Mitte und Wehringhausen
Tief in der Volmesohle gelegene Altbaukeller. Viele Abläufe liegen unter der Rückstauebene, das Risiko ist hier am höchsten.
Rückstauschutz
Wasser im Keller nach einem Sommergewitter oder ein Bodenablauf ohne jeden Schutz? In Hagen, wo sich vier Flusstäler zu einem Talkessel bündeln, vermittelt Fachbetrieb24 an Fachbetriebe, die Rückstauverschluss und Hebeanlage nach DIN 1986-100 auslegen.

Preis vor der Arbeit
Der Betrieb nennt Ihnen Anfahrt und Preisrahmen, bevor die Arbeit beginnt.
Rechnung statt Bargeld
Bezahlung auf Rechnung hält alles nachvollziehbar fest.
Ortskundig in Hagen
Ihre Anfrage geht an einen geprüften Fachbetrieb, der in Hagen und Umgebung arbeitet.
Erst prüfen, dann sichern
Welcher Schutz passt, hängt von der Rückstauebene und Ihren Abläufen ab.


Vor Ort
Hagen liegt dort, wo Ruhr, Lenne, Volme und Ennepe zusammenkommen und sich im Stadtnorden zur Ruhr bündeln. Die Innenstadt und die alten Arbeiterviertel liegen tief in den engen Talsohlen, während das Gelände ringsum bis auf 438 Meter ansteigt. Bei einem kräftigen Sommerguss läuft das Wasser der Hänge in kurzer Zeit in genau diese Talkerne, und der Kanal darunter kommt an seine Grenze.
Steigt der Wasserstand im öffentlichen Kanal über die Rückstauebene, also über die Höhe der Straßenoberfläche am Haus, drückt er in jede angeschlossene Leitung zurück. Alles, was tiefer liegt, ist dann gefährdet: Bodenablauf, Kellertoilette, Waschküche im Souterrain. Der Schutz davor ist Sache des Eigentümers, nicht der Stadt.
Hagen wird Tor zum Sauerland genannt, weil das Ruhrgebiet hier ins Bergland übergeht. Die Volme durchfließt die Innenstadt und nimmt die Ennepe auf; zusammen mit Ruhr und Lenne entwässert die Stadt über vier Talsysteme, die sich erst im Norden vereinen. Quelle.
Selbsttest
Trifft einer dieser Punkte auf Ihr Haus in Hagen zu, lohnt eine Prüfung.
Kommt Ihnen eines davon bekannt vor?
Schildern Sie kurz Ihr Anliegen. Die Ersteinschätzung ist kostenfrei und unverbindlich.
Technik
Der erste Schritt ist immer die Rückstauebene: In der Regel ist das die Höhe der Straßenoberfläche am Anschlusspunkt. Jeder Ablauf darunter braucht Schutz, jeder darüber ist durch das natürliche Gefälle bereits sicher. Welche Abläufe in Ihrem Haus betroffen sind, klärt der Betrieb am Anschlussplan und vor Ort.
Für Abläufe, aus denen kein häusliches Abwasser dauerhaft fließt, etwa einen reinen Bodenablauf, genügt oft ein Rückstauverschluss mit selbsttätig schließender Klappe. Er sitzt in der Bodenleitung und hält das zurückdrückende Wasser auf, sobald der Kanal ansteigt.
Wo dagegen eine Kellertoilette, eine Dusche oder die Waschküche unterhalb der Rückstauebene liegen und regelmäßig genutzt werden, ist die Hebeanlage die sichere Lösung: Sie pumpt das Abwasser über eine Schleife oberhalb der Rückstauebene und dann erst in den Kanal, sodass nichts zurückkommen kann. Welche Lösung passt, hängt von Nutzung und Lage der Abläufe ab.
Mehr zu Verschluss, Hebeanlage und Auswahl: Themen-Hub. Ob die Leitung noch dicht ist, zeigt die Kanalinspektion Hagen.
Pflicht und Haftung
Die Sicherung der eigenen Abläufe gegen Rückstau ist Sache des Grundstückseigentümers, nicht der Stadt. Kommunale Entwässerungssatzungen in Nordrhein-Westfalen weisen diese Pflicht regelmäßig dem Anschlussnehmer zu, und die anerkannten Regeln der Technik dazu stehen in der DIN 1986-100. Läuft ein ungeschützter Keller bei Rückstau voll, tragen Eigentümer die Folgen in der Regel selbst; auch der Versicherungsschutz setzt oft eine funktionierende Rückstausicherung voraus.
Wartungspflicht und Versicherung im Detail: Themen-Hub.

Unterschied
In den Flussauen von Ruhr, Lenne und Volme werden zwei Dinge gern verwechselt. Rückstau kommt von innen durch die Abwasserleitung, wenn der überlastete Kanal zurückdrückt; dagegen hilft ein Rückstauverschluss oder eine Hebeanlage. Drückendes Grundwasser dagegen kommt von außen durch die Kellerwand, wenn der Grundwasserstand steigt; das ist eine Frage der Abdichtung des Bauwerks, kein Fall für die Rückstausicherung. In der grundwassernahen Aue können beide Wege zugleich auftreten, und dann braucht es beide Antworten. Wichtig ist, den richtigen Weg zu erkennen, bevor Geld in die falsche Maßnahme fließt.
Vor Ort im Detail
Hagen ist von seiner Lage her eine Stadt, in der Wasser zusammenläuft. Vier Flüsse, Ruhr, Lenne, Volme und Ennepe, durchziehen das Stadtgebiet auf zusammen rund 52 Kilometern und vereinen sich erst im Norden zur Ruhr. Die bewohnten Kerne liegen in den engen Sohlen dieser Täler, ringsum steigt das Gelände bis auf 438 Meter an. Bei einem Starkregen wirkt dieses Relief wie ein Trichter: Das Wasser der steilen, zu 42 Prozent bewaldeten Hänge schießt in kurzer Zeit in die Talsohlen, und der Kanal in der Sohle muss die Spitze auf einmal aufnehmen. Genau in solchen Situationen steigt der Pegel im öffentlichen Netz über die Rückstauebene, und ungeschützte Kellerabläufe werden zum Rückweg für das Wasser.
Die Rückstauebene ist der Bezugspunkt für jede Sicherung. Sie liegt dort, wo das Wasser aus dem Kanal bei Überlastung frei austreten könnte, in der Regel an der Straßenoberfläche vor dem Haus. Alles, was tiefer liegt, kann von zurückdrückendem Wasser erreicht werden, alles darüber nicht. In den Hagener Talkernen mit ihren tief in die Sohle gebauten Altbaukellern liegen viele Abläufe deutlich unter dieser Linie: der Bodenablauf in der Waschküche, das WC im ausgebauten Souterrain, der Ablauf im Heizungsraum. Ohne einen geprüften Verschluss oder eine Hebeanlage ist jeder dieser Punkte eine offene Tür für den Rückstau.
Ein verbreiteter Irrtum ist, die Stadt oder der Kanalbetreiber hafte für einen vollgelaufenen Keller. Das ist nicht so: Der öffentliche Kanal ist auf ein bestimmtes Regenereignis ausgelegt, und für seltene, sehr starke Regen ist er bewusst nicht dimensioniert, weil das technisch und wirtschaftlich nicht darstellbar wäre. Den Schutz der eigenen tiefliegenden Räume muss deshalb jeder Eigentümer selbst herstellen. Kommunale Entwässerungssatzungen in Nordrhein-Westfalen halten das ausdrücklich fest, und die technische Umsetzung richtet sich nach der DIN 1986-100. Wer sich darauf verlässt, dass es schon gutgehen werde, trägt den Schaden am Ende allein.
Zwischen Rückstauverschluss und Hebeanlage entscheidet die Nutzung. Ein Rückstauverschluss ist eine Klappe in der Bodenleitung, die sich schließt, sobald Wasser von der falschen Seite kommt. Er ist die richtige Wahl für Abläufe, auf die man im Rückstaufall vorübergehend verzichten kann und aus denen kein Abwasser ständig fließt. Sobald aber eine Toilette, eine Dusche oder die Waschmaschine unterhalb der Rückstauebene regelmäßig genutzt werden, führt kein Weg an der Hebeanlage vorbei: Sie hebt das Abwasser über eine Schleife oberhalb der Rückstauebene und leitet es erst dann in den Kanal, sodass ein Zurückdrücken ausgeschlossen ist. Diese Auslegung ist der Kern einer soliden Beratung.
Für Hagen kommt die Nähe zum Grundwasser hinzu. In den Terrassenkiesen der Flussauen steht das Grundwasser hoch, und bei Hochwasser der Ruhr oder Lenne steigt es weiter. Dann kann sich der Rückstau aus dem Kanal mit drückendem Grundwasser von außen überlagern, zwei verschiedene Wege ins Haus, die verschiedene Antworten verlangen. Der Rückstauschutz sichert den Weg durch die Abwasserleitung; die Bauwerksabdichtung sichert die Kellerwand. Ein Betrieb, der beides auseinanderhält, sichert nicht blind eine Klappe ein, sondern schaut zuerst, auf welchem Weg das Wasser in Ihrem konkreten Fall kommt. Erst danach steht fest, ob ein Verschluss, eine Hebeanlage oder eine Kombination die richtige Investition ist.
Stadtteile
Tiefe Lagen und Senken in Hagen sammeln das Wasser. Ein erster Anhaltspunkt, keine Prüfung vor Ort.
Tief in der Volmesohle gelegene Altbaukeller. Viele Abläufe liegen unter der Rückstauebene, das Risiko ist hier am höchsten.
Talkern an der Ennepe, wo das Hangwasser rasch zusammenläuft. Bodenabläufe in alten Waschküchen sind typische Schwachstellen.
Lage an der Lenne mit grundwassernaher Aue. Rückstau aus dem Kanal und drückendes Grundwasser können sich hier überlagern.
Häuser oberhalb der Rückstauebene sind durch das Gefälle oft von Natur aus sicher. Hier lohnt vor allem die Prüfung, welche Abläufe wirklich tief liegen.
Weil Hagen in einem Talkessel liegt, in dem sich vier Flusstäler bündeln. Das Wasser der steilen, stark bewaldeten Hänge läuft bei Starkregen in kurzer Zeit in die engen Talsohlen, in denen die Innenstadt und die alten Viertel stehen. Der Kanal in der Sohle nimmt die Spitze auf einmal auf, der Pegel steigt, und ungeschützte Kellerabläufe unterhalb der Rückstauebene werden zum Rückweg für das Wasser. Die Tallage macht das Risiko in Hagen greifbarer als in einer flachen Stadt.
Die Rückstauebene ist die Höhe, bis zu der das Wasser aus dem Kanal bei Überlastung ansteigen kann. In der Regel ist das die Straßenoberfläche am Anschlusspunkt Ihres Grundstücks. Alle Abläufe, die tiefer liegen, sind gefährdet und brauchen Schutz; alles darüber ist durch das Gefälle sicher. Wo genau die Linie bei Ihnen liegt, ergibt sich aus dem Anschlussplan und der örtlichen Situation; der Fachbetrieb bestimmt sie vor Ort.
Das hängt davon ab, was unterhalb der Rückstauebene liegt und wie es genutzt wird. Für einen reinen Bodenablauf, auf den man im Ernstfall kurz verzichten kann, genügt oft ein Rückstauverschluss mit selbsttätiger Klappe. Werden dagegen eine Kellertoilette, eine Dusche oder die Waschmaschine regelmäßig genutzt, ist die Hebeanlage die sichere Wahl, weil sie das Abwasser über eine Schleife oberhalb der Rückstauebene führt. Die richtige Auslegung nach DIN 1986-100 nimmt der Betrieb anhand Ihrer Abläufe vor.
In der Regel nicht. Der öffentliche Kanal ist auf ein übliches Regenereignis ausgelegt, nicht auf sehr seltene Extremregen. Den Schutz der eigenen tiefliegenden Räume muss der Grundstückseigentümer selbst herstellen; das halten kommunale Entwässerungssatzungen ausdrücklich fest. Läuft ein ungeschützter Keller voll, tragen Eigentümer die Folgen meist selbst, und auch der Versicherungsschutz setzt häufig eine funktionierende Rückstausicherung voraus.
Ja. Eine Klappe verliert mit den Jahren die Dichtwirkung, oder sie klemmt durch Ablagerungen. Ein Verschluss, der im Ernstfall nicht schließt, ist kein Schutz. Deshalb gehören eine regelmäßige Sichtprüfung und Wartung dazu; die Abstände richten sich nach Bauart und Herstellervorgabe. Bei der Gelegenheit lässt sich prüfen, ob die Bodenleitung noch dicht ist, was in den alten Hagener Talkernen oft zusammengehört.

Gewerbe und Handwerksrolle
nachgewiesen, kein Schwarzarbeiter
Betriebshaftpflicht
Nachweis liegt uns vor
Feste Anschrift
Firma, Inhaber und Adresse geprüft
Preis vor der Arbeit
keine Überraschung auf der Rechnung
Aufnahmeverfahren, kein Gütesiegel: was wir genau abfragen.
Ungeschützter Kellerablauf, Wasser im Keller nach Starkregen oder eine offene Frage zur Wartung in Hagen? Schildern Sie Ihr Anliegen. Die Anfrage geht an einen geprüften Fachbetrieb aus Ihrer Region.
Zum Überblick über Technik, Wartungspflicht und Ihre Haftung: der Themen-Hub Rückstauschutz. Ob die Leitung unter dem Keller noch dicht ist, zeigt die Kanalinspektion Hagen. Ist das Rohr schadhaft, hilft die Kanalsanierung Hagen.
Rückstauschutz in den Nachbarstädten von Hagen:
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