Vor Ort
Leckortung in Leverkusen: eine junge Großstadt aus sieben Orten am Zusammenfluss von Rhein, Wupper und Dhünn
Leverkusen ist mit rund 168.000 Einwohnern die einzige kreisfreie Großstadt in dieser Reihe und liegt auf etwa 60 Metern über Normalhöhennull am rechten Rheinufer zwischen Köln und Düsseldorf. Anders als die bergischen Hangstädte Wuppertal, Solingen oder Remscheid, die auf Schiefer weit über dem Talgrund stehen, breitet sich Leverkusen von der Rheinaue aus in die welligen Übergangslagen zum Bergischen Land. Das Besondere für die Leckortung ist die Gewässerdichte: Im Stadtgebiet mündet die Wupper in den Rhein, und schon zuvor nimmt die Wupper die aus dem Bergischen kommende Dhünn auf. Drei Flüsse laufen also durch eine einzige Stadt zusammen, und entlang ihrer Auen steht das Grundwasser hoch. An einem Kellersockel in den flussnahen Vierteln ist deshalb oft nicht auf Anhieb klar, ob Leitungswasser austritt oder ob Grundwasser aus der Aue von außen in das Mauerwerk zieht.
Dazu kommt eine Eigenheit der Stadtgeschichte, die sich unter der Erde fortsetzt. Leverkusen entstand 1930 aus dem Zusammenschluss von Wiesdorf, Schlebusch, Steinbüchel und Rheindorf; 1975 kamen die frühere Kreisstadt Opladen, Bergisch Neukirchen und Hitdorf hinzu. Sieben zuvor eigenständige Orte sind so unter einem Namen vereint, und jeder brachte sein eigenes, über Jahrzehnte gewachsenes Leitungsnetz mit. Der Zustand einer privaten Grundleitung hängt in Leverkusen darum weniger vom Stadtnamen ab als von der Straße und vom Baujahr: Im dicht bebauten Wiesdorf liegen Leitungen verschiedener Jahrzehnte dicht beieinander, im historischen Opladener Kern stehen ältere Häuser über betagtem Steinzeug, und im ländlicher geprägten Schlebusch am Rand zum Bergischen streut das Bild von Straße zu Straße besonders stark.
Und schließlich ist Leverkusen eine dichte Stadt: Auf einen Quadratkilometer kommen gut 2.100 Menschen, deutlich mehr als in den bergischen Nachbarstädten. Wo viele Menschen in mehrgeschossigen Häusern wohnen, wandert Wasser aus einer undichten Steigleitung leicht über mehrere Etagen und taucht weit entfernt vom eigentlichen Riss auf, mitunter erst in der Wohnung darunter. Betreiber des öffentlichen Kanalnetzes sind die Technischen Betriebe Leverkusen, doch die private Grundleitung hinter der Grundstücksgrenze bleibt Sache des Eigentümers. Wer hier einen Fachbetrieb für Leckortung sucht, ist gut beraten mit einem Betrieb, der die Feuchte zuerst misst und sauber unterscheidet, ob sie aus einer Leitung, aus dem hohen Grundwasser der Flussauen oder aus eindringendem Oberflächenwasser stammt, statt im flussnahen Boden auf Verdacht aufzustemmen. Die Vermittlung führt dafür einen passenden Betrieb aus der Umgebung heran, der seine Ortungstechnik selbst mitbringt.
Leverkusen ist mit rund 168.000 Einwohnern eine kreisfreie Großstadt am rechten Rheinufer zwischen Köln und Düsseldorf und liegt auf etwa 60 Metern über Normalhöhennull. Im Stadtgebiet mündet die Wupper in den Rhein, zuvor nimmt die Wupper die Dhünn auf. Die Stadt entstand 1930 aus Wiesdorf, Schlebusch, Steinbüchel und Rheindorf und wuchs 1975 um Opladen, Bergisch Neukirchen und Hitdorf. Das öffentliche Kanalnetz betreiben die Technischen Betriebe Leverkusen. Quelle.