Alt-Oberhausen mit der Innenstadt
Der gründerzeitliche Kern rund um Marktstraße und Bahnhof, mit Bürger- und Geschäftshäusern der Jahrhundertwende. Verschieferte Mansarddächer, Gauben und viele Anschlüsse an Nachbargiebel stehen hier vorn.
Dachdecker
Ein schlichtes Satteldach in der Arbeitersiedlung Eisenheim, das sein überliefertes Bild behalten soll, eine verschieferte Mansarde an einem Gründerzeithaus der Marktstraße, ein gerissener Kaminanschluss über abgesunkenem Emschergrund und eine weite Bitumenfläche über einem Nachkriegsbau in Sterkrade: Oberhausen ist eine junge Industriestadt mit alten Ortskernen, und ihre Dächer stammen aus sehr verschiedenen Jahrzehnten. Wir vermitteln Ihnen einen Dachdeckerbetrieb, der Deckung, Anschluss und Rand zuerst am Objekt beurteilt und die Arbeit erst danach festlegt.

Dach vor Deckung
Ob verrutschte Ziegel, schadhafter Schiefer oder undichte Kehle: Erst wird das Dach begutachtet, dann folgt die passende Arbeit.
Arbeit nach Regelwerk
Fachbetriebe arbeiten nach den Fachregeln des Dachdeckerhandwerks und der VOB/C mit DIN 18338 als anerkanntem Massstab.
Preis nach Aufmaß
Der Betrieb nennt den Preis, wenn er Dachfläche und Zustand in Oberhausen gesehen oder das Anliegen im Gespräch geklärt hat.
Partnerbetrieb vor Ort
Fachbetrieb24 vermittelt. Die Arbeit macht ein vermittelter Partnerbetrieb aus der Region.


Vor Ort
Oberhausen trägt seinen Beinamen Wiege der Ruhrindustrie zu Recht, doch als Stadt ist sie jung: Erst 1862 aus Teilen von sechs Gemeinden gebildet, bekam sie 1874 die Stadtrechte. Seit 1975 gliedert sich das Gebiet in die drei Bezirke Alt-Oberhausen, Osterfeld und Sterkrade, die vorher zu ganz verschiedenen Herrschaften gehörten. Für das Dach heißt das: Es gibt keinen einzigen historischen Kern, sondern mehrere gewachsene Ortsmitten mit je eigenem Baubestand, dazu die planmäßig angelegten Arbeitersiedlungen der Hütten und Zechen.
Die Bandbreite reicht weit. In der Siedlung Eisenheim in Osterfeld, der ältesten erhaltenen Arbeitersiedlung des Ruhrgebiets, stehen schlichte, denkmalgeschützte Häuser mit einfachen Satteldächern. In Alt-Oberhausen prägen Gründerzeitbauten das Bild, viele mit verschieferten Mansarddächern und Gauben. In Sterkrade und Osterfeld kam nach dem Krieg der Geschossbau mit weiten Flachdächern hinzu, und rund um den Gasometer und die Neue Mitte spannen sich große Gewerbe-Flachdächer über Hallen und Einkaufsbauten. Jede dieser Bauzeiten stellt eine andere Aufgabe.
Unter all dem liegt das im Bergbau abgebaute Steinkohlengebirge. Die Absenkungen des Bodens sind für die Emscherregion ausdrücklich dokumentiert: Sie zwangen dazu, die Flüsse einzudeichen, sodass die Emscher heute stellenweise über dem Umland liegt. Diese Bewegung wirkt bis ins Dach, vor allem an Kaminen und aufgehenden Wänden, wo starre Anschlüsse mit der Zeit aufreißen. Ein Betrieb prüft deshalb gerade diese Punkte. Wir stellen den Kontakt zu einem passenden Partner her und nennen bewusst keine Pauschalen, weil ein Eisenheimer Siedlungsdach und ein Gewerbe-Flachdach an der Neuen Mitte nichts gemein haben.
Oberhausen ist mit rund 213.000 Einwohnern eine kreisfreie Großstadt im westlichen Ruhrgebiet, gelegen in der Niederrheinischen Tiefebene zwischen Emscher und Ruhr. Die Stadt entstand erst 1862 und trägt als Standort der St.-Antony-Hütte den Beinamen Wiege der Ruhrindustrie. Seit 1975 gliedert sie sich in die Bezirke Alt-Oberhausen, Osterfeld und Sterkrade. Unter der flachen Tiefebene liegt das im Bergbau abgebaute Steinkohlengebirge; die Bodenabsenkungen der Emscherregion sind dokumentiert und zwangen dazu, die Flüsse einzudeichen. Der Bestand reicht von der ältesten Arbeitersiedlung des Reviers bis zu den Gewerbebauten der Neuen Mitte am Gasometer. Quelle.
Dachbestand und Untergrund

Am Anfang steht die Siedlung Eisenheim. Als älteste erhaltene Arbeitersiedlung des Ruhrgebiets steht sie unter Denkmalschutz, und ihre Häuser tragen bewusst einfache Satteldächer im überlieferten Maßstab. Wo eine Siedlung als Ensemble geschützt ist, bleibt die Deckung an dieses Bild gebunden: dieselbe Dachform, eine formgleiche Pfanne oder Deckung, die gleiche Neigung und die gleiche Traufführung. Der Betrieb klärt den Spielraum vorab mit der unteren Denkmalbehörde, wählt ein tragfähiges Unterdach und dämmt nach dem Gebäudeenergiegesetz, ohne die schlichte Siedlungsansicht zu stören.
Dann die Gründerzeit in Alt-Oberhausen. Rund um Marktstraße und Innenstadt stehen Bürger- und Geschäftshäuser der Jahrhundertwende, viele mit Mansarddach, verschieferten Flächen und ausgebauten Dachgeschossen. Hier arbeitet der Handwerker im gewachsenen Bestand: Er ersetzt schadhafte Schieferplatten im gleichen Deckbild, erneuert Kehlen und Grate, bindet Gauben und Dachfenster dicht ein und verwahrt die vielen Anschlüsse an Nachbargiebel und Brandwand neu. Bei der verschieferten Fläche zählt das saubere Deckmaß, damit Schlagregen nicht hinter die Platten getrieben wird.
Zuletzt das Flachdach der Nachkriegs- und Gewerbezeit. In Sterkrade, Osterfeld und Lirich liegen Bitumen- und Kunststoffbahnen über Wohnblöcken und Zweckbauten, deren Abdichtung nach Jahrzehnten verhärtet, an den Nähten aufreißt und an Attika und Durchdringung Wasser einlässt. Rund um Neue Mitte und Gasometer kommen große Hallendächer hinzu. Der Betrieb erhebt den vorhandenen Aufbau, wägt zwischen örtlicher Ausbesserung und neuer Lage ab, führt Attika und aufgehende Wände dicht aus und sichert den Ablauf über ausreichend große Gullys und einen Notüberlauf. Auf großen, offenen Flächen wird der Rand gegen den Windsog verankert.
Woran man es merkt
Nicht jede Stelle ist ein Notfall. Aber wenn diese Anzeichen zusammenkommen, lohnt sich der Blick eines Fachbetriebs, bevor aus einer Kleinigkeit ein Wasserschaden wird.
Klingt das nach Ihrem Dach?
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Steildach und Flachdach
Anfangen lässt sich bei den Steildächern, weil sie in Oberhausen so verschieden sind. In der Siedlung Eisenheim hält der Betrieb die schlichte, denkmalgebundene Deckung, an den Gründerzeithäusern von Alt-Oberhausen deckt er verschieferte Mansarden und Gauben im überlieferten Bild, und in den Siedlungshäusern von Osterfeld und Sterkrade wechselt er gebrochene Pfannen und erneuert ganze Felder. Dachfenster und Gauben setzt er mit dichtem Eindeckrahmen, Kehlen und Grate arbeitet er nach den Fachregeln des Dachdeckerhandwerks aus, die für jede Deckart Neigung und Überdeckung vorgeben.
Dann die Anschlüsse, die über dem gesenkten Grund der Schwachpunkt sind. Weil der Bergbau den Untergrund der Emscherzone großflächig hat absinken lassen, arbeiten Kamin, Nachbarwand und Dachfläche gegeneinander, und dort löst sich mit der Zeit die Verwahrung. Der Betrieb erneuert Kamin- und Wandanschlüsse beweglich und wasserführend, tauscht Kehl- und Anschlussbleche und dichtet die Übergänge zu höheren Nachbarbauten. Zur Wasserführung gehören Rinne und Fallrohr, die er im flachen Gelände mit klarem Gefälle vom Haus wegführt.
Bleibt das Flachdach, in Oberhausen von der Wohnblockfläche bis zum weiten Hallendach an der Neuen Mitte. Der Betrieb erhebt den Aufbau, erneuert die spröde Abdichtung oder bessert sie örtlich aus, führt Attika und aufgehende Wände dicht aus und legt den Ablauf über ausreichend große Gullys und einen Notüberlauf an, das Gefälle nach der Flachdachrichtlinie. Auf großen, offenen Flächen sichert er den Rand gegen den Windsog. Auf Wunsch bereitet er Steildach wie Flachdach für eine spätere Solaranlage vor und richtet Sparren, Deckung und Durchdringung passend her.
Schiefer und Blech

Der erste Grund ist die Vielfalt der Bauzeiten auf engem Nebeneinander. Weil Oberhausen aus drei alten Kernen und den planmäßigen Arbeitersiedlungen der Industrie zusammenwuchs, treffen die denkmalgeschützte Eisenheimer Siedlung, die verschieferte Gründerzeit von Alt-Oberhausen und das Nachkriegs-Flachdach von Sterkrade auf kurzer Distanz aufeinander. Jede dieser Deckungen folgt eigenen Regeln, von der stilgebundenen Pfanne über das saubere Schieferdeckmaß bis zur richtliniengerechten Abdichtung. Ein erfahrener Betrieb ordnet das Dach zuerst ein, statt jede Fläche gleich zu behandeln.
Der zweite Grund liegt unter der Erde. Der lange Steinkohlebergbau hat den Untergrund der Emscherzone großflächig absinken lassen, so stark, dass die Flüsse eingedeicht werden mussten und die Emscher heute stellenweise über dem Umland liegt. Diese Bewegung endet nicht am Boden: An Kaminen, aufgehenden Wänden und den Übergängen zwischen ungleich gesetzten Bauteilen reißt eine starre Verwahrung mit der Zeit auf. Ein Fachbetrieb führt diese Anschlüsse beweglich aus, sodass sie das Setzen aufnehmen, statt beim nächsten Absinken erneut zu brechen.
Ihre Sicherheit
Eine seriöse Dacharbeit beginnt mit einem Blick auf Dachfläche, Deckung und Unterkonstruktion und einem Angebot, nicht mit einer Pauschale am Telefon. Der fachliche Maßstab dafür sind die Fachregeln des Dachdeckerhandwerks, die der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks als anerkannte Regeln der Technik herausgibt, ergänzt durch die DIN 18338 der VOB/C für Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten. Ein Angebot, das Aufbau, Deckung und Nebenarbeiten wie Rinnen oder Anschlüsse getrennt ausweist, ist ein gutes Zeichen.
An einem Oberhausener Dach greifen mehrere Regelwerke ineinander. In der Siedlung Eisenheim bleiben Deckung und Erscheinungsbild an den Denkmalschutz gebunden. Jede Deckart folgt den Fachregeln des ZVDH, das Flachdach der Wohnblöcke und Hallen der Flachdachrichtlinie, und die Windsicherheit richtet sich nach der DIN EN 1991-1-4, was an den offenen Flächen der Neuen Mitte zählt. Für die Dämmung gilt das Gebäudeenergiegesetz, für den Ausbau alter Faserzementplatten die TRGS 519. Ein seriöser Betrieb befolgt diese Regeln und weist Deckung, Anschlüsse, Abdichtung und Nebenarbeiten im Angebot getrennt aus, statt sie in einer Pauschale zu verstecken.
Vor Ort im Detail
Oberhausen wuchs aus drei alten Kernen und den planmäßigen Arbeitersiedlungen der Industrie zusammen. Von der denkmalgeschützten Siedlung Eisenheim über die verschieferte Gründerzeit in Alt-Oberhausen bis zum Nachkriegs-Flachdach in Sterkrade liegen viele Bauzeiten dicht beieinander.
Unter der Tiefebene liegt das abgebaute Steinkohlengebirge. Die Bodenabsenkungen der Emscherregion sind dokumentiert und zwangen zum Eindeichen der Flüsse. Diese Bewegung wirkt bis in die Anschlüsse an Kamin und aufgehende Wand, die deshalb beweglich ausgeführt werden müssen.
Rund um Neue Mitte und Gasometer prägen große Gewerbe-Flachdächer das Bild. Auf diesen weiten, offenen Flächen zählen richtliniengerechtes Gefälle, dichte Durchdringungen und die Randsicherung gegen den Windsog neben der reinen Abdichtung.
Stadtteile
In welchem Teil von Oberhausen Ihr Haus steht, deutet an, aus welcher Zeit die Bausubstanz stammt und welche Dacharbeiten wahrscheinlich sind.
Der gründerzeitliche Kern rund um Marktstraße und Bahnhof, mit Bürger- und Geschäftshäusern der Jahrhundertwende. Verschieferte Mansarddächer, Gauben und viele Anschlüsse an Nachbargiebel stehen hier vorn.
Alter Ortsteil mit der Siedlung Eisenheim, der ältesten erhaltenen Arbeitersiedlung des Reviers. Ihre denkmalgeschützten Satteldächer verlangen eine formgleiche, stilgebundene Deckung im überlieferten Maßstab.
Nördliche und westliche Stadtteile mit viel Nachkriegs-Geschossbau. Neben gerichteter Steildeckung sind hier die weiten Flachdächer der Wohnblöcke mit ihrer alternden Abdichtung ein Schwerpunkt.
Der Süden zur Ruhr und das umgebaute Zentrum am Gasometer. Über gesenktem Bergbaugrund zählen bewegliche Anschlüsse, an den großen Gewerbe-Flachdächern die Randsicherung gegen Windsog.
Das richtet sich nach Dach und Aufgabe. Eine einzelne gebrochene Pfanne bleibt günstig, während die denkmalgerechte Deckung eines Eisenheimer Siedlungsdachs, die Schieferarbeit an einem Gründerzeit-Mansarddach oder die Neuabdichtung eines Hallendachs an der Neuen Mitte deutlich mehr verlangt. Hinzu kommen Aufwand für Gerüst und Zugang. Der vermittelte Partnerbetrieb sieht sich Deckung, Anschlüsse und Ablauf vor Ort an und legt danach ein konkretes Angebot vor. Feste Pauschalen nennen wir hier bewusst nicht.
Der Steinkohlebergbau hat den Untergrund der Emscherzone großflächig absinken lassen, so weit, dass die Flüsse eingedeicht werden mussten. Diese Bewegung wirkt bis ins Dach: An Kaminen, aufgehenden Wänden und den Übergängen ungleich gesetzter Bauteile reißt eine starre Verwahrung mit der Zeit auf. Ein Betrieb führt diese Anschlüsse beweglich und wasserführend aus, damit sie das Setzen aufnehmen und dicht bleiben.
Eisenheim gilt als älteste erhaltene Arbeitersiedlung des Ruhrgebiets und steht als Ensemble unter Denkmalschutz. Deshalb bleibt das Dach an das überlieferte, bewusst schlichte Bild gebunden, von der Dachform bis zur Deckung. Ein Fachbetrieb klärt vorab den Spielraum mit der Denkmalbehörde, wählt eine formgleiche Deckung und arbeitet die neue Partie so ein, dass die geschlossene Siedlungsansicht erhalten bleibt.

Allgemeine Fragen zu Neueindeckung, Reparatur, Flachdach, Schiefer, Dachfenstern und der Frage, woran man ein gutes Angebot erkennt, beantwortet ausführlich der Themen-Hub Dachdecker.
Gewerbe und Handwerksrolle
nachgewiesen, kein Schwarzarbeiter
Betriebshaftpflicht
Nachweis liegt uns vor
Feste Anschrift
Firma, Inhaber und Adresse geprüft
Preis vor der Arbeit
keine Überraschung auf der Rechnung
Aufnahmeverfahren, kein Gütesiegel: was wir genau abfragen.
Ein Dach-Anliegen in Oberhausen, von der einzelnen verrutschten Pfanne bis zur Neueindeckung? Schildern Sie es kurz. Die Anfrage geht an einen geprüften Fachbetrieb aus Ihrer Region.
Ob ein schlichtes Siedlungsdach in Eisenheim, eine verschieferte Mansarde in Alt-Oberhausen, ein gerissener Kaminanschluss über gesenktem Grund in Alstaden oder eine müde Bitumenfläche über einem Block in Sterkrade: In Oberhausen lohnt der fachkundige Blick eines Betriebs, der Deckung, Anschlüsse, Ränder und Zugang zuerst prüft und danach handelt. Wir bringen Sie mit einem passenden Partnerbetrieb zusammen, der nach den Fachregeln des Dachdeckerhandwerks arbeitet und Ihr Dach vor dem Hintergrund der vielen Bauzeiten und des gesenkten Grundes einordnet, statt eine Lösung von der Stange anzubieten.
Zum Überblick über Neueindeckung, Reparatur, Flachdach, Schiefer und die Fachregeln des Dachdeckerhandwerks: der Themen-Hub Dachdecker.
Dachdecker in den Nachbarstädten von Oberhausen:
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