Dachrinnenreinigung Remscheid
Dachrinnenreinigung in Remscheid: wenn viel Regen auf eine volle Rinne trifft
Remscheid ist eine der höchstgelegenen Großstädte und bekommt durch Steigungsregen viel Niederschlag ab. Eine zugesetzte Rinne läuft hier schneller über als anderswo, und auf der Höhe gefriert stehendes Wasser früh. Ortskundige Fachbetriebe räumen die Rinne, prüfen den Ablauf am Fallrohr und machen sie fit für Starkregen und Winter. Den Preis nennt Ihnen der Betrieb vorab.
- Eingestellt auf viel Niederschlag
- Rinne frei vor dem Frost
- Fallrohr wird mit einer Wasserprobe geprüft

Auf viel Regen eingestellt
Remscheid liegt hoch und bekommt durch Steigungsregen viel Niederschlag ab. Eine Rinne, die hier zusetzt, kommt schneller an ihre Grenze als im Flachland.
Höhenlage heißt Frost
Auf 365 Metern gefriert stehendes Wasser früher und öfter. Vor dem Winter sollte die Rinne frei sein, damit das Eis keine Nähte sprengt.
Fallrohr wird geprüft
Nach dem Räumen wird der Ablauf am Fallrohr mit Wasser geprüft, damit der nächste Starkregen nicht am zugesetzten Bogen scheitert.


Warum hier
Warum die Rinne in Remscheid mehr aushalten muss
Remscheid gehört zu den höchstgelegenen Großstädten Deutschlands. Die Stadt liegt auf den bergischen Höhen zwischen rund 96 Metern an der Wupper und knapp 379 Metern am höchsten Punkt, dazwischen 283 Meter Höhenunterschied auf kleiner Fläche. Weil sich die feuchte Luft an diesen Höhen staut, fällt als Steigungsregen viel Niederschlag, deutlich mehr als im Rheintal.
Für die Dachrinne bedeutet das zwei Dinge auf einmal:
- Es kommt viel Wasser an. Eine Rinne ist auf eine bestimmte Regenmenge ausgelegt. Ist sie zugesetzt, fehlt der Querschnitt, und sie läuft schon bei einem Guss über, der sie im freien Zustand nicht überfordert hätte.
- Es wird früh kalt. Auf der Höhe gefriert stehendes Wasser eher und länger. Eis in einer zugesetzten Rinne sprengt Nähte und Profil.
Dazu durchziehen tief eingeschnittene, bewaldete Bachtäler das Stadtgebiet. Von dort tragen Bäume Laub auf die Dächer. Viel Regen, früher Frost und Laub aus den Tälern kommen so an einem Remscheider Haus zusammen.

Anzeichen
Sechs Anzeichen für eine volle Dachrinne
In einer so regenreichen Stadt zeigt sich eine volle Rinne schnell. Trifft einer dieser Punkte auf Ihr Remscheider Haus zu, lohnt eine Reinigung.
- Bei kräftigem Regen schießt Wasser über die Vorderkante der Rinne Eine zugesetzte Rinne unterschreitet ihre Bemessung sofort. In einer so niederschlagsreichen Stadt wie Remscheid fällt das bei jedem stärkeren Guss auf.
- Ihr Haus liegt an einem bewaldeten Hang oder Bachtal Remscheid ist von tief eingeschnittenen, bewaldeten Bachtälern durchzogen. Von dort tragen Bäume viel Laub auf die Dächer und in die Rinnen.
- Im Winter hingen schon dicke Eiszapfen an der Rinne Auf der Höhe gefriert stehendes Wasser früh. Das Eis sprengt Nähte und die Eislast kann die Rinne aus den Haltern reißen.
- Am Boden unter der Rinne ist das Beet oder Pflaster ausgewaschen Wo die Rinne überläuft, trifft der Wasserstrahl immer dieselbe Stelle und spült sie aus. Ein deutliches Zeichen für zu wenig Ablauf oben.
- Ihr Wohnhaus wurde vor Jahrzehnten gebaut Rund 74 Prozent der Remscheider Wohngebäude stammen aus der Zeit vor 1980. Ältere Zinkrinnen haben oft dünne Stellen und alte Nähte, die Frost schlechter verträgt.
- Aus dem Fallrohr kommt bei Regen nur wenig Wasser Unten im Stutzenbogen hängt ein Pfropf. Beim nächsten der häufigen Remscheider Güsse staut sich das Wasser oben in der Rinne zurück.
Läuft die Rinne bei jedem kräftigen Guss über?
Schildern Sie kurz Ihr Anliegen. Die Ersteinschätzung ist kostenfrei und unverbindlich.
Ablauf
So läuft die Reinigung in Remscheid ab
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Rinne und Bemessung ansehen
Gerade an einem Haus im niederschlagsreichen Remscheid zählt jeder Zentimeter freier Querschnitt. Zuerst der Blick auf Rinne, Halter, Einläufe und Gefälle.
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Rinne freiräumen
Laub aus den bewaldeten Bachtälern, Moos vom Dach und verdichteter Schlamm werden herausgeholt und gesammelt, damit der volle Querschnitt zurückkommt.
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Ablauf für den Starkregen testen
Eine Wasserprobe am Fallrohr zeigt, ob das Wasser bei einem kräftigen Guss frei abläuft oder sich im Bogen staut.
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Zustand vor dem Winter benennen
Vor der kalten Jahreszeit ist wichtig, ob Nähte dicht sind und Wasser sauber abläuft. Auffälligkeiten werden benannt, damit kein Eis in einer stehenden Pfütze entsteht.
Bemessung
Warum eine volle Rinne ihre Bemessung sofort unterschreitet
Eine Dachrinne ist kein beliebiges Blech, sondern auf eine Regenmenge ausgelegt. Vorgehängte und innenliegende Systeme werden hydraulisch bemessen, Grundlage ist nach der Norm die örtliche Fünf-Minuten-Regenspende, also die Wassermenge, die statistisch einmal in einigen Jahren in fünf Minuten fällt. In einer niederschlagsreichen Höhenstadt wie Remscheid ist diese Menge hoch.
Der entscheidende Punkt: Sobald sich Laub, Nadeln und Schlamm in der Rinne sammeln, sinkt der freie Querschnitt, und die Rinne unterschreitet ihre Bemessung sofort. Sie schafft das Wasser nicht mehr, für das sie eigentlich gebaut wurde. Bei den kräftigen Güssen der Höhenlage zeigt sich das als Überlauf über die Vorderkante, oft genau dann, wenn es besonders stark regnet. Eine freie Rinne stellt die volle Leistungsfähigkeit wieder her, mehr braucht es meist nicht.

Fallrohr und Kanal
Vom Starkregen über das Fallrohr in die Grundleitung
Bei einem kräftigen Guss schießt viel Wasser durch das Fallrohr, und mit ihm feines Material aus der Rinne. Bei vielen Remscheider Häusern führt das Fallrohr in eine Grundleitung im Boden. Setzt sich der Fallrohrstutzen zu oder lagert sich Feinmaterial weiter unten ab, staut das Wasser gerade dann zurück, wenn viel davon kommt.
Läuft das Wasser nach der Reinigung am Fallrohr weiter zögerlich ab, sitzt die Ursache tiefer. Dann ist die Kanalinspektion Remscheid das richtige Werkzeug: Eine Kamera zeigt, was in der Grundleitung liegt. Ist die Leitung nur zugesetzt, hilft die Rohrreinigung. So bleibt der Weg des Wassers vom Dach bis zum Kanal in einer Hand.
Vor Ort im Detail
Talsperrenstadt auf dem Höhenrücken über den Bachtälern
Remscheid liegt im Bergischen Land im Inneren des großen Wupperbogens über den Tälern von Eschbach, Morsbach und Wupper und ist eine der höchstgelegenen Großstädte Deutschlands. Die Stadtmitte liegt auf rund dreihundertfünfundsechzig Metern, der höchste Punkt am Brodtberg auf rund dreihundertneunundsiebzig Metern, der tiefste Punkt an der Wupper bei Wiesenkotten bei sechsundneunzig Metern. Ein Höhenunterschied von rund zweihundertdreiundachtzig Metern innerhalb der Stadt macht sich unmittelbar an jeder Dachrinne bemerkbar.
Von rund zwanzigtausendsechshundertachtundfünfzig Wohngebäuden stammen etwa dreitausend- fünfhundertsiebenundsechzig aus der Zeit vor 1919, ein spürbarer Gründerzeit- und Jahrhundertwendebestand vor allem in Alt-Remscheid, Lennep und Lüttringhausen. Diese alten Wohnzeilen tragen hohe Traufen mit schmalen Zinkrinnen und alten Löt- und Falznähten. Solche Altprofile fassen weniger, ihre Nähte sind mit den Jahren empfindlich, und harte Werkzeuge würden die weiche Zinkschale beschädigen.
Lennep im Osten ist ein historischer Kern mit eigenem alten Ortskern, viel Fachwerk und Schieferhäusern. An diesen bergischen Häusern sitzen häufig sehr schmale Altprofile, und der hölzerne Traufsaum reagiert empfindlich auf Wasser hinter der Rinne. Von den umliegenden Schieferdächern lösen sich feiner Splitt und Moos, die als dichte Schicht über den Fallrohreinlauf rutschen und ihn verschließen, während die Rinne von unten fast leer aussieht.
Remscheid ist eine Talsperrenstadt: Die Eschbachtalsperre gilt als älteste Trinkwassertalsperre Deutschlands, dazu kommen weitere Wasserschutzgebiete rund um das Stadtgebiet. In diesen Zonen ist ein sauberer Umgang mit dem Regenwasser besonders wichtig. Überläuft eine Rinne, gelangt Feinmaterial ungefiltert in Boden und Vorfluter, was in einem Wassereinzugsgebiet nicht nebensächlich ist. Der freie Ablauf am Fallrohr ist deshalb auch Gewässerschutzthema.
Die Höhenlage bringt ein bergisches Steigungsregenklima mit hohen Niederschlägen; jede volle Rinne kommt bei Starkregen rasch zum Überlaufen. Vom Höhenrücken läuft das Wasser mit deutlichem Gefälle in die Täler von Eschbach, Morsbach und Wupper, und ein überlaufender Fallrohreinlauf am Hang führt in kurzer Zeit große Mengen an der Fassade nach unten. Am Höhenrücken selbst sind die Häuser windexponiert, Regen wird über die Traufe getrieben.
In den bewaldeten Bachtälern und an den Nordhängen wächst zügig Moos auf den Dachschindeln, das in die Rinne rutscht und den Ablauf verlegt. Aus den umliegenden Buchen-, Ahorn- und Fichtenbeständen tragen Wind und Herbst reichlich Laub, Bucheckern, Ahornsamen und Nadelfilz in die randlagigen Dächer. Der Nadelfilz sackt zwischen Falzen und im Laubfangkorb zusammen und muss von Hand gezogen werden.
In der Höhenlage kommt der Frost früh und hält lange. Steht Wasser in einer nicht geleerten Rinne, gefriert es, und Eisdruck greift an Nähten und Haltern der schmalen Zinkprofile. Ein Herbsttermin vor dem Winter ist deshalb der beste Zeitpunkt. Bleibt der Ablauf nach dem Räumen der Rinne träge, liegt die Ursache tiefer, meist im Stutzenbogen unter dem Fallrohr oder in einer versetzten Muffe der alten Grundleitung; die Kanalinspektion mit der Kamera bringt Klarheit.
Der Zugang hängt am Haus. An den freistehenden Häusern in den Randlagen von Lüttringhausen und Süd reicht meist die Teleskopstange oder die Leiter, mit der Nadeln, Laub und Schiefersplitt vom Boden aus gegriffen werden. An den hohen Gründerzeitzeilen von Alt-Remscheid und Lennep und an den mehrgeschossigen Wohnhäusern ist der Hubsteiger die sichere Lösung. Am Absturzrand wird konsequent gesichert gearbeitet; ungesicherte Höhenarbeit ist an den steilen Remscheider Hängen besonders riskant.
Häufige Fragen zur Dachrinnenreinigung in Remscheid
Warum ist Regen in Remscheid ein besonderes Thema für die Dachrinne?
Remscheid ist eine der höchstgelegenen Großstädte Deutschlands, die Stadtmitte liegt bei rund 365 Metern. Durch Steigungsregen fällt hier deutlich mehr Niederschlag als im Flachland, in Extremmonaten sehr viel auf einmal. Eine Dachrinne ist auf eine bestimmte Regenmenge ausgelegt. Ist sie mit Laub und Schlamm zugesetzt, fehlt der freie Querschnitt, und sie unterschreitet ihre Bemessung sofort. Dann läuft sie schon bei einem Guss über, der eine freie Rinne nicht überfordert hätte. Genau deshalb zählt in Remscheid jeder Zentimeter Querschnitt.
Wie oft sollte ich in Remscheid reinigen lassen?
Wie überall gibt der Baumbestand den Takt vor, und Remscheid ist von bewaldeten Bachtälern durchzogen. An einem Haus am Waldrand oder im Tal sind zwei Termine im Jahr sinnvoll: im Spätherbst nach dem Laubfall und im Frühjahr vor der Starkregenzeit. Wichtig ist gerade hier der Herbsttermin vor dem Frost, damit die Rinne frei in den Winter geht. Steht Ihr Haus frei ohne größere Bäume, reicht meist eine Reinigung im Jahr.
Was hat die Höhenlage mit dem Zustand meiner Rinne zu tun?
Auf rund 365 Metern in der Stadtmitte und mit 283 Metern Höhenunterschied im Stadtgebiet ist es kälter und die Frostperioden sind länger als im Rheintal. Steht Wasser in einer zugesetzten Rinne, gefriert es hier früher und öfter. Eis sprengt Nähte und Profil, Eiszapfen und Eislast können die Rinne aus den Haltern reißen. Eine vor dem Winter freigeräumte Rinne, in der kein Wasser steht, ist deshalb der beste Schutz gegen Frostschäden.
Läuft das Wasser vom Fallrohr in den Kanal?
Bei vielen Remscheider Häusern führt das Fallrohr in eine Grundleitung im Boden. Bei den kräftigen Güssen der Höhenstadt wird viel Wasser und Feinmaterial nach unten gespült. Setzt sich der Fallrohrstutzen zu oder lagert sich das Material in der Grundleitung ab, staut das Wasser zurück. Läuft es nach der Reinigung am Fallrohr weiter träge ab, hilft die Kanalinspektion in Remscheid, bei der eine Kamera die Grundleitung zeigt.

Was wir prüfen, bevor wir einen Betrieb aufnehmen
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Gewerbe und Handwerksrolle
nachgewiesen, kein Schwarzarbeiter
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Betriebshaftpflicht
Nachweis liegt uns vor
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Feste Anschrift
Firma, Inhaber und Adresse geprüft
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Preis vor der Arbeit
keine Überraschung auf der Rechnung
Aufnahmeverfahren, kein Gütesiegel: was wir genau abfragen.
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