Mitte und Wehringhausen
Gründerzeitquartiere mit reich gegliederten Mietshausfassaden, viel Stuck und dichten Altanstrichen. Hier stehen das Freilegen des Zierwerks und mineralische, diffusionsoffene Fassadensysteme im Vordergrund.
Maler
Eine rußgeschwärzte Gründerzeitfassade in Wehringhausen, ein Zechenhaus mit bröckelndem Sockel in Haspe, eine Wetterseite am Hang von Hohenlimburg: In Hagen treffen vier Flüsse und ganz unterschiedliche Baualter aufeinander, und jedes Haus stellt eigene Ansprüche an Farbe und Putz. Über einen vermittelten Partnerbetrieb aus der Umgebung kommt jemand, der den Untergrund dieser Häuser einschätzt und gründlich vorarbeitet, bevor der erste Anstrich fällt.

Untergrund vor Farbe
Ob Altanstrich, Riss oder feuchte Stelle: Erst wird der Untergrund geprüft und vorbereitet, dann folgt der Anstrich.
Arbeit nach Regelwerk
Fachbetriebe arbeiten nach den anerkannten Regeln des Malerhandwerks, wie sie in der DIN 18363 der VOB/C beschrieben sind.
Preis nach Aufmaß
Der Betrieb nennt den Preis, wenn er Fläche und Untergrund in Hagen gesehen oder das Anliegen im Gespräch geklärt hat.
Partnerbetrieb vor Ort
Fachbetrieb24 vermittelt. Die Arbeit macht ein vermittelter Partnerbetrieb aus der Region.


Vor Ort
Hagen liegt am südöstlichen Rand des Ruhrgebiets, dort wo Ruhr, Lenne, Volme und Ennepe zusammenlaufen und die bewaldeten Höhen des Sauerlandes das Stadtgebiet einrahmen. Zwischen den Flusstälern auf rund 90 Metern und den Kuppen um Hohenlimburg auf über 400 Metern liegen mehr als 300 Höhenmeter. Die höher und offener stehenden Häuser fangen den Schlagregen aus Südwesten ungebremst ab, während in den engen Tälern die Luftfeuchte lange hält. Beides bestimmt mit, welcher Anstrich auf einer Hagener Fassade wirklich Bestand hat.
Die Stadt gliedert sich in die City mit dem gründerzeitlichen Wehringhausen, die nördlichen Vororte Altenhagen und Boele, den einst eigenständigen Industrieort Haspe im Westen und das burggekrönte Hohenlimburg im Süden. Der Baubestand wechselt auf engem Raum: repräsentative Gründerzeitfassaden mit viel Stuck, schlichte Zechen- und Arbeiterhäuser aus der Zeit der Kleineisenindustrie, verputzte Nachkriegsbauten und ganze Hangsiedlungen. Jede dieser Bauweisen verlangt eigene Systeme bei Putz, Farbe und Holzschutz.
Ein Anstrich von der Stange passt in Hagen selten. Sinnvoll ist ein Betrieb, der zuerst den Untergrund beurteilt, bevor er streicht. Ob salzbelastetes Mauerwerk nach dem Volme-Hochwasser, verwitterter Stuck an einer Wehringhauser Fassade oder veralgter Putz an einem Hang in Hohenlimburg: Erst die Fläche vor Ort zeigt, welches System trägt. Ein vermittelter Partnerbetrieb sieht sich das an und sagt offen, welche Vorarbeit ansteht und was sie kostet.
Hagen ist mit rund 190.000 Einwohnern eine kreisfreie Großstadt im Regierungsbezirk Arnsberg und Sitz der einzigen staatlichen Fernuniversität Deutschlands. Sie liegt am südöstlichen Rand des Ruhrgebiets am Tor zum Sauerland, wo Ruhr, Lenne, Volme und Ennepe zusammentreffen. Nachbarn sind unter anderem Dortmund und Herdecke im Norden, Wetter und Witten im Westen sowie Ennepetal und Gevelsberg im Südwesten. Flusstäler, Hanglagen und der Wechsel der Baualter prägen das Klima der Fassaden. Quelle.
Altbau und Untergrund

In Hagen steckt viel gründerzeitliche Substanz. Rund um Wehringhausen und in Teilen von Altenhagen stehen Mietshäuser mit reich gegliederten Fassaden, Gesimsen, Fensterfaschen und Stuck. Über Jahrzehnte haben Ruß, Regen und dichte Altanstriche diesen Flächen zugesetzt. Wer solche Fassaden nur überstreicht, verliert das Profil und schließt Feuchtigkeit ein. Hier zählt saubere Vorarbeit: kreidende Schichten entfernen, Risse ausbessern, das Zierwerk nachziehen und mit einem mineralischen, diffusionsoffenen Silikatsystem arbeiten, das die Wand atmen lässt.
Die Zechen- und Arbeiterhäuser in Haspe und entlang der alten Industriestraßen sind anders gebaut: schlichte Putzfassaden, oft auf Bruchstein gegründet, mit aufsteigender Feuchte in den Sockeln. Nach Jahrzehnten sind die Altanstriche kreidig, der Putz reißt an den Kanten, und auf den schattigen Nordseiten setzt sich Grün- und Algenbelag fest. Entscheidend ist die richtige Reihenfolge: erst reinigen und den Untergrund festigen, dann ein feuchteverträgliches System auftragen, statt die Wand mit einer dichten Schicht zu versiegeln.
Ein Kapitel für sich ist die Feuchte aus den Flusstälern. Beim Hochwasser der Volme im Juli 2021 stand in Teilen von Hagen das Wasser in den Erdgeschossen und Kellern. Wo durchnässtes Mauerwerk zurückbleibt, genügt kein neuer Anstrich. Salze und Restfeuchte drücken sonst jede Farbe wieder ab. Sinnvoll ist ein Sanierputz, der die Feuchtigkeit kontrolliert abgibt und die Salze aufnimmt, bevor überhaupt beschichtet wird. Ein Fachbetrieb prüft, wie tief die Wand noch nass ist, und wartet mit dem Anstrich, bis der Untergrund es zulässt.
Woran man es merkt
Nicht jede Stelle ist ein Notfall. Aber wenn diese Anzeichen zusammenkommen, lohnt sich der Blick eines Fachbetriebs, bevor einfach ueberstrichen wird.
Klingt das nach Ihren Wänden?
Schildern Sie kurz Ihr Anliegen. Die Ersteinschätzung ist kostenfrei und unverbindlich.

Innen und außen
Am Anfang steht in Hagen fast immer die Vorarbeit. Alte Anstriche werden begutachtet, lose Teile entfernt, Flächen gereinigt und Untergründe gefestigt. Erst danach folgt der eigentliche Anstrich. Als fachlicher Maßstab für die Ausführung gilt die DIN 18363 in der VOB/C, an der sich seriöse Maler- und Lackiererbetriebe orientieren. Ein Standardpaket ohne Blick auf den Untergrund rächt sich gerade an den offenen Hanglagen und in den feuchtebelasteten Tälern schnell.
An den Fassaden geht es um weit mehr als die Farbe. Im Klima zwischen den vier Flüssen entscheidet die Wahl des Systems: mineralische Silikatanstriche lassen die Wand atmen und sitzen gut auf mineralischem Putz, während Dispersionsfarben elastischer sind, aber dichter abschließen. An den Gründerzeithäusern von Wehringhausen stehen Stuck und große Putzflächen im Vordergrund, an den Zechenhäusern in Haspe die schlichten, aber feuchtebelasteten Wände, an den Hangsiedlungen die exponierten Wetterseiten. Wo eine Fassadendämmung ansteht, kommt mit dem Wärmedämmverbundsystem ein eigenes Gewerk hinzu, das sauber verputzt und beschichtet werden will.
Im Innenbereich reicht das Spektrum vom klassischen Innenanstrich über Tapezier- und Spachtelarbeiten bis zur Vorbereitung von Schimmel- und Feuchtestellen. Gerade in den Gründerzeitwohnungen in Wehringhausen und Altenhagen sind die Wände selten glatt: Jahrzehnte an Tapeten und Anstrichen, Stuckprofile, Putzausbesserungen und Leitungsschlitze hinterlassen Spuren. Ein Fachbetrieb bringt die Flächen mit Spachtel und Grundierung auf einen sauberen Stand, je nach Anspruch bis zur Qualitätsstufe Q3 oder Q4, bevor die Endbeschichtung folgt.
Lackieren und Tapezieren

Lack- und Holzschutzarbeiten sind in Hagen ein eigenes Feld. Fenster, Türen, Fensterläden und Holzverkleidungen an den Gründerzeit- und Fachwerkhäusern stehen dauerhaft in Wind und Wetter, ebenso Geländer, Tore und Metallteile an den alten Industriebauten. Damit Lack hält, zählt die Vorbereitung: anschleifen, schadhaftes Holz ausbessern, Metall entrosten und grundieren, dann mit einem für die jeweilige Wetterseite geeigneten System beschichten. Ein sauber vorbereiteter Untergrund entscheidet über die Haltbarkeit weit mehr als die Farbe selbst.
Beim Thema Schimmel bleibt ein seriöser Maler ehrlich bei seinen Grenzen. Er kann befallene Flächen vorbereiten und mit geeigneten Beschichtungen arbeiten, doch die eigentliche Ursache, etwa mangelnde Lüftung, aufsteigende Feuchte oder eine Wärmebrücke, gehört zuerst geklärt. Nach dem Hochwasser an der Volme gilt das besonders: Wer feuchtes Mauerwerk nur überstreicht, sieht Schimmel und Salze bald wieder. Ein guter Betrieb sagt das offen und verweist bei baulichen Ursachen an das passende Gewerk.
Ihre Sicherheit
Eine seriöse Malerarbeit beginnt mit einem Blick auf Fläche und Untergrund und einem Angebot, nicht mit einer Pauschale am Telefon. Der fachliche Maßstab dafür steht in der DIN 18363, die Teil der VOB/C ist. Sie beschreibt, wie Beschichtungen auszuführen und abzurechnen sind und welche Vorbehandlung ein Untergrund braucht. Ein Angebot, das die Vorarbeiten getrennt vom Anstrich ausweist, ist ein gutes Zeichen.
Für Anstrich und Beschichtung am eigenen Haus ist der Eigentümer verantwortlich. Bei Arbeiten in großer Höhe, an Fassaden über den Hanglagen von Hohenlimburg oder von Gerüsten aus kommt die Arbeitssicherheit hinzu. Ein vermittelter Partnerbetrieb bringt die nötige Ausrüstung mit, arbeitet nach den anerkannten Regeln des Malerhandwerks und dokumentiert die Vorarbeit. Feste Preise nennen wir hier bewusst nicht, weil der Aufwand ganz vom Untergrund abhängt.
Vor Ort im Detail
Hagen liegt am Zusammenfluss von Ruhr, Lenne, Volme und Ennepe und wird oft als Tor zum Sauerland bezeichnet. Die tief eingeschnittenen Flusstäler und die umgebenden bewaldeten Höhen bis über 400 Meter sorgen für hohe Luftfeuchte in der Talsohle und für stark bewetterte Fassaden an den offenen Hängen. Beim Hochwasser der Volme im Juli 2021 wurden ganze Stadtteile überflutet, was die Feuchteproblematik im Bestand bis heute prägt.
Die Stadt wurde im 19. Jahrhundert durch die Kleineisen- und Textilindustrie geprägt. In Wehringhausen und Altenhagen entstanden dichte Gründerzeitquartiere mit reich gegliederten Mietshausfassaden, in Haspe und entlang der Ennepe schlichte Zechen- und Arbeitersiedlungen. Dieser Kontrast aus repräsentativem Stuck und nüchternem Putz bestimmt bis heute, welche Anstrichsysteme im Stadtgebiet gefragt sind.
Hagen ist Sitz der FernUniversität, der einzigen staatlichen Fernuniversität im deutschsprachigen Raum, und mit dem Freilichtmuseum für Handwerk und Technik in Selbecke ein Ort, an dem alte Bautechniken lebendig gehalten werden. Im Süden ragt die Burg Hohenlimburg über das Lennetal, umgeben von Hanglagen, deren Wetterseiten den Malern besondere Sorgfalt abverlangen.
Stadtteile
In welchem Teil von Hagen Ihr Haus steht, deutet an, aus welcher Zeit die Bausubstanz stammt und welche Malerarbeiten wahrscheinlich sind.
Gründerzeitquartiere mit reich gegliederten Mietshausfassaden, viel Stuck und dichten Altanstrichen. Hier stehen das Freilegen des Zierwerks und mineralische, diffusionsoffene Fassadensysteme im Vordergrund.
Gemischte Wohnlagen im Norden mit Gründerzeit und Nachkriegsbauten. Unebene, vielfach tapezierte Innenwände und schattige, veralgte Nordfassaden sind hier die häufigen Aufgaben.
Alter Industrieort mit Zechen- und Arbeiterhäusern auf Bruchstein. Aufsteigende Feuchte in den Sockeln, kreidige Altanstriche und Metallschutz an Toren und Geländern prägen die Arbeit.
Burggekröntes Lennetal mit Hanglagen und exponierten Wetterseiten. Der Schlagregen aus Südwesten verlangt wetterfeste, dampfdurchlässige Aufbauten und sorgfältigen Holzschutz an Fenstern und Läden.
Das hängt stark vom Untergrund ab. Ein Innenanstrich auf tragfähigem Putz ist überschaubar, eine verwitterte Gründerzeitfassade oder ein feuchtebelasteter Sockel nach dem Hochwasser mit viel Vorarbeit deutlich aufwendiger. Ein vermittelter Partnerbetrieb sieht sich die Flächen an und macht danach ein konkretes Angebot. Feste Preise nennen wir hier bewusst nicht.
In der Regel nicht. Durchnässtes Mauerwerk muss zuerst trocknen, und die eingelagerten Salze drücken jede Farbe wieder ab. Sinnvoll ist ein Sanierputz, der Feuchte und Salze aufnimmt. Erst wenn der Untergrund es zulässt, folgt der Anstrich.
Der Maler kann die Fläche vorbereiten und beschichten, aber Schimmel ist ein Feuchteproblem. Solange die Ursache, etwa Lüftung oder eine Wärmebrücke, nicht behoben ist, kommt er zurück. Ein seriöser Betrieb klärt zuerst die Ursache und verweist bei baulichen Mängeln an das richtige Gewerk.

Allgemeine Fragen zu Innenanstrich, Fassade, Tapezieren, Lackieren und der Frage, woran man ein gutes Angebot erkennt, beantwortet ausführlich der Themen-Hub Maler.
Gewerbe und Handwerksrolle
nachgewiesen, kein Schwarzarbeiter
Betriebshaftpflicht
Nachweis liegt uns vor
Feste Anschrift
Firma, Inhaber und Adresse geprüft
Preis vor der Arbeit
keine Überraschung auf der Rechnung
Aufnahmeverfahren, kein Gütesiegel: was wir genau abfragen.
Ein Maler-Anliegen in Hagen, vom einzelnen Raum bis zur Fassade? Schildern Sie es kurz. Die Anfrage geht an einen geprüften Fachbetrieb aus Ihrer Region.
Ob an der Gründerzeitfassade in Wehringhausen, am feuchten Sockel eines Zechenhauses in Haspe oder an der Wetterseite eines Hauses in Hohenlimburg: In Hagen entscheidet der Untergrund, welche Vorarbeit und welches System sinnvoll sind. Nach dem Hochwasser an der Volme gehört dazu oft ein Sanierputz, bevor überhaupt beschichtet wird. Erst der Blick auf die Fläche macht ein belastbares Angebot möglich. Ein vermittelter Partnerbetrieb aus der Region bringt die Erfahrung mit dem Klima der vier Flüsse mit.
Zum Überblick über Leistungen, Untergrund, Fassade und die Regeln des Malerhandwerks: der Themen-Hub Maler.
Maler in den Nachbarstädten von Hagen:
Kurze Frage: Cookies okay? Damit sehen wir, was unseren Besuchern weiterhilft. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.