Vor Ort
Leckortung in Wülfrath: Kalksteinuntergrund, hartes Wasser und eine denkmalgeschützte Altstadt
Wülfrath ist die einzige Stadt der Region, die auf einem verkarsteten Massenkalkzug am Nordrand des Bergischen Landes liegt, während die Nachbarstädte auf Tonschiefer und Grauwacke stehen. Dieser Untergrund prägt das Wasser: Es ist kalkhaltig und hart, und im Untergrund gibt es Kluft- und Karstwasserwege, an denen sich Wasser nicht so berechenbar verhält wie in dichtem Gestein. Für die Leckortung heißt das, mit einem doppelten Blick zu arbeiten, denn hartes Wasser hinterlässt an Warmwasser- und Heizungsleitungen typische Spuren, und der Untergrund macht es zusätzlich wichtig, die Feuchtequelle sauber einzugrenzen, statt aus einer nassen Stelle vorschnell auf ihre Herkunft zu schließen.
Der alte Ortskern liegt im Tal des Flüsschens Anger, rund um den altbergischen Kirchplatz mit Fachwerkhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die unter Denkmalschutz stehen. An den Hängen darüber steigen die Wohnlagen von etwa 160 Metern im Angertal bis über 260 Meter an, das Gefälle in den Grundleitungen ist entsprechend deutlich. In der geschützten Altbausubstanz zählt jeder vermiedene Aufbruch doppelt, weshalb eine Ortung, die zuerst misst und dann punktgenau öffnet, hier besonders sinnvoll ist. Ein Fachbetrieb unterscheidet dabei von Anfang an, ob es sich um eine undichte Leitung, um aufsteigende Feuchte oder um Kondensat handelt.
Wer in Wülfrath einen Betrieb für Leckortung sucht, ist mit einem Fachbetrieb gut beraten, der die Feuchte zuerst misst und die Fehlstelle mit Technik eingrenzt, bevor er zum Werkzeug greift. Genau darauf zielt die Vermittlung: ein passender Betrieb aus der Region mit eigener Messtechnik, der Thermografie, Feuchtemessung, Tracergas oder akustische Ortung dort einsetzt, wo sie zur denkmalgeschützten Altstadt, zum harten Wasser und zu den Angerhängen passt, und die Fundstelle für Sie und die Versicherung dokumentiert.
Wülfrath hat rund 20.700 Einwohner, liegt im Kreis Mettmann im Niederbergischen Land und ist die einzige Stadt der Region auf einem verkarsteten Massenkalkzug. Etwa 59 Prozent der Wohngebäude stammen aus der Zeit vor 1980, und die Stadt entwässert rheinseitig über die Bäche Anger und Düssel. Quelle.