
Einbaumöbel nach Maß
Schränke, Regale und Stauraum, die genau in die Nische oder unter die Dachschräge passen. Aufgemessen, geplant und so gefertigt, dass keine Lücke bleibt.
AnfragenEinbaumöbel, Küche nach Maß, Türen und Holztreppen
In den Zechensiedlungen und Nachkriegsvierteln von Bochum sind die Reihenhausgrundrisse klein und gleichförmig geschnitten, und genau da zahlt sich Tischlerarbeit nach Maß aus: ein Einbauschrank, der die schräge Nische ausnutzt, eine Küche, die bis in die letzte Ecke passt, oder neue Innentüren statt der ausgeleierten Blätter der Wiederaufbaujahre. Als Schreiner Bochum vermittelt Fachbetrieb24 an geprüfte Tischlerbetriebe. Der Betrieb nimmt vor Ort Maß, berät zu Holz, Werkstoff und Beschlägen und baut sauber ein. Den festen Preis bekommen Sie vorab.

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Nur eine Handvoll sorgfältig ausgewählter Partnerbetriebe in Bochum, laufend geprüft auf Preis-Leistung, Zuverlässigkeit und Kundenzufriedenheit.
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Leistungen

Schränke, Regale und Stauraum, die genau in die Nische oder unter die Dachschräge passen. Aufgemessen, geplant und so gefertigt, dass keine Lücke bleibt.
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Küchen aus Holz, Fronten nach Maß und massive Arbeitsplatten, sauber eingepasst und dicht an Wand und Spüle angearbeitet.
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Neue Innentüren mit passender Zarge und Treppen aus Massivholz mit Stufen und Handlauf, neu gefertigt oder saniert.
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Alte Holzfenster und Fensterbänke werden abgeschliffen, ausgebessert und wieder gangbar gemacht, statt sie gleich zu ersetzen.
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Massivholzdielen und Parkett werden verlegt, geschliffen und geölt oder versiegelt, auch das Aufarbeiten eines abgenutzten Bodens.
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Tische, Sideboards und Regale nach Maß, dazu das Instandsetzen wackelnder Möbel, defekter Beschläge und alter Stücke.
AnfragenMaßarbeit statt Standardmaß
Ein Schreiner in Bochum baut für den Raum, den Sie haben, nicht für ein Katalogmaß. Schräge Wände, Nischen und Dachschrägen werden aufgemessen und die Möbel danach gefertigt, damit alles auf den Millimeter passt.
Meisterbetrieb im zulassungspflichtigen Handwerk
Das Tischler- und Schreinerhandwerk steht in der Anlage A der Handwerksordnung und ist zulassungspflichtig. Hinter einem eingetragenen Betrieb steht in der Regel ein Meister, der für die fachliche Ausführung geradesteht.
Holz, das zum Raumklima passt
Holz arbeitet mit der Luftfeuchte. Ein Fachbetrieb wählt Material und Aufbau so, dass Fugen, Fronten und Böden auch nach der Heizperiode noch stimmen, statt später zu reißen oder zu klemmen.
Ausführung durch den Partnerbetrieb
Fachbetrieb24 vermittelt. Das Aufmessen, Fertigen und Montieren übernimmt ein geprüfter Schreiner- oder Tischlerbetrieb aus der Region. Den festen Preis bekommen Sie vorab.

Vor Ort
Bochum liegt mit rund 359.000 Einwohnern in der geografischen Mitte des Ruhrgebiets, auf dem flachen Bochumer Landrücken zwischen Ruhr und Emscher. Seit den 1840er Jahren wuchs die alte Hellweg-Stadt durch Bergbau und den Bochumer Verein rasch zur Industriestadt, und dieses Erbe prägt den Wohnungsbestand bis heute. Neben den Gründerzeitzeilen im Zentrum stehen vor allem die Zechensiedlungen und die Wohnblocks der Wiederaufbaujahre, dazu jüngere Wohngebiete am Stadtrand. Für die Holzarbeit heißt das: kleine, oft gleichförmige Grundrisse, die nach Einbaumöbeln und Küchen nach Maß verlangen.
In den typischen Zechen- und Siedlungshäusern ist der Platz knapp und jeder Winkel zählt. Schmale Flure, niedrige Kammern und Dachschrägen im Obergeschoss lassen sich mit maßgefertigten Schränken, Regalen und einer passgenauen Küche weit besser nutzen als mit Möbeln von der Stange. Weil die Grundrisse in einer Siedlung oft gleich geschnitten sind, kennt ein ortsnaher Betrieb die wiederkehrenden Maße und die üblichen Tücken, von der nicht ganz lotrechten Wand bis zum knappen Türdurchgang.
Anders sieht es in den Gründerzeithäusern der Innenstadt und in Wattenscheid aus, wo hohe Räume und alte Kastenfenster das Bild bestimmen, sowie in den jüngeren Wohngebieten rund um die Ruhr-Universität in Querenburg, wo Einbauküchen und Wohnwände gefragt sind. Darauf zielt die Vermittlung: ein passender Tischlerbetrieb aus der Umgebung, der zuerst aufmisst und den Bestand anschaut, bevor über Werkstoff, Beschläge und Montage entschieden wird.
Altbau und Holz

Bochums Wohngebäude stammen zu einem großen Teil aus der Zeit vor 1980: Gründerzeitzeilen aus der Industrialisierung, die vielen Zechen- und Werkssiedlungen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts und der dichte Wohnungsbau der Wiederaufbaujahre nach den schweren Kriegszerstörungen. Reiner Fachwerkbestand ist selten, das Bild prägen Ziegel- und Putzbauten. Nach dem Zensus 2022 wurde der überwiegende Teil des deutschen Wohnbestands vor 1980 errichtet, und in einer alten Industriestadt wie Bochum fällt dieser Anteil besonders ins Gewicht.
Für Holzfenster, Türen, Böden und Einbauten bedeutet dieser Bestand einen bunten Mix. In den Gründerzeithäusern finden sich hohe Zimmertüren und Kastenfenster aus massivem Holz, in den Siedlungs- und Nachkriegshäusern eher schlichtere Türblätter und einfache Fenster, die inzwischen in die Jahre gekommen sind. Wer saniert, trifft auf gewachsenes Holz, das sich oft erhalten und aufarbeiten lässt, statt es zu ersetzen.
Eine Grundregel gilt in jedem dieser Häuser: Holz arbeitet mit der Luftfeuchte. Es nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab, quillt und schwindet dabei. In beheizten Wohnräumen stellt sich eine Ausgleichsfeuchte von etwa 8 bis 12 Prozent ein, im Winter bei trockener Heizungsluft eher darunter. Darum werden Massivholzteile mit Bedacht verbaut, bekommen Türen und Einbauten Luft zum Arbeiten, und frisches Holz wird vor der Montage an das Raumklima gewöhnt. Wer das übergeht, bekommt klemmende Türen und offene Fugen.
Woran man es merkt
Nicht jede Lücke muss bleiben und nicht jede klemmende Tür ersetzt werden. Aber wenn diese Anzeichen zusammenkommen, lohnt der Blick eines Fachbetriebs, bevor aus einem ungenutzten Winkel, einer schiefen Fuge oder einem morschen Fensterrahmen ein teures Dauerthema wird.
Klingt das nach einer Aufgabe für Maßarbeit aus Holz?
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Einbaumöbel und Küche
Der Kern der Tischlerarbeit in Bochum sind Möbel, die es so nicht zu kaufen gibt, weil sie genau in den Raum gebaut werden. Am Anfang steht immer das Aufmaß vor Ort. In den Zechen- und Nachkriegshäusern sind Wände selten ganz lotrecht, Ecken nicht rechtwinklig und Decken nicht überall gleich hoch. Der Tischler nimmt diese Maße auf und plant Schränke, Regale und Sitzbänke so, dass sie mit passgenauen Blenden bündig anschließen, statt sichtbare Lücken zu lassen. Auch Nischen neben Schornsteinen und die niedrigen Zonen unter Dachschrägen werden so zu nutzbarem Stauraum.
Die Küche nach Maß folgt derselben Logik. Sie wird auf den Zentimeter an Wände, Fenster und Anschlüsse angepasst und nutzt gerade in den kleinen Siedlungsküchen jeden Winkel. Bei den Werkstoffen hat man die Wahl: Massivholz ist robust und lässt sich aufarbeiten, während furnierte oder beschichtete Holzwerkstoffplatten, etwa MDF oder Pressplatte, formstabil und oft günstiger sind. Für den Gebrauch entscheidend sind die Beschläge, also Scharniere, Auszüge und Dämpfungen, die über Jahre viele Bewegungen aushalten müssen und darum in guter Qualität gewählt werden.
Neben den fest eingebauten Möbeln baut der Tischler freistehende Stücke wie Massivholztische, Sideboards oder Bücherregale, bei denen Maserung, Kante und Oberfläche den Ausschlag geben. Dass Holz dabei nie auf den hundertstel Millimeter gleich bleibt, ist kein Mangel, sondern Natur: Für zulässige Maßtoleranzen bei Holz und Holzwerkstoffen gibt die DIN 68100 den Rahmen vor. Ein Fachbetrieb plant diese Toleranzen und das Arbeiten des Holzes von vornherein ein, damit Schubladen laufen und Fronten über Jahre bündig bleiben. Feste Preise je Stück nennt er erst nach dem Aufmaß.
Türen, Treppen und Recht
Innentüren und ihre Zargen sind in den Bochumer Altbauten und Siedlungshäusern ein Dauerthema. Alte Öffnungen sind oft weder genormt noch rechtwinklig, Böden nicht ganz eben, und ein neues Türblatt muss trotzdem sauber schließen. Der Tischler misst die Öffnung aus, passt die Zarge lotrecht ein und richtet das Blatt so aus, dass die Fugen rundum gleich sind und die Tür an jeder Stelle hält. Bei hohen Gründerzeittüren lohnt oft die Aufarbeitung des vorhandenen Blattes, bei den schlichteren Türen der Wiederaufbaujahre häufig der Austausch gegen ein neues, besser schließendes Blatt.
Holztreppen baut und erneuert der Tischler ebenfalls. Dabei geht es um Stufen, Wangen und einen griffigen, durchgehenden Handlauf, um lockere Verbindungen und knarrende Stufen und um das Belegen kahler Betontreppen mit warmen Holzstufen. Jede Stufe wird einzeln eingepasst, denn in gewachsenen Häusern ist kaum eine wie die andere. Ein sicherer Handlauf und trittfeste Stufen sind dabei nicht nur Komfort, sondern auch eine Frage der Sicherheit im Haus.
Das Tischlerhandwerk ist in Deutschland zulassungspflichtig: Es steht in der Anlage A der Handwerksordnung und wird in der Regel von einem Meisterbetrieb geführt, der in die Handwerksrolle eingetragen ist. Für Innungsbetriebe bündelt der Fachverband Tischler NRW allgemein die Interessen des Gewerks. Wichtig ist der Rahmen bei Brandschutztüren: Eine Tür der Feuerwiderstandsklasse T30 darf nur mit gültigem Verwendbarkeitsnachweis und nach den Vorgaben der Zulassung eingebaut werden, sonst verliert sie ihre Wirkung. Ein Fachbetrieb weiß, wo solche Nachweise gefordert sind, und baut entsprechend ein.
Holzfenster und Restaurierung
Alte Holzfenster und besonders die Kastenfenster der Gründerzeithäuser sind besser als ihr Ruf. Statt sie herauszureißen, lässt sich vieles aufarbeiten: Die Flügel werden ausgebaut, alte Farbschichten abgeschliffen, schadhafte Stellen im Holz ausgebessert oder angestückt, neue Dichtungen eingesetzt und die Beschläge gangbar gemacht. Ein saniertes Kastenfenster schließt wieder dicht, lässt sich leicht bedienen und hält mit etwas Pflege weitere Jahrzehnte. Gerade im Bestand ist das oft die wirtschaftlichere und zugleich die stilgerechtere Lösung.
Steht ein Gebäude unter Denkmalschutz oder in einer gestalterisch gebundenen Lage, sind die Regeln strenger: Kunststofffenster sind dann oft nicht zulässig, und die vorhandenen Holzfenster müssen im Bild erhalten bleiben. Auch alte Dielen- und Parkettböden lassen sich abschleifen und neu behandeln, statt sie auszutauschen. Bei Möbeln und Erbstücken arbeitet der Tischler mit Rücksicht auf die vorhandene Substanz und die alte Oberfläche, damit Patina und Wert erhalten bleiben und das Stück nicht wie neu, sondern gepflegt wirkt.
Bei den Werkstoffen lohnt ein Blick auf die Emissionsklasse. Beschichtete und furnierte Holzwerkstoffplatten sollten die Klasse E1 erfüllen, die den zulässigen Austritt von Formaldehyd begrenzt; die Chemikalien-Verbotsverordnung setzt hier den rechtlichen Rahmen. So bleibt die Raumluft unbelastet. Zwei Arbeiten gehören übrigens nicht zum Tischler: das hochwertige Lackieren größerer Flächen übernimmt der Maler, und Fliesen verlegt der Fliesenleger. Der Tischler sagt offen, wo sein Gewerk endet, und arbeitet mit den passenden Betrieben zusammen.
Preisfaktoren
Einen festen Preis je Stück oder je m² gibt es bei Tischlerarbeit nicht, denn jedes Möbel und jede Tür wird eigens geplant. Was den Aufwand bestimmt, lässt sich aber benennen. Am stärksten wiegt der Werkstoff: Massivholz liegt in einem anderen Rahmen als furnierte oder beschichtete Holzwerkstoffplatten. Dazu kommen die Zahl und die Größe der Teile, die gewählten Beschläge, die Oberfläche, der Montageaufwand und der Zustand des Raumes, denn krumme Wände und schwierige Zuschnitte kosten mehr Zeit. So ergibt sich ein von-bis-Rahmen, den der Betrieb erst nach dem Aufmaß verlässlich benennt.
Seriös ist ein Angebot, das Material und Arbeit trennt und den Umfang klar beschreibt, statt am Telefon eine Zahl zu nennen. Drei Dinge sind dabei gesetzt und kein Spielraum des Einzelnen: Für Maßtoleranzen bei Holz gilt die DIN 68100, beschichtete Holzwerkstoffe sollten die Emissionsklasse E1 einhalten, und das Tischlerhandwerk ist als Anlage-A-Gewerk der Handwerksordnung zulassungspflichtig. Wer darauf achtet, bekommt saubere Arbeit zu einem nachvollziehbaren Preis, ohne böse Überraschung bei der Montage.
Was im Einzelfall anfällt, hängt von der Holzart und dem Werkstoff, der Zahl und Größe der Teile, den Beschlägen, der Oberfläche, dem Montageaufwand und dem Zustand des Raumes ab. Ein verbindliches Angebot macht der Fachbetrieb erst nach dem Aufmaß vor Ort, getrennt nach Material, Fertigung und Montage.
Stadtteile
In welchem Teil von Bochum Ihre Wohnung oder Ihr Haus liegt, deutet an, welche Bauepoche darunter steckt und worauf es bei Einbaumöbeln, Türen, Treppen und Holzfenstern ankommt.
Das Zentrum mit Gründerzeitzeilen, Nachkriegsbauten und Geschäftshäusern. Hohe alte Zimmertüren, Kastenfenster und enge Grundrisse treffen auf jüngere Wohnungen; gefragt sind Einbaumöbel für knappen Raum und das Aufarbeiten alter Türen und Fenster.
Die 1975 eingegliederte, lange eigenständige Stadt im Westen mit eigenem alten Ortskern und viel Siedlungsbau. Hier geht es um Küchen nach Maß, Einbauschränke für die gleichförmigen Reihenhausgrundrisse und neue Innentüren.
Der östliche Stadtteil mit Zechenvergangenheit, Arbeitersiedlungen und altem Ortskern. Platzsparende Einbaumöbel für die schmalen Siedlungshäuser und das Erneuern der Türen der Wiederaufbaujahre stehen im Vordergrund.
Der südliche, ländlich geprägte Stadtteil an der Ruhr, mit dem höchsten Punkt der Stadt und freier stehenden Häusern. Massivholztreppen, Einbaumöbel und aufgearbeitete Holzfenster passen zu den großzügigeren Wohnhäusern.
Der Stadtteil der Ruhr-Universität mit viel Wohnungsbau der 1960er und 1970er Jahre. Einbauküchen, Wohnwände und schallgedämmte Innentüren für die Geschosswohnungen sind hier typische Aufgaben.
Der südwestliche Stadtteil im Ruhrtal mit alter Eisenbahn- und Werksgeschichte und gemischtem Baubestand. Je nach Baujahr reicht das Spektrum vom aufgearbeiteten Kastenfenster bis zur Einbauküche im jüngeren Haus.
Einen festen Preis je Stück oder je m² gibt es dafür nicht, weil jedes Möbel eigens für den Raum geplant und gebaut wird. Was den Preis bestimmt, lässt sich aber klar benennen. Am stärksten wiegt der Werkstoff: Massivholz liegt in einem anderen Rahmen als furnierte oder beschichtete Holzwerkstoffplatten wie MDF. Dazu kommen die Zahl und Größe der Teile, die gewählten Beschläge wie Auszüge und Scharniere, die Oberfläche und der Montageaufwand. Gerade in den Bochumer Zechen- und Nachkriegshäusern spielt auch der Zustand des Raumes eine Rolle, denn schiefe Wände und schräge Zuschnitte kosten mehr Zeit. Deshalb nennt ein seriöser Betrieb keine Zahl am Telefon, sondern misst zuerst vor Ort auf, bespricht Werkstoff und Beschläge und macht danach ein Angebot, das Material und Arbeit sauber trennt. So bekommen Sie einen von-bis-Rahmen, der zu Ihrem Raum und Ihren Wünschen passt.
Meistens ja. Die Kastenfenster der Gründerzeithäuser sind aus gutem, oft langsam gewachsenem Holz gebaut, das zäher ist als viele neue Fenster. Statt sie herauszureißen, lassen sich die Flügel ausbauen, von alten Farbschichten befreien, schadhafte Stellen ausbessern oder anstücken, neue Dichtungen einsetzen und die Beschläge wieder gangbar machen. Ein so saniertes Kastenfenster schließt wieder dicht, lässt sich leicht bedienen und hält mit etwas Pflege weitere Jahrzehnte. Dazu kommt: Steht das Haus unter Denkmalschutz oder in einer gestalterisch gebundenen Lage, sind Kunststofffenster oft gar nicht zulässig, und die Aufarbeitung ist dann der richtige Weg. Der Tischler schaut sich den Zustand an und sagt ehrlich, ob sich die Aufarbeitung lohnt oder ob einzelne Teile ersetzt werden müssen. In vielen Fällen ist das die wirtschaftlichere und zugleich stilgerechtere Lösung.
Weil die Räume in den Zechensiedlungen, Nachkriegshäusern und Gründerzeitwohnungen selten rechtwinklig und genormt sind. Wände stehen nicht ganz lotrecht, Ecken sind nicht exakt rechtwinklig, Decken unterschiedlich hoch, und im Dachgeschoss schränken Schrägen den Platz ein. Ein Schrank von der Stange steht dann entweder mit sichtbarem Spalt zur Wand oder lässt oben und an den Seiten Luft, die als Stauraum verloren geht. Ein Möbel nach Maß wird dagegen genau auf diese Gegebenheiten geplant: Der Tischler misst vor Ort auf, nimmt die krummen Maße und die Schrägen auf und baut Schränke, Regale und Küchen, die mit passgenauen Blenden bündig anschließen. So wird auch die niedrige Zone unter einer Dachschräge oder die schmale Nische neben dem Schornstein nutzbar. Gerade bei knappem Grundriss holt das spürbar mehr aus dem Raum heraus.
Das Tischler- und Schreinerhandwerk ist in Deutschland zulassungspflichtig. Es steht in der Anlage A der Handwerksordnung und wird in der Regel von einem Meisterbetrieb geführt, der in die Handwerksrolle eingetragen ist. Für den Kunden ist das ein Qualitätsmerkmal, denn dahinter stehen ein geprüfter fachlicher Nachweis und ein Betrieb, der für seine Arbeit geradesteht. Innungsbetriebe sind zusätzlich im Fachverband Tischler NRW organisiert. Besonders wichtig wird der Rahmen bei Brandschutztüren: Eine Tür der Feuerwiderstandsklasse T30 darf nur mit gültigem Verwendbarkeitsnachweis und streng nach den Vorgaben der Zulassung eingebaut werden, weil nur so ihre Schutzwirkung im Brandfall erhalten bleibt. Fehlerhafter Einbau hebt diese Wirkung auf. Ein Fachbetrieb kennt diese Vorgaben, baut Brandschutztüren fachgerecht ein und weist den Einbau nach, wo das verlangt wird.
Viele Möbel bestehen nicht aus Massivholz, sondern aus Holzwerkstoffplatten wie MDF oder beschichteten Pressplatten, die verleimt sind. Aus solchen Platten kann über die Jahre etwas Formaldehyd austreten. Die Emissionsklasse E1 begrenzt diesen Austritt auf ein niedriges, gesundheitlich unbedenkliches Maß; den rechtlichen Rahmen setzt in Deutschland die Chemikalien-Verbotsverordnung. Für Sie als Bewohner heißt das: Platten und Möbel, die E1 einhalten, belasten die Raumluft nicht nennenswert. Ein Fachbetrieb verwendet entsprechende Werkstoffe und kann Ihnen auf Nachfrage nennen, welche Platten und Beschichtungen er verbaut. Wer empfindlich ist oder ganz sichergehen möchte, kann auf Massivholz oder besonders emissionsarme Platten setzen. Wichtig ist, dass die Werkstofffrage vor dem Bau besprochen wird, denn nachträglich lässt sich die Platte in einem fertigen Möbel nicht mehr tauschen.
Ja, das Aufarbeiten gehört zum Kern des Tischlerhandwerks. Bei alten Möbeln und Erbstücken aus Massivholz bessert der Tischler beschädigte Verbindungen, Furniere und Oberflächen aus und arbeitet dabei mit Rücksicht auf die vorhandene Substanz, damit Patina und Wert erhalten bleiben und das Stück gepflegt und nicht wie fabrikneu wirkt. Holztreppen werden instand gesetzt, indem lockere Stufen und Keile neu verleimt, knarrende Verbindungen nachgezogen und abgenutzte Stufen überarbeitet werden; auch eine kahle Betontreppe lässt sich mit passenden Holzstufen warm und trittfest belegen. Alte Dielen- und Parkettböden kann der Betrieb abschleifen und neu behandeln, statt sie auszutauschen. Eine Grenze gibt es: Das hochwertige Lackieren großer Flächen übernimmt der Maler, Fliesenarbeiten der Fliesenleger. So bekommt jedes Stück die Behandlung, die zu seiner Substanz und seinem Wert passt.

Allgemeine Fragen zum Unterschied zwischen Schreiner und Tischler, zu Massivholz und Plattenwerkstoffen, zur Pflege von Holz, zu Einbaumöbeln, Küchen, Türen und Treppen beantwortet ausführlich der Themen-Hub Schreiner und Tischler.
Einbaumöbel, eine Küche, Türen oder eine Reparatur in Bochum?
Kurz das Anliegen schildern: Die kostenlose Anfrage geht an einen geprüften Schreiner- oder Tischlerbetrieb aus Bochum und Umgebung, Rückmeldung meist innerhalb eines Werktags.
Gewerbe und Handwerksrolle
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Betriebshaftpflicht
Nachweis liegt uns vor
Feste Anschrift
Firma, Inhaber und Adresse geprüft
Preis vor der Arbeit
keine Überraschung auf der Rechnung
Aufnahmeverfahren, kein Gütesiegel: was wir genau abfragen.
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Nur eine Handvoll sorgfältig ausgewählter Partnerbetriebe in Bochum, laufend geprüft auf Preis-Leistung, Zuverlässigkeit und Kundenzufriedenheit.
Passenden Betrieb findenAnfrage in 2 Minuten, keine Verpflichtung
Ein Einbauschrank für die Dachschräge, eine neue Küche, Innentüren, eine Holztreppe, ein Tisch nach Maß oder die Reparatur eines alten Holzfensters in Bochum? Schildern Sie es kurz. Die Anfrage geht an einen geprüften Fachbetrieb aus Ihrer Region.
Ob ein maßgefertigter Einbauschrank in der Zechensiedlung, eine Küche nach Maß in der kleinen Siedlungsküche, neue Innentüren statt der ausgeleierten Blätter der Wiederaufbaujahre, ein aufgearbeitetes Kastenfenster im Gründerzeithaus oder eine instand gesetzte Holztreppe: In Bochum entscheiden Grundriss, Bestand und Werkstoff, welche Lösung passt. Ein genaues Aufmaß vor Ort, der richtige Werkstoff und saubere Beschläge sorgen dafür, dass Möbel und Türen über Jahre passen, laufen und zum Haus passen. Fachbetrieb24 vermittelt dafür geprüfte Tischlerbetriebe aus Bochum und der Umgebung, mit festem Preis vorab.
Zum Überblick über Einbaumöbel, Küchen, Türen, Treppen, Holzfenster, Böden und die Reparatur alter Stücke: der Themen-Hub Schreiner und Tischler.
Für Parkett, Dielen und das Aufarbeiten eines abgenutzten Holzbodens: Bodenleger Bochum.
Wenn ein Fenster oder eine Tür nicht repariert, sondern ersetzt werden soll: Fenster und Türen Bochum.
Für das hochwertige Lackieren einer Möbelfront oder Holztreppe: Maler Bochum.
Schreiner und Tischler in den Nachbarstädten von Bochum:
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