Vor Ort
Fliesen auf der Höhe zwischen Marktplatz und Wupperorten
Radevormwald liegt als nördlichste Kommune des Oberbergischen Kreises auf rund 420 Metern und trägt seit einigen Jahren offiziell den Zusatz Stadt auf der Höhe. Für den Fliesenleger ist diese Lage kein Nebensatz: Die lange Frostperiode und die Feuchte der Höhenlage verlangen draußen einen frostsicheren Aufbau, und drinnen entscheidet wie überall der Untergrund über das Ergebnis. Bevor eine Fliese gesetzt wird, klärt sich, was unter ihr liegt, ob Holzbalkendecke, alter Estrich oder junge Bodenplatte.
Der historische Kern rund um den Marktplatz entstand nach dem Stadtbrand von 1802 neu und zeigt heute das geschlossene Bild verschieferter Fachwerkhäuser. In diesen Häusern liegen die Böden häufig auf Holzbalkendecken, die federn und mit der Feuchte arbeiten. Eine keramische Fliese ist dagegen starr und reißt, wenn der Untergrund sich bewegt. Deshalb gehört auf solche Decken eine Entkopplung, also eine Zwischenschicht, welche die Bewegung aufnimmt, bevor sie den Belag erreicht. Unten an der Wupper, in den alten Textilorten Dahlerau, Dahlhausen und Vogelsmühle, kommen dazu die feuchte Tallage und die massiven Bruchsteinbauten, die eigene Ansprüche an Untergrund und Abdichtung stellen.
Fachbetrieb24 verlegt nicht selbst, sondern bringt Ihr Anliegen mit einem geprüften Partnerbetrieb aus der Region zusammen. Sie beschreiben, worum es geht, ob einzelne Fliese, ganzes Bad oder Terrasse, und ein Betrieb aus Radevormwald oder der näheren Umgebung meldet sich.
Radevormwald zählt zu den ältesten Städten im Bergischen Land, ist Mittelzentrum und nördlichste Kommune des Oberbergischen Kreises und trägt bei rund 420 Metern Höhe und etwa 21.500 Einwohnern seit 2012 den Zusatz Stadt auf der Höhe; die Wuppertalsperre liegt südlich, die Bevertalsperre östlich der Stadt. Quelle.