Dachdeckerhandwerk

Dachdecker Solingen

Lose Schieferplatten an einer verschieferten Wetterseite in Gräfrath, verrutschte Ziegel auf einem Ohligser Gründerzeitdach am Hang oder ein Flachdach über dem Anbau, das nach Regen unter Wasser steht? In der Klingenstadt vermittelt Fachbetrieb24 an geprüfte Dachdeckerbetriebe aus der Region. Die Arbeit vor Ort übernimmt der vermittelte Partnerbetrieb, und der Preis fällt erst, wenn Dachfläche und Zustand begutachtet sind.

  • Arbeit nach den Fachregeln des Dachdeckerhandwerks
  • Preis erst nach Blick aufs Dach
  • Partnerbetrieb für Solingen und Umgebung
Schieferdeckung mit ueberlappenden Platten und sichtbarem Schieferhammer

Dach vor Deckung

Ob verrutschte Ziegel, schadhafter Schiefer oder undichte Kehle: Erst wird das Dach begutachtet, dann folgt die passende Arbeit.

Arbeit nach Regelwerk

Fachbetriebe arbeiten nach den Fachregeln des Dachdeckerhandwerks und der VOB/C mit DIN 18338 als anerkanntem Massstab.

Preis nach Aufmaß

Der Betrieb nennt den Preis, wenn er Dachfläche und Zustand in Solingen gesehen oder das Anliegen im Gespräch geklärt hat.

Partnerbetrieb vor Ort

Fachbetrieb24 vermittelt. Die Arbeit macht ein vermittelter Partnerbetrieb aus der Region.

Gelbe Ortstafel Solingen mit der Kopfzeile Dachdecker
Kanalinspektion in Solingen: Kamerabefahrung und Dichtheitsprüfung zum Festpreis von 89 Euro für Grundstücke im Stadtgebiet.

Dachbestand und Untergrund

Verschieferte Wetterseiten und Steildächer: der bergische Baubestand in Solingen

Dunkelgraue Schieferplatten sind überlappend zu einer geschlossenen Dachfläche gedeckt

Viele Solinger Häuser tragen den bergischen Stil sichtbar am Bau: eine graue Schieferhaut auf der Wetterseite, oft an Giebel und Obergeschoss, dazu ein steiles Ziegel- oder Schieferdach. Gerade in Gräfrath rund um den historischen Marktplatz und an den verstreuten Hofschaften hat sich dieser Bestand erhalten. Ein Fachbetrieb prüft dort zuerst, ob die vorhandene Deckung und die Verschieferung noch tragfähig sind, ob die darunterliegende Lattung nachgegeben hat und ob eine örtliche Ausbesserung reicht oder die Fläche besser neu gedeckt wird.

Hinzu kommen die klassischen Schwachstellen betagter Steildächer: abgewitterte oder gerissene Schieferplatten, Kehlen, die zwischen zwei Flächen kein Wasser mehr halten, brüchige Übergänge zu Schornstein und Gaube sowie Randbleche, die von unten durchrosten. In den Hanglagen und den engen Bachtälern findet die Nässe oft einen verborgenen Weg und tritt erst dort in den Wohnräumen aus, wo niemand die eigentliche Undichtigkeit vermutet. Ein guter Betrieb geht deshalb der Wasserspur nach, bis er die tatsächliche Quelle gefunden hat.

Am Hang wird jede Dachbaustelle aufwendiger als auf ebenem Grund. Grundstücke liegen versetzt übereinander, Zufahrten sind schmal, und ein hohes, steiles Dach lässt sich nur mit einem eingerüsteten Dachfanggerüst und geordnetem Aufstieg sicher erreichen. Seriöse Betriebe kalkulieren diesen Aufwand von Anfang an ein und stellen die Absturzsicherung her, ehe die erste Reihe der Deckung angefasst wird.

Woran man es merkt

Anzeichen, dass am Dach in Solingen etwas ansteht

Nicht jede Stelle ist ein Notfall. Aber wenn diese Anzeichen zusammenkommen, lohnt sich der Blick eines Fachbetriebs, bevor aus einer Kleinigkeit ein Wasserschaden wird.

  • Nach einem Sturm liegen Schiefer- oder Ziegelstücke im Hof oder auf der Straße. An den wetterzugewandten Solinger Höhenrücken hebeln Windsog und gealterte Befestigung einzelne Platten und Steine ab, die dann abrutschen und offene Lücken hinterlassen. Bitte nicht: Klettern Sie keinesfalls eigenhändig auf das steile Hangdach, um nach der Lücke zu suchen. Sinnvoll: Lassen Sie den Fachbetrieb das Dach gesichert kontrollieren und die fehlende Deckung wieder schließen.
  • Die verschieferte Wetterseite ist stumpf, moosig oder zeigt lose Platten. Im regenreichen Bergischen Land nagt der Schlagregen an den grauen Schieferflächen der windzugewandten Seite, besonders an den bergischen Häusern in Gräfrath und an den alten Hofschaften. Bitte nicht: Kleben Sie einzelne Platten nicht notdürftig fest, das übersteht die nächste Wetterlage nicht. Sinnvoll: Lassen Sie die Fläche begutachten, lockere Platten sachgerecht tauschen und den Wetterschutz erneuern.
  • An der Decke im obersten Geschoss zeigt sich ein brauner Feuchtefleck. Poröser Schiefer, eine undichte Kehle oder ein müder Anschluss an Gaube und Schornstein lässt im steilen Altbau Wasser eindringen, das oft weitab von der sichtbaren Spur austritt. Bitte nicht: Streichen Sie den Fleck nicht einfach zu, die Nässe arbeitet darunter weiter. Sinnvoll: Lassen Sie die undichte Stelle oben auf dem Dach orten und die Ursache dauerhaft beseitigen.
  • Die Dachrinne läuft bei Regen über oder hängt sichtbar durch. Auf den großen, steilen Flächen der Gründerzeithäuser in Ohligs und Höhscheid sammelt sich viel Wasser; gelockerte Halter, offene Nähte und Laub führen rasch zum Überlauf an der Fassade. Bitte nicht: Sehen Sie nicht tatenlos zu, wie das Wasser dauerhaft die Wand hinunterrinnt. Sinnvoll: Lassen Sie Rinne und Fallrohr überprüfen, Halter und Nähte richten und den Abfluss sichern.
  • Das Flachdach über Anbau, Garage oder Nachkriegsbau steht nach Regen unter Pfützen. Auf den flacheren Dächern der wieder aufgebauten Innenstadt und an jüngeren Anbauten ermüdet die Bitumen- oder Kunststoffbahn, wird brüchig und öffnet sich an Nähten und Anschlüssen. Bitte nicht: Warten Sie nicht den nächsten Wolkenbruch ab, bis das Wasser vollends durchdringt. Sinnvoll: Lassen Sie die Abdichtung prüfen und die schadhaften Nähte oder die gesamte Bahn fachgerecht ersetzen.
  • Beim Hauskauf im Bergischen ist unklar, wann das Dach zuletzt erneuert wurde. Bei manchem älteren Solinger Haus hat nie jemand dokumentiert, in welchem Zustand Deckung, Verschieferung, Lattung und Bleche wirklich sind. Bitte nicht: Verlassen Sie sich nicht auf die Hoffnung, das Dach halte schon noch etliche Jahre dicht. Sinnvoll: Lassen Sie vor Kauf oder Sanierung das Dach fachlich beurteilen und sich ein Angebot ausstellen.

Klingt das nach Ihrem Dach?

Schildern Sie kurz Ihr Anliegen. Die Ersteinschätzung ist kostenfrei und unverbindlich.

Rote Tondachziegel werden in gleichmäßigen Reihen auf einem Steildach verlegt

Steildach und Flachdach

Eindeckung, Schiefer und Flachdach: was in Solingen am häufigsten ansteht

Die Reparatur und Neueindeckung steiler Dächer ist in Solingen das häufigste Anliegen. In den Gründerzeithäusern von Ohligs und Höhscheid geht es um verrutschte oder gebrochene Ziegel, um schadhaften Schiefer, um erneuerte Lattung und Unterspannung und um saubere Anschlüsse an Gauben und Schornsteine. Ob eine örtliche Reparatur genügt oder die Fläche besser komplett neu gedeckt wird, entscheidet der Betrieb erst nach dem Blick auf Deckung und Unterkonstruktion.

Auf den windexponierten Kuppen und in Hanglage nimmt der ständige bergische Regen Deckung und Schieferseiten besonders in die Pflicht. Fachbetriebe legen darum Wert auf ausreichende Überdeckung, sturmfeste Befestigung und lückenlos abgedichtete Übergänge. Für den Wasserablauf sorgen Rinnen, Fallrohre und die Bleche in Kehlen, an Graten und an Wandanschlüssen; ohne diese sorgfältig ausgeführte Klempnerarbeit bleibt selbst die beste Deckung auf Dauer nicht dicht.

Dazwischen liegen die vielen weiteren Arbeiten am Dach: das Abdichten von Flachdächern über Anbau, Garage und den Nachkriegsbauten der Innenstadt mit Bitumen- oder Kunststoffbahnen, der Einbau von Dachfenstern mit sauberem Eindeckrahmen, die Dämmung von Dach und oberer Geschossdecke und die regelmäßige Wartung. Weil diese Gewerke ineinandergreifen, plant ein Fachbetrieb sie in einer sinnvollen Reihenfolge, statt jede Stelle einzeln anzugehen.

Schiefer und Blech

Schieferdeckung im bergischen Stil und dichte Blecharbeiten

Halbrunde Firstziegel bilden einen sauberen, geraden Abschluss am Dachfirst

Kaum ein Werkstoff steht so für Solingen und das Bergische Land wie der Schiefer. In der bergischen Bauweise legt sich eine graue Schieferhaut schützend über die Wetterseite von Dach und Fassade; er verdrängte einst die anfälligen Holzschindeln und wurde vom 18. Jahrhundert an zum bestimmenden Baustoff der Gegend. In Gräfrath und an den Hofschaften ist das bis heute abzulesen. Das Decken mit Schiefer ist echte Handarbeit: Platte für Platte wird überlappend und im gewählten Deckbild gesetzt, damit die Fläche dicht schließt und ihr gleichmäßiges, ruhiges Muster trägt. Bei erhaltenswerter Substanz kommt es genau auf dieses Können an.

Untrennbar mit der Deckung verbunden sind die Bleche, die dem Wasser den Weg weisen. Sauber abgekantetes Metall an Kehlen, Graten, Schornstein- und Wandanschlüssen sowie an den Gauben verhindert, dass Feuchtigkeit hinter die Deckung kriecht. Rinnen und Fallrohre aus Zink oder Kupfer fangen das Regenwasser der weiten, steilen Dachflächen und führen es geordnet in die dichte Hangbebauung ab. An den verwinkelten Solinger Dächern mit ihren zahlreichen Aufbauten hängt die Dichtheit an eben diesen Details, weshalb Deckung und Klempnerei Hand in Hand gehen müssen.

Ihre Sicherheit

Kein Festpreis am Telefon, Blick aufs Dach zuerst

Eine seriöse Dacharbeit beginnt mit einem Blick auf Dachfläche, Deckung und Unterkonstruktion und einem Angebot, nicht mit einer Pauschale am Telefon. Der fachliche Maßstab dafür sind die Fachregeln des Dachdeckerhandwerks, die der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks als anerkannte Regeln der Technik herausgibt, ergänzt durch die DIN 18338 der VOB/C für Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten. Ein Angebot, das Aufbau, Deckung und Nebenarbeiten wie Rinnen oder Anschlüsse getrennt ausweist, ist ein gutes Zeichen.

Auch in Solingen führt an einer Grundregel kein Weg vorbei: Ein tragfähiger Kostenvoranschlag entsteht erst, wenn jemand Dachfläche, Deckung und Tragwerk in Augenschein genommen hat, niemals als Zahl am Telefon. Den fachlichen Rahmen dafür setzen die Fachregeln des Dachdeckerhandwerks des Zentralverbands, ergänzt um die DIN 18338 der VOB/C, die Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten regelt. Wenn ein Angebot Unterbau, Deckung und Zusatzleistungen wie Rinnen, Bleche und Anschlüsse einzeln auflistet, spricht das für einen Betrieb, der sauber kalkuliert.

Vor Ort im Detail

Solingen: bergische Schieferhäuser auf der Höhe, Gründerzeit am Hang

Solingen ist über schmale Höhenrücken und die dazwischenliegenden Bachtäler gewachsen, und diese Form erklärt, warum die Dacharbeit hier so unterschiedlich aussieht. In Gräfrath, dem kleinsten und zugleich höchstgelegenen Bereich der Stadt rund um den alten Klosterort und den historischen Marktplatz, stehen verschieferte bergische Häuser, deren graue Wetterseiten regelmäßig gepflegt werden müssen. Über das ganze Stadtgebiet verteilt liegen alte Hofschaften, die einst um Schleifkotten und Hammerwerke an den Bächen entstanden sind und bis heute den bergischen Baustil mit Schiefer auf der Wetterseite zeigen.

Ohligs im Westen erzählt eine andere Geschichte: Der Stadtteil blühte erst mit dem Eisenbahnanschluss ab den 1870er Jahren auf und trägt darum einen dichten Bestand an Gründerzeit- und Jahrhundertwendehäusern mit steilen Ziegeldächern, Gauben und großen Flächen. Ähnlich zeigt sich Höhscheid mit seinen gründerzeitlichen Wohnstraßen. Hier geht es für den Dachdecker um verrutschte Deckung, undichte Kehlen und Anschlüsse sowie um Dachrinnen, die auf den großen Flächen viel Wasser fassen. Die Innenstadt rund um Solingen-Mitte wurde nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs weitgehend neu aufgebaut, weshalb dort neben Steildächern auch flachere Nachkriegsdächer vorkommen, deren Abdichtung altert.

Der Osten und Süden fällt steil zur Wupper ab. Rund um Burg an der Wupper mit dem weithin bekannten Schloss Burg und an den Hängen der Bachtäler stehen Häuser in ausgeprägter Hanglage, wo schon der sichere Zugang über Gerüst und Absturzsicherung zur Arbeit gehört. Über allem liegt das Wetter des Bergischen Landes: Schlagregen und Windsog setzen den windzugewandten Flächen zu, sodass regensichere Deckung, das Ersetzen loser Schieferplatten und dichte Bleche wiederkehrende Themen sind. Für das Dach am Wohnhaus zählt am Ende überall dasselbe: eine tragfähige Unterkonstruktion, eine regensichere Deckung, dichte Anschlüsse und ein Betrieb, der den Preis erst nach dem Blick auf das Dach nennt.

Stadtteile

Wo in Solingen welche Dacharbeiten anfallen

In welchem Teil von Solingen Ihr Haus steht, deutet an, aus welcher Zeit die Bausubstanz stammt und welche Dacharbeiten wahrscheinlich sind.

Gräfrath

Der kleinste und höchstgelegene Stadtbezirk rund um den alten Klosterort und den historischen Marktplatz. Hier trifft ein Dachdecker häufig auf verschieferte bergische Häuser und alte Hofschaften, deren graue Wetterseiten und Steildächer im regenreichen Klima regelmäßige Pflege und fachgerechten Schiefer-Ersatz verlangen.

Ohligs

Der bevölkerungsreiche Westen, mit dem Bahnanschluss ab den 1870er Jahren zur Gründerzeit aufgeblüht. Typisch sind steile Ziegeldächer mit Gauben, verrutschte oder gebrochene Deckung, undichte Kehlen und Dachrinnen, die auf großen Flächen viel Wasser abführen müssen.

Wald

Ein alter Stadtteil mit gemischtem Bestand aus Gründerzeit und Nachkriegsbau. Je nach Baualter reicht das Spektrum von der Schiefer- und Ziegelreparatur am Steildach bis zur Flachdachabdichtung an jüngeren Bauten.

Höhscheid

Höhenlage mit gründerzeitlichen Wohnstraßen. Die großen, steilen Dächer fordern regelmäßige Pflege von Deckung, Anschlüssen und Entwässerung, und die Arbeit am Hang wird oft mit Gerüst und Absturzsicherung geplant.

Solingen-Mitte

Die nach dem Zweiten Weltkrieg weitgehend neu aufgebaute Innenstadt. Neben Steildächern kommen hier flachere Nachkriegsdächer vor, deren Bitumen- oder Kunststoffabdichtung mit den Jahren spröde wird und an Nähten und Anschlüssen reißt.

Burg an der Wupper

Der historische Kern am Hang zur Wupper unterhalb von Schloss Burg. Häuser in ausgeprägter Hanglage bedeuten engen Zugang und aufwendige Absturzsicherung, während verschieferte Flächen und Steildächer dem Wetter des Wupperhangs ausgesetzt sind.

Haeufige Fragen zum Dachdecker in Solingen

Was kostet ein Dachdecker in Solingen?

Eine seriöse Zahl lässt sich erst nach dem Anliegen und dem Dachzustand nennen. Ein paar verrutschte Ziegel auf einem Ohligser Steildach zu richten liegt preislich weit von einer neu zu deckenden Schieferseite in Gräfrath oder einer erneuerten Flachdachabdichtung über einem Innenstadt-Anbau entfernt. Darum bekommen Sie den Preis von einem Fachbetrieb erst, nachdem er Dachfläche, Deckung und Tragwerk vor Ort gesehen oder das Vorhaben im Gespräch geklärt hat. Ausschlaggebend ist, ob es bei einer örtlichen Ausbesserung bleibt oder ob Lattung, Unterspannung und Bleche mitgemacht werden müssen und wie aufwendig sich der gesicherte Zugang am Hang gestaltet. Bestehen Sie vor dem Start auf einem Angebot; einen belastbaren Festpreis ohne Blick aufs Dach kann Ihnen bei Dacharbeiten niemand seriös geben.

Wie ist das Dachdeckerhandwerk in Solingen organisiert?

Örtliche Dachdeckerbetriebe finden sich in einer Innung zusammen, und diese Innung ist über die zuständige Kreishandwerkerschaft in das organisierte Handwerk eingebunden. Eine Kreishandwerkerschaft bündelt als Körperschaft des öffentlichen Rechts die Handwerksinnungen eines Bezirks fachübergreifend. Weil Solingen im Regierungsbezirk Düsseldorf liegt, gehört die Stadt zum Kammerbezirk der Handwerkskammer Düsseldorf. Landesweit vertritt der Landesinnungsverband Nordrhein das Dachdeckerhandwerk im Rheinland, bundesweit der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks mit Sitz in Köln, von dem auch die Fachregeln stammen. Die Innungszugehörigkeit ist freiwillig und ein Indiz für einen organisierten Betrieb, ersetzt aber nie das eigene Angebot vor Ort.

Muss eine verschieferte Fassade anders behandelt werden als ein Ziegeldach?

Ja, denn das Verschiefern ist ein eigenes Fach. Die grauen Platten sitzen überlappend im gewählten Deckbild auf einer Unterkonstruktion, sodass die Fläche Regen und Windsog trotzt und zugleich das ruhige bergische Bild ergibt. Sind Platten gelockert, gebrochen oder abgewittert, hilft kein Verkleben; sie werden fachgerecht getauscht und der Verbund neu geschlossen. Bei denkmalwürdiger Substanz, wie sie in Gräfrath begegnet, wahrt ein Fachbetrieb obendrein ein stimmiges Gesamtbild. Ob eine punktuelle Ausbesserung ausreicht oder eine ganze Seite neu gedeckt gehört, klärt sich erst am Zustand und an der Unterkonstruktion, sodass auch hier die Begutachtung vor dem Angebot steht.

Helle Daemmplatten und Unterdeckbahn werden auf den Dachsparren verlegt

Allgemeine Fragen zu Neueindeckung, Reparatur, Flachdach, Schiefer, Dachfenstern und der Frage, woran man ein gutes Angebot erkennt, beantwortet ausführlich der Themen-Hub Dachdecker.

Was wir prüfen, bevor wir einen Betrieb aufnehmen

  • Gewerbe und Handwerksrolle

    nachgewiesen, kein Schwarzarbeiter

  • Betriebshaftpflicht

    Nachweis liegt uns vor

  • Feste Anschrift

    Firma, Inhaber und Adresse geprüft

  • Preis vor der Arbeit

    keine Überraschung auf der Rechnung

Aufnahmeverfahren, kein Gütesiegel: was wir genau abfragen.

Dachdecker in Solingen anfragen

Ein Dach-Anliegen in Solingen, von der einzelnen verrutschten Pfanne bis zur Neueindeckung? Schildern Sie es kurz. Die Anfrage geht an einen geprüften Fachbetrieb aus Ihrer Region.

Zum Objekt (optional)

Dachdecker rund um Solingen

Ob verschieferte Wetterseite in Gräfrath, steiles Gründerzeitdach in Ohligs oder Flachdach über einem Innenstadt-Anbau: In Solingen gibt der Zustand von Deckung und Tragwerk vor, welche Dacharbeit nötig ist. Erst wenn Fläche und Anschlüsse begutachtet sind, steht ein belastbares Angebot, und eine ehrliche Einschätzung entscheidet, ob ausgebessert oder neu gedeckt wird.

Zum Überblick über Neueindeckung, Reparatur, Flachdach, Schiefer und die Fachregeln des Dachdeckerhandwerks: der Themen-Hub Dachdecker.

Dachdecker in den Nachbarstädten von Solingen: