Vor Ort
Leckortung in Monheim am Rhein: tiefste Stadt des Kreises auf der Rheinterrasse mit hohem Grundwasser
Monheim am Rhein ist die tiefstgelegene Stadt im Kreis Mettmann und liegt als ebene Rheinstadt auf rund 40 Metern über Normalhöhennull, direkt am Strom auf der Niederterrasse der Kölner Bucht. Das ist das genaue Gegenstück zu den bergischen Hangstädten Solingen, Remscheid oder Wuppertal, die auf Schiefer und Grauwacke in 150 bis 350 Metern Höhe stehen. Für die Leckortung ist diese Tieflage entscheidend: In der flachen Rhein-Niederterrasse steht das Grundwasser hoch und schwankt mit dem Rheinpegel. Steigt es über die Sohle einer Grundleitung, drückt es durch undichte Muffen und Risse von außen in das Rohr, feuchtet den Boden und belastet den Kanal mit Fremdwasser; fällt es, kann Schmutzwasser aus derselben undichten Stelle ins Erdreich austreten. Am Kellersockel ist deshalb oft nicht auf den ersten Blick klar, ob Leitungswasser oder Grundwasser die Nässe verursacht.
Dazu ist Monheim eine junge Stadt: Zwischen 1960 und 1970 wuchs die Einwohnerzahl von rund 13.700 auf über 39.000, vor allem durch das Berliner Viertel und die großen Siedlungen der späten 1960er und 1970er Jahre. Die stärkste Baualtersklasse liegt bei 1970 bis 1979 mit 4.725 Gebäuden, nur etwa fünf Prozent des Bestands stammen von vor 1919. Diese Leitungen sind heute 45 bis 60 Jahre alt, also genau in der Spanne, in der Muffen mürbe werden und verzinkter Stahl von innen zurostet. In den Geschossbauten dieser Siedlungen wandert Wasser aus einer undichten Steigleitung leicht über mehrere Etagen und zeigt sich weit entfernt vom eigentlichen Riss, mitunter erst beim Nachbarn eine Etage tiefer. In den vielen Wohnungen mit Estrich und darunterliegender Verteilung verschwindet ein feiner Verlust rasch unter dem Bodenaufbau.
Und schließlich lebt Monheim mit dem Rhein als direktem Nachbarn. Die Stadt hat eine eigene Abteilung Kanal, Deich und Wasserstraßen und sperrt bei Hochwasser gestaffelt nach Pegel Köln den Monheimer Rheinbogen, von der Flutmulde bis zu sämtlichen Zufahrten. Der ältere Norden reicht mit Baumberg in die Baumberger Aue, die zum Teil Naturschutz-, zum Teil Wasserschutzgebiet ist; rund um das Verbandswasserwerk Langenfeld-Monheim gilt sogar eine eigene Fristregelung für die Dichtheitsprüfung. Wer hier einen Betrieb für Leckortung sucht, ist mit einem Fachbetrieb gut beraten, der die Feuchte zuerst misst und sauber trennt, ob sie aus einer Leitung, aus dem hohen Grundwasser oder aus eindringendem Oberflächenwasser stammt, statt auf dem flachen Terrassengrund blind aufzustemmen. Die Vermittlung führt dafür einen geeigneten Betrieb aus der Umgebung heran, der seine Ortungstechnik selbst mitbringt.
Monheim am Rhein ist mit rund 43.700 Einwohnern die tiefstgelegene Stadt im Kreis Mettmann und liegt als ebene Rheinstadt auf rund 40 Metern über Normalhöhennull auf der Niederterrasse der Kölner Bucht. Zwischen 1960 und 1970 wuchs die Einwohnerzahl von etwa 13.700 auf über 39.000, unter anderem durch das Berliner Viertel. Die Stadt betreibt eine eigene Abteilung Kanal, Deich und Wasserstraßen und sperrt bei Hochwasser gestaffelt nach Pegel Köln den Monheimer Rheinbogen. Quelle.