Vor Ort
Dachdecker in Wipperfürth: verschieferter Kern der Hansestadt, weit verstreute Höfe und Schnee auf den oberbergischen Höhen
Wipperfürth führt seit 2012 den Titel Hansestadt und gilt als älteste Stadt im Bergischen Land, gut 21.000 Menschen leben im Oberbergischen Kreis. Der Kern sitzt auf etwa 310 Metern im oberen Wuppertal, dort trägt die Wupper flussaufwärts noch den Namen Wipper. Auf 118 Quadratkilometern verteilen sich nur 182 Einwohner je Quadratkilometer, das Land ist also weit und dünn besiedelt. Diese Höhe und der reiche Niederschlag des Oberbergischen entscheiden mit, wie ein Dach hier gedeckt und entwässert sein muss.
Zwei Bauwelten stehen nebeneinander. Der Kern über dem Wippertal wurde nach wiederholten Stadtbränden immer wieder erneuert und zeigt heute dicht gedrängte Häuser mit steilen Sattel- und Krüppelwalmdächern, oft verschiefert bis in die Wetterwand. Draußen liegen sieben weitere Ortsteile und 226 benannte Ortschaften über Rücken und Seitentäler verstreut, unter ihnen Kirchdörfer wie Egen, Kreuzberg, Agathaberg, Thier und Wipperfeld. Ihre Höfe tragen weite Ziegel- und Schieferflächen mit langen Firsten und tief eingeschnittenen Kehlen.
Ein Dach von der Stange gibt es hier kaum. Gefragt ist ein Handwerker, der Deckung, Abdichtung, Anschlüsse und Entwässerung erst begutachtet und dann sagt, ob eine Ausbesserung reicht oder eine größere Erneuerung ansteht. Im Kern kommt die Arbeit mit Schiefer und Wandverschieferung dazu, auf den Höfen die ausgedehnten Scheunenflächen, auf den Kuppen die doppelte Frage nach Windsog und Schneelast. Wir stellen den Draht zu einem geeigneten Partnerbetrieb her und nennen hier mit Absicht keine Pauschalpreise, denn jedes Dach liegt anders.
Wipperfürth ist Hansestadt und älteste Stadt im Bergischen Land, gut 21.000 Menschen leben im Oberbergischen Kreis, rund 36 Kilometer nordöstlich von Köln an der Wupper. Der Kern liegt auf etwa 310 Metern im oberen Wuppertal, das Stadtgebiet umfasst 118 Quadratkilometer und verteilt sich mit sieben Ortsteilen und 226 Ortschaften weit über Rücken und Täler. Das Oberbergische bekommt viel Regen, im Winter deckt Schnee die Höhen. Diese Lage prägt die Dacharbeit von der Verschieferung im Kern bis zur Sicherung gegen Wind und Schneelast. Quelle.