Vor Ort
Leckortung in Mettmann: junger Wohnbestand, historische Oberstadt und viel Wasser im Estrich
Mettmann hat unter den geprüften Nachbarstädten den jüngsten Wohnbestand. Nur etwa fünf Prozent der Wohngebäude stammen aus der Zeit vor 1919, rund die Hälfte ist erst nach 1980 gebaut worden. Für die Leckortung verschiebt das den Schwerpunkt: In den Siedlungen der Nachkriegs- und Neubaujahre, etwa im 1975 eingemeindeten Metzkausen, liegt das Wasser häufig nicht in einer alten Steigleitung, sondern im Estrich einer Fußbodenheizung. Dort läuft ein feiner Verlust lange unbemerkt, weil kein Fleck an der Wand ihn verrät, sondern nur ein sinkender Anlagendruck und eine Heizung, die immer wieder nachgefüllt werden muss.
Der kleine, ältere Kern bildet dazu den Gegensatz. Die historische Oberstadt liegt in einer Mulde, von der aus die Wohnlagen zu allen Seiten ansteigen. Hier trifft ein Betrieb noch auf alte Grundleitungen aus Steinzeug und auf Bausubstanz, an deren Kellersockel Feuchte nicht immer aus einer undichten Leitung stammen muss. Prägend ist außerdem das Gefälle der Mettmanner Lößterrassen: Vom Neandertal auf rund 75 Metern steigt das Stadtgebiet bis auf 203 Meter an der Wülfrather Grenze. Der Mettmanner Bach fällt mit spürbarem Gefälle mitten durch die Stadt und mündet unten im Neandertal in die Düssel, entwässert also rheinseitig, nicht zur Wupper.
Wer in Mettmann einen Betrieb für Leckortung sucht, ist mit einem Fachbetrieb gut beraten, der die Feuchte zuerst misst und die Fehlstelle mit Technik eingrenzt, bevor er den Boden aufreißt. Genau darauf zielt die Vermittlung: ein passender Betrieb aus der Region mit eigener Messtechnik, der Thermografie, Feuchtemessung, Tracergas oder akustische Ortung dort ansetzt, wo sie zum Baualter und zur Lage des Hauses passt, ob im jungen Estrich von Metzkausen oder an einer alten Grundleitung in der Oberstadt, und die Fundstelle für Sie und die Versicherung nachvollziehbar festhält.
Mettmann ist mit rund 39.600 Einwohnern die namensgebende Kreisstadt des Kreises Mettmann und liegt im Niederbergischen Land am Übergang von der Rheinebene zum Bergischen Land. Nur etwa fünf Prozent der Wohngebäude stammen aus der Zeit vor 1919, gut die Hälfte ist nach 1980 gebaut. Das ist der jüngste Bestand aller geprüften Nachbarstädte und erklärt, warum in Mettmann so oft der Estrich und die Fußbodenheizung im Mittelpunkt einer Ortung stehen. Quelle.