Vor Ort
Elektriker in Solingen: Höhenrücken, Bachtäler und zwei Baualter
Solingen liegt auf mehreren Höhenrücken, zwischen die sich sechs bewaldete Bachtäler tief einschneiden. Gewohnt wird vor allem oben auf den Rücken, gebaut wurde dort über sehr verschiedene Epochen. Das prägt die Elektrik: In Ohligs und Höhscheid steht ein dichter Bestand aus Gründerzeit und Jahrhundertwende, während Solingen-Mitte nach den Kriegszerstörungen von 1944 großteils in den fünfziger und sechziger Jahren neu aufgebaut wurde. Wer hier einen Elektriker sucht, trifft je nach Viertel auf ganz unterschiedliche Anlagen.
Aus dieser Mischung entstehen zwei typische Auftragslagen. Im Gründerzeitbestand von Ohligs, das seinen Aufschwung ab dem Eisenbahnanschluss der 1870er Jahre nahm, geht es oft um fehlenden Fehlerstromschutz, zweiadrige Altleitungen und überlastete Küchenstromkreise. In den Nachkriegsvierteln der Innenstadt sind es eher enge Zählerschränke der fünfziger Jahre, die für heutige Zähler und zusätzliche Lasten nicht mehr ausgelegt sind. Dazu kommt überall das Thema Wallbox, weil viele Grundstücke auf den Rücken liegen und Garage und Anschluss oft ein Stück auseinander.
Deshalb hilft in Solingen kein Standardpaket, sondern ein Betrieb, der die Anlage vor Ort ansieht und danach ein Angebot macht. Genau darauf zielt die Vermittlung: ein passender Fachbetrieb, eingetragen im Installateurverzeichnis der SWS Netze Solingen, und ein Preis, der erst nach dem Blick auf die Installation fällt.
Solingen ist mit rund 165.000 Einwohnern die Klingenstadt im Bergischen Land, liegt auf mehreren Höhenrücken zwischen sechs bewaldeten Bachtälern und gliedert sich in fünf Stadtbezirke. Der Netzbetreiber für Strom ist die SWS Netze Solingen, eine Tochter der Stadtwerke Solingen. Quelle.