Vor Ort
Dachdecker in Castrop-Rauxel: Bergarbeiterkolonien, zusammengewachsene Ortsteile und der gesunkene Grund am Emscher-Umbau
Castrop-Rauxel liegt mit rund 72.000 Einwohnern im Emscherland im östlichen Ruhrgebiet und gehört zum Kreis Recklinghausen. Die Stadt ist im 20. Jahrhundert aus vielen bis dahin selbstständigen Ortschaften zusammengewachsen, das traditionell vestische Henrichenburg kam erst 1975 hinzu. So liegen im Stadtgebiet getrennt gewachsene, unterschiedlich alte Ortsnetze und Baubestände nebeneinander. Der Rhein-Herne-Kanal durchzieht den Süden, südlich davon verläuft die im Emscher-Umbau renaturierte Emscher. Diese vielteilige Geschichte prägt bis heute, welche Dächer hier stehen und wie verschieden alt ihre Dachstühle sind.
Drei Bauwelten liegen nebeneinander. In den alten Kernen Castrop und Rauxel erinnert der Förderturm der Zeche Erin an die Bergbauzeit, hier steht viel Baubestand jener Jahre mit steilen, ziegelgedeckten Satteldächern. In Habinghorst und Ickern prägen dichte Bergarbeiterkolonien aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts das Bild, viele mit einheitlichen Siedlungsdächern. Im Süden um Schwerin und Behringhausen liegen jüngere Stadtteile mit späterem Wohnungsbau, oft mit Flachdächern der Nachkriegszeit, überragt von der Halde Schwerin, dem höchsten Punkt der Stadt.
Standardlösungen greifen in Castrop-Rauxel selten. Der jahrzehntelange Steinkohleabbau hat den Boden mancherorts absacken lassen, und das hinterlässt Spuren: aufreißende Risse, aus dem Lot geratene Dachstühle, gelockerte Anschlüsse. Wer hier arbeitet, sollte Deckung, Abdichtung, Anschlüsse und Tragwerk zunächst in Ruhe prüfen und danach beurteilen, ob eine gezielte Ausbesserung genügt oder eine umfassendere Erneuerung fällig ist. Genau so einen Partnerbetrieb vermitteln wir Ihnen, und weil in dieser vielteiligen Stadt kein Dach dem anderen gleicht, verzichten wir bewusst auf Pauschalpreise.
Castrop-Rauxel ist mit rund 72.000 Einwohnern eine Stadt im Kreis Recklinghausen im östlichen Ruhrgebiet. Sie ist im 20. Jahrhundert aus vielen bis dahin selbstständigen Ortschaften zusammengewachsen, das vestische Henrichenburg kam erst 1975 hinzu. Der Rhein-Herne-Kanal durchzieht den Süden, südlich davon verläuft die im Emscher-Umbau renaturierte Emscher, die Halde Schwerin markiert den höchsten Punkt. An die Bergbauzeit erinnert der Förderturm der Zeche Erin. Diese vielteilige Geschichte prägt die Dacharbeit von der Kolonie bis zum Flachdach. Quelle.