Vor Ort
Mauerwerk und Putz in der jungen Rheinstadt Monheim
Als tiefstgelegene Stadt im Kreis Mettmann breitet sich Monheim am Rhein eben auf der Niederterrasse der Kölner Bucht aus, unmittelbar am Strom auf etwa 40 Metern. Die bergischen Hangstädte weiter östlich steigen deutlich höher; Monheim dagegen bleibt flach. Besonders fällt das junge Baualter ins Gewicht: Binnen eines Jahrzehnts, von 1960 bis 1970, kletterte die Einwohnerzahl von gut 13.700 auf mehr als 39.000, angetrieben von der damaligen Siedlungswelle und vom Berliner Viertel. Die stärkste Baualtersklasse datiert auf die Jahre 1970 bis 1979.
Daraus folgt für Maurer und Verputzer eine eigene Schwerpunktsetzung. Weil der Boden eben und sandig-kiesig ist, fallen Stütz- und Gartenmauern, die andernorts am Hang den Erddruck aufnehmen, hier fast völlig weg. Stattdessen dominiert der Siedlungs-, Reihen- und Einfamilienhausbestand der Nachkriegsjahrzehnte. An solchen Häusern kreisen die Aufträge um neue Trennwände für einen veränderten Grundriss, um Anbauten und aufgesetzte Stockwerke und um Innenputz, der die Flächen für Anstrich, Tapete oder Fliesen herrichtet.
Allein der ältere Norden um Baumberg und die Aue steuert gewachsenen Bestand bei, bei dem Putzausbesserung und Durchbrüche im bestehenden Mauerwerk zum Thema werden. Ein Fachbetrieb aus Monheim und dem Umland unterscheidet diese junge Siedlung vom alten Ortskern. Wand und Untergrund schaut er sich genau an, er prüft, ob eine Wand Lasten abträgt, und benennt vor dem Angebot klar, was sich lohnt. Fachbetrieb24 knüpft den Kontakt, die Arbeit selbst bleibt beim Betrieb.