Vor Ort
Elektriker in Schwelm: von der Fachwerkaltstadt über den Kalk-Norden bis auf die Höhen
Schwelm ist die Kreisstadt des Ennepe-Ruhr-Kreises und zugleich mit gut zwanzig Quadratkilometern die nach Fläche kleinste Gemeinde des Landes. Weil die Stadtgrenze im Westen und Süden die Grenze zwischen Rheinland und Westfalen bildet, trägt die Stadt den Beinamen Pforte Westfalens. Auf diesem kleinen Gebiet liegen 171 Höhenmeter: Der Norden ist welliges Kalk-Hügelland mit zwei Talmulden, der Süden steigt zu den Schwelmer Höhen auf rund 350 Meter an, dazwischen schneiden sich steile Bachtäler ein. Dieses Relief und der historisch alte Kern bestimmen mit, wie ein Elektriker hier arbeitet.
Der Baubestand wechselt schnell. In der Innenstadt und rund um das Viertel Brunnen steht historische Substanz aus einer über fünfhundert Jahre alten Stadt, mit Fachwerk und schmalen Grundstücken. Linderhausen sitzt im Norden auf dem Hochrücken zwischen den beiden Kalkmulden, die Schwelmer Höhen im Süden tragen freistehende Häuser in Hanglage, dazu kommen Nachkriegsquartiere und Gewerbe entlang der Ausfallstraßen. Fachwerkbau, Mietshaus, Reihenhaus und Hangvilla liegen dicht zusammen, und jede dieser Bauweisen bringt eine andere Elektroinstallation mit.
Ein Standardpaket trägt in Schwelm selten weit. Sinnvoll ist ein Betrieb, der zuerst die vorhandene Substanz begutachtet, ehe er ein Angebot schreibt. Ob im Fachwerkhaus der Altstadt mit langer, gewachsener Leitungsführung, im Reihenhaus in Brunnen mit Wallbox-Wunsch oder im Hanghaus auf den Höhen mit langer Zufahrt: Erst der Blick auf Verteiler, Leitungen und Zählerplatz zeigt, was tatsächlich ansteht. Ein vermittelter Partnerbetrieb erläutert die Schritte in verständlicher Sprache, ohne vorschnelle Pauschalen.
Schwelm ist mit rund 28.000 Einwohnern die Kreisstadt des Ennepe-Ruhr-Kreises und mit gut zwanzig Quadratkilometern die flächenkleinste Gemeinde Nordrhein-Westfalens. Sie liegt im südöstlichen Ruhrgebiet an der Grenze zum Bergischen Land und heißt darum Pforte Westfalens. Nachbarn sind Sprockhövel im Norden, Gevelsberg im Nordosten und Ennepetal im Südosten, an die südliche und westliche Stadtgrenze schließt Wuppertal an. Ein Kalk-Norden mit Talmulden und ein Höhen-Süden auf rund 350 Metern prägen das Stadtbild. Quelle.