Vor Ort
Dachdecker in Gladbeck: geteilt zwischen Vestischem Höhenrücken und Emscher-Randplatte, mit viel Bau aus Zechen- und Wiederaufbauzeit
Gladbeck lässt sich am Gelände ablesen. Die Nordhälfte mit Stadtmitte, Schultendorf und Zweckel liegt auf dem Vestischen Höhenrücken, der Süden fällt zu den Nördlichen Emscher-Randplatten ab, und zwischen beiden verläuft ein spürbarer Geländeknick. Mit rund 76.000 Einwohnern auf knapp 36 Quadratkilometern ist die Stadt kompakter als ihre großen Nachbarn und gehört als einzige zum Kreis Recklinghausen. Aus einer ländlichen Gemeinde wurde bis zum Ende des 19. Jahrhunderts eine Bergarbeiterstadt, die 1919 Stadtrechte erhielt und im Zweiten Weltkrieg schwer getroffen wurde.
Diese Geschichte steckt in den Dächern. Rund um die Zeche Zweckel mit ihrer denkmalgeschützten Maschinenhalle liegen Bergarbeitersiedlungen aus der Förderzeit mit steilen, pfannengedeckten Satteldächern. Im Süden, in Brauck, steht die zwischen 1950 und 1955 erbaute ECA-Siedlung Rosenhügel als grüne Nachkriegssiedlung. Die im Krieg zerstörte Stadtmitte trägt viel Wiederaufbaubestand, und in Rentfort-Nord kam später ein Neubaugebiet mit Geschoss- und Hochhausbauten hinzu, deren große Flächen als Flachdach ausgeführt sind. Vier Bauzeiten also, jede mit eigenem Dach.
Über all dem liegt das Wetter der offenen Lage. Der Bergbau erfasste die Emscherzone vergleichsweise spät, 1971 schloss die letzte Zeche, doch am hohen Nordrand und über dem freien Feld Richtung Kirchhellen greift der Wind ungebremst an First und Ortgang. Gefragt ist ein Betrieb, der Deckung, Anschlüsse und Ränder zuerst begutachtet und danach entscheidet, ob eine Ausbesserung reicht oder eine Erneuerung ansteht. Wir stellen den Kontakt zu einem passenden Partnerbetrieb her und nennen bewusst keine Pauschalpreise, weil jedes Gladbecker Dach in seiner Lage anders steht.
Gladbeck ist mit rund 76.000 Einwohnern eine Stadt im nördlichen Ruhrgebiet und gehört als einzige der drei zum Kreis Recklinghausen. Das Stadtgebiet umfasst knapp 36 Quadratkilometer und teilt sich naturräumlich: Die Nordhälfte mit Stadtmitte, Schultendorf und Zweckel liegt auf dem Vestischen Höhenrücken, der Süden fällt zu den Nördlichen Emscher-Randplatten ab, dazwischen ein spürbarer Geländeknick. Aus einer ländlichen Gemeinde wurde bis zum Ende des 19. Jahrhunderts eine Bergarbeiterstadt, die 1919 Stadtrechte erhielt; 1971 schloss die letzte Zeche. Zechensiedlung, Wiederaufbau und jüngerer Geschossbau prägen die Dacharbeit. Quelle.