Mauerwerk und Durchbruch
Stützmauern, neue Wände und Wanddurchbruch in Radevormwald
Am Hang ist die Stützmauer das Kernthema: Sie muss den Druck des Erdreichs dauerhaft aufnehmen, weshalb Gründung, Querschnitt und eine funktionierende Ableitung des Wassers hinter der Mauer zusammenpassen müssen. Staut sich dort nämlich Nässe, drückt sie zusätzlich. Dasselbe handwerkliche Können fließt in Gartenmauern, Anbauten und neue Innenwände, die der Betrieb mit passendem Stein setzt, im Lot und in der Flucht und mit sauber verfüllten Fugen.
Steht ein Durchbruch an, klärt sich zuerst, ob die Wand Last führt. Trägt sie Decke, Dachstuhl und die darüberliegenden Geschosse, so fällt bei ersatzlosem Herausnehmen dieser Weg aus, und die Standsicherheit leidet. Im alten verschieferten Bestand ist das von außen kaum zu sehen. Ein Statiker oder Tragwerksplaner rechnet daher die Kräfte nach und bestimmt einen Sturz oder Unterzug, der die Öffnung sicher überbrückt; erst danach wird die Wand geöffnet.
Ein gewissenhafter Radevormwalder Betrieb erklärt diesen Weg und rührt eine tragende Wand nie ohne Nachweis an. Geht es dagegen bloß darum, einen Raum zu teilen, ohne dass Last anfällt, ist häufig eine leichte Wand im Trockenbau die zügige und günstige Wahl. Ob gemauert oder aufgeständert, ob Stützmauer oder Trennwand: Empfohlen wird, was zur Aufgabe passt, nicht das Aufwendigste.