Vor Ort
Leckortung in Hückeswagen: Schloss-Stadt zwischen erhöhtem Schlossberg und enger Wupper-Tallage
Hückeswagen ist die kleinste Stadt in dieser Reihe und die einzige im engeren Umkreis, die zum Oberbergischen Kreis gehört, während das benachbarte Remscheid kreisfrei ist. Rund 14.400 Menschen leben auf gut 50 Quadratkilometern, und das Ortsbild bestimmen zwei Höhenlagen: der erhöhte Kern rund um den Schlossberg mit dem alten Schloss, das der Stadt seit 2012 den amtlichen Zusatz Schloss-Stadt gab, und das tiefer liegende Talband der Wupper, die mitten durch das Gebiet fließt. Zwischen dem Schlossberg und dem Fluss liegt ein deutlicher Höhenunterschied, und genau an den Übergängen von der Höhe ins Tal setzt die Leckortung an. Wo eine Leitung von einem steilen in ein flacheres Stück wechselt, verliert das Wasser Tempo, feines Material und Ablagerungen bleiben liegen, und an der Muffe dahinter staut es sich, bis es seitlich austritt.
Der Gefällewechsel ist das Leitthema unter dem Hückeswagener Boden. Auf dem steilen Stück vom Schlossberg herab schießt das Wasser in der Grundleitung rasch abwärts und nimmt Sand und Bettung mit; trifft es unten auf ein flaches Stück, lässt es die Fracht fallen. Über die Jahre wächst dort eine Ablagerung, das Rohr wird enger, das Abwasser staut, und der Druck sucht sich an der schwächsten Stoßstelle einen Weg nach außen. Solche Stellen liegen oft nicht dort, wo im Haus die Nässe auftaucht, sondern ein Stück weiter oben oder unten an der Leitung. Für die Ortung heißt das: Der Verlauf muss von innen nachvollzogen werden. Eine Kamera fährt in die Grundleitung hinein und zeigt Ablagerung, Versatz und Riss unmittelbar, sodass sich die schadhafte Stelle metergenau am Rohr festmachen lässt, bevor irgendwo aufgegraben wird.
Rund um den Kern liegt eine ländlich geprägte Landschaft mit vielen kleinen Ortschaften, Höfen und Weilern in den Höhen; die lange Liste reicht von Bergerhof über Kleineichen bis Wiehagen. Jede dieser Lagen hat ihren eigenen, oft betagten Anschluss, dessen Leitung über geneigtes Gelände zum Ortsnetz läuft, und in den alten Beständen liegt vielfach Steinzeug mit vielen Muffen. Zum Rand hin reicht das Stadtgebiet an zwei Talsperren, die Bevertalsperre und die Wuppertalsperre, beide vom Wupperverband betrieben. Anders als bei den Talsperrenstädten mit Trinkwasserspeicher dienen sie ausdrücklich nicht der Trinkwasserversorgung, sondern dem Hochwasserschutz, der Niedrigwasseraufhöhung und der Erholung. Wer in Hückeswagen einen Fachbetrieb für Leckortung sucht, ist mit einem Betrieb gut beraten, der die Gefällewechsel zwischen Schlossberg und Tal kennt und zuerst misst und die Leitung von innen prüft, statt am Hang auf Verdacht zu graben. Die Vermittlung führt einen passenden Betrieb aus der Umgebung heran, der die Ortung selbst durchführt.
Hückeswagen ist mit rund 14.400 Einwohnern eine Kleinstadt im Norden des Oberbergischen Kreises und die einzige Stadt im engeren Umkreis in diesem Kreis, während das benachbarte Remscheid kreisfrei ist. Das Ortsbild prägen der erhöhte Kern rund um den Schlossberg mit dem alten Schloss und die enge Tallage der Wupper, die mitten durch das Gebiet fließt. Rund um den Kern liegen viele Weiler in den Höhen. Am Rand des Stadtgebiets liegen die Bever- und die Wuppertalsperre, beide Erholungs- und Hochwasserspeicher, keine Trinkwasserspeicher. Quelle.