Vor Ort
Kanalsanierung in Schwelm: auf dem Kalk zwischen Talmulde und Hoehen
Schwelm ist die Kreisstadt des Ennepe-Ruhr-Kreises und liegt im suedoestlichen Ruhrgebiet in Westfalen, unmittelbar an der Grenze zum Bergischen Land. Weil die Stadtgrenze im Westen und Sueden zugleich die Grenze zwischen Rheinland und Westfalen ist, heisst Schwelm auch Pforte Westfalens. Auf kleiner Flaeche, Schwelm ist eine der flaechenkleinsten Gemeinden des Landes, liegen zwischen 181 und 352 Metern rund 171 Hoehenmeter.
Naturraeumlich teilt sich die Stadt in einen Kalk-Norden mit zwei Talmulden und die hoeher gelegenen Schwelmer Hoehen im Sueden. Diese Zweiteilung praegt Boden, Gewaesser und Baubestand und damit die Grundleitungen: unten alter, dichter Bestand in der Talmulde auf loesshaltigem Boden, oben verstreutere Lagen auf den quellreichen Hoehen. Den Zustand einer Leitung klaert nur die Kamerabefahrung.
Der alte Kern in der Talmulde auf loesshaltigem Boden, der Hochruecken Linderhausen aus Lenneschiefer zwischen den beiden Kalkmulden und die Schwelmer Hoehen im Sueden auf rund 350 Metern bilden das Stadtgebiet. Die Zweiteilung in Kalk-Norden und quellreichen Hoehen-Sueden praegt Boden, Gewaesser und Leitungsbestand.
Schwelm ist die Kreisstadt des Ennepe-Ruhr-Kreises und mit ueber 500 Jahren Stadtgeschichte eine der flaechenkleinsten Gemeinden Nordrhein-Westfalens. Der namensgebende Bach Schwelme entspringt im Osten im Martfelder Wald und muendet nach rund neun Kilometern in Wuppertal-Oberbarmen in die Wupper. Ein eigenes stadtweites Trinkwasser-Wasserschutzgebiet ist fuer Schwelm nicht belegt; praegend ist der Rheinisch-Westfaelische Kalkzug mit Dolinen und beim Tunnelbau nachgewiesenen Hoehlen im Norden und den quellenreichen Schwelmer Hoehen im Sueden. Quelle.