Vor Ort
Leckortung in Ratingen: mehrgeschossiger Wohnbau, Gewerbeflächen und zwei Entwässerungsrichtungen
Ratingen ist mit rund 88.900 Einwohnern die größte Stadt des Kreises Mettmann, und ein Teil dieser Größe steckt in mehrgeschossigem Wohnbau. Die stärkste Baualtersklasse liegt in den 1960er Jahren, dazu kam in den folgenden Jahrzehnten die große Wohnsiedlung Ratingen West mit ihren hohen Geschossbauten. Für die Leckortung ist das prägend: In einem Haus mit vielen Stockwerken läuft Wasser aus einer undichten Steigleitung entlang von Rohr, Schacht und Estrich oft mehrere Etagen weit nach unten und tritt weit entfernt von der eigentlichen Fehlstelle wieder aus. Der Fleck im Erdgeschoss und das Leck im oberen Stockwerk gehören dann zusammen, ohne dass man es ihnen ansieht.
Neben dem Wohnen prägt das Gewerbe die Stadt. In Tiefenbroich und in den östlichen Gewerbeparks stehen Büro- und Hallenbauten, in denen ein Wasserschaden andere Wege nimmt als im Wohnhaus: lange horizontale Leitungen, abgehängte Decken und ausgedehnte Bodenflächen, unter denen sich Nässe verteilt, bevor sie irgendwo sichtbar wird. Dazu kommt die Lage auf einer Rhein-Terrasse zwischen etwa 55 und 180 Metern, mit dem tief liegenden Stadtkern auf rund 70 Metern. Ratingen entwässert nach zwei Seiten: Im Norden sammelt die Anger, im Süden der Schwarzbach, und beide führen ihr Wasser zum Rhein. Dieses beidseitige Gefälle beansprucht die Grundleitungen unter Keller und Hof unterschiedlich stark.
Wer in Ratingen einen Betrieb für Leckortung sucht, ist mit einem Fachbetrieb gut beraten, der die Feuchte zuerst misst und den Weg des Wassers eingrenzt, bevor er eine Wand oder Decke öffnet. Genau darauf zielt die Vermittlung: ein passender Betrieb aus der Region mit eigener Messtechnik, der Thermografie, Feuchtemessung, Tracergas oder akustische Ortung dort einsetzt, wo sie zum Gebäude passt, ob im vielgeschossigen Wohnbau von Ratingen West, in einer Gewerbehalle in Tiefenbroich oder in einem Einfamilienhaus in Lintorf, und die Fundstelle für Sie und die Versicherung festhält.
Ratingen ist mit rund 88.900 Einwohnern die größte Stadt des Kreises Mettmann und liegt am Übergang vom Niederrheinischen Tiefland zum Niederbergischen Land. Rund sieben Prozent der Wohngebäude stammen aus der Zeit vor 1919, knapp zwei Drittel aus der Zeit vor 1980, die stärkste Baualtersklasse aus den 1960er Jahren. Zusammen mit der großen Wohnsiedlung Ratingen West erklärt das den hohen Anteil an mehrgeschossigem Wohnbau, in dem Wasser bei einem Schaden weite Wege nimmt. Quelle.