Zaunarten
Zaunarten für Hertener Grundstücke
Die erste Wahl ist für viele der Doppelstabmattenzaun. Zwei waagerechte Stäbe fassen jede senkrechte Strebe ein, das Ganze wird verzinkt und meist pulverbeschichtet geliefert, oft in gedecktem Anthrazit. Er ist stabil, nahezu wartungsfrei und trägt kaum auf, was ihm auf den schmalen Parzellen der Siedlungen zugutekommt. Wer später mehr Abschirmung möchte, zieht Sichtschutzstreifen durch die Maschen oder tauscht einzelne Felder gegen geschlossene Elemente.
Geht es wirklich um Privatsphäre, führt der Weg zu geschlossenen Wänden oder verstellbaren Lamellen aus Holz, WPC oder Aluminium. In den langen Siedlungsgärten ist das die häufigste Anfrage, denn zwischen eng stehenden Häusern entscheidet schon ein schmaler Abschnitt über den ungestörten Blick von der Terrasse. An den geneigten Lagen der Halde und des Höhenrückens übernehmen Gabione eine Doppelrolle: Sie fangen eine Böschung ab und wirken zugleich als schwerer, blickdichter Riegel. Sobald sie Erddruck aufnehmen oder eine gewisse Höhe überschreiten, zählen sie als Stützbauwerk, dessen Standsicherheit vorab zu planen ist.
Zu den Backsteinfassaden der Zechenhäuser passen in den Vorgärten Metall- und Schmiedeeisenzäune, die nach vorn zur Straße offen wirken. Oft ist die beste Lösung eine Mischung: zur Straße ein durchlässiger Zaun, zum Nachbarn und zur Sitzecke ein geschlossener Sichtschutz. Welches Material am Ende trägt, hängt von Zweck, Lage und Kostenrahmen ab und wird vor Ort besprochen.