Vor Ort
Leckortung in Wipperfürth: älteste Stadt im Bergischen Land, weit verstreut über 118 browserratkilometer und mehrere Trinkwassertalsperren
Wipperfürth ist die älteste Stadt im Bergischen Land, seit dem Mittelalter ein Handelsplatz mit eigener Münzprägung und ab dem 14. Jahrhundert Mitglied der Hanse. Als Hansestadt breitet sie sich über ein außergewöhnlich großes Gebiet von 118,3 browserratkilometern aus, auf dem nur rund 21.500 Menschen wohnen, gerade 182 je browserratkilometer. Neben der Kernstadt gehören sieben weitere Ortsteile wie Agathaberg, Egen, Kreuzberg, Thier und Wipperfeld sowie 226 namentlich geführte Ortschaften dazu. Für die Leckortung folgt daraus ein eigenes Muster: In den Höhensiedlungen laufen die privaten Grundleitungen über weite Strecken durch das Gelände, ehe sie einen Sammler erreichen. Sitzt irgendwo auf dieser Länge eine feine Fehlstelle, bleibt sie ohne Ortungstechnik verborgen, weil das austretende Wasser im geklüfteten Bergboden versickert, statt an der Oberfläche aufzutauchen. Der weite Verdachtsbereich muss darum zuerst auf eine kurze Strecke eingegrenzt werden.
Das Wasser selbst gab der Stadt den Namen. Mitten durch das Gebiet zieht die Wupper, die im Oberlauf östlich der Stadt Wipper heißt. Am Rand und in der nahen Umgebung stauen sich zudem mehrere große Talsperren, die für die Trinkwasserversorgung angelegt sind: die Kerspetalsperre, die Neyetalsperre, die Schevelinger Talsperre und die Große Dhünntalsperre; die Bevertalsperre dient dem Hochwasserschutz und dem Wassersport. Wo für die Trinkwassergewinnung ein Wasserschutzgebiet festgesetzt ist, gelten nach der Landesregelung SüwVO Abw NRW besondere Prüfpflichten für private Abwasserleitungen. Eine undichte Schmutzwasserleitung wiegt in dieser Lage doppelt schwer, weil austretendes Abwasser nicht nur den Bau schädigt, sondern das geschützte Grundwasser gefährden kann. Ein verdeckter Verlust sollte hier darum zügig gefunden werden, ehe er sich ausbreitet.
Im Kern kommt das Alter der Bausubstanz hinzu. Die Wipperfürther Altstadt wurde in ihrer Geschichte durch eine lange Reihe von Bränden immer wieder heimgesucht und jedes Mal dicht neu bebaut, nachweislich 1333, 1404, 1511 und zuletzt 1795; von der alten Stadtmauer stehen bis heute Reste am Klosterberg. Unter so einem eng gereihten Kern liegt vielfach Steinzeug in kurzen Stücken, dessen Muffen sich beim Setzen des Bodens verschieben, sodass Wasser seitlich austritt und Wurzeln den Weg hineinfinden. In den alten Kaufmannshäusern zieht dazu Feuchte kapillar in den Mauern hoch, wo eine waagerechte Sperre fehlt. Wer in Wipperfürth einen Fachbetrieb für Leckortung sucht, ist mit einem Betrieb gut beraten, der sowohl den engen Handelskern als auch die weiten Leitungswege der Höhensiedlungen kennt und zuerst misst, statt an einer beliebigen Stelle zu graben. Die Vermittlung führt einen passenden Betrieb aus der Umgebung heran, der die Ortung selbst durchführt.
Wipperfürth ist mit rund 21.500 Einwohnern die älteste Stadt im Bergischen Land und gehört als Hansestadt zum Oberbergischen Kreis. Das Stadtgebiet umfasst 118,3 browserratkilometer und ist mit 182 Einwohnern je browserratkilometer dünn besiedelt: Neben der Kernstadt auf rund 310 Metern gibt es sieben weitere Ortsteile und 226 namentlich geführte Ortschaften. Durch die Stadt fließt die Wupper, die im Oberlauf Wipper heißt. Am Rand liegen mehrere Trinkwassertalsperren, darunter die Kerspe-, Neye-, Schevelinger und Große Dhünntalsperre. Quelle.