Dachrinnenreinigung Solingen
Dachrinnenreinigung in Solingen: alte Rinnen am Hang
Solingen ist eine Stadt der Gründerzeitviertel und der bewaldeten Bachtäler. An vielen alten Häusern sitzen schmale Zinkrinnen, die schnell zusetzen, und viele Grundstücke liegen am Steilstück. Ortskundige Fachbetriebe räumen die Rinne von Hand, prüfen den Ablauf am Fallrohr und klären den Zugang am Hang vorab. Den Preis nennt Ihnen der Betrieb vorab.
- Erfahrung mit engen Altbaurinnen
- Zugang am Hang wird vorab geklärt
- Fallrohr wird mit einer Wasserprobe geprüft

Alte enge Profile
In den Gründerzeitvierteln von Höhscheid und Ohligs sitzen oft noch schmale Zinkrinnen alter Bauart. Die setzen sich schneller zu und werden entsprechend vorsichtig geräumt.
Sicher am Hang
Auf 223 Metern Höhenunterschied stehen viele Häuser am Steilstück. Wo die Stellfläche für eine Leiter knapp ist, wird die passende Technik vorab geklärt.
Laub aus den Bachtälern
Sechs bewaldete Bachtäler ziehen durch das Stadtgebiet. Von dort trägt der Wind viel Laub auf die Dächer an den Talrändern.


Warum hier
Gründerzeit und Steilhang treffen aufeinander
Solingen liegt auf fünf Höhenrücken, zwischen denen sich sechs tief eingeschnittene, bewaldete Bachtäler ziehen. Vom tiefsten Punkt an der Wupper bei 53 Metern bis zum höchsten bei 276 Metern sind es 223 Meter Höhenunterschied. Viele Häuser stehen am Steilstück, und in Höhscheid und Ohligs prägt gründerzeitliche Bebauung ganze Straßenzüge.
Für die Dachrinne kommen dadurch zwei Solinger Besonderheiten zusammen:
- An den alten Häusern sitzen oft schmale Zinkrinnen. Sie fassen weniger, setzen sich schneller zu und vertragen keine harten Werkzeuge.
- Am Hang ist die Stellfläche für Leiter oder Hubsteiger knapp. Der Zugang bestimmt hier die Technik, nicht umgekehrt.
Dazu tragen die Bäume aus den Bachtälern viel Laub auf die Dächer an den Talrändern. Alte Rinne, enger Zugang und viel Laub sind der Grund, warum die Reinigung hier am konkreten Haus geplant wird und nicht nach Schema.

Anzeichen
Sechs Anzeichen für eine volle Dachrinne
An einem Solinger Haus verrät sich eine volle Rinne oft am Altbau oder am Hang. Trifft einer dieser Punkte zu, lohnt eine Reinigung.
- Ihr Haus steht in einem Gründerzeitviertel wie Höhscheid oder Ohligs Rund 7.751 Solinger Wohngebäude stammen aus der Zeit vor 1919. Alte, schmale Rinnenprofile fassen weniger und setzen sich schneller zu.
- Das Grundstück liegt am Hang mit knapper Stellfläche Bei 223 Metern Höhenunterschied stehen viele Häuser am Steilstück. Für Leiter oder Hubsteiger braucht es eine tragfähige, ebene Aufstellfläche.
- Nahe einem der bewaldeten Bachtäler wohnen Sie Ittertal, Lochbachtal, Viehbachtal und die anderen Täler tragen viel Baumbestand nah an die Bebauung. Von dort kommt viel Laub.
- Nach Regen zeigt sich ein feuchter Streifen an der Fassade Die Rinne läuft über oder wird hinterlaufen. Am Altbau durchnässt das den Putz, der Schaden zeigt sich als dunkler Streifen.
- In der Rinne wächst bereits Moos oder ein Pflänzchen Aus Laub und Feinschlamm ist Erde geworden. Darauf wächst Grün, ein sicheres Zeichen, dass lange nicht geräumt wurde.
- Am Fallrohr kommt nur wenig Wasser an Im engen Stutzen der alten Zinkrinne verklemmt sich das Material besonders leicht. Am Steilhang staut das Wasser dann mit Druck in die Rinne zurück.
Alte Rinne am Hang, die schwer zugänglich ist?
Schildern Sie kurz Ihr Anliegen, gern mit einem Hinweis auf Baujahr und Lage. Die Ersteinschätzung ist kostenfrei und unverbindlich.
Ablauf
So läuft die Reinigung in Solingen ab
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Rinnenprofil und Stand ansehen
Gerade an einem alten Solinger Haus zählt, welche Rinne verbaut ist. Schmale Altbauprofile, lockere Halter und alte Nähte werden vor dem Räumen geprüft.
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Vorsichtig freiräumen
Laub aus den Bachtälern, Moos vom Dach und verdichteter Schlamm kommen von Hand heraus. Zinkrinnen alter Bauart vertragen keine harten Werkzeuge.
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Ablauf am Fallrohr testen
Am Hang läuft das Wasser mit Schwung ins Fallrohr. Eine Wasserprobe zeigt, ob der Einlauf frei ist oder im Bogen etwas hängt.
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Gefälle und Halter benennen
Damit kein Wasser in der Rinne steht, wird das Gefälle Richtung Fallrohr angesehen. Lockere Halter und undichte Nähte am Altbau werden benannt.
Altbaurinne
Warum schmale Zinkrinnen mehr Sorgfalt brauchen
Eine moderne Kastenrinne ist breit und robust. Die schmalen Halbrundrinnen aus Zink, die an vielen Solinger Gründerzeithäusern hängen, sind das nicht. Sie fassen weniger Wasser, setzen sich bei gleichem Laubeintrag früher zu und sind an den Löt- und Falznähten anfällig. Zink ist zudem weich und kratzempfindlich.
Deshalb wird an diesen Häusern nicht mit harten Werkzeugen gearbeitet, sondern das Material von Hand herausgeholt und nachgespült. Beim Räumen fällt gleich auf, wo eine Naht undicht wird oder ein Halter locker sitzt. Beides ist am Altbau ein häufiger Grund dafür, dass Wasser hinter die Rinne läuft und den Dachsaum durchnässt. Was auffällt, wird beim Termin benannt, damit aus einer kleinen undichten Stelle kein Schaden am Traufbrett wird.

Fallrohr und Kanal
Am Hang läuft das Wasser mit Schwung ins Fallrohr
Am Solinger Steilhang nimmt das Wasser Fahrt auf und reißt feines Material mit ins Fallrohr. Bei vielen Häusern führt das Rohr weiter in eine Grundleitung im Boden. Setzt sich der Fallrohrstutzen zu oder lagert sich das Material weiter unten ab, staut das Wasser zurück, oft an der Stelle, an der das Gefälle im Boden bricht.
Läuft das Wasser nach der Reinigung am Fallrohr weiter träge ab, sitzt die Ursache tiefer. Dann ist die Kanalinspektion Solingen das richtige Werkzeug: Eine Kamera zeigt, was in der Grundleitung liegt. Ist die Leitung nur zugesetzt, hilft die Rohrreinigung. So bleibt der Weg des Wassers vom Dach bis zum Kanal in einer Hand.
Vor Ort im Detail
Klingenstadt in Hanglage zwischen Bachtälern und Sengbach
Solingen liegt im Bergischen Land und ist eine der vier Wupper-Großstädte; die Wupper bildet auf rund sechsundzwanzig Kilometern die natürliche Stadtgrenze. Das Stadtgebiet gliedert sich in sechs tief gelegene, bewaldete Bachtäler wie das Ittertal, Lochbachtal, Viehbachtal, Nacker, Pilghauser und Weinsberger Bachtal zwischen fünf Höhenrücken. Die Höhenspanne beträgt rund dreiundzwanzig bis zweihundertsechsundsiebzig Meter, ein Höhenunterschied von zweihundert- dreiundzwanzig Metern innerhalb der Stadt.
Solingen ist eine gründerzeitliche Stadt: Von rund zweiunddreißigtausend Wohngebäuden stammen etwa siebentausendsiebenhunderteinundfünfzig aus der Zeit vor 1919, und rund zweiundsiebzig Prozent des Bestands wurden vor 1980 errichtet. Höhscheid mit gründerzeitlichen Wohnstraßen und Ohligs mit hohem Anteil an Gründerzeit- und Jahrhundertwendebauten prägen das Bild, während Solingen-Mitte großteils Nachkriegsbau nach Kriegszerstörung ist. Die alten Wohnzeilen tragen hohe Traufen mit schmalen Zinkrinnen und alten Falznähten.
Die ausgeprägte Hanglage ist der eigentliche Solinger Rinnentreiber. Vom Höhenrücken läuft das Wasser mit deutlichem Gefälle in die Bachtäler, und ein überlaufender Fallrohreinlauf am Hang führt in kurzer Zeit große Mengen an der Fassade nach unten. Am Höhenrücken selbst sind die Häuser windexponiert; Regen wird über die Traufe getrieben, und aus dem waldnahen Bestand tragen Wind und Herbst reichlich Laub, Bucheckern und Kiefernnadeln in die Dächer.
In den bewaldeten Bachtälern und an den Nordhängen ist es feucht und kühl. Hier wächst zügig Moos auf den Dachschindeln, das in die Rinne rutscht und den Ablauf verlegt, während die Rinne von unten fast leer aussieht. Aus den Wupper- und Bachtal-Alleen mit Ahorn, Buche und Erle fallen im Herbst nicht nur Blätter, sondern auch die kleinen Fruchtstände, die sich zu einem festen Filz im Laubfangkorb verhaken.
Im Südosten des Stadtgebiets, westlich von Höhrath im Stadtbezirk Burg-Höhscheid, liegt die Sengbachtalsperre, die Solinger Trinkwassertalsperre aus den Jahren neunzehnhundert bis neunzehnhundertdrei. Sie versorgt über das Wasserwerk Glüder weite Teile der Stadt mit Trinkwasser. Rund um dieses Einzugsgebiet ist ein sauberer Umgang mit Regenwasser besonders wichtig. Überläuft eine Rinne, gelangt Feinmaterial ungefiltert in den Boden und in Richtung des Vorfluters.
Die alten Steinzeugkanäle der gründerzeitlichen Bebauung sind eine typische Ursache für Zusetzungen unter dem Fallrohr: Wurzeleinwuchs und Muffenversatz halten Feinschlamm zurück. Bleibt der Ablauf nach der Reinigung der Rinne träge, liegt die Ursache also nicht mehr oben, sondern in der Grundleitung. Dann bringt die Kanalinspektion mit der Kamera Klarheit, und die Rohrreinigung setzt die Leitung wieder frei. Bei Starkregen kommt in den Talsohlen Rückstau hinzu.
Der Zugang hängt vom Haus ab. An den freistehenden Häusern in den Randlagen reicht meist die Teleskopstange oder die Leiter. An den hohen Gründerzeitzeilen von Höhscheid und Ohligs und an den Wohnblöcken in Solingen-Mitte ist der Hubsteiger die sichere Lösung, weil die Traufen weit oben liegen. Am Absturzrand wird konsequent gesichert gearbeitet; ungesicherte Höhenarbeit ist an den steilen Solinger Hängen und auf glatten Schieferdächern besonders riskant.
Wie oft geräumt werden muss, entscheidet die Lage. In waldnahen Bachtallagen und an den Alleezeilen der Gründerzeit sind zwei Termine im Jahr die Regel, im Spätherbst und im Frühjahr nach der Blüte. Auf dem Höhenrücken kommt der Frost früh: Steht Wasser in einer nicht geleerten Rinne, gefriert es, und Eisdruck drückt an Nähten und Haltern. Ein Herbsttermin vor dem Winter hält die Rinne frei, ehe die kalte Jahreszeit einsetzt.
Häufige Fragen zur Dachrinnenreinigung in Solingen
Warum sind die alten Rinnen in Solingen ein eigenes Thema?
Solingen hat mit rund 7.751 Wohngebäuden aus der Zeit vor 1919 viel Gründerzeitbestand, vor allem in Höhscheid und in Ohligs, das ab dem Eisenbahnanschluss in den 1870er Jahren gewachsen ist. An diesen Häusern sitzen oft noch schmale Zinkrinnen alter Bauart. Sie fassen weniger Wasser als moderne Kastenrinnen und setzen sich schneller zu. Zink ist außerdem kratzempfindlich, deshalb wird hier von Hand und ohne harte Werkzeuge gearbeitet, um das alte Profil nicht zu beschädigen.
Mein Haus steht am Hang. Kommt der Betrieb da überhaupt hin?
Meistens ja, es kommt auf den Zugang an. Solingen hat 223 Meter Höhenunterschied im Stadtgebiet, viele Grundstücke liegen am Steilstück. Für eine gesicherte Leiter oder einen Hubsteiger braucht es eine tragfähige, möglichst ebene Stellfläche. Geben Sie in der Anfrage an, wie das Haus steht, ob es freistehend oder ein Reihenhaus ist und ob es eine Zufahrt gibt. Dann plant der Betrieb die passende Technik ein, bevor er anrückt.
Wie oft sollte ich in Solingen reinigen lassen?
Der Baumbestand gibt den Takt vor, und Solingen ist von sechs bewaldeten Bachtälern durchzogen. Steht Ihr Haus am Talrand mit viel Baum, sind zwei Termine im Jahr sinnvoll: im Spätherbst nach dem Laubfall und im Frühjahr vor der Starkregenzeit. In den freieren Lagen der Höhenrücken reicht oft eine Reinigung im Jahr. Nadelbäume nah am Haus verschieben das Richtung häufiger, weil sie ganzjährig eintragen.
Läuft das Wasser vom Fallrohr in den Kanal?
Bei vielen Solinger Häusern führt das Fallrohr in eine Grundleitung im Boden. Am Hang läuft das Wasser mit Schwung, feines Material wird mitgerissen und kann sich im Fallrohrstutzen oder weiter unten in der Leitung ablagern. Läuft das Wasser nach der Reinigung am Fallrohr weiter zögerlich ab, sitzt die Ursache tiefer. Dann zeigt die Kanalinspektion in Solingen mit der Kamera, was in der Grundleitung liegt.

Was wir prüfen, bevor wir einen Betrieb aufnehmen
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Gewerbe und Handwerksrolle
nachgewiesen, kein Schwarzarbeiter
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Betriebshaftpflicht
Nachweis liegt uns vor
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Feste Anschrift
Firma, Inhaber und Adresse geprüft
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Preis vor der Arbeit
keine Überraschung auf der Rechnung
Aufnahmeverfahren, kein Gütesiegel: was wir genau abfragen.
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Enge alte Rinne, ein Haus am Hang oder eine überlaufende Rinne? Schildern Sie Ihr Anliegen. Die Anfrage geht an einen ortskundigen Fachbetrieb.
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