Pfosten und Gründung
Pfosten und Gründung in Wetter
Der Boden im Ruhrtal wechselt auf kurzer Strecke, mal steht fester Fels an, mal liegt lehmige Erde, die Wasser lange hält. Solcher Untergrund arbeitet mit der Feuchte, und ein Pfosten, der zu flach sitzt, fängt mit der Zeit an zu kippen. Darum sehen sich gute Zaunbauer zuerst an, womit sie es im Garten zu tun haben, bevor das erste Loch ausgehoben wird.
Üblicherweise kommen die Pfosten frostsicher in Beton, damit Frost und Tauwetter ihnen nichts anhaben. An der Schräge zählt doppelte Umsicht, denn das Wasser schiebt von der Seite und der Beton muss weit genug in die Tiefe reichen, um fest zu sitzen. Wird beim Setzen sauber ausgerichtet, steht die Reihe auch nach vielen Wintern noch schnürgerade.
Dient der Zaun nur als leichte Markierung und spielt der Boden mit, lässt sich ein Pfosten auch in eine Hülse treiben. Welcher Weg taugt, bemisst sich an Bauart, Gewicht und Ort. Ein geübter Betrieb stimmt die Gründung so ab, dass Mühe und Lebensdauer zueinander passen.