Vor Ort
Fachwerkkern und eingemeindete Dörfer prägen Schwertes Bäder
Schwerte wurde bereits 962 als Sürte erwähnt und erhielt 1397 das volle Stadtrecht; der historische Kern rund um den Markt und die Kirche St. Viktor liegt auf etwa 120 Metern im flachen Ruhrtal. Dort reiht sich Fachwerk an Bauten aus vielen späteren Epochen, und in solchen Häusern wurden Bäder fast immer erst nachträglich eingebaut, oft über mehrere Umbauten verteilt. Die heutige Stadt entstand allerdings erst am 1. Januar 1975, als Schwerte, Westhofen, Ergste, Geisecke, Villigst und Wandhofen samt Teilen von Holzen und Lichtendorf zusammengelegt wurden. Jeder dieser Orte brachte sein eigenes, getrennt gewachsenes Ortsnetz und seinen eigenen Baubestand mit, weshalb sich hinter zwei Schwerter Adressen ganz unterschiedliche Badgeschichten verbergen können.
Zwischen dem Ruhrtal und den Hanglagen am Ardeygebirge liegt der zweite Unterschied: Nördlich der Ruhr steigt das Gelände zum bewaldeten Höhenzug an, während die südlichen Stadtteile Ergste und Villigst jenseits des Flusses an Iserlohn und Hagen grenzen. Was in einem dieser Häuser beim Rückbau zum Vorschein kommt, lässt sich vorab nicht sicher sagen: alte Leitungen aus einer Zeit, die niemand mehr dokumentiert hat, ein Untergrund, der keine Last mehr trägt, oder eine Abdichtung, hinter der längst Feuchte sitzt. Deshalb steht am Anfang einer tragfähigen Badsanierung in Schwerte immer das Aufmaß im Haus. Erst wenn ein Fachbetrieb Wände, Boden und Leitungen gesehen hat, lässt sich ehrlich einschätzen, wie weit zurückgebaut werden muss, bevor neu aufgebaut und abgedichtet wird.
Für viele Schwerter, die ihr Haus seit Jahrzehnten bewohnen, hängt an der Erneuerung noch ein zweiter Wunsch: Das Bad soll gleich so umgebaut werden, dass es auch mit sechzig oder siebzig noch problemlos nutzbar ist, mit niedriger Dusche statt tiefer Wanne. Fachbetrieb24 übernimmt diese Arbeiten nicht selbst. Wir stellen den Kontakt zu einem geprüften Partnerbetrieb aus Schwerte und Umgebung her, der Planung und Koordination der Gewerke übernimmt und nach dem Ortstermin ein Angebot vorlegt, dessen einzelne Positionen klar nachvollziehbar sind.