linde oder Platane bleiben vier Meter entfernt, übrige Bäume zwei, Sträucher klar darunter, bei Hecken entscheidet die Höhe. Dazu tritt der Artenschutz, der zwischen Anfang März und Ende September das Roden und kräftige Stutzen von Gehölzen und Hecken verbietet, solange gebrütet wird; schonende Pflege bleibt möglich. Ob in Kürten zusätzlich eine Baumschutzsatzung gilt und von welchem Stammumfang an, legt die Gemeinde fest; ein umsichtiger Betrieb prüft das gleich zu Beginn.
Mauern und Wasser
Wo im Garten Höhen aneinanderstoßen, scheiden sich zierende und tragende Bauteile. Eine lose aufgesetzte Trockenmauer oder ein flaches Beeteinfassen sieht hübsch aus und gibt Eidechsen wie Kerbtieren Quartier. Hält eine Mauer dagegen Erdreich, zählt sie als Stützmauer und muss Last abtragen. Da der Schub von der Seite mit jeder Stufe Höhe spürbar wächst, lässt ein Fachbetrieb vom Bereich um einen Meter an Fundament, Dicke der Wand und nötigenfalls eine Bewehrung berechnen; hinter der Wand verhindert eine Dränage den Wasserstau.
Drahtkörbe voller Steine, Gabionen genannt, stehen allein durch ihr Eigengewicht und bewähren sich an den bergischen Hängen sowohl zum Abfangen als auch als Blickschutz, setzen aber einen tragfähigen Unterbau voraus. Hinzu treten Zäune und Sichtwände aus Holz, Metall oder Doppelstabgitter; ihre Pfosten müssen lotrecht und unterhalb der Frostgrenze gegründet sein, damit alles auf Dauer gerade bleibt. Vor Arbeiten an Hangkante und Nachbargrenze zahlt sich ein Blick in Bebauungsplan und Nachbarrecht aus, weil dort Vorgaben zur üblichen Einfriedung stehen können.
Das anfallende Regenwasser bezieht ein kundiger Betrieb von Beginn an in die Planung ein, statt es komplett dem Kanal zu überantworten: Es wird dort gefasst, wo es niedergeht, und über Rinnen einem Speicher, einer Rigole oder einer Mulde zugeleitet. Ein Gartenteich bringt Frische und Leben, braucht jedoch eine abgedichtete, fachgerecht gestufte Wanne. Vollständig fertig wird ein Garten ohnehin nie: Frisch gesetzte Pflanzen brauchen zunächst Entwicklungs- und Anwuchspflege, später die dauernde Unterhaltung aus Rückschnitt, Rasenpflege und dem vielen Herbstlaub, auf Wunsch samt Winterdienst; als Richtschnur dient hier die DIN 18919. Das Umsorgen betagter Großbäume fällt unter die Baumpflege und geht weiter als die übliche Gartenbetreuung.
Preisfaktoren
Einen festen Betrag je m² kann im Garten- und Landschaftsbau niemand seriös versprechen, denn wenige Gewerke fächern sich so breit auf. Der dickste Posten sind die Erd- und Tiefbauarbeiten, und die fallen am bergischen Hang besonders schwer ins Gewicht: Jeder abzutreppende, auszuhebende und per Stützmauer zu haltende Meter treibt den Aufwand nach oben. Hinzu kommt die Erreichbarkeit der Baustelle; auf schmalen, steilen Parzellen und in entlegenen Hofschaften gerät jeder Transportweg für Erde und Baustoffe, ob maschinell oder von Hand, selbst zum Preistreiber.
Im Anschluss schlagen Belag und Werkstoff weniger durch, angefangen beim schlichten Betonstein bis hin zum gehobenen Naturstein, ebenso die Entwässerung, eine Beregnung und die eher preisgünstigen Pflanzarbeiten wie Bepflanzung und Rasen. Mehr als ein grober Preisrahmen unter Vorbehalt ist im Voraus nicht drin; eine belastbare Zahl liefert erst der Vor-Ort-Termin, fein getrennt nach Erdarbeit, Werkstoff und Lohn. Als fachliche Leitplanke dienen für den Landschaftsbau die DIN 18320 im Rahmen von VOB Teil C, für das Grün die Reihe von DIN 18915 bis DIN 18920 und für Pflasterdecken ohne Bindung die DIN 18318.
Was im Einzelfall anfällt, hängt von der Fläche, dem Anteil an Erd- und Tiefbau, dem Belag und Material, der Zufahrt für Maschinen und den Arbeiten am Grün ab. Ein verbindliches Angebot macht der Fachbetrieb erst nach der Besichtigung vor Ort, getrennt nach Erdarbeiten, Material und Arbeit.
Stadtteile
In welchem Teil von Kürten Ihr Grundstück liegt, deutet an, wie das Gelände fällt, welcher Boden darunter liegt und worauf es bei Terrasse, Mauer, Rasen und Entwässerung ankommt.
Der namengebende Kernort auf rund 185 Metern mit gewachsener Ortslage. Hier stehen teils engere Grundstücke, auf denen vor Sitzplatz oder Rasen oft erst eine abgestützte, ebene Fläche geschaffen werden muss, dazu eine Hecke als Sicht- und Windschutz.
Ein Kirchdorf im Norden der Gemeinde. Die Höfe stehen weit auseinander, oft auf geneigtem Grund mit Raum für abgestufte Ebenen, Stützmauern und gerade Rasenstücke, soweit das Gelände mitspielt.
Kirchdorf mit eigenem Kern in hügeliger Umgebung. Das ständig wechselnde Gefälle macht terrassierte Gärten, Gabionen und ein geordnetes Versickern des Regens zum Hauptthema.
Ländlich geprägtes Kirchdorf. Die weiträumigen Parzellen lassen Obstgehölze, einen Hausbaum, Fertigrasen und eine windbrechende Hecke zu, und das Oberflächenwasser wandert in Rigolen und Mulden.
Verstreut über die Höhen liegen Miebach, Offermannsheide, Olpe und viele kleine Wohnplätze. Lange Wege und viel Neigung stellen Hangsicherung, Einzäunung mit Hecke sowie das Abtreppen der Grundstücke in den Vordergrund.
Durch die Gemeinde zieht die Kürtener Sülz, zu der das Gelände hin abfällt. In den Lagen nahe dem Bach stehen eine geordnete Regenwasserführung und das Sichern geneigter Kanten im Garten zuerst an.
Einen Festpreis pro Fläche gibt es im Garten- und Landschaftsbau nicht, weil die Arbeiten enorm auseinanderlaufen. Den Takt geben im hügeligen Umland die Erdbewegung und der Tiefbau vor: Das Ausmaß an Abtreppung, Aushub und stützendem Mauerwerk bestimmt die Summe, hinzu kommt in den Hofschaften die oft schmale und steile Zufahrt für Erdreich und Material. Erst nachgeordnet wirken sich Belag und Werkstoff aus, vom preiswerten Betonstein über Naturstein, dazu Entwässerung, Beregnung sowie die günstigeren grünen Leistungen. Ein seriöser Betrieb legt sich deshalb nicht am Telefon fest, sondern erst nach dem Vor-Ort-Termin, und trennt im Angebot sauber zwischen Erdarbeit, Material und Lohnkosten.
Das richtet sich nach Höhe und Zweck der Mauer. Einfriedungen und niedrige Stützmauern unter der Zwei-Meter-Marke sind in NRW laut Paragraf 62 BauO NRW oftmals verfahrensfrei, ein Bauantrag entfällt somit. Verfahrensfrei meint jedoch nicht sorglos: Die Wand muss die Standsicherheit wahren und die vorgeschriebenen Abstände einhalten. Ernst wird es aus fachlicher Sicht schon bei etwa einem Meter zurückgehaltenem Boden, denn der dahinterliegende Druck steigt kräftig; nun gehören Gründung, Wandquerschnitt und je nach Lage eine Bewehrung gerechnet, dazu eine Entwässerung der Rückseite. Ein kundiger Betrieb sagt Ihnen für den Einzelfall, ab wann die Verfahrensfreiheit endet und ein Nachweis der Standsicherheit nötig ist.
Auf den schrägen, besonnten Flächen rund um Kürten hat der Fertigrasen meist die Nase vorn. Er bedeckt den Boden sofort, drückt Unkraut von Anfang an weg und wird anders als frische Saat nicht beim ersten Guss den Hang hinuntergetragen; dafür ist er teurer und verschafft einen Zeitvorsprung. Die Aussaat kommt billiger und bietet Mischungen für Sonne wie Schatten, verlangt aber anfangs Ruhe und durchgehende Feuchte. So oder so muss der Untergrund locker, eben und frei von Unkraut sein. Säen gelingt am besten im Spätsommer und Frühherbst, Fertigrasen lässt sich über die ganze frostfreie Zeit auslegen.
Auf abschüssigem Boden fließt Regen rasch zusammen und bleibt liegen, wo der Untergrund ihn schlecht schluckt. Besser als die Übergabe ans Kanalnetz ist, das Wasser mit Rinnen und eindeutigem Gefälle von der Hauswand fortzuleiten und es in einer Zisterne, einer Rigole oder einer flachen Mulde versickern zu lassen. Das dämpft Starkregenspitzen und entlastet den Geldbeutel, da das Land seine Abwassergebühr in einen Schmutzanteil und einen Anteil für versiegelte Fläche teilt; wer Beläge aufbricht oder Niederschlag hält, drückt den versiegelten Anteil, dessen Satz in der Satzung steht. Je kleiner die ans Netz gekoppelte befestigte Fläche, umso niedriger dieser Betrag.
Den Rahmen gibt das nordrhein-westfälische Nachbarrechtsgesetz; in Paragraf 41 sind die Grenzabstände geregelt, gemessen jeweils von der Stammmitte aus. Für besonders wüchsige Arten, etwa Platane, Linde oder Buche, gilt ein Abstand von vier Metern, für die übrigen Bäume die Hälfte, für Sträucher und niedriges Gehölz meist zwischen einem halben und einem ganzen Meter. Steht eine Hecke an der Grenze, bemisst sich ihr Abstand nach der Höhe. Alle Werte und Sonderfälle führt das Gesetz einzeln auf, und zusätzlich kann der Bebauungsplan eigene Regeln vorsehen. Ein sorgfältiger Betrieb wählt für Baum wie Hecke von vornherein den korrekten Abstand, damit es hinterher keinen Streit an der Grenze gibt.
Meistens nicht einfach so, weil für Bäume oft ein zweifacher Schutz greift. Zahlreiche Kommunen im Land führen eine Baumschutzsatzung, die ab einem festgelegten Stammumfang gilt; liegt Ihr Baum darüber, verlangt das Fällen eine Erlaubnis, oft mit Auflage einer Ersatzpflanzung. Unabhängig davon sperrt das Bundesnaturschutzgesetz den Zeitraum zwischen Anfang März und dem Ende des Septembers für das Fällen und radikale Kürzen von Gehölzen und Bäumen, die nicht im Wald stehen, um nistende Vögel zu schützen; behutsame Pflege bleibt erlaubt. Zunächst klärt der Fachbetrieb den Schutzstatus, holt gegebenenfalls die Freigabe und terminiert die Arbeit auf das Winterhalbjahr ab Oktober bis in den Februar. Ob Kürten eine entsprechende Satzung besitzt und von welchem Stammumfang an, regelt die kommunale Vorschrift.
Allgemeine Fragen zu Gartenplanung, Terrassen und Wegen, Rollrasen und Ansaat, Pflanzzeit und Grenzabständen, Mauern und Gabionen, Entwässerung und Pflege beantwortet ausführlich der Themen-Hub Garten- und Landschaftsbau.
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Kurz das Anliegen schildern: Die kostenlose Anfrage geht an einen geprüften Fachbetrieb aus Kürten und Umgebung, Rückmeldung meist innerhalb eines Werktags.
Gewerbe und Handwerksrolle
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Firma, Inhaber und Adresse geprüft
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Aufnahmeverfahren, kein Gütesiegel: was wir genau abfragen.
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Eine neue Terrasse, ein frischer Rasen, eine Hecke als Sichtschutz, eine Stützmauer am Hang oder ein Garten von Grund auf in Kürten? Schildern Sie es kurz. Die Anfrage geht an einen geprüften Fachbetrieb aus Ihrer Region.
Einerlei, ob Sie eine Stützmauer am Abhang, eine in den Hang geschnittene Sitzecke, frischen Rollrasen, eine abschirmende Hecke oder einen vollständig neuen Garten in Kürten vorhaben: Umreißen Sie Ihr Anliegen in ein paar Zeilen. Ihre Anfrage landet bei einem geprüften Partnerbetrieb aus der Nachbarschaft, der das Grundstück persönlich begutachtet und ein nach Erdarbeit, Material und Lohn getrenntes Angebot erstellt.
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Wenn ein verwilderter Altbestand oder ein altes Gartenhaus erst weichen muss: Entrümpelung Kürten.
Garten- und Landschaftsbau in den Nachbarstädten von Kürten:
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