Innenstadt und Brunnen
Der historische Kern in der Talmulde mit Fachwerk- und Massivhäusern, steilen Sattel- und Krüppelwalmdächern, tiefen Kehlen und Gauben. Reparatur, Neueindeckung und die Anschlüsse ans Gebälk stehen hier im Vordergrund.
Dachdecker
Ein steiles Ziegeldach über einem Fachwerkhaus in der Altstadt, eine verschieferte Wetterseite auf den Schwelmer Höhen, eine überlaufende Rinne nach einem Sommergewitter im Viertel Brunnen: In der flächenkleinsten Gemeinde des Landes treffen alter Kern, steile Hänge und ein regenreiches Klima aufeinander. Wir vermitteln Ihnen einen Dachdeckerbetrieb, der Deckung, Anschlüsse und Entwässerung sachlich beurteilt.

Dach vor Deckung
Ob verrutschte Ziegel, schadhafter Schiefer oder undichte Kehle: Erst wird das Dach begutachtet, dann folgt die passende Arbeit.
Arbeit nach Regelwerk
Fachbetriebe arbeiten nach den Fachregeln des Dachdeckerhandwerks und der VOB/C mit DIN 18338 als anerkanntem Massstab.
Preis nach Aufmaß
Der Betrieb nennt den Preis, wenn er Dachfläche und Zustand in Schwelm gesehen oder das Anliegen im Gespräch geklärt hat.
Partnerbetrieb vor Ort
Fachbetrieb24 vermittelt. Die Arbeit macht ein vermittelter Partnerbetrieb aus der Region.


Vor Ort
Schwelm liegt an der Grenze zwischen Rheinland und Westfalen, am nordwestlichen Rand des rechtsrheinischen Schiefergebirges. Auf gut zwanzig Quadratkilometern, der kleinsten Gemeindefläche des Landes, drängen sich ein Kalk-Norden mit flachen Talmulden, ein zu den Schwelmer Höhen auf rund 350 Meter ansteigender Süden und dazwischen steile Bachtäler. Das ozeanisch geprägte Klima bringt im Jahresmittel rund 1200 Millimeter Niederschlag mit einem Sommermaximum. Für das Dach heißt das: viel Wasser in kurzer Zeit und exponierte Höhenlagen, in denen der Wind an der Deckung zerrt.
Die Stadt gliedert sich in die Innenstadt mit dem historischen Kern, das nördliche Linderhausen auf dem Hochrücken und die Schwelmer Höhen im Süden. In der Altstadt stehen Fachwerk- und Massivbauten mit steilen Sattel- und Krüppelwalmdächern, oft mit Ziegel oder Schiefer gedeckt, dazu tiefe Kehlen und Gauben. Auf den Höhen und an den Hängen liegen freistehende Häuser, deren Wetterseiten und Ortgänge dem Südwestwind ausgesetzt sind. Diese Vielfalt bestimmt, welche Arbeiten anfallen: von der Ziegelreparatur über die Wandverschieferung bis zur Erneuerung von Rinnen und Fallrohren.
Ein Standarddach passt in Schwelm selten. Sinnvoll ist ein Betrieb, der zuerst Deckung, Anschlüsse, Rinnen und die Ableitung des Wassers prüft und danach entscheidet, ob eine Reparatur genügt oder eine größere Maßnahme ansteht. Bei den heutigen Regenmengen lohnt in den Bachtälern und an den Hängen ein Blick darauf, wohin das Dachwasser bei einem Starkregen tatsächlich läuft. Wir stellen den Kontakt zu einem passenden Partnerbetrieb her und nennen hier bewusst keine festen Preise, weil jedes Dach anders ist.
Schwelm ist mit rund 28.000 Einwohnern die Kreisstadt des Ennepe-Ruhr-Kreises und mit gut zwanzig Quadratkilometern die flächenkleinste Gemeinde Nordrhein-Westfalens. Sie liegt im südöstlichen Ruhrgebiet an der Grenze zum Bergischen Land und heißt darum Pforte Westfalens. Nachbarn sind Sprockhövel im Norden, Gevelsberg im Nordosten und Ennepetal im Südosten, an die südliche und westliche Stadtgrenze schließt Wuppertal an. Ein Kalk-Norden mit Talmulden und ein Höhen-Süden auf rund 350 Metern prägen das Stadtbild und die Dächer. Quelle.
Dachbestand und Untergrund

In der Schwelmer Altstadt steckt viel historische Substanz. Die steilen Dächer über Fachwerk- und Massivhäusern tragen häufig noch alte Ziegel oder Schiefer, dazu gehören tiefe Kehlen, Gauben und Ortgänge, die über die Jahrzehnte oft nur geflickt wurden. Bei einer Neueindeckung geht es nicht allein um die Deckung, sondern um ein sauberes Unterdach, um die Anschlüsse an Schornsteine und Nachbargiebel und um eine Dämmung nach dem Gebäudeenergiegesetz. Am Fachwerk verlangt der Anschluss zwischen Dach und sichtbarem Gebälk besondere Sorgfalt, damit kein Wasser hinter die Deckung läuft. Ein Fachbetrieb arbeitet nach den Fachregeln des Dachdeckerhandwerks des ZVDH.
Das zweite große Thema ist der Schutz der Wetterseiten. Am Nordrand des Schiefergebirges hat sich über Generationen die Wandverschieferung bewährt: Wo der Schlagregen aus Südwesten eine Fassade hart trifft, hält eine Schieferdeckung an der Wand das Wasser ab, sofern die Steine ganz sind und die Haken sitzen. An den freistehenden Häusern der Schwelmer Höhen ist diese verschieferte Wetterseite ein vertrautes Bild. Wo einzelne Schiefer ausgebrochen sind, lässt sich oft partiell nachbessern; ist die Fläche großflächig mürbe, ist eine neue Deckung die ehrlichere Lösung. Der Betrieb beurteilt Zustand und Untergrund und wählt ein passendes Deckbild.
Der dritte Dauerbrenner ist das Wasser bei Starkregen. Rund 1200 Millimeter Jahresniederschlag mit einem Sommermaximum bedeuten, dass Rinnen, Fallrohre und Notüberläufe großzügig bemessen sein müssen. In den steilen Bachtälern und an den Hängen schießt das Wasser schnell zusammen, und eine zu kleine oder verstopfte Rinne läuft dann über. Auf flacheren Dachpartien verhindern zusätzliche Notabläufe, dass sich bei verstopftem Hauptablauf Wasser staut und Last auf die Konstruktion bringt. An den exponierten Höhen kommt die Windsoglast hinzu: Nach DIN EN 1991-1-4 müssen Ziegel und die Rand- und Eckbereiche gegen Abheben gesichert werden.
Woran man es merkt
Nicht jede Stelle ist ein Notfall. Aber wenn diese Anzeichen zusammenkommen, lohnt sich der Blick eines Fachbetriebs, bevor aus einer Kleinigkeit ein Wasserschaden wird.
Klingt das nach Ihrem Dach?
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Steildach und Flachdach
An erster Stelle steht in Schwelm die Arbeit an den geneigten Dächern der Altstadt und der Hanglagen. Das reicht von der Reparatur einzelner Sturmschäden über den Austausch schadhafter Ziegel oder Schieferflächen bis zur kompletten Neueindeckung mit Unterdach und Dämmung. An den Fachwerk- und Massivhäusern des Kerns gehören tiefe Kehlen, Gauben und die Anschlüsse an Schornsteine dazu, an den Höhenhäusern die verschieferten Wetterseiten. Ein Fachbetrieb deckt nach den Fachregeln des Dachdeckerhandwerks und sichert die Randbereiche gegen Windsog.
Ein zweiter Schwerpunkt ist der Schutz der Wände und Wetterseiten. Die Wandverschieferung ist am Nordrand des Schiefergebirges eine traditionelle Antwort auf den Schlagregen: Sie hält das Wasser von der bewitterten Fassade ab und lässt die Wand darunter trocken. Ob altdeutsche Deckung oder gleichmäßige Rechteck-Schablonendeckung, das Deckbild richtet sich nach dem Haus. Der Betrieb prüft den Zustand einzelner Steine und Haken, bessert partiell nach oder erneuert eine mürbe Fläche und arbeitet mit einem Deckmaterial, das zum historischen wie zum modernen Bestand passt.
Hinzu kommen Rinnen, Fallrohre und das Blechhandwerk. Bei den heutigen Regenmengen lohnt in Schwelm ein kritischer Blick auf die Querschnitte: Rinnen und Fallrohre, die früher gereicht haben, sind den kräftigen Sommergüssen oft nicht mehr gewachsen. Ein Fachbetrieb bewertet die Dimensionierung, erneuert Rinnen sauber an der Traufe und kümmert sich um Kehlbleche, Ortgänge und Wandanschlüsse. Auch die regelmäßige Wartung, das Freihalten der Rinnen von Laub aus den umliegenden Wäldern und die Kontrolle der Deckung nach einem Sturm gehören dazu.
Schiefer und Blech

Die verschieferten Wetterseiten prägen das Bild an den Höhen und Hängen von Schwelm. Auf der dem Südwestwind zugewandten Seite hält eine Schieferdeckung Schlagregen ab, solange die Steine ganz sind und die Haken sitzen. Wo einzelne Steine ausgebrochen sind, lässt sich oft partiell nachbessern; ist die Fläche großflächig mürbe, ist eine neue Deckung die ehrlichere Lösung. Ein Fachbetrieb beurteilt Zustand und Untergrund und arbeitet mit einem Deckbild, das zum Haus passt, ob am Fachwerk der Altstadt oder am freistehenden Höhenhaus.
An den flacheren Dachpartien und beim Blechhandwerk entscheidet das Detail. Naht, Anschluss an aufgehende Wände und Gefälle sind die Stellen, an denen Wasser eintritt, ebenso Kehlen, Ortgänge und Trauf- und Firstkanten. An den exponierten Höhen kommt die Windsogsicherung dazu: Nach DIN EN 1991-1-4 werden Ziegel, Rand- und Eckbereiche so befestigt, dass ein Sturm sie nicht anheben kann. Alte Faserzementdächer auf Nebengebäuden werden nur sachlich und nach den Vorgaben der TRGS 519 behandelt, weil sie Asbest enthalten können.
Ihre Sicherheit
Eine seriöse Dacharbeit beginnt mit einem Blick auf Dachfläche, Deckung und Unterkonstruktion und einem Angebot, nicht mit einer Pauschale am Telefon. Der fachliche Maßstab dafür sind die Fachregeln des Dachdeckerhandwerks, die der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks als anerkannte Regeln der Technik herausgibt, ergänzt durch die DIN 18338 der VOB/C für Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten. Ein Angebot, das Aufbau, Deckung und Nebenarbeiten wie Rinnen oder Anschlüsse getrennt ausweist, ist ein gutes Zeichen.
Das Dach am eigenen Haus fällt in die Verantwortung des Eigentümers. Wer auf den steilen Altstadtdächern oder an den Hanglagen der Schwelmer Höhen arbeitet, braucht die passende Absturzsicherung mit Gerüst und Fanggerüst; solche Arbeiten gehören in geübte Hände. Vor dem Abnehmen einer alten Deckung ist zu klären, ob Faserzement mit Asbest verbaut wurde, denn dessen Ausbau und Entsorgung regelt die TRGS 519 verbindlich. Im historischen Kern kann außerdem der Denkmalschutz mitreden. Ein Fachbetrieb bringt die Fachregeln des Dachdeckerhandwerks, die geltenden Normen und das Wissen um Arbeitssicherheit und Entsorgung mit.
Vor Ort im Detail
Schwelm liegt am nordwestlichen Rand des rechtsrheinischen Schiefergebirges, an der Grenze zwischen Rheinland und Westfalen. Der Norden sitzt auf dem Schwelmer Massenkalk mit zwei Talmulden, der Süden steigt zu den Schwelmer Höhen auf rund 350 Meter an, dazwischen schneiden sich steile Bachtäler ein. Diese Höhenunterschiede auf kleiner Fläche prägen die Dachlandschaft und die Entwässerung.
Das ozeanisch geprägte Klima bringt im Jahresmittel rund 1200 Millimeter Niederschlag mit einem Maximum im Hochsommer. Viel Regen in kurzer Zeit belastet Rinnen und Bachtäler, und die exponierten Höhen setzen die Dächer hohem Windsog aus. Am Nordrand des Schiefergebirges ist die Wandverschieferung darum eine traditionelle Antwort auf die Bewitterung der Wetterseiten.
Als über fünfhundert Jahre alte Stadt besitzt Schwelm einen historischen Kern mit Fachwerk und steilen Sattel- und Krüppelwalmdächern. Der Erhalt dieser Dächer stellt eigene Anforderungen an Deckung und Anschlüsse. Die quellenreichen Bachtäler des Südens bilden einen Gegensatz zum trockeneren Kalk-Norden und erinnern daran, wie schnell hier bei Starkregen Wasser zusammenläuft.
Stadtteile
In welchem Teil von Schwelm Ihr Haus steht, deutet an, aus welcher Zeit die Bausubstanz stammt und welche Dacharbeiten wahrscheinlich sind.
Der historische Kern in der Talmulde mit Fachwerk- und Massivhäusern, steilen Sattel- und Krüppelwalmdächern, tiefen Kehlen und Gauben. Reparatur, Neueindeckung und die Anschlüsse ans Gebälk stehen hier im Vordergrund.
Im Norden auf dem Hochrücken zwischen den Kalkmulden. Gemischter Bestand mit Ein- und Mehrfamilienhäusern, dazu Nebengebäude, an denen die fachgerechte Abnahme alter Faserzementdeckungen nach TRGS 519 zum Thema wird.
Die Bergischen Hochflächen auf rund 350 Metern mit freistehenden Häusern und verschieferten Wetterseiten. Windsogsicherung nach DIN EN 1991-1-4, Schieferarbeit und Sturmsicherung sind hier die typischen Themen.
Die steilen Bachtäler, in denen bei Starkregen schnell Wasser zusammenläuft. Ausreichend bemessene Rinnen und Fallrohre, Notabläufe und die Kontrolle der Entwässerung prägen hier die Arbeit.
Das lässt sich pauschal nicht sagen. Eine Reparatur nach einem Sturm ist überschaubar, eine komplette Neueindeckung mit Unterdach und Dämmung deutlich umfangreicher, und eine großflächige Wandverschieferung an einer Wetterseite ist wieder anders zu rechnen. Ein vermittelter Partnerbetrieb prüft das Dach vor Ort und macht danach ein konkretes Angebot. Feste Preise nennen wir hier bewusst nicht.
Am Nordrand des Schiefergebirges ist die Wandverschieferung eine bewährte Antwort auf den Schlagregen aus Südwesten. Der Schiefer hält das Wasser von der bewitterten Fassade ab und lässt die Wand darunter trocken. An den freistehenden Häusern der Schwelmer Höhen ist die verschieferte Wetterseite darum ein vertrautes Bild. Ein Fachbetrieb bessert einzelne Steine nach oder erneuert eine mürbe Fläche.
Bei rund 1200 Millimeter Jahresniederschlag und kräftigen Sommergüssen ist eine überlaufende Rinne oft zu klein oder verstopft. Ein Fachbetrieb reinigt und prüft die Rinne, bewertet den Querschnitt von Rinne und Fallrohr und schlägt bei Bedarf eine größere Dimensionierung sowie zusätzliche Notabläufe vor, damit das Wasser sicher abgeführt wird.

Allgemeine Fragen zu Neueindeckung, Reparatur, Flachdach, Schiefer, Dachfenstern und der Frage, woran man ein gutes Angebot erkennt, beantwortet ausführlich der Themen-Hub Dachdecker.
Gewerbe und Handwerksrolle
nachgewiesen, kein Schwarzarbeiter
Betriebshaftpflicht
Nachweis liegt uns vor
Feste Anschrift
Firma, Inhaber und Adresse geprüft
Preis vor der Arbeit
keine Überraschung auf der Rechnung
Aufnahmeverfahren, kein Gütesiegel: was wir genau abfragen.
Ein Dach-Anliegen in Schwelm, von der einzelnen verrutschten Pfanne bis zur Neueindeckung? Schildern Sie es kurz. Die Anfrage geht an einen geprüften Fachbetrieb aus Ihrer Region.
Ob am steilen Ziegeldach eines Fachwerkhauses in der Altstadt, an der verschieferten Wetterseite eines Höhenhauses oder an einer überlaufenden Rinne in Brunnen: In der kleinsten Gemeinde des Landes entscheidet der genaue Blick auf Deckung, Verschieferung und Entwässerung. Wir vermitteln Ihnen einen Dachdeckerbetrieb aus der Region, der zuerst prüft und dann sauber arbeitet, statt vorschnell das ganze Dach infrage zu stellen.
Zum Überblick über Neueindeckung, Reparatur, Flachdach, Schiefer und die Fachregeln des Dachdeckerhandwerks: der Themen-Hub Dachdecker.
Dachdecker in den Nachbarstädten von Schwelm:
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