Zaunarten
Zaunarten für Leverkusener Grundstücke
Zur Grenze greifen viele Leverkusener zum Doppelstabmattenzaun. Dabei klemmen je zwei dicht gesetzte Waagerechtstäbe die senkrechten Stäbe ein, das Gitter ist feuerverzinkt und meist pulverbeschichtet, oft in dezentem Anthrazit. Er wirkt klar und ruhig, lässt Licht und Luft durch und braucht kaum Pflege, was ihn für die langen geraden Läufe der Siedlungsgärten beliebt macht. Wer später mehr Ruhe sucht, fädelt Sichtschutzstreifen zwischen die Drähte oder tauscht einzelne Felder gegen geschlossene Platten, ohne den ganzen Zaun neu zu bauen.
Soll die Terrasse wirklich blickdicht sein, kommen geschlossene Wände oder verstellbare Lamellen aus Holz, WPC oder Aluminium ins Spiel. Holz wie Lärche oder Douglasie passt gut zu den begrünten Gärten und wärmt das Bild, WPC macht am wenigsten Arbeit, Aluminium zieht die klarste Linie. Wo im Garten eine kleine Geländestufe zu halten ist, leisten mit Stein gefüllte Körbe gute Dienste: Als Gabionen nehmen sie Sicht und stützen zugleich das Erdreich. Nimmt eine solche Wand ernsthaft Druck auf, gehört sie als eigenes Bauwerk statisch durchdacht und nicht nur lose gestapelt.
Vor einem gründerzeitlichen Haus oder einem Backsteinbau macht sich auch ein schlankes Metall- oder Ziergitter gut, das den Blick auf die Fassade frei lässt. An der Einfahrt ergänzen ein Dreh- oder Schiebetor und eine Gehpforte das Ganze, farblich und im Material auf den Zaun abgestimmt. Ein Schiebetor spart dort Platz, wo kein Flügel ausschwenken soll, etwa an einer knappen Hofzufahrt. Oft wird zur Straße hin offen und luftig gebaut und zum Garten hin geschlossen, je nachdem, wo Sicht erwünscht ist und wo nicht.